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	<title>Kommentare zu: Die seltsame &#8220;Grüne Vorwahlen&#8221;-Promo</title>
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	<description>notizen gegen die unaufhaltbarkeit des bewusstseinsstroms</description>
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		<title>Von: Birgit Hebein</title>
		<link>http://www.kellerabteil.org/2009/05/die-seltsame-grune-vorwahlen-promo/comment-page-1/#comment-933</link>
		<dc:creator>Birgit Hebein</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Jun 2009 14:24:15 +0000</pubDate>
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		<description>Sorry, etwas sp&#228;te Antwort.  
Parteien reformieren ja, gesponserte SelbstdarstellerInnen und dadurch auch ein entscheidungsunf&#228;higes Parlament nein. Das Ausma&#223; an Lobbyismus reicht, Raiffeisen das eigentliche Machtzentrum &#214;sterreichs. Parteien, ihre Strukturen, Ziele, Visionen und gemeinsame Grundwerte halten dagegen. Und wichtig: es geht hier nicht um den Kampf um die politische Mitte mit dehnungsf&#228;higen Kompromissen. Denn prekarisierte Menschen lassen sich schwerer mobilisieren. Kein Platz f&#252;r Minderheiten. 
Die Fans der Gr&#252;ne Vorwahlen m&#252;ssen dies nicht wollen. Ich habe Christian Voigts Gedanken zumindest in eine Gasse zu Ende gedacht. 
 </description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sorry, etwas sp&auml;te Antwort.<br />
Parteien reformieren ja, gesponserte SelbstdarstellerInnen und dadurch auch ein entscheidungsunf&auml;higes Parlament nein. Das Ausma&szlig; an Lobbyismus reicht, Raiffeisen das eigentliche Machtzentrum &Ouml;sterreichs. Parteien, ihre Strukturen, Ziele, Visionen und gemeinsame Grundwerte halten dagegen. Und wichtig: es geht hier nicht um den Kampf um die politische Mitte mit dehnungsf&auml;higen Kompromissen. Denn prekarisierte Menschen lassen sich schwerer mobilisieren. Kein Platz f&uuml;r Minderheiten.<br />
Die Fans der Gr&uuml;ne Vorwahlen m&uuml;ssen dies nicht wollen. Ich habe Christian Voigts Gedanken zumindest in eine Gasse zu Ende gedacht.</p>
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		<title>Von: Martin Schimak</title>
		<link>http://www.kellerabteil.org/2009/05/die-seltsame-grune-vorwahlen-promo/comment-page-1/#comment-916</link>
		<dc:creator>Martin Schimak</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 May 2009 09:57:36 +0000</pubDate>
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		<description>Dem l&#228;sst sich wenig hinzuf&#252;gen, ausser: Danke, Marco. 
 
Und: ja, ich w&#252;rde dann - irgendwann - gerne auch &#252;ber die Reform der Demokratie, &#252;ber die Notwendigkeit von Parteien, oder wie diese zu organisieren sind, diskutieren. Auch daf&#252;r soll es ein Anstoss sein, und auch daf&#252;r, dar&#252;ber nachzudenken, was die Gr&#252;nen in diesem Bereich tun k&#246;nnen. Mehr kann es aber nicht sein. Die Menschen warten darauf, in diesem Bereich endlich von jemand abgeholt zu werden, der vern&#252;nftig und positiv denken kann, da bin ich mir sicher. </description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dem l&auml;sst sich wenig hinzuf&uuml;gen, ausser: Danke, Marco. </p>
<p>Und: ja, ich w&uuml;rde dann &#8211; irgendwann &#8211; gerne auch &uuml;ber die Reform der Demokratie, &uuml;ber die Notwendigkeit von Parteien, oder wie diese zu organisieren sind, diskutieren. Auch daf&uuml;r soll es ein Anstoss sein, und auch daf&uuml;r, dar&uuml;ber nachzudenken, was die Gr&uuml;nen in diesem Bereich tun k&ouml;nnen. Mehr kann es aber nicht sein. Die Menschen warten darauf, in diesem Bereich endlich von jemand abgeholt zu werden, der vern&uuml;nftig und positiv denken kann, da bin ich mir sicher.</p>
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		<title>Von: marco schreuder</title>
		<link>http://www.kellerabteil.org/2009/05/die-seltsame-grune-vorwahlen-promo/comment-page-1/#comment-915</link>
		<dc:creator>marco schreuder</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 May 2009 09:47:56 +0000</pubDate>
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		<description>Ich glaube, dass beim Wort &quot;Vorwahlen&quot; ein Missverst&#228;ndnis vorliegt. Der Vergleich mit Obama war gut, um deutlich zu machen &quot;wie jemand was wird&quot;, das war&#039;s dann aber schon. Wir reden ja von der Wiener Kommunalpolitik, was schon wieder was anderes ist. 
 
In unserem System - das kann man ablehnen oder bef&#252;rworten, aber f&#252;r 2010 m&#252;ssen wir alle mit der Wiener Wahlordnung leben - werden 2010 eben die Gemeinder&#228;tInnen gew&#228;hlt. Aber auch etwa die Bezirksvertretungen, die nicht zu untersch&#228;tzen sind, auch wenn die Kompetenzverteilung zwischen Land/Stadt und Bezirke zu w&#252;nschen &#252;brig l&#228;sst. 
 
Die Frage ist die ganz einfache: Wer soll diese Liste bestimmen. Ich, als Gemeinderat, habe mich schon offen F&#220;R die Gr&#252;nen Vorwahlen deklariert, weil ich die Gr&#252;nen immer schon als ein B&#252;rgerInnen-Beteiligungsprozess wahrgenommen habe. In der Realpolitik hat das auch funktioniert (Unterst&#252;tzung vom B&#252;rgerInnen-Initiativen, Agenda 21, etc.). Jetzt wurde deutlich, dass gr&#252;nsymphatisierende Menschen das auch parteiintern machen wollen, was ich gut finde. 
 
Was ich allerdings in meinem allerersten Blog-Beitrag auch gesgat habe (&lt;a href=&quot;http://www.marco-schreuder.at/2009/04/grune-vorgewahlt.html)&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;http://www.marco-schreuder.at/2009/04/grune-vorge...&lt;/a&gt; muss es ein offener und ehrlicher Zugang ohne Vorurteile werden - und diese Vorurteile orte ich an allen Seiten, was mich manchmal ratlos zwischen den St&#252;hlen finden l&#228;sst. 
 
Denn in unserem System m&#252;ssen die Gr&#252;nen auch Fl&#228;chenwidmungspl&#228;ne berwerten, in Kultur- und Finanzaussch&#252;ssen sitzen, und das ganze auf Bezirksebene. Das hei&#223;t: Die so genannten &quot;Funktion&#228;rInnen&quot; haben viel Arbeit, investieren Freizeit usw. Das sind keine Monster oder so. 
 
Wenn wir daher mit Respekt aufeinander zugehen, alle zusammen: Wir Gr&#252;ne Funktion&#228;rInnen und Gr&#252;nw&#228;hlerInnen, die mitbestimmen wollen, dann werden wir etwas Au&#223;ergew&#246;hnliches schaffen. Dann k&#246;nne wir immer noch &#252;ber die Reform der Demokratie, &#252;ber die Notwendigkeit von Parteien, oder wie diese zu organisieren sind, diskutieren. Aber f&#252;r 2010 gilt es mal die Absolute der Roten zu brechen, Gr&#252;ne Visionen zu entwickeln und zu &quot;verkaufen&quot;, ggf in Kolaitionsverhandlungen einbringen sowie den Rechten Paroli zu bieten. Am besten wir alle gemeinsam! 
 
 </description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich glaube, dass beim Wort &quot;Vorwahlen&quot; ein Missverst&auml;ndnis vorliegt. Der Vergleich mit Obama war gut, um deutlich zu machen &quot;wie jemand was wird&quot;, das war&#039;s dann aber schon. Wir reden ja von der Wiener Kommunalpolitik, was schon wieder was anderes ist. </p>
<p>In unserem System &#8211; das kann man ablehnen oder bef&uuml;rworten, aber f&uuml;r 2010 m&uuml;ssen wir alle mit der Wiener Wahlordnung leben &#8211; werden 2010 eben die Gemeinder&auml;tInnen gew&auml;hlt. Aber auch etwa die Bezirksvertretungen, die nicht zu untersch&auml;tzen sind, auch wenn die Kompetenzverteilung zwischen Land/Stadt und Bezirke zu w&uuml;nschen &uuml;brig l&auml;sst. </p>
<p>Die Frage ist die ganz einfache: Wer soll diese Liste bestimmen. Ich, als Gemeinderat, habe mich schon offen F&Uuml;R die Gr&uuml;nen Vorwahlen deklariert, weil ich die Gr&uuml;nen immer schon als ein B&uuml;rgerInnen-Beteiligungsprozess wahrgenommen habe. In der Realpolitik hat das auch funktioniert (Unterst&uuml;tzung vom B&uuml;rgerInnen-Initiativen, Agenda 21, etc.). Jetzt wurde deutlich, dass gr&uuml;nsymphatisierende Menschen das auch parteiintern machen wollen, was ich gut finde. </p>
<p>Was ich allerdings in meinem allerersten Blog-Beitrag auch gesgat habe (<a href="http://www.marco-schreuder.at/2009/04/grune-vorgewahlt.html)" target="_blank">http://www.marco-schreuder.at/2009/04/grune-vorge&#8230;</a> muss es ein offener und ehrlicher Zugang ohne Vorurteile werden &#8211; und diese Vorurteile orte ich an allen Seiten, was mich manchmal ratlos zwischen den St&uuml;hlen finden l&auml;sst. </p>
<p>Denn in unserem System m&uuml;ssen die Gr&uuml;nen auch Fl&auml;chenwidmungspl&auml;ne berwerten, in Kultur- und Finanzaussch&uuml;ssen sitzen, und das ganze auf Bezirksebene. Das hei&szlig;t: Die so genannten &quot;Funktion&auml;rInnen&quot; haben viel Arbeit, investieren Freizeit usw. Das sind keine Monster oder so. </p>
<p>Wenn wir daher mit Respekt aufeinander zugehen, alle zusammen: Wir Gr&uuml;ne Funktion&auml;rInnen und Gr&uuml;nw&auml;hlerInnen, die mitbestimmen wollen, dann werden wir etwas Au&szlig;ergew&ouml;hnliches schaffen. Dann k&ouml;nne wir immer noch &uuml;ber die Reform der Demokratie, &uuml;ber die Notwendigkeit von Parteien, oder wie diese zu organisieren sind, diskutieren. Aber f&uuml;r 2010 gilt es mal die Absolute der Roten zu brechen, Gr&uuml;ne Visionen zu entwickeln und zu &quot;verkaufen&quot;, ggf in Kolaitionsverhandlungen einbringen sowie den Rechten Paroli zu bieten. Am besten wir alle gemeinsam!</p>
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	<item>
		<title>Von: kellerabteil</title>
		<link>http://www.kellerabteil.org/2009/05/die-seltsame-grune-vorwahlen-promo/comment-page-1/#comment-904</link>
		<dc:creator>kellerabteil</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 May 2009 17:57:51 +0000</pubDate>
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		<description>lieber Martin, sry und danke f&#252;r die Richtigstellung. 
 
So hatte ich es in Graz zuerst verstanden und dann offensichtlich auf Grund einer Diskussion am Gang falsch revidiert. </description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>lieber Martin, sry und danke f&uuml;r die Richtigstellung. </p>
<p>So hatte ich es in Graz zuerst verstanden und dann offensichtlich auf Grund einer Diskussion am Gang falsch revidiert.</p>
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	<item>
		<title>Von: Alexander Hrach</title>
		<link>http://www.kellerabteil.org/2009/05/die-seltsame-grune-vorwahlen-promo/comment-page-1/#comment-903</link>
		<dc:creator>Alexander Hrach</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 May 2009 17:29:02 +0000</pubDate>
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		<description>Also... Du meinst, dass sich durch Vorwahlen die Parteien zu &quot;Parteien&quot; aufl&#246;sen w&#252;rden, die dann eigentlich keine mehr w&#228;ren? Nicht, dass wir uns falsch verstehen: Allein schon die Gr&#246;&#223;enskala l&#228;sst eine 1:1 Transferierbarkeit aus USA nicht m&#246;glich erscheinen, die unterschiedlichen gesetzlichen Rahmenbedingungen - deren Details ich schlichtweg nicht kenne - sind wohl ebenso wenig geeignet. 
 
Aber der Kerngedanke ist doch, dass eine eher breite Basis / Community einer jeweiligen Partei, Bewegung, Wertgemeinschaft (&quot;Gesinnungsgemeinschaft&quot; klingt mir zu sehr nach &#214;VP) auf demokratischem Weg, durch Wahlen n&#228;mlich, festlegt, wer als Spitzenkandidat (und auf den weiteren Pl&#228;tzen) in die Wahl geht. 
 
Dieser Kerngedanke scheint mir weder unm&#246;glich, noch sehe ich die Notwendigkeit, dass er die Partei zerst&#246;rt. Ich sehe das durch Deine Ausf&#252;hrungen auch nicht als erwiesen. Ich w&#252;rde vielmehr glauben, dass durch die h&#246;here Beteiligung mehr Leben, mehr Anteilnahme, und mehr Qualit&#228;t entsteht. Das kann man sich doch eigentlich nur w&#252;nschen... </description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Also&#8230; Du meinst, dass sich durch Vorwahlen die Parteien zu &quot;Parteien&quot; aufl&ouml;sen w&uuml;rden, die dann eigentlich keine mehr w&auml;ren? Nicht, dass wir uns falsch verstehen: Allein schon die Gr&ouml;&szlig;enskala l&auml;sst eine 1:1 Transferierbarkeit aus USA nicht m&ouml;glich erscheinen, die unterschiedlichen gesetzlichen Rahmenbedingungen &#8211; deren Details ich schlichtweg nicht kenne &#8211; sind wohl ebenso wenig geeignet. </p>
<p>Aber der Kerngedanke ist doch, dass eine eher breite Basis / Community einer jeweiligen Partei, Bewegung, Wertgemeinschaft (&quot;Gesinnungsgemeinschaft&quot; klingt mir zu sehr nach &Ouml;VP) auf demokratischem Weg, durch Wahlen n&auml;mlich, festlegt, wer als Spitzenkandidat (und auf den weiteren Pl&auml;tzen) in die Wahl geht. </p>
<p>Dieser Kerngedanke scheint mir weder unm&ouml;glich, noch sehe ich die Notwendigkeit, dass er die Partei zerst&ouml;rt. Ich sehe das durch Deine Ausf&uuml;hrungen auch nicht als erwiesen. Ich w&uuml;rde vielmehr glauben, dass durch die h&ouml;here Beteiligung mehr Leben, mehr Anteilnahme, und mehr Qualit&auml;t entsteht. Das kann man sich doch eigentlich nur w&uuml;nschen&#8230;</p>
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	<item>
		<title>Von: Martin Schimak</title>
		<link>http://www.kellerabteil.org/2009/05/die-seltsame-grune-vorwahlen-promo/comment-page-1/#comment-902</link>
		<dc:creator>Martin Schimak</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 May 2009 17:16:58 +0000</pubDate>
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		<description>Sachliche Richtigstellung: Der Stand der Vorw&#228;hler auf der Website &lt;a href=&quot;http://www.gruenevorwahlen.at&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;www.gruenevorwahlen.at&lt;/a&gt; ist exakt die Zahl der Leute, die ALLE Schritte richtig und vollst&#228;ndig gemacht haben. Diejenigen, die nur das Formular ausf&#252;llen UND aber dann nie absenden sind hier NICHT erfasst. Die Zahl (dzt 188) ist insofern eine strukturelle Untertreibung als man das Formular auch direkt an die Gr&#252;nen senden kann. Es &#252;ber uns zu machen ist nur ein Angebot.  </description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sachliche Richtigstellung: Der Stand der Vorw&auml;hler auf der Website <a href="http://www.gruenevorwahlen.at" target="_blank">http://www.gruenevorwahlen.at</a> ist exakt die Zahl der Leute, die ALLE Schritte richtig und vollst&auml;ndig gemacht haben. Diejenigen, die nur das Formular ausf&uuml;llen UND aber dann nie absenden sind hier NICHT erfasst. Die Zahl (dzt 188) ist insofern eine strukturelle Untertreibung als man das Formular auch direkt an die Gr&uuml;nen senden kann. Es &uuml;ber uns zu machen ist nur ein Angebot.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Markus O</title>
		<link>http://www.kellerabteil.org/2009/05/die-seltsame-grune-vorwahlen-promo/comment-page-1/#comment-901</link>
		<dc:creator>Markus O</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 May 2009 11:41:11 +0000</pubDate>
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		<description>Gut, verstehe den Text jetzt etwas besser. Urspr&#252;nglich habe ich n&#228;mlich (&#252;berspitzt nat&#252;rlich) in etwa folgende Aussagen herausgelesen: Die Vorwahlen &#252;ben Kritik, daher sind die Gr&#252;nen zurecht beleidigt und das ganze Projekt &#252;berhaupt unsinnig - sollen sie doch Mitglieder werden. 
 
Grunds&#228;tzlich habe ich auch den Eindruck, dass die Kommunikation mit den Gr&#252;nen etwas unterk&#252;hlt vor sich gegangen ist bzw in vielen Blogkommentaren unangemessen ungeduldig. Dass sowas &#196;ngste ausl&#246;st bei den Gr&#252;nen, gerade wenn man im Internet nicht so &quot;daheim&quot; ist, ist auch klar. Nur: das erkl&#228;rt das Misstrauen und den &#196;rger, sind aber letztlich keine sachlichen Gr&#252;nde, warum man die Idee der Vorwahlen an sich ablehnen k&#246;nnte. Auch wenn man nicht damit einverstanden ist, wie etwas kommuniziert wird, erspart man sich die  sachliche, inhaltliche Auseinandersetzung nicht. Gilt aber nat&#252;rlich umgekehrt auch f&#252;r die Vorw&#228;hlerInnen, richtig. 
 
Zum Begriff Vorwahlen: Dass der sachlich unrichtig ist, war - denke ich - von Anfang an klar. Er wurde nur aus Marketinggr&#252;nden gew&#228;hlt: Jeder verbindet irgendwie lebendige Demokratie damit, ein bisschen Obama-Glanz und letztlich gehts darum, innerparteilich Kandidaten zu bestimmen. Wenn man eine gute Idee hat, dann muss man die auch verkaufen, scheint mir. Dass die Gr&#252;nen da Bedenken haben, finde ich zwar im Prinzip sympathisch, aber irgendwie muss man die Leute ja hinter dem Ofen hervorlocken... Wichtiger als die sachliche korrekte Bezeichnung finde ich hier, dass die Botschaft ankommt. Ich glaube aber, gerade auf dem Gebiet k&#246;nnten die Gr&#252;nen noch viel lernen. 
 
Danke jedenfalls f&#252;r die Antwort, jetzt ist mir einiges klarer! </description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gut, verstehe den Text jetzt etwas besser. Urspr&uuml;nglich habe ich n&auml;mlich (&uuml;berspitzt nat&uuml;rlich) in etwa folgende Aussagen herausgelesen: Die Vorwahlen &uuml;ben Kritik, daher sind die Gr&uuml;nen zurecht beleidigt und das ganze Projekt &uuml;berhaupt unsinnig &#8211; sollen sie doch Mitglieder werden. </p>
<p>Grunds&auml;tzlich habe ich auch den Eindruck, dass die Kommunikation mit den Gr&uuml;nen etwas unterk&uuml;hlt vor sich gegangen ist bzw in vielen Blogkommentaren unangemessen ungeduldig. Dass sowas &Auml;ngste ausl&ouml;st bei den Gr&uuml;nen, gerade wenn man im Internet nicht so &quot;daheim&quot; ist, ist auch klar. Nur: das erkl&auml;rt das Misstrauen und den &Auml;rger, sind aber letztlich keine sachlichen Gr&uuml;nde, warum man die Idee der Vorwahlen an sich ablehnen k&ouml;nnte. Auch wenn man nicht damit einverstanden ist, wie etwas kommuniziert wird, erspart man sich die  sachliche, inhaltliche Auseinandersetzung nicht. Gilt aber nat&uuml;rlich umgekehrt auch f&uuml;r die Vorw&auml;hlerInnen, richtig. </p>
<p>Zum Begriff Vorwahlen: Dass der sachlich unrichtig ist, war &#8211; denke ich &#8211; von Anfang an klar. Er wurde nur aus Marketinggr&uuml;nden gew&auml;hlt: Jeder verbindet irgendwie lebendige Demokratie damit, ein bisschen Obama-Glanz und letztlich gehts darum, innerparteilich Kandidaten zu bestimmen. Wenn man eine gute Idee hat, dann muss man die auch verkaufen, scheint mir. Dass die Gr&uuml;nen da Bedenken haben, finde ich zwar im Prinzip sympathisch, aber irgendwie muss man die Leute ja hinter dem Ofen hervorlocken&#8230; Wichtiger als die sachliche korrekte Bezeichnung finde ich hier, dass die Botschaft ankommt. Ich glaube aber, gerade auf dem Gebiet k&ouml;nnten die Gr&uuml;nen noch viel lernen. </p>
<p>Danke jedenfalls f&uuml;r die Antwort, jetzt ist mir einiges klarer!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: kellerabteil</title>
		<link>http://www.kellerabteil.org/2009/05/die-seltsame-grune-vorwahlen-promo/comment-page-1/#comment-899</link>
		<dc:creator>kellerabteil</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 May 2009 10:38:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.kellerabteil.org/?p=852#comment-899</guid>
		<description>die Frage geht zwar an Birgit Hebein, aber von meiner Seite: 
 
Vorwahlen sind ein struktureller Widerspruch zum Parteiensystem, bei dem Parteien Listen definieren und bei Wahlen zum Nationalrat, zum Gemeinderat, .... zum Betriebsrat etc. die W&#228;hlerInnen zwischen Parteien w&#228;hlen. 
 
In den USA gibt es kein Parteiensystem sondern &quot;Parteien&quot;, die sich als lose Organisationsformen gebildet haben, ohne dass das System sie vorsieht. Gew&#228;hlt werden dort nie Parteien (Listen) sondern immer nur Personen (KanditatInnen). 
 
H&#228;tten wir tats&#228;chlich Vorwahlen in &#214;, g&#228;be es keine Parteien und vice versa. Zwei sich ausschlie&#223;ende Systeme. </description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>die Frage geht zwar an Birgit Hebein, aber von meiner Seite: </p>
<p>Vorwahlen sind ein struktureller Widerspruch zum Parteiensystem, bei dem Parteien Listen definieren und bei Wahlen zum Nationalrat, zum Gemeinderat, &#8230;. zum Betriebsrat etc. die W&auml;hlerInnen zwischen Parteien w&auml;hlen. </p>
<p>In den USA gibt es kein Parteiensystem sondern &quot;Parteien&quot;, die sich als lose Organisationsformen gebildet haben, ohne dass das System sie vorsieht. Gew&auml;hlt werden dort nie Parteien (Listen) sondern immer nur Personen (KanditatInnen). </p>
<p>H&auml;tten wir tats&auml;chlich Vorwahlen in &Ouml;, g&auml;be es keine Parteien und vice versa. Zwei sich ausschlie&szlig;ende Systeme.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: kellerabteil</title>
		<link>http://www.kellerabteil.org/2009/05/die-seltsame-grune-vorwahlen-promo/comment-page-1/#comment-898</link>
		<dc:creator>kellerabteil</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 May 2009 10:32:19 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.kellerabteil.org/?p=852#comment-898</guid>
		<description>Lieber Alexander Hrach, 
 
merci f&#252;r Deinen Kommentar und Deine entscheidende Frage. 
 
&#196;hnlich wie bzgl. des l&#228;ngeren Kommentars von Helge (s.o.) bitte ich um Nachsicht, dass ich in der Beantwortung noch etwas brauche. Ich m&#246;chte auf Deine Punkte gerne im Zuge eines l&#228;ngeren BlogPosts eingehen. 
 
So viel vorab, ja, ich glaube an die M&#246;glichkeit, dass das Ergebnis &#224; la longue besser wird und glaube, dass es allen Beteiligten gelingen wird, dieses Potential auch umzusetzen, so dass das Ergebnis in Summe besser wird. 
 
Die Position der Gr&#252;nen kann ich Dir freilich nicht liefern. Wie beschrieben, bin ich Mitglied der Gr&#252;nen Wien, aber kein Politiker, kein Repr&#228;sentant der Gr&#252;nen und nicht involviert in die Belange der Partei, abgesehen von meiner Teilnahme an Listenerstellungswahlen. 
Vergleichbar ist das mit meiner Mitgliedschaft bei Attac, ohne dass ich dort mehr t&#228;te als einen Mitgliedsbeitrag zu entrichten. Das ist in meinem Fall eine prinzipielle Haltung der Unterst&#252;tzung, die mich im &#252;brigen nicht im mindesten einschr&#228;nkt z.B. gerade bei Attac vieles sehr kritisch und manches sogar f&#252;r mich unsympathisch zu sehen. </description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Alexander Hrach, </p>
<p>merci f&uuml;r Deinen Kommentar und Deine entscheidende Frage. </p>
<p>&Auml;hnlich wie bzgl. des l&auml;ngeren Kommentars von Helge (s.o.) bitte ich um Nachsicht, dass ich in der Beantwortung noch etwas brauche. Ich m&ouml;chte auf Deine Punkte gerne im Zuge eines l&auml;ngeren BlogPosts eingehen. </p>
<p>So viel vorab, ja, ich glaube an die M&ouml;glichkeit, dass das Ergebnis &agrave; la longue besser wird und glaube, dass es allen Beteiligten gelingen wird, dieses Potential auch umzusetzen, so dass das Ergebnis in Summe besser wird. </p>
<p>Die Position der Gr&uuml;nen kann ich Dir freilich nicht liefern. Wie beschrieben, bin ich Mitglied der Gr&uuml;nen Wien, aber kein Politiker, kein Repr&auml;sentant der Gr&uuml;nen und nicht involviert in die Belange der Partei, abgesehen von meiner Teilnahme an Listenerstellungswahlen.<br />
Vergleichbar ist das mit meiner Mitgliedschaft bei Attac, ohne dass ich dort mehr t&auml;te als einen Mitgliedsbeitrag zu entrichten. Das ist in meinem Fall eine prinzipielle Haltung der Unterst&uuml;tzung, die mich im &uuml;brigen nicht im mindesten einschr&auml;nkt z.B. gerade bei Attac vieles sehr kritisch und manches sogar f&uuml;r mich unsympathisch zu sehen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: kellerabteil</title>
		<link>http://www.kellerabteil.org/2009/05/die-seltsame-grune-vorwahlen-promo/comment-page-1/#comment-897</link>
		<dc:creator>kellerabteil</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 May 2009 10:22:47 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.kellerabteil.org/?p=852#comment-897</guid>
		<description>klar, die Gr&#252;nen sind eine Partei, wie die anderen, wenn auch eine andere Art von Partei. 
 
Die Gr&#252;nen operieren im selben politischen System, wie die Anderen, wenn sie auch innerhalb dieses Systems in vielerlei Art und Weise anders operieren. 
 
Innerhalb der grundlegender Gesetzm&#228;&#223;igkeiten, die das System definiert, ist es nach meinem Daf&#252;rhalten sinnvoll, die Gr&#252;nen als &quot;anders&quot; zu differenzieren. Was aber nicht hei&#223;en soll und hei&#223;en kann, dass sie nicht den selben Gesetzm&#228;&#223;igkeiten unterworfen w&#228;ren. </description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>klar, die Gr&uuml;nen sind eine Partei, wie die anderen, wenn auch eine andere Art von Partei. </p>
<p>Die Gr&uuml;nen operieren im selben politischen System, wie die Anderen, wenn sie auch innerhalb dieses Systems in vielerlei Art und Weise anders operieren. </p>
<p>Innerhalb der grundlegender Gesetzm&auml;&szlig;igkeiten, die das System definiert, ist es nach meinem Daf&uuml;rhalten sinnvoll, die Gr&uuml;nen als &quot;anders&quot; zu differenzieren. Was aber nicht hei&szlig;en soll und hei&szlig;en kann, dass sie nicht den selben Gesetzm&auml;&szlig;igkeiten unterworfen w&auml;ren.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: kellerabteil</title>
		<link>http://www.kellerabteil.org/2009/05/die-seltsame-grune-vorwahlen-promo/comment-page-1/#comment-894</link>
		<dc:creator>kellerabteil</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 May 2009 09:42:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.kellerabteil.org/?p=852#comment-894</guid>
		<description>nach meinem Daf&#252;r halten habt ihr beide recht. 
 
Die Gr&#252;nen haben ein anderes Selbstverst&#228;ndis, eine andere Tradition, Kultur, ein anderes Statut etc. 
 
Die von Thomas geschilderte Differenz hat damit aber, denke ich, nichts zu tun und wirkt hier tats&#228;chlich bestimmend. </description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>nach meinem Daf&uuml;r halten habt ihr beide recht. </p>
<p>Die Gr&uuml;nen haben ein anderes Selbstverst&auml;ndis, eine andere Tradition, Kultur, ein anderes Statut etc. </p>
<p>Die von Thomas geschilderte Differenz hat damit aber, denke ich, nichts zu tun und wirkt hier tats&auml;chlich bestimmend.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: kellerabteil</title>
		<link>http://www.kellerabteil.org/2009/05/die-seltsame-grune-vorwahlen-promo/comment-page-1/#comment-893</link>
		<dc:creator>kellerabteil</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 May 2009 09:41:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.kellerabteil.org/?p=852#comment-893</guid>
		<description>Lieber Gerald B&#228;ck, 
 
also erstens gibt es das Vorzugstimmenssystem und das wirkt sich im &#252;brigen nicht nur dann aus, wenn jemand die tats&#228;chlich erforderlichen Vorzugsstimmen erreicht hat. Es ist nat&#252;rlich auch innerparteilich ein Gradmesser und viele Vorzugsstimmen st&#228;rken nat&#252;rlich die einen oder anderen KandidatInnen parteiintern, so wie Streichungen eine(n) KandidatIn innerparteilich schw&#228;chen. 
 
dann gibt es die M&#246;glichkeit, Mitglied einer Partei zu werden, was formal ganz andere M&#246;glichkeiten gibt. Es w&#228;re aber eine Illusion anzunehmen, dass mensch da nicht vor den gleichen realpolitischen Gesetzm&#228;&#223;igkeiten st&#252;nde. 
 
Und last but not least haben wir hier nun mal das Parteiensystem mit seine Nachteilen und Vorteilen. Zumindest kann mensch in &#214; nicht &#196;mter kaufen, was realpolitisch z.B. im amerikanischen System der Fall ist. Oder mensch ist nicht abh&#228;ngig davon, auf welche Schule mensch geschickt wurde, was im englischen und va. im franz&#246;sischen System die bestimmende Gr&#246;&#223;e ist. 
Vor- und Nachteile haben alle Systeme. </description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Gerald B&auml;ck, </p>
<p>also erstens gibt es das Vorzugstimmenssystem und das wirkt sich im &uuml;brigen nicht nur dann aus, wenn jemand die tats&auml;chlich erforderlichen Vorzugsstimmen erreicht hat. Es ist nat&uuml;rlich auch innerparteilich ein Gradmesser und viele Vorzugsstimmen st&auml;rken nat&uuml;rlich die einen oder anderen KandidatInnen parteiintern, so wie Streichungen eine(n) KandidatIn innerparteilich schw&auml;chen. </p>
<p>dann gibt es die M&ouml;glichkeit, Mitglied einer Partei zu werden, was formal ganz andere M&ouml;glichkeiten gibt. Es w&auml;re aber eine Illusion anzunehmen, dass mensch da nicht vor den gleichen realpolitischen Gesetzm&auml;&szlig;igkeiten st&uuml;nde. </p>
<p>Und last but not least haben wir hier nun mal das Parteiensystem mit seine Nachteilen und Vorteilen. Zumindest kann mensch in &Ouml; nicht &Auml;mter kaufen, was realpolitisch z.B. im amerikanischen System der Fall ist. Oder mensch ist nicht abh&auml;ngig davon, auf welche Schule mensch geschickt wurde, was im englischen und va. im franz&ouml;sischen System die bestimmende Gr&ouml;&szlig;e ist.<br />
Vor- und Nachteile haben alle Systeme.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: kellerabteil</title>
		<link>http://www.kellerabteil.org/2009/05/die-seltsame-grune-vorwahlen-promo/comment-page-1/#comment-892</link>
		<dc:creator>kellerabteil</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 May 2009 09:28:11 +0000</pubDate>
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		<description>Das trifft ziemlich genau meine Wahrnehmung. </description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das trifft ziemlich genau meine Wahrnehmung.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: kellerabteil</title>
		<link>http://www.kellerabteil.org/2009/05/die-seltsame-grune-vorwahlen-promo/comment-page-1/#comment-891</link>
		<dc:creator>kellerabteil</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 May 2009 09:27:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.kellerabteil.org/?p=852#comment-891</guid>
		<description>Lieber Gerald B&#228;ck, 
 
sorry, aber das sehe ich anders. Nat&#252;rlich ist der Beurteilung offen, was Du, was ich und was jede beliebige Person als &quot;sehr kleines F&#252;hrungsgremium&quot; zahlenm&#228;&#223;ig eingrenzt. Sind 100 klein oder gro&#223;, sind 1000 klein oder gro&#223;, sind 10 klein oder gro&#223;. 
 
Erstens stimmt sicher, dass in den meisten Parteien (&#214;sterreich oder allgemein), kleine innerparteiliche Eliten und manchmal 2-3 Personen wichtige Personalentscheidungen treffen. 
Zweitens w&#252;rde ich nicht bestreiten, dass das nicht auch hier oder da bei den Gr&#252;nen vorkommen kann. Schlie&#223;lich sind das Policy- und Verteilungsk&#228;mpfe, wo die F&#252;hrungspersonen und -gremien Vorspr&#252;nge haben und immer wieder versucht sein werden, ihre KandidatInnen an der statutarisch abgesicherten Basisdemokratie vorbeizuschummeln. 
Nur sind drittens gerade die Gr&#252;nen in &#214; (mehr als z.B. in D) und innerhalb der Gr&#252;nen &#214;sterreichs gerade die Wiener Gr&#252;nen jene Organisation, wo das am schwierigsten und kaum m&#246;glich ist. 
 </description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Gerald B&auml;ck, </p>
<p>sorry, aber das sehe ich anders. Nat&uuml;rlich ist der Beurteilung offen, was Du, was ich und was jede beliebige Person als &quot;sehr kleines F&uuml;hrungsgremium&quot; zahlenm&auml;&szlig;ig eingrenzt. Sind 100 klein oder gro&szlig;, sind 1000 klein oder gro&szlig;, sind 10 klein oder gro&szlig;. </p>
<p>Erstens stimmt sicher, dass in den meisten Parteien (&Ouml;sterreich oder allgemein), kleine innerparteiliche Eliten und manchmal 2-3 Personen wichtige Personalentscheidungen treffen.<br />
Zweitens w&uuml;rde ich nicht bestreiten, dass das nicht auch hier oder da bei den Gr&uuml;nen vorkommen kann. Schlie&szlig;lich sind das Policy- und Verteilungsk&auml;mpfe, wo die F&uuml;hrungspersonen und -gremien Vorspr&uuml;nge haben und immer wieder versucht sein werden, ihre KandidatInnen an der statutarisch abgesicherten Basisdemokratie vorbeizuschummeln.<br />
Nur sind drittens gerade die Gr&uuml;nen in &Ouml; (mehr als z.B. in D) und innerhalb der Gr&uuml;nen &Ouml;sterreichs gerade die Wiener Gr&uuml;nen jene Organisation, wo das am schwierigsten und kaum m&ouml;glich ist.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: kellerabteil</title>
		<link>http://www.kellerabteil.org/2009/05/die-seltsame-grune-vorwahlen-promo/comment-page-1/#comment-890</link>
		<dc:creator>kellerabteil</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 May 2009 09:19:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.kellerabteil.org/?p=852#comment-890</guid>
		<description>Ist der Stand eine Untertreibung? 
 
Nein, wie auf dem PolitCamp in Graz z.B. erw&#228;hnt, eher eine strukturell &#220;bertreibung. Es unterschreiben deutlich mehr Personen via WebFormular, als dann tats&#228;chlich die weiteren notwendigen Schritte unternehmen (Postweg), um Unterst&#252;tzerInnen werden zu k&#246;nnen. 
 
Unabh&#228;ngig davon, dh. unabh&#228;ngig von der Initiative, gibt es eine gr&#246;&#223;ere Anzahl an Unterst&#252;tzungs- und Mitgliedschaftsantr&#228;gen, die gesammelt und organisiert pl&#246;tzlich bei den Gr&#252;nen eingelangt sind. Auch das wurde u.a. am PolitCamp berichtet. </description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ist der Stand eine Untertreibung? </p>
<p>Nein, wie auf dem PolitCamp in Graz z.B. erw&auml;hnt, eher eine strukturell &Uuml;bertreibung. Es unterschreiben deutlich mehr Personen via WebFormular, als dann tats&auml;chlich die weiteren notwendigen Schritte unternehmen (Postweg), um Unterst&uuml;tzerInnen werden zu k&ouml;nnen. </p>
<p>Unabh&auml;ngig davon, dh. unabh&auml;ngig von der Initiative, gibt es eine gr&ouml;&szlig;ere Anzahl an Unterst&uuml;tzungs- und Mitgliedschaftsantr&auml;gen, die gesammelt und organisiert pl&ouml;tzlich bei den Gr&uuml;nen eingelangt sind. Auch das wurde u.a. am PolitCamp berichtet.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: kellerabteil</title>
		<link>http://www.kellerabteil.org/2009/05/die-seltsame-grune-vorwahlen-promo/comment-page-1/#comment-888</link>
		<dc:creator>kellerabteil</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 May 2009 09:15:26 +0000</pubDate>
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		<description>sehr simpel, sry, no commend :-( </description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>sehr simpel, sry, no commend <img src='http://www.kellerabteil.org/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':-(' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: kellerabteil</title>
		<link>http://www.kellerabteil.org/2009/05/die-seltsame-grune-vorwahlen-promo/comment-page-1/#comment-887</link>
		<dc:creator>kellerabteil</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 May 2009 09:14:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.kellerabteil.org/?p=852#comment-887</guid>
		<description>Lieber Markus Otti, 
 
vorab ein Punkt: es gibt bei den Gr&#252;nen kein Parteibuch, soweit geht diese Annahme ins Leere. 
 
Ad &#039;&lt;i&gt;Kritik herauslesen&lt;/i&gt;&#039; und &#039;&lt;i&gt;beleidigt sein&lt;/i&gt;&#039;: 
nein, ich glaube pers&#246;nlich nicht, dass die Gr&#252;nen grosso modo ein Problem damit haben, &quot;&lt;i&gt;aus den bisherigen &#246;ffentlichen &#196;u&#223;erungen auch Kritik herauslesen&lt;/i&gt;&quot;. 
Eine Gegenfrage w&#228;re, wo ist das Problem bei so viel positiver Reaktion auf die Initiative in der Blogosph&#228;re und v.a. den klassischen Massenmedien, wenn es hier auch kritische Stimmen gibt? 
 
Allerdings sehe ich folgendes Problem und klassisches double bind f&#252;r die Gr&#252;nen: 
Die Initiative hat sie &#252;berrascht, beherrscht die &#246;ffentliche Meinung in Blogosph&#228;re und Massenmedien. Die Initiative nennt sich &quot;Unterst&#252;tzerInnen&quot; und ist das sicher auch. Wie also mit den einen oder anderen Aussagen &quot;kritisch&quot; umgehen, wo einerseits keine Unterst&#252;tzerInnen vor den Kopf gesto&#223;en werden sollen andererseits aber schlicht falsche Vorannahmen richtig gestellt werden sollen? Erstens, sehr leicht wird alles als &quot;b&#246;se Kritik&quot; interpretiert und repliziert. 
Zweitens, mensch bewegt sich als Gr&#252;ne sehr wahrscheinlich in einem Raum mit Gesetzm&#228;&#223;igkeiten, die mensch kaum kennt. Die Gr&#252;nen stehen zwar dem web2.0 von allen Parteien sicher am n&#228;chsten, sind aber dennoch im gro&#223;en und ganzen wo anders zu hause; in der Welt der praktischen Prozesse der Politikverhandlung n&#228;mlich. 
 
Ein Bsp., was ich meine: 
Bei den &quot;Vorwahlen&quot; genannten &quot;Listenwahlen&quot; handelt es sich nun mal nicht um &quot;Vorwahlen&quot;. (Der Begriff hei&#223;t etwas und stimmt hier ganz sachlich und eindeutig nicht.). 
Nun, wie damit z.B. umgehen? Darauf hinweisen und die Unterschiede zwischen Vorwahlen und Listenwahlen, die Unterschiede politischer Systeme erkl&#228;ren? Riskieren und erleben, wie das als Kritikunf&#228;higkeit ausgelegt wird? Darauf verzichten und die - sachlich falsche - Sprachregelung &#252;bernehmen, die einem aufgezwungen wurde? 
Solcherart sind hier - denke ich - einige Probleme. 
 
&lt;strong&gt;Abschlie&#223;end:&lt;/strong&gt; 
Der Punkt, den ich machen wollte und der vl. schlecht oder gar nicht rausgekommen ist, ist ein Spiegel Deines letzten Satzes. Da ich so viel Kritik und Anschuldigungen von Seiten der Unterst&#252;tzerInnen gelesen habe - auf ihrem Terrain des web2.0 - wollte ich anmerken, dass es &quot;&lt;i&gt;angebracht w&#228;re, sich &#252;ber die eigene Kritikf&#228;higkeit Gedanken zu machen&lt;/i&gt;&quot;. 
 </description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Markus Otti, </p>
<p>vorab ein Punkt: es gibt bei den Gr&uuml;nen kein Parteibuch, soweit geht diese Annahme ins Leere. </p>
<p>Ad &#039;<i>Kritik herauslesen</i>&#039; und &#039;<i>beleidigt sein</i>&#039;:<br />
nein, ich glaube pers&ouml;nlich nicht, dass die Gr&uuml;nen grosso modo ein Problem damit haben, &quot;<i>aus den bisherigen &ouml;ffentlichen &Auml;u&szlig;erungen auch Kritik herauslesen</i>&quot;.<br />
Eine Gegenfrage w&auml;re, wo ist das Problem bei so viel positiver Reaktion auf die Initiative in der Blogosph&auml;re und v.a. den klassischen Massenmedien, wenn es hier auch kritische Stimmen gibt? </p>
<p>Allerdings sehe ich folgendes Problem und klassisches double bind f&uuml;r die Gr&uuml;nen:<br />
Die Initiative hat sie &uuml;berrascht, beherrscht die &ouml;ffentliche Meinung in Blogosph&auml;re und Massenmedien. Die Initiative nennt sich &quot;Unterst&uuml;tzerInnen&quot; und ist das sicher auch. Wie also mit den einen oder anderen Aussagen &quot;kritisch&quot; umgehen, wo einerseits keine Unterst&uuml;tzerInnen vor den Kopf gesto&szlig;en werden sollen andererseits aber schlicht falsche Vorannahmen richtig gestellt werden sollen? Erstens, sehr leicht wird alles als &quot;b&ouml;se Kritik&quot; interpretiert und repliziert.<br />
Zweitens, mensch bewegt sich als Gr&uuml;ne sehr wahrscheinlich in einem Raum mit Gesetzm&auml;&szlig;igkeiten, die mensch kaum kennt. Die Gr&uuml;nen stehen zwar dem web2.0 von allen Parteien sicher am n&auml;chsten, sind aber dennoch im gro&szlig;en und ganzen wo anders zu hause; in der Welt der praktischen Prozesse der Politikverhandlung n&auml;mlich. </p>
<p>Ein Bsp., was ich meine:<br />
Bei den &quot;Vorwahlen&quot; genannten &quot;Listenwahlen&quot; handelt es sich nun mal nicht um &quot;Vorwahlen&quot;. (Der Begriff hei&szlig;t etwas und stimmt hier ganz sachlich und eindeutig nicht.).<br />
Nun, wie damit z.B. umgehen? Darauf hinweisen und die Unterschiede zwischen Vorwahlen und Listenwahlen, die Unterschiede politischer Systeme erkl&auml;ren? Riskieren und erleben, wie das als Kritikunf&auml;higkeit ausgelegt wird? Darauf verzichten und die &#8211; sachlich falsche &#8211; Sprachregelung &uuml;bernehmen, die einem aufgezwungen wurde?<br />
Solcherart sind hier &#8211; denke ich &#8211; einige Probleme. </p>
<p><strong>Abschlie&szlig;end:</strong><br />
Der Punkt, den ich machen wollte und der vl. schlecht oder gar nicht rausgekommen ist, ist ein Spiegel Deines letzten Satzes. Da ich so viel Kritik und Anschuldigungen von Seiten der Unterst&uuml;tzerInnen gelesen habe &#8211; auf ihrem Terrain des web2.0 &#8211; wollte ich anmerken, dass es &quot;<i>angebracht w&auml;re, sich &uuml;ber die eigene Kritikf&auml;higkeit Gedanken zu machen</i>&quot;.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: kellerabteil</title>
		<link>http://www.kellerabteil.org/2009/05/die-seltsame-grune-vorwahlen-promo/comment-page-1/#comment-886</link>
		<dc:creator>kellerabteil</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 May 2009 08:58:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.kellerabteil.org/?p=852#comment-886</guid>
		<description>Lieber Helge, 
 
das sind einige Punkte; und w&#228;hrend ich bedauere und es mir leid tut, so lange f&#252;r eine Reaktion gebraucht zu haben, bitte ich dennoch um weitere Geduld. 
Ich m&#246;chte Deine Punkte gemeinsam mit anderen und einem R&#252;ckblick auf das PolitCamp in Graz in einem eigenen BlogPost behandeln. </description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Helge, </p>
<p>das sind einige Punkte; und w&auml;hrend ich bedauere und es mir leid tut, so lange f&uuml;r eine Reaktion gebraucht zu haben, bitte ich dennoch um weitere Geduld.<br />
Ich m&ouml;chte Deine Punkte gemeinsam mit anderen und einem R&uuml;ckblick auf das PolitCamp in Graz in einem eigenen BlogPost behandeln.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: kellerabteil</title>
		<link>http://www.kellerabteil.org/2009/05/die-seltsame-grune-vorwahlen-promo/comment-page-1/#comment-885</link>
		<dc:creator>kellerabteil</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 May 2009 08:55:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.kellerabteil.org/?p=852#comment-885</guid>
		<description>Sg Hannes S., 
 
k&#246;nnte jetzt auf die Differenz von &quot;Pressefreiheit&quot; und &quot;&#214;konomie der Massenmedien&quot; eingehen, aber eine andere Frage ... 
 
Sie sprechen so leichthin Demokratieverst&#228;ndnis ab und w&#252;rden gerne zu Berufsverboten greifen. Nun wei&#223; ich nicht, ob sie bei den Gr&#252;nen als Unterst&#252;tzer an Listenwahlen teilnehmen wollen, aber ich frage angesichts ihrer Preferenzen, ob Sie nicht eigentlich bei einer anderen Partei besser aufgehoben w&#228;ren. </description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sg Hannes S., </p>
<p>k&ouml;nnte jetzt auf die Differenz von &quot;Pressefreiheit&quot; und &quot;&Ouml;konomie der Massenmedien&quot; eingehen, aber eine andere Frage &#8230; </p>
<p>Sie sprechen so leichthin Demokratieverst&auml;ndnis ab und w&uuml;rden gerne zu Berufsverboten greifen. Nun wei&szlig; ich nicht, ob sie bei den Gr&uuml;nen als Unterst&uuml;tzer an Listenwahlen teilnehmen wollen, aber ich frage angesichts ihrer Preferenzen, ob Sie nicht eigentlich bei einer anderen Partei besser aufgehoben w&auml;ren.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: kellerabteil</title>
		<link>http://www.kellerabteil.org/2009/05/die-seltsame-grune-vorwahlen-promo/comment-page-1/#comment-884</link>
		<dc:creator>kellerabteil</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 May 2009 08:52:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.kellerabteil.org/?p=852#comment-884</guid>
		<description>liebe Sandworm, 
 
nope, ich bin nicht pers&#246;nlich beleidigt sondern betroffen, da mir beide Gruppen nahe stehen. 
 
nope, ich verstecke mich kaum hinter einer &quot;wissenschaftlichen Analyse&quot;. Nicht jede Analyse ist wissenschaftlich und diese habe ich auch kaum so bezeichnet. Zweitens denke ich, dass ich mich wohl einiger ma&#223;en exponiert habe mit diesem Eintrag; von verstecken keine Rede. 
 
Wenn Du Dich pauschal (mit-)verunglimpft siehst, tut mir das einerseits leid. Andererseits kann ich das kaum &#228;ndern und jedenfalls nicht verstehen. Aber ich w&#228;re neugierig zu erfahren, wieso Du Dich verunglimpft und in wie ferne Du &quot;jeden und jede der mittlerweile 160&quot; verunglimpft siehst? </description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>liebe Sandworm, </p>
<p>nope, ich bin nicht pers&ouml;nlich beleidigt sondern betroffen, da mir beide Gruppen nahe stehen. </p>
<p>nope, ich verstecke mich kaum hinter einer &quot;wissenschaftlichen Analyse&quot;. Nicht jede Analyse ist wissenschaftlich und diese habe ich auch kaum so bezeichnet. Zweitens denke ich, dass ich mich wohl einiger ma&szlig;en exponiert habe mit diesem Eintrag; von verstecken keine Rede. </p>
<p>Wenn Du Dich pauschal (mit-)verunglimpft siehst, tut mir das einerseits leid. Andererseits kann ich das kaum &auml;ndern und jedenfalls nicht verstehen. Aber ich w&auml;re neugierig zu erfahren, wieso Du Dich verunglimpft und in wie ferne Du &quot;jeden und jede der mittlerweile 160&quot; verunglimpft siehst?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
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