Archiv für die 'BlogEmpfehlung' Kategorie

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Wien-Blog in der Blogroll

Ach, jetzt wollt’ ich noch das Wien-Blog der taz in die Blogroll setzen.
Weil, es kam gerade wieder so ein netter Eintrag von Wolfgang Koch.
Viel zu selten eigentlich.
Und mein Liebling Edgar Zilsel findet Erwähnung.
Warm wird s da um s Herzerl.
Da stört denn auch nicht, dass die kleine Wiener Stadtgeschichte Nummer 20 sofort mal mit einem idiotischen Kommentar eines bajuwarischen(?) Idioten(?) versehen wurde.
Nun hat das aber nicht hingehauen, das in die Blogroll Einfügen vom Wien-Blog.
Da war der nämlich schon drinnen.
Auch gut.

Ähnliche Einträge:

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Ideologische Manipulation in Schulbüchern (Bsp. 1)

Ich beginne gleich mit dem ersten Beispiel, zuvor nur der Hinweis, dass diesem Beitrag ursprünglich eine Vorbemerkung vorangestellt war. Diese ist nun an das Ende des ersten Anschauungsbeispiels versetzt worden.

Hier das erste Beispiel für Ideologische Manipulation in Schulbüchern:

Schulbuch für Geografie und Wirtschaftskunde
Ein approbiertes Schulbuch für die 8. Schulstufe, dh. die vierte Klasse einer Hauptschule oder AHS. Das Buch ist aus dem Jahre 1997.
Approbierte Schulbücher müssen sich an den staatlich verordneten Lehrplänen orientieren, ihre thematische Struktur bildet jene also ab. Das führt u.a. dazu, dass konkurrierende Schulbücher verschiedener Verlage zum gleichen Lehrplan (gleiche Schulstufe) sehr gut vergleichbar sind. Solche Vergleiche werde ich hier noch an- und darstellen (in dieser Serie, die Bsp. 2, 3, …).

Für dieses Anschauungsbeispiel soll vorerst nur vorausgeschickt werden, dieses Schulbuch ist schlechterdings ein Machwerk. Von Vorne bis Hinten und in jeder Hinsicht. Geschichtsklitterung inklusive. Aber dazu vl. ein ander mal.

‘Europa – Kontinent der Vielfalt’
Hier die Seite 30 unseres Buchs, das vom Lehrplan vorgeschriebene Überthema lautet ‘Europa – Kontinent der Vielfalt’. Sehen wir mal, was unseren Autoren dazu ‘wirtschaftskundliches‘ einfällt:

‘Ideologische Manipulation in Schulbüchern (Bsp. 1)’ weiterlesen

quasi Weihnachten und Ostern auf einmal

ein Ju-bel-tag!
ein ein ein … ein herrlicher grauer, kalt-herbstlich verschlafener Sonntag, ein Festtag! Yesss. Today is a good day.

Und nicht nur, weil gestriger Kater sich in eine lang nicht mehr erreichte, fatalistische Entspanntheit aufgelöst hat. Schon das dem Bier und der gepflegt lallenden Plauderei zusprechen1, Freitag abends im Anzengruber, das war bereits sehr fein. (Und höchste Zeit! Ich hatte mich zuletzt fast kaserniert und ehrlich gesagt, k.A. warum eigentlich? Fotos unten.)

Jedenfalls gestern Nacht noch gelesen, Comedy Central Archiv wird geöffnet, gelesen zuerst …

‘quasi Weihnachten und Ostern auf einmal’ weiterlesen

  1. Müsste das nach neuer oder nach alter Rechtschreibung jetzt nicht groß geschrieben werden? ‘Das Zusprechen’? Kümmert sich eigentlich noch irgendjemand um die Rechtschreibung? Sollten wir den rhetorisch, grammatikalisch, syntaktisch minderbemittelten PolitikerInnen nicht eine Mitschuld am Untergang des Abendlandes geben? Ich schlage verpflichtende Deutschkurse für österreichische PolitikaspirantInnen vor, bevor sie O-Ton über Äther und DigiTV verbreiten dürfen. Können wir uns darauf einigen? Hat Oswald Spengler dieses Problem auch schon gesehen? Wir sollten Oswald Spengler vl. vergessen und uns mehr um Karl Kraus kümmern. Karl Kraus war sicher als erster für verpflichtende Deutsch- und Rhetorikseminare für PolitikerInnen. Glaubt irgendjemand, dass die lernfähig sind? Ich glaube, ich schweife ab, so gesehen gut, dass das eine Fußnote ist. Jedenfalls dürfte die Kirche keine Rhetorikseminare anbieten. Autsch! … Jetzt fallen mir gerade die SportreporterInnen des ORF ein. Schnell weg von dem Thema … []

‘strange maps’. – Eine BlogEmpfehlung

Ich liebe Karten. Hab sie immer schon geliebt. Konnte von klein auf in Atlanten versinken und stundenlang Karten studieren/lesen.

Visualisierung von Räumen und Wirklichkeiten
Die erste großartige Entdeckung dann in der AHS, gleich erste Klasse: historischer Weltatlas, Karten zu Geschichte. Ein Traum. Ein Traum und herrlich, um etwas in unbekannten Phantasie gestrickten Weltgegenden herum zu träumen. (So wie später in Tolkins Welten und Karten.)
Später die Entdeckung, dass ich Karten liebe, weil … trara … weil ich sie lesen kann. Karten sind nichts anderes als eine Sprache, ein Symbolsystem. Eines, dass mir immer schon gelegen hat.
Partituren kann ich zur Not auch noch lesen und war damit der Einzige in meiner Klasse. Anderes geht umgekehrt mir nicht ein, während andere in offenen Büchern lesen. Vor allem diese Bilder mit Hebeln und Zahnrädern bei Intelligenztests. (Ich erinnere mich an die Musterung.) Katastrophe!

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Eurofighter-Ausschuss

Scheibner, Grasser, Bartenstein, Platter, und vor allem Schüssel – das sind die Politiker, denen Österreich die Vergeudung von mehr als vier Milliarden Euro zu verdanken hat. Acht Monate lang haben die Abgeordneten von SPÖ und FPÖ gemeinsam mit uns Grünen gegen den erbitterten Widerstand der ÖVP jedes Detail des Deals untersucht. Wir haben gemeinsam vieles gefunden und zu dritt einen Berichtsentwurf erarbeitet. Seit wenigen Tagen weiß die SPÖ nicht mehr, ob sie ihrem eigenen Bericht zustimmen kann.

Die Geschichte (Farce? Lehrstück?) um das militärische Gerät zu unserer Republik Schutz, um die Anschaffung von Produkten aus der weltweit bedeutensten, einflussreichsten und gefährlichsten Branche, um dilettantische PolitikerInnen und überforderte Beamte, um die Selbstverständlichkeit von Lobbying, den Geruch von Korruption und die verlogene Moral vieler – zumeist schwarzer – Beteiligter (sowie nicht zu vergessen die Präpotenz vieler – häufig schwarzer – Beteiligter), um strategische Wahlversprechen und peinliche Möchtegernsonnenkanzler, um die Bedeutung von checks n balance und das traurige Schauspiel der Regierungsparteien auf der Medienbühne (und wohl erst recht dahinter?) …
… diese Geschichte kann vielfältigst erzählt und zusammengefasst werden.

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Einseitige Interessenspolitik

Die hier gleich zitierte Auflistung spricht Bände!
Gefunden hab’ ich sie im Blog des ‘Besitzstandswahrers’.

Die Liste erzählt die Geschichte eines ziemlichen Überhangs der Arbeitgeberseite in der Interessenspolitik. Und sie ist sicherlich noch um einige Punkte erweiterbar:

  • Verlängerung der Lebensarbeitszeit auf 67 Jahre
  • Verlängerung der Wochenarbeitszeit aller Orts auf z.T. über 40 Stunden
  • Einschränkung des Anspruches auf Arbeitslosengeld und Sozialhilfe
  • Zunahme der ArbeitnehmerInnen ohne Sozialversicherungspflicht
  • Kürzungen bei Wohngeld, sozialen Wohnungsbau sowie Eigenheimzulage
  • Einschränkungen beim Kündigungsschutz
  • Erhöhung der Mehrwertsteuer
  • Streichungen von Weihnachts- und Urlaubsgeld
  • Lohnsteigerungen unterhalb der Inflationsrate
  • Bekämpfung des Einflusses von Arbeitnehmervertretern
  • Privatisierung von Wasser-, Energieversorgern sowie Abfallentsorgern
  • Privatisierung von Krankenhäusern
  • Privatisierung der Bahn
  • Gebühren für Bildung
  • Privatisierung der Bildung
  • Privatisierung von Wohnungen und anderen Immobilien
  • Zahllose Private-Public-”Partnerships” mit Kosten/Risiken für den Staat und Gewinnen für die Privatwirtschaft
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    sozial ist, was Arbeit schafft (repeat)

    Also,

    Sozial ist, was Arbeit schafft.

    … sagt bekanntermaßen Angela Merkel.

    Sozial ist das, was Arbeitsplätze schafft.

    … sagt Guido Westerwelle, der das ja wissen muss.

    Sozial ist in erster Linie, was Arbeit schafft!

    … stammelt Edmund Stoiber nach.

    Aber Hallo! Gemach, Gemach, das können wir in Ösiland aber bitte auch. Also, ein bißchen Haltung, anstrengen und los:

    Sozial ist; was Arbeit schafft.

    … posaunt Wolfgang Schüssel. Ja, der kann’s auch, und geht damit u.a. Krähwinkel heftig auf den Sack. (Die nennen das dann doch glatt ‘Lebenslüge’.)
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    Geld oder Leben

    Wir treten für eine Demokratie ein, die es Menschen gestattet, den politischen Rahmen und ihr Umfeld zu gestalten und mitzubestimmen. Wir treten für eine menschliche, ökologische und soziale Wirtschaft ohne Konzerne und eine solidarische, freie, emanzipatorische Gesellschaft ein.

    Unsere Forderungen richten sich an keine herrschende Elite. Wir rufen zu einem öffentlichen Diskurs und zu einer neuen freien Bewegung auf. Mit dieser Aktion setzen wir ein Zeichen gegen das derzeitige System. Alle, die mit dem Bestehenden unzufrieden ist und die Hoffnung auf eine freie bessere Gesellschaft nicht aufgegeben hat, rufen wir auf, Widerstand zu leisten.

    Geld oder Leben

    Links dazu hier, hier und hier

    respekt

    3 Punkte: Justiz – Klenk – Provinzrepublik

    wow :roll:

    einfach nur wow.

    passiert mir eigentlich selten, dass mich etwas wirklich überrascht.
    & wenn, dann hat’s kaum mit der österreichischen Realität und erst recht kaum etwas mit medial Vermitteltem zu tun.
    Aber das ist schon der Hammer. Anklicken. Lesen. Klenk: “Eurofighter: Gespräch mit einem Staatsanwalt“.

    3 Punkte hab ich zu machen:

    1. Hallo Gewaltenteilung, hallo Du schönes Prinzip. Das ist ein schaurig-schönes Exempel dafür, dass da oder dort funktionierende Prinzipien (Werte-Normen-Regeln) nur durch die simple Erklärung, dass sie gelten, noch lange nicht gültig sind. Sie brauchen Institutionen, die sie durchsetzen. Sie brauchen eine Kultur, die sie trägt und praktiziert. Sie brauchen Arbeit, sie brauchen Courage.

    Sie brauchen Menschen, die für sie eintreten und kämpfen. Oh, und zwar nicht nur, wenn Revolution ist. Sondern erst recht, wenn man “Insel der Seeligen” ist und ansonsten keine rechte republikanische Kultur hat. Dafür aber ausgehöhlte Institutionen.

    ’3 Punkte: Justiz — Klenk — Provinzrepublik’ weiterlesen

    Ein feiner Offener Brief …

    … und eine schonungslose, gute Analyse von den Betreibern des “Österreich-Blogs” an die Redaktion des Schundheftels (vulgo Möchtegern-Zeitung) namens “Österreich”.

    Hier geht s zu diesem Offenen Brief: Mail an die Redaktion.

    .. außerdem ein erfrischendes Beispiel dafür, wie Medien – hier der Österreich-Blog – doch ein bißchen etwas von der viel beschworenen “Kontrollfunktion der Massenmedien in der Demokratie1 wahrnehmen können. Diese Kontrollfunktion wird schließlich seit Jahr und Tag in den Kommunikationswissenschaften, in politischer Bildung und aus den Redaktionsstuben selbst postuliert.

    Wie viel’s damit auf sich hat? *skeptisches Stirnrunzeln*

    Aber halt! Was tu ich?
    Als wär der Österreich-Blog ein Massenmedium und als hätt’ Das Massenmedium im Sinn demokratischer Kontrolle PolitikerInnen, Unternehmen oder dem Militär auf die Finger geklopft. Nope, nichts dergleichen.
    Das Massenmedium wird kritisch “kontrolliert”! Und so soll s auch sein, so muss es auch sein, angesichts … #§%grmpfl&#! … .

    Das Medium des Weblogs für angewandte Medienkritikkontrolle zu verwenden, das ist hierzulandeorts immerhin schon eine sich durchsetzende Qualität (siehe z.B. auch den Krone-Blog oder – leider ohne rss-feed – die Seite Gegensatz).

    Schlußwort:
    Danke Fishbine & Johnson
    keep up the good work!

    1. Das ist übrigens ein lustiges Spiel: man/frau gebe mal “medien” und “kontrollfunktion” in google ein .. []

    Fasching & Freistaat vs. Nestroy & Satire

    Es ist höchst an der Zeit in diesem Blog, der sich immerhin dem Hintergrund verdankt, für die gewerkschaftliche Schulung die Möglichkeiten dieses Mediums zu testen, es ist also höchst an der Zeit: endlich einmal einen Link zu einem anderen Blogeintrag in einem anderen Blog zu setzen.
    Warum?
    Weil das verlinken von Blogs zu Blogs zu den Grundideen dieses Mediums gehört und dieses Medium Weblog durch die Interaktion in der Blogosphäre einen Gutteil seiner Wirkungsmächtigkeit erzielt.

    Hier nun ein link zu einem aktuellen Kräwinkel-post. Zum Brüllen komisch und zum Kopfschüttlen peinlich. :-)

    Krähwinkel rules sowieso!
    Sind am besten in Wahlkampfzeiten, und dann ein absolutes Muss!

    PS: hier im Kellerabteil folgt in Kürze ein Eintrag über die komplementäre Seite des aktiven Bloggens, das – vl. ebenso aktive – Abonnieren von Blogs.

    whoa, jetzt geht’s aber los

    Dieses Ding, das B.L.O.G.-Ding, das rennt ja nun schon seit geraumer Zeit. Aber DAS, das bringt’s jetzt natürlich auf ein neues Level: Misik bloggt!

    Ich glaub zumindest, dass es “bloggt” und nicht “blogt” heißt. Robert Misik bloggt also; erstens überhaupt im allgemeinen und er bloggt jetzt im speziellen, dass er morgen ganz exklusiv und ganz früh aus aktuellem Anlass bloggen wird. Und man solle also gleich vorbei schauen, wenn’s Einen interessiert!
    Gebloggtes Blog-Aviso quasi. :-)

    Na, wenn das keine Einladung ist! Und um das gleich klar zu stellen, ich werde morgen gleich vorbei schauen.

    Vor allem aber:
    Wenn das kein Signal für den technologisch-medialen Quantensprung ist, den wir hierzulande gerade teilhaftig werden!

    For the records, die Meldung in dem Misik seinem Blog, dem kick-ass downright hottest Misik-Blog of all the austrian political and intellectual blogs von hier bis Attnang-Puchheim, lautet:

    Es ist verdammt schwierig geworden, eine rationale Position zu Chávez einzunehmen, gerade weil so Viele so eindeutige Meinungen zu seinem „bolivarischen Experiment“ haben. Einen Kommentar zur Venezuela-Wahl finden Sie hier am Montag, 4. Dezember, unmittelbar nach Veröffentlichung des Ergebnisses. Schauen Sie vorbei.
    Tags: Chavez
    Posted by Robert Misik on 03.12.06 18:30 … dann der
    Permalink

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