… gerade eben entdeckt, zufällig und via einer Assoziations- Kommentarfunktions-Kette über
(1) rigardi.org (siehe letzter Eintrag),
(2) maschiund schließlich
(3) teacher.
Das Blog ‘Nie mehr Schule‘ von teacher.1
Teachers Blog gibt es offensichtlich schon länger und ‘whoever “teacher” is‘ nutzt sein Blog ziemlich regelmäßig. Wie? Erzählungen, Berichte, offene Fragen aus der Alltagspraxis des Unterrichtens, des LehrerIn-seins.
Und teacher nutzt sein ‘Nie mehr Schule‘-Blog zur lebhaften Diskussion mit allen, die diskutieren wollen. Die Beiträge regen zum Kommentieren, Mitdebattieren und Mitdenken an.2 Kommentare werden wieder beantwortet und zwar gerade so, wie gute PädagogInnen debattieren, die interessante und höfliche Debatten am laufen halten wollen. Diskussionskultur als Lernziel!
Ich habe mich noch kaum eingelesen angesichts der Fülle. Bin aber schon gekauft.
Wieder einmal ein ganzer Tag indoors (minus die knapp hundert Schritt in den Billa und retour). War nicht vollständig so geplant, aber wenn meine eigenen Vorgaben ‘laufen gehen’ oder ’spazieren gehen’ heißen, da vergess’ ich schon leicht mal drauf.
Für den Rücken die beste Therapie. Selbst Schuld, kein Mitleid. I’m in a spine funk, baby.
Warum das ganze? Es hat sich ausgezahlt:
morgen wird nämlich kein uninteressanter Tag nicht. Dh., ich bin schon verdammt neugierig. ‘Gespannt‘ auf gut wienerisch. Termin in der GPA-djp.
Vorstellen/Präsentieren des Instruments Weblog vor größerem Publikum. Praktische Anschauung sowie das eine oder andere Szenario, wie es im Umfeld der Interessensgemeinschaften genutzt werden könnte. Schließlich ein bißchen die weitere Vision, GPA-djp setzt immer häufiger Trackbacks. Ich hab sie weiter unten im Blog schon einmal vorgestellt.
Stehe damit bei hundert feeds in meinem bloglines-account. HUNDERT. *bizarrski*
Auf das Blog der Kommunikationsguerilla zu stoßen war übrigens eine besondere Freude.
Erstens das ‘Wie‘ ich dort gelandet bin. Weil nämlich mein Video, die visualisierte Blogroll, ist dort eingebettet und das habe ich gerade erst geschnallt. Nach zwei Wochen.
Ist im Blog getagged (beschlagwortet) unter ‘Gegenöffentlichkeit‘.
letzten Fr, 30. November 2007 gab es ein BloggerInnen-Treffen in Wien 7. Angezettelt vom umtriebigen RokkerMur alias der vergessene Diktator alias vanKosel alias Warteschlange (aber nur wenn diese sich nicht ausgeloggt hat und die Accounts durch einander geraten) alias …
Ich hatte mir vorgenommen, dort die Nase reinzustecken und mal Hallo zu sagen. Wollte den umtriebigen und Mythen umwobenen Wolfgang leibhaftig erleben.
Jedenfalls, obwohl dieses Wort so einen hatscherten Klang hat – “BloggerTreffen” – war es sehr sehr nett. D.h. v.a.: die versammelten und plaudernden Leute waren allesamt eine überraschend nette, höflich interessierte und freundlich lustige Gesellschaft. Das vor dem Hintergrund, dass ich mir natürlich nette und freundliche Menschen erwartet habe und keine unangenehmen Mitmenschen. Und erst recht von der Erwartungshaltung aus, freundliche interessante Menschen zu treffen, war ich nochmal sehr angenehm überrascht. Manche bloggen seit vielen Jahren. Ein ahnungsloser Jungspund bin ich da dagegen. War mindestens so überfordert wie hidden.
Dass es so etwas gibt ‘SpinDoktoren‘, das ist landauf landab seit geraumer Zeit bekannt. Nur, was darunter vorstellen?
Ein Antwortversuch:
Stellen Sie sich vor es ist Wahlkampf. Heiße Phase. Stellen Sie sich vor, es ist gerade das letzte Fernsehduell der beiden SpitzenkandidatInnen. Wir wissen, zum “Duell” ist es hochstilisiert. Dass es das “entscheidende” Duell ist, dafür haben wir null Beleg, aber das wird überall behauptet. Und so schauen wir zu.
Die DuellantInnen schwitzen sich im Fernsehstudio an, die “Menschen” hängen an den Bildschirmen (, weil es ja das herausposaunt “entscheidende” Duell ist, oder?). Ganz gute Einschaltquoten. Die Zeitungen am nächsten Tag werden ebenso ganz gute Auflage haben. Schließlich wird schon im Vorfeld allerorts erklärt, es ginge eigentlich punkto Auswirkung des “entscheidenden Duelles” gar nicht so sehr um das Duell selbst, und wie sich die DuellantInnen da anstellen. Es geht vielmehr (nur) um die Rezeption des Duelles in den Medien. Es geht darum, was nachher geschrieben und gesagt wird, wer denn besser ausgesehen hätte. ‘der Nachricht einen ‘Spin’ geben’ weiterlesen
eine der lieblingsbeschäftigungen von mk an wochenendlichen vormittagen, mit besonderem genuss an einem nebeligen novembersamstag. Im bett liegend den falter lesen, die kleinanzeigen.
Manchmal ist an solchen vormittag dann auflachen aus dem schlafzimmer zu hören. Hie und da liest sie auch eine anzeige laut vor,
etwa …
Schamane, 48, Wien, in offener, tantrischer Beziehung lebend, sucht dich, eine aufgeschlossene, lebensbejahende Squaw mit Tiefgang und Esprit für zärtlich-romantische Stunden zu zweit als Beginn einer ganzheitlichen, sinnlich-spirituellen Beziehung für Körper, Geist und Seele!
… gefunden im youtube-account von ‘ethnochris‘. Seine Beipacktext:
Der österreichische Ethnologe und Anthropologe spricht – im Rahmen der Islam-Konferenz in Wien – bei “Kulturzeit” auf 3sat über die Verständigung zwischen westlich-christlicher und muslimischer Welt (16.11.2005).
thanks.
—
& im übrigen bin ich der Meinung, dass viel mehr moncay gelesen und sauseschritt verfolgt werden sollte. Fällt mir dazu nur ein. Eine BlogEmpfehlung, die stimmig zum Video passt.
So, “Greezs”, mr. sauseschritt. (moi, isch bin langsam heute, verdammt müde. morgen besser.)
vor nicht allzu langer zeit entdeckt. Meine Lieblingsseite der letzten zwo Wochen.
Ja, es handelt sich um eine BlogEmpfehlung
So kann mensch auch Web nutzen, Nachrichten machen, Blog nutzen. Gegenöffentlichkeit spielerisch und (re)animiert. (((rebell.tv)))
Dazu wird wieder auf Bildwirkung gesetzt
Eine offene und freie Autobahn ist im Bild, Symbol von freier Fahrt. Symbol für schnelles Vorwärts kommen, für Geschwindigkeit und Dynamik. Symbol für Freiheit.1
Daneben ein Hinweisschild wie es auf Autobahnen Verwendung findet. Ein Pfeil weist in die Richtung geradeaus, dorthin, wo der Weg frei ist, wo die Geschwindigkeit hoch gehalten werden kann. Dorthin, wo man sich dem Gefühl und dem Rausch der Freiheit hingeben, am Besten ohne Tempobeschränkung.
Ein Abbiegerpfeil zeigt eine Ausfahrt von der Autobahn an bzw. handelt es sich bei diesem Pfeil nicht nur um einen Abbieger. Der Pfeil deutet eine 180° Grad Umkehr an, weist also zurück.
Verlängerte Wochenenden (WE) in der Nebeljahreszeit sind ja ein Nährboden sondergleichen für BefindlichkeitsBloggen. Also mach’ ich mal.
Das ist ja noch dazu dieses genialistische WE mit plus einer Stunde. Kabel 1 hat das gleich ausgenützt und gestern Abend Nacht Apocalypse Now Reddux gesendet. Das geht dann bis 3 in der Früh und die Zeitumstellung ist damit schon geschafft. Ich hab s mir ja nicht mehr live gegeben, meine bessere Hälfte schon. Hab mich darauf beschränkt, den Wahnsinn im Kopf abspielen zu lassen.
Was für ein klassisches Wetter.
MK, meine bessere Hälfte ist diesen Moment gerade aus dem Schlafzimmer gewankt und hat genau diesen Satz gesagt. Was für ein klassisches Wetter.
Sag ich doch auch bzw. schreibe es.
BefindlichkeitsBloggen also.
.. so ätzt der Spiegelfechter in seinem letzten … ich nenn das jetzt mal so: Leitartikler.
Der Spiegelfechter
.. macht keine Blogeinträge. Das was er macht, das sind Analysen. Das sind Kommentare in dem Wortsinn der journalistischen Textsorte ‘Kommentar‘. Also nicht im Wortsinn des Kommentars, den mensch unten an einen Blogeintrag dranhängt.
Jens Berger (das Alias des Spiegelfechters oder so) schreibt nun keine quasi additiven Kommentare, die an irgendetwas “drangehängt” sind, sondern ganz schön runde und analytische, auf eigener Recherche basierende Kommentare zu Aspekten des Weltgeschehens. Vorzugsweise mit Deutschland Bezug freilich.
Er macht in dem Sinne also das, was Chefredakteure von Qualitätszeitungen machen, nur dass der Spiegelfechter keine Qualitätszeitung – glücklicherweise – ist sondern ein Qualitätsweblog. Und so besteht das Spiegelfechterblog – konsequenterweise – ausschließlich aus … Leitartikeln.
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