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	<title>Kommentare zu: Ach was muss ich oft von bösen Frauen hören oder lesen!</title>
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	<description>notizen gegen die unaufhaltbarkeit des bewusstseinsstroms</description>
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		<title>Von: Markus Otti</title>
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		<dc:creator>Markus Otti</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Jul 2009 09:46:07 +0000</pubDate>
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		<description>Danke! Es ist wirklich unfassbar, wie hier der Sexismus zu Tage tritt. Es ist aber auch f&#252;r die hiesige #diskussionskultur bezeichnend, wie in dieser Debatte sachliche und emotionale Argumente munter  zusammengew&#252;rfelt werden: 
 
Auf der einen Seite gef&#252;hliger Sexismus: Nur Frauen, irgendwie kann das nur schlecht sein. Auf der anderen Seite ist es aber auch bezeichnend, wie mit einem unbequemen Kritiker umgegangen wird: Er wird auf sein Unbequem-sein reduziert, die Kritik wird gerne au&#223;en vor gelassen. Wird das Urteil eines Gremiums - das ja nicht unfehlbar sein muss - in Frage gestellt, wei&#223; man gleich, woran man ist: da muss einer beleidigt sein. Dass es sachliche Gr&#252;nde f&#252;r die nachdr&#252;ckliche Opposition gegen eine solche Entscheidung (hier: Positionierung zum EU-Reformvertrag) geben kann, muss man, auch und gerade in der medialen Berichterstattung, zwischen den Zeilen herauslesen.  
 
Anstatt also den Streit mit Argumenten auf der inhaltlichen Ebene offen auszutragen, ergehen sich die einen in Wehleidigkeiten (alle im selben Boot, wir sollten doch an einem Strang ziehen, menschlich entt&#228;uscht etc) und die anderen spielen Rumpelstilzchen und gie&#223;en &#214;l ins Feuer, wo sie k&#246;nnen. An allen Ecken und Enden fehlt es am Willen zur Sachlichkeit, zur analytischen inhaltlichen Auseinandersetzung, in der pers&#246;nliche Animosit&#228;ten und emotionale Befindlichkeiten m&#246;glichst ausgeklammert werden. Und am Ende wundern sich dann alle Beteiligten, warum niemand wei&#223;, wer wof&#252;r steht. </description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke! Es ist wirklich unfassbar, wie hier der Sexismus zu Tage tritt. Es ist aber auch f&uuml;r die hiesige #diskussionskultur bezeichnend, wie in dieser Debatte sachliche und emotionale Argumente munter  zusammengew&uuml;rfelt werden: </p>
<p>Auf der einen Seite gef&uuml;hliger Sexismus: Nur Frauen, irgendwie kann das nur schlecht sein. Auf der anderen Seite ist es aber auch bezeichnend, wie mit einem unbequemen Kritiker umgegangen wird: Er wird auf sein Unbequem-sein reduziert, die Kritik wird gerne au&szlig;en vor gelassen. Wird das Urteil eines Gremiums &#8211; das ja nicht unfehlbar sein muss &#8211; in Frage gestellt, wei&szlig; man gleich, woran man ist: da muss einer beleidigt sein. Dass es sachliche Gr&uuml;nde f&uuml;r die nachdr&uuml;ckliche Opposition gegen eine solche Entscheidung (hier: Positionierung zum EU-Reformvertrag) geben kann, muss man, auch und gerade in der medialen Berichterstattung, zwischen den Zeilen herauslesen.  </p>
<p>Anstatt also den Streit mit Argumenten auf der inhaltlichen Ebene offen auszutragen, ergehen sich die einen in Wehleidigkeiten (alle im selben Boot, wir sollten doch an einem Strang ziehen, menschlich entt&auml;uscht etc) und die anderen spielen Rumpelstilzchen und gie&szlig;en &Ouml;l ins Feuer, wo sie k&ouml;nnen. An allen Ecken und Enden fehlt es am Willen zur Sachlichkeit, zur analytischen inhaltlichen Auseinandersetzung, in der pers&ouml;nliche Animosit&auml;ten und emotionale Befindlichkeiten m&ouml;glichst ausgeklammert werden. Und am Ende wundern sich dann alle Beteiligten, warum niemand wei&szlig;, wer wof&uuml;r steht.</p>
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		<title>Von: stefon</title>
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		<dc:creator>stefon</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Jul 2009 09:11:34 +0000</pubDate>
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		<description>sehr guter und notwendiger text... habe die berichterstattung um die causa auch mehr als peinlich empfunden.. </description>
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