Archiv für die 'gewerkschaftlich' Kategorie

Seite 2 von 5

Informations-Dienst zur Verbreitung unterbliebener Nachrichten

… ein Zeitdokument aus jenem Jahrzehnt, da der Begriff der Gegenöffentlichkeit Zeitgeist war:

erklärung des kollektivs
Informations-Dienst (ID)
zur Verbreitung unterbliebener Nachrichten
1

… und hier eine Abschrift des Textes dieser Erklärung des
kollektivs ID vom 14.10.1973:

‘Informations-Dienst zur Verbreitung unterbliebener Nachrichten’ weiterlesen

  1. aus: ID-Archiv im Internationalen Institut für Sozialgeschichte: Projekt Gedächtnis. ID-Artikel aus den Jahren ‘73-’81; Amsterdam 1988 []

1. Mai – die traditionelle Folklore

the traditional ways turned sour long ago

… und was lange Zeit der wichtigste Feiertag des Jahres war, das ist schon lange nur mehr Folklore und Farce. Und war doch früher so viel mehr.

Festivitäten: wichtige kollektive Rituale
Seit jeher erfüllen Feste und quasi heilige Rituale bedeutende Funktionen für Gesellschaften. Um die “Feier-tage” und ihre Rituale herum organisiert sich das Kulturelle Gedächtnis, die kollektive Definition der Gruppe, der Gruppenidentität, die gemeinsame Interpretation von Welt und Wirklichkeit.

‘1. Mai -- die traditionelle Folklore’ weiterlesen

hey, danke für mein lächeln

Am Montag, am Montag da waren es die bi-ba-büchereien. :-)
(Das Lächeln hab ich immer noch um die Mundwinkel.)

Gestern, dienstags, da war es ein Email aus einem BR-Büro aus dieser gut Eisenstadt großen Kleinstadt mitten im .. und am Rande vom 9ten.
Das, und der Blick auf das Logbuch am Armaturenbrett (engl.: dashboard) von WordPress.

Heute war es ein lunarisch-qummonistischer Eintrag, der mit einem Zitat Erich Frieds ansetzt und dem Anklang einer positiven Utopie endet.
Eine Utopie, an die ich, ganz bar jeden Zynismus, wirklich glauben kann und mag.

‘hey, danke für mein lächeln’ weiterlesen

Doku zum systematischen Steuerbetrug durch Banken und Lichtenstein

Ein eye-opening Beispiel, was öffentlich-rechtliche Medien vermögen können. Bzw., wenn wir an austriakische Verhältnisse denken, was öffentlich-rechtliches Fernsehen vermögen KÖNNTE.

Für eine Frontal21-Dokumentation gelang es den Autoren Herbert Klar und Ulrich Stoll, fiktive 800.000 Euro am Finanzamt vorbeizuschleusen. Geholfen haben dabei eine Bank in Österreich und Treuhänder in Liechtenstein.

Die Doku des Magazins ‘Frontal21′ ist übertitelt mit Fluchtburg Liechtenstein. Das Geldversteck der Reichen.

Und die knapp ¾stündige Doku kann online angeschaut werden!
Also: das Ganze als Online anschauen!
+ plus noch einen 8minütigen Beitrag aus dem Februar.

Das Phänomen Korruption nüchtern betrachtet
Korruption kann mensch beklagen oder betreiben. Man kann Indizes erstellen, die Korruption messen und vergleichbar machen sollen. Mensch kann sie verfolgen – journalistisch, als Behörde fahndend, strafrechtlich, intern in Organisationen.

‘Doku zum systematischen Steuerbetrug durch Banken und Lichtenstein’ weiterlesen

Maulkorberlass für MitarbeiterInnen-Blog?

Heute ist ein interessanter Beitrag auf einem kleinen unscheinbaren Blog online gegangen, ein – wie ich finde – hochinteressanter Beitrag. Ein kryptischer, sich nicht auf den ersten Blick erschließender Beitrag. Liest man etwas weiter und die vorangegangenen

Das Blog?
Jenes des Angestelltenbetriebsrats der Tchibo Manufacturing Austria GmbH.

Der Beitrag?
Hier ein Screenshot des Beitrags von heute, just in case. Und so und so möchte das schon allein vor dem Hintergrund archiviert werden, da es dieses Betriebsrats-Weblog nicht mehr lang geben wird. Aber dazu gleich mehr … (Klicken zum Vergrößern)

Der Beitrag ‘Sitz, platz, soo ist´s brav….‘ findet sich hier.

Was hat es damit nun auf sich? Warum finde ich den Eintrag ‘hochinteressant’?

‘Maulkorberlass für MitarbeiterInnen-Blog?’ weiterlesen

Kennen Sie schon Eliza Boltanski?

So, das hat jetzt mal Spass gemacht.
Kann ich nur empfehlen, diese kurze und leider gar zu lückenhafte Biografie der Eliza Boltanski (1874-1923) nachzulesen.

Es hat zumindest Spass gemacht, sie zu schreiben. ;-)

Hab eigentlich wenig Lust zu bloggen in der letzten Zeit. Was auch daran liegen könnte bzw. liegen wird, dass es gerade mehr als reicht, das mit dem Bloggen. Ich beginne den Überblick über die Projekte zu verlieren.

Hier in die Tiefen des Kellerabteils komm’ ich gar nicht mehr. Muffelt zu sehr. Ich sehne mich nach Licht, Sonne, Wärme.
Dieser Sehnsucht mögen die letzten pathetischen Ausrutscher (sorry mk!) bzgl. Gomera geschuldet sein, sie scheint mich auch bei der Layoutierung der letzten beiden Weblogs geleitet habe. Hell, licht, transparent.

‘Kennen Sie schon Eliza Boltanski?’ weiterlesen

Blogs abonnieren. So einfach geht’s. (update)

Das Abonnieren von Blogs ist die komplementäre, quasi die komplettierende Seite dieses Mediums WEBLOG.
Ohne das Element der Abonnierbarkeit wäre das Ding halb so sinnvoll, halb so praktisch, halb soviel wert.

Was bedeutet es nun, Blogs zu abonnieren?
Mit dem Abonnieren – ein einfacher technischer Schritt – bekomme ich automatisch immer die Benachrichtigung (samt Vorschau), wenn es in einem von mir abonnierten Weblog1 einen neuen Eintrag gibt.

Ergo: ich muss nicht auf die Blog-Seite schauen, ob sich gerade etwas getan hat sondern kann mich darauf verlassen, automatisch up to date zu bleiben. Müsste ich laufend auf die Website der diversen Blogs nachschauen, ob seit meinem letzten Besuch etwas passiert ist … was hätte dieses Ding “Weblog” dann schon für einen eigenen Sinn? Es wäre wie das Anklicken jeder normalen Webpage, die mich interessiert.

‘Blogs abonnieren. So einfach geht’s. (update)’ weiterlesen

  1. oder auch einer Homepage mit abonnierbaren Nachrichten. Und die absolut meisten Homepages sind schon mit Feeds zum Abonnieren ausgestattet. []

Seminar: Politik machen mit der “Unsicherheit”

wieder mal die Dokumentation eines Seminars. Die Verweise und Materialien sind in die ursprüngliche Seminarankündigung eingearbeitet:

27.-29. Februar 2008, Seminar-Park-Hotel Hirschwang

Politische Praxis in Österreich II
Die Produktion von sozialer Unsicherheit

Seminarankündigung
Mit dem Gefühl von Unsicherheit wird seit jeher Politik gemacht, mit der Verunsicherung, mit dem in Unsicherheit halten, mit dem Unterlassen von Absicherungen. Unsicherheit wird allerdings nicht nur nicht abgesichert, wo es durchaus möglich wäre, Unsicherheit wird auch gezielt produziert. Es geht uns also um die Produktion von sozialer Unsicherheit. Weil, soziale Unsicherheit ist nicht einfach gegeben. Auch hat es wenig Erklärungswert, wenn wir im Zusammenhang von sozialer Unsicherheit und Ungleichheit von göttlichen oder natürlichen Ordnungen sprechen.

Mit diversen Unsicherheiten lässt sich Politik machen:

  • mit der Unsicherheit, ob unsere Kinder gleiche Chancen in der Gesellschaft haben werden,
  • mit der Unsicherheit, ob wir bei Krankheit und Verletzung erstens auf leistbare gesundheitlich Versorgung bauen und zweitens den Ausfall unserer Arbeitskraft ökonomisch überleben können,
  • mit der Unsicherheit, ob die Lebens- und Genußmittel, mit denen wir uns ernähren, unserer Gesundheit schaden können

(IM SEMINAR kurz angesprochen: für die interessierten KollegInnen der Link zu einem berühmten Film über einen berühmt-berüchtigten Konzern: “Monsanto, mit Gift und Genen”; der Film “Tote Ernte -- Der Krieg ums Saatgut”; ein Link zum Film “Arme Sau -- Doku über Genfood”. Alle Filme online im WWW anschaubar!)

  • mit der Unsicherheit, ob wir nach Einbruch der Dunkelheit auf die Straße gehen können, ohne einen Übergriff zu riskieren,
  • mit der Unsicherheit, ob unsere Gewohnheiten und unser Verhalten nicht in großen Datenbanken gespeichert und die Daten dann teuer an Unternehmen verkauft werden, (Links ad Datenschutz)
  • mit der Unsicherheit, ob die Leistung, die wir im Beruf erbringen nicht anhand reduzierter und uneinsehbarer statistisch zusammengeführter Kennzahlen bewertet wird, die uns sogar den Job kosten können,

  • mit der Unsicherheit, ob unsere Kinder oder Enkel gar möglicherweise wieder in einen Krieg geschickt werden können
  • u.s.w. …

Unsicherheit -- Absicherung | Verunsicherung -- Versicherung

Wir sehen schon, erstens lässt sich die Geschichte unseres europäischen Sozialstaates als eine Geschichte der Absicherung gegen viele soziale Unsicherheiten lesen, zweitens, dass viele dieser Absicherung seit langer Zeit in der Demontage befindlich sind.

Wir denken an die Pensionsversicherung, die Sozialversicherungen, das Arbeitslosengeld, …

Drittens sehen wir, an zweieinhalb Seminartagen, also fünf Halbtagen, da lässt sich nur ein Ausschnitt der oben angerissenen Felder anreissen.

Hier das Programm für 5 Halbtage, entstanden in Zusammenarbeit mit Lukas Wurz, Stand Herbst 07:

  1. Die Produktion von sozialen Unsicherheiten: das Geschäft mit der Verunsicherungkurzer Streifzug durch die letzten 200 Jahre in Beispielen und vor dem Hintergrund des Gesamtthemas; Entwicklung Nationalstaat und Funktion des äußeren und inneren Feindes; Kapitalismus und die “soziale Frage”; die Nützlichkeit von Arbeitslosigkeit und die Zerstörung und Schaffung von Solidaritäten;(passend und sehr interessant dazu Wolfgang Kochs Kleine Wiener Stadtgeschichte, nachlesbar im WWW!)
  2. Vom Proletariat zum Prekariat: nützlich für Politik und Wirtschaft?Was heißt da “Prekariat”? Welche ideologischen Überlegungen stecken heute hinter der Produktion von Unsicherheit; Die Rolle der Politik, der Medien, der Interessensverbände; Wie viel Unsicherheit ist gerade richtig für einen perfekt geschmierten Kapitalismus;(Texte und Materialien dazu hier …)
  3. Die Aushöhlung sozialer Sicherheitssysteme: Privatisierung der VorsorgePensions-, Kranken-, Unfall-, Lebens-, …-versicherungen; Wie wir aus den staatlichen Absicherungssystemen und in die Arme der privaten Versicherungen getrieben werden; Der Umbau der staatlichen Sicherungssysteme;
  4. Die Aushöhlung von Solidarität: Shareholder-Value vs. ArbeitnehmerinteressenDie absurden Interessenkonflikte durch Mitarbeiterbeteiligungen; Der Mythos der Lohnnebenkosten und die Besteuerung des Faktors Arbeit; Der Mythos des Standortwettbewerbs; Was bedeuten Privatisierung und Liberalisierung für die Finanzwirtschaft und was für Beschäftigte und Kunden;
  5. Datenschutz: War on Terror, der gläserne Bürger und transparente KonsumentWas heißt Innere Sicherheit?; Was hat es mit der “Festung Europa” auf sich?; Wieso lassen wir uns soviel gefallen, obwohl niemand die Begründung “War on Terror” glaubt; Wozu dient der “Agent Provocateur”; Welche ökonomischen Interessen stecken hinter dem gläsernen Bürger (RFID);Link zum “Film” PANOPTI.COM und ein Radiofeature zum Thema RFID:

Lukas’ Literaturliste

Prekarisierung – atypische Beschäftigung – Produktion von Unsicherheit

Historischer Teil

Eric Hobsbawm, Nationen und Nationalismus. Mythos und Realität seit 1780, FfM 2004.

Harald Hitz (Hg.), Johann Georg Grasel. Räuber ohne Grenzen, Horn 1999.

Margarete Grandner/Gerald Stourzh, Historische Wurzeln der Sozialpartnerschaft, in: Wiener Beiträge zur Geschichte der Neuzeit Band 12/13, Wien 1986.

Markus Cerman/Sheilagh C. Ogilvie (Hg.), Protoindustriealisierung in Europa. Industrielle Produktion vor dem Fabrikszeitalter, Wien 1994.

Wolfgang Häusler, Von der Massenarmut zur Arbeiterbewegung. Demokratie und soziale Frage in der Wiener Revolution von 1848, Wien 1979.

Karl Vocelka, Geschichte Österreichs. Kultur – Geschichte – Politik, München 2004.

E. Talos/W. Neugebauer (Hg.), „Austrofaschismus“. Beiträge über Politik, Ökonomie und Kultur 1934 -1938, Wien 2005. (ein weiter Link)

Götz Aly, Hitlers Volksstaat. Raub, Rassenkrieg und nationaler Sozialismus, Hamburg 2005.

Botz/Oxaal/Pollak/Scholz, Eine zerstörte Kultur. Jüdisches Leben und Antisemitismus in Wien seit dem 19. Jahrhundert, Wien 2004.

Produktion von Sicherheit/Unsicherheit heute -- Prekarisierung in der Gegenwart

Anette Treibel, Migration in modernen Gesellschaften. Soziale Folgen von Einwanderung, Gastarbeit und Flucht, München 1999.

Pierre Bordieu, Die verborgenen Mechanismen der Macht, Hamburg 1992.

Ronald Barazon, Kampf dem Kapitalismus, Salzburg 2006.

Bernd Senf, Die blinden Flecken der Ökonomie. Wirtschaftstheorien in der Krise, München 2001.

Komlosy/Parnreither/Stacher/Zimmermann (Hg.), Ungeregelt und unterbezahlt. Der informelle Sektor in der Weltwirtschaft, FfM 1997.

Blätter für deutsche und internationale Politik (Hg.), Der Sound des Sachzwangs. Der Globalisierungs-Reader, Bonn 2006.

Kathrin Röggla, wir schlafen nicht, FfM 2004.

Wilfried Glißmann/Klaus Peters, Mehr Druck durch Freiheit. Die neue Autonomie in der Arbeit und ihre paradoxen Folgen, Hamburg 2001.

Armutskonferenz/ATTAC/Beigewum, Was Reichtümer vermögen. Gewinner und VerliererInnen in europäischen Wohlfahrtsstaaten, Wien 2004.

Beigewum, Mythen der Ökonomie, Hamburg 2005.

Lohoff/Trenkle/Wölflingseder/Lewed, Dead Men Working, Gebrauchsanweisung zur Arbeits- und Sozialkritik in Zeiten des kapitalistischen Amoklaufs, Münster 2004.

Gebet an den Heiligen San Precario

Der Heilige San Precario, vlg. Sankt Precarius, ist eine Erfindung, Konstruktion, Inszenierung italienischer AktivistInnen, ganz im Geist der Kommunikationsguerilla. Noch nicht mal sonderlich alt, hat diese Figur bereits internationale Berühmtheit und Verehrung erfahren.

Wir haben am 29. Februar 2004 die Geburt eines Schutzheiligen aller Flex Workers verkündet, als wir einen neu eröffneten Supermarkt mit Hilfe einer Pseudo-Prozession und surrealistischen Gläubigen besetzten, um gegen die Ausweitung der Sonntagsarbeit zu protestieren.
Innerhalb weniger Wochen wurden überall in Italiens Städten Erscheinungen des Heiligen gemeldet, das Phänomen begann zu wuchern.

schrieb Alex Foti, ‘Chainworker’, was so viel heißt wie Arbeiter in einer Supermarktkette und Aktivist bei chainworkers.org;
übersetzt von Markus Griesser und Sylvia Riedmann, gefunden und nachzulesen bei der IG Kultur (Link oben beim Zitat führt direkt zum Text Fotis).

‘Gebet an den Heiligen San Precario’ weiterlesen

Victor Adler, Gumpendorf 1902

… in einer Rede auf der Festversammlung des 1867 gegründeten Arbeiter-Bildungsvereins Gumpendorf:

«Bildung ist ein Wort und hat genau so viel Inhalt, wie der zu denken imstande ist, der dieses Wort ausspricht. Das, was man gewöhnlich darunter versteht, das, was die bürgerliche Gesellschaft als Bildung anerkennt, das ist vor allem die Fähigkeit, orthographisch zu schreiben, orthographisch zu reden, orthographisch zu essen, und orthographisch sich anzuziehen. Dann muss man noch ein gewisses Quantum von Dichtern, Komponisten und Philosophen dem Namen nach kennen und muss beiläufig wissen, wann man im Theater Bravo zu rufen hat. Das ist die Bildung der bürgerlichen Gesellschaft. Man ist auch gebildet, wenn man für Aufklärung und Fortschritt ist, dagegen ist man schon sehr ungebildet, wenn man sich vornimmt, darunter etwas Klares zu verstehen zu verstehen.
‘Victor Adler, Gumpendorf 1902′ weiterlesen

Tagebucheinträge 91d-91f, 92 & 93

Wieder einmal ein ganzer Tag indoors (minus die knapp hundert Schritt in den Billa und retour). War nicht vollständig so geplant, aber wenn meine eigenen Vorgaben ‘laufen gehen’ oder ’spazieren gehen’ heißen, da vergess’ ich schon leicht mal drauf.

Für den Rücken die beste Therapie. Selbst Schuld, kein Mitleid. I’m in a spine funk, baby.
Warum das ganze? Es hat sich ausgezahlt:

  • morgen wird nämlich kein uninteressanter Tag nicht. Dh., ich bin schon verdammt neugierig. ‘Gespannt‘ auf gut wienerisch. Termin in der GPA-djp.
    Vorstellen/Präsentieren des Instruments Weblog vor größerem Publikum. Praktische Anschauung sowie das eine oder andere Szenario, wie es im Umfeld der Interessensgemeinschaften genutzt werden könnte. Schließlich ein bißchen die weitere Vision, GPA-djp setzt immer häufiger Trackbacks. Ich hab sie weiter unten im Blog schon einmal vorgestellt.

‘Tagebucheinträge 91d-91f, 92 & 93′ weiterlesen

Nochmals das Thema Pensionen (+ eine PPT-Präsentation)

nochmals“, weil zuletzt hier im Kellerabteil, da gab’s schon was zum ‘Anschlag auf die Generationen-Solidarität‘.

Im weiteren Sinne geht es auch diesmal wieder um ‘Berichterstattung und Meinungsmache‘, um ‘Augurensprüche‘ und ‘verlogene Sprachbilder‘. In diesem Fall wird der ‘Berichterstattung und Meinungsmache‘ jedoch schlicht ‘Aufklärung’ entgegengehalten.1

Private Pensionsvorsorge beim ‘“persönlichen ”
Finanzdienstleister

Es geht um die große und weltweite(?)2 Kampagne, in private Altersvorsorge zu investieren. Es geht um den Umbau der Pensionssysteme der Sozialstaaten im Zuge dessen staatliche Pensionsversicherungen abgebaut werden und die Pensionsfonds der Banken- und Versicherungsbranche (Finanzkapital) gefördert werden.
Wir kennen alle die Unmengen an Werbung von Banken, Versicherungen, Finanzdienstleistern.

Die Message etwa: vorsorgen, damit mensch im Alter nicht von den eigenen Kindern abhängig ist.
Die Message: alles ist dann sicherer, einfacher und sowieso staatlich gefördert.
Die Message: so werden sie wohlhabend und reich, weil auf das staatliche System ist kein Verlass und unsere Konditionen und der Ertrag, den wir ihnen verschafften, das ist alles viel besser.

Es fällt schwer, der geballten Propaganda gegen die gesetzliche Rente zu widerstehen.

Albrecht Müller

‘Nochmals das Thema Pensionen (+ eine PPT-Präsentation)’ weiterlesen

  1. ’Aufklärung’ in einem positiven Wortsinne, nicht wie in ‘Aufklärungsspießer’. Aufklärung im Sinne des ‘historischen Projekts: Kritik’. So hat der Foucault Michel das benannt. Und ‘Kritik’ – als den Kern des historischen Projekts ‘Aufklärung’ hat er als ‘Versuch’ definiert, ‘nicht dermaßen regiert’ zu werden. []
  2. ’Erste Welt’ freilich nur. Die, die haben. Denn nur die, die haben ‘können’ überhaupt. []



blank info