Impressionen von der Demo heute am 13. Mai 2009.
Link zum Album hier.
notizen gegen die unaufhaltbarkeit des bewusstseinsstroms
zum letzten Eintrag ‘Es gilt das Verursacherprinzip, stupid!‘ hier eine Fortsetzung:
und sensationell Gerhard Polt: ‘sollte nicht eigentlich das Verursacherprinzip gelten?’ weiterlesen
that’s why: Wir zahlen nicht für eure Krise!
Denn warum sollte hier nicht auch das Verursacherprinzip gelten?1
Und während die Massenmedien halbtäglich die Aussendungen eines Vereins mit gerade mal 3.500 Mitgliedern in den scheinbar öffentlichen Raum verbreiten, gehen Zehntausend aus verschiedenen, gesellschaftspolitisch wichtigeren Vereinen in den öffentlichen Raum demonstrieren.
Freilich, wenn Vereine wie attac und greenpeace und global 2000 und die grünen und die Gewerkschaften et cetera et cetera et cetera am 28. März zu einer Demo aufrufen, dann ist das den unabhängigen, den ausgewogenen, den privaten und den öffentlich-rechtlichen Massenmedien kaum eine bis keine Meldung wert.
Klar, die 3.500 Mitglieder der Industriellenvereinigung haben – wahrscheinlich jedes Mitglied für sich – mehr Kapital zur freien Verfügung als alle an der Demo beteiligten Vereine und deren Mitglieder zusammen.
‘Es gilt das Verursacherprinzip, stupid!’ weiterlesen
Heute, am 5. März darf ich auf der Folge-Konferenz ‘Web2.0 and Online Rights‘ der Uni Europa p&ms einen Vortrag halten; morgen werde ich dann eines von zwei Workshops auf dieser Konferenz leiten.
Hier ist die PowerPoint-Präsentation zum Vortrag, der jetzt gleich mal beginnt:
Holy moly. Das allein wäre ja schon einen Aufschrei wert: Über das Ö-Blog der Zeit hat sich ein Beitrag verirrt.
Man stelle sich meinen Schock vor. Sonntag. Marke des ‘verschlafenen Sonntags’. Halsschmerzen verdichten sich zunehmend zu Anzeichen richtigen Krank-Werdens. Hirn hat schöne Aussetzer, was mir bei den Versuchen etwas zu arbeiten, leidlich aufstößt. Nicht tragisch, führt höchstens zu amüsierter Verwirrtheit und stört nicht den lazy sunday. Dann schlägt plötzlich dieser totgeglaubte Feed aus. Ohne Vorwarnung. Wahnsinn!
Joachim Riedl berichtet aus den roten Vorzimmern: Stand der Regierungsvorbereitungen. Hochgradig ambivalentes Thema. Weil einerseits natürlich interessant. Andererseits: oje. Der nächste Gedanke: Was soll das anders als deprimierend werden. Lesen muss ich das dennoch sofort.
Schreibt Riedl:
Also wie gesagt, ich will es ja eigentlich gar nicht wissen. Nachdem ich 2 Monate lang immer wieder die Variante Katzian als zukünftiger Sozialminister vernommen habe, übrigens halbwegs neutral mit interessiertem AHA quittierend, durfte ich in den letzten 2 Wochen plötzlich von verschiedenen Seiten erfahren, der Kollege Hundstorfer wird’s machen.
… *schluck* …
… wie soll ich sagen … ähm, *yikes* ??
Bringt’s das auf den Punkt? Nein?
‘Warum Obama so mobilisiert? Er ist offensichtlich kein Lulu.’ weiterlesen
Das Web, das Web, das Web. Manche nennen es Internet. Andere assoziieren das WWW mit Kommunikation.1
Ich behaupte immer wieder, es ist viel mehr ein vollkommen neuartiges und einzigartiges Archiv. Hab das vor kurzem mal in dieses Bild gebracht:
Tja, und wie dem auch sei, jetzt ist gerade ein neues Blog als Archiv einer Diskussion und als Diskussionsarchiv und das Archiv als Blog an den Start gegangen:
► das UG 2002-Novelle, Diskussionsarchiv
Der Umbau der Universitäten
Der Reformation der Hochschulsysteme in den 70er Jahren in Richtung der Öffnung zur Chancengleichheit und Demokratisierung folgte seit den 90er Jahren auch hier zu Lande der allgemeine Rück- und gleichzeitig auch Umbau des tertiären Bildungssektors.
Rückbau der Demokratisierung der 70er in Richtung abgeschottete Elite und Selektion.
‘Dokumentationsarchiv zur Uni/deformation/Reform/reaktion’ weiterlesen
bye bye Gusi, es war schön mit dir, es hat mich sehr gefreut. *kchh kchh*
Der O-Ton aus dem Mittagsjournal, siehe diese Reportagen-Besprechung.1
Schwanengesänge in der Blogosphäre
Nachrufe und weitere Reiseempfehlungen gibt es übrigens allerorts:
Joachim Riedl schafft es trotz optischer Unstimmigkeiten, die intermezzierende Doppelspitze unserer Sozialdemokratie als “Desperate Housewives” zu identifizieren.
Helge basht ausnahmsweise mal die Organisationsform der institutionalisierten Sozialdemokratie – Anmerk.: heißt “SPÖ” und hat Parteistatus – und fühlt sich aller Notwenigkeit zum Trotz doch bemüßigt, sich dafür gleichzeitig zu entschuldigen. Was soll ich sagen, I feel the pain.
‘Gusi auf staatstragenden Reisen …’ weiterlesen
… ein Zeitdokument aus jenem Jahrzehnt, da der Begriff der Gegenöffentlichkeit Zeitgeist war:
erklärung des kollektivs
Informations-Dienst (ID)
zur Verbreitung unterbliebener Nachrichten1
… und hier eine Abschrift des Textes dieser Erklärung des
kollektivs ID vom 14.10.1973:
‘Informations-Dienst zur Verbreitung unterbliebener Nachrichten’ weiterlesen
the traditional ways turned sour long ago …
… und was lange Zeit der wichtigste Feiertag des Jahres war, das ist schon lange nur mehr Folklore und Farce. Und war doch früher so viel mehr.
Festivitäten: wichtige kollektive Rituale
Seit jeher erfüllen Feste und quasi heilige Rituale bedeutende Funktionen für Gesellschaften. Um die “Feier-tage” und ihre Rituale herum organisiert sich das Kulturelle Gedächtnis, die kollektive Definition der Gruppe, der Gruppenidentität, die gemeinsame Interpretation von Welt und Wirklichkeit.
Am Montag, am Montag da waren es die bi-ba-büchereien. ![]()
(Das Lächeln hab ich immer noch um die Mundwinkel.)
Gestern, dienstags, da war es ein Email aus einem BR-Büro aus dieser gut Eisenstadt großen Kleinstadt mitten im .. und am Rande vom 9ten.
Das, und der Blick auf das Logbuch am Armaturenbrett (engl.: dashboard) von WordPress.
Heute war es ein lunarisch-qummonistischer Eintrag, der mit einem Zitat Erich Frieds ansetzt und dem Anklang einer positiven Utopie endet.
Eine Utopie, an die ich, ganz bar jeden Zynismus, wirklich glauben kann und mag.
Ein eye-opening Beispiel, was öffentlich-rechtliche Medien vermögen können. Bzw., wenn wir an austriakische Verhältnisse denken, was öffentlich-rechtliches Fernsehen vermögen KÖNNTE.
Für eine Frontal21-Dokumentation gelang es den Autoren Herbert Klar und Ulrich Stoll, fiktive 800.000 Euro am Finanzamt vorbeizuschleusen. Geholfen haben dabei eine Bank in Österreich und Treuhänder in Liechtenstein.
Die Doku des Magazins ‘Frontal21′ ist übertitelt mit Fluchtburg Liechtenstein. Das Geldversteck der Reichen.
Und die knapp ¾stündige Doku kann online angeschaut werden!
Also: das Ganze als Online anschauen!
+ plus noch einen 8minütigen Beitrag aus dem Februar.
Das Phänomen Korruption nüchtern betrachtet
Korruption kann mensch beklagen oder betreiben. Man kann Indizes erstellen, die Korruption messen und vergleichbar machen sollen. Mensch kann sie verfolgen – journalistisch, als Behörde fahndend, strafrechtlich, intern in Organisationen.
‘Doku zum systematischen Steuerbetrug durch Banken und Lichtenstein’ weiterlesen
Letzte Kommentare