
Quelle: US Kongress
(1980er Jahre?)
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Quelle: US Kongress
(1980er Jahre?)
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Die Pensionserhöhungen sind ein Anschlag auf die Generationen – Solidarität!
Das sagt Thomas Kloiber vom Katholischen Familienverband. Und das Ö1 Inforadio macht damit eine Meldung auf. Und von der Aussage her ist es genau das, was sich manche andere Experten, Organisationen und Journalisten ebenfalls hinaus zu posaunen bemüßigt fühlen.
Nun gilt hier im Kellerabteil der Katholische Familienverband nicht gerade als Autorität. Der ist eher so auf dem Niveau von Silvia Fuhrmann von der Jungen ÖVP angesiedelt. Also minus 9 auf der achtteiligen Relevanzskala.
Ein wenig anders sieht es bei den Herrn und Frauen ExpertInnen, halt streichen wir das, bei den Herrn Experten aus. Wenn etwa ein Theodor Tomandl für den Mediengebrauch zur bildhaften Sprache greift ‘Man sägt hier am Generationvertrag‘1, oder wenn ein Sozialexperte Bernd Marin die Zahlungsunfähigkeit des österreichischen Staats als nicht mehr abwendbar ansieht, ‘Die Regierung mache dauerhafte Zusagen, die gar nicht bezahlt werden können.‘, nun, dann handelt es sich nicht um das Silvia Fuhrmann – Relevanzniveau sondern um tatsächlich wichtige “Meinungsmacher” und um so genannte “Multiplikatoren“.
Der tatsächliche Anschlag auf die Solidarität
‘Anschlag auf Generationen-Solidarität’ weiterlesen
Aus aktuellem Anlass, ein Zitat:
Verändert wird innerhalb des bestehenden Systems – aber es wird nicht im System verändert. Nach wie vor werden die 10jährigen nach der Volksschule ihrer “Leistung” entsprechend entweder der Hauptschule oder der AHS zugeordnet. Beim besten Willen ist von einer Integration der getrennten Schultypen nichts zu sehen – trotz der gesetzlich vorgesehenen, lang erprobten sogenannten “Gesamtschulversuche”. Eben: Es waren ja nur sogenannte Gesamtschulversuche, ein “österreichisches Modell”, letztlich ein Etikettenschwindel.
Um wessen Einschätzung und Kritik handelt es sich?
Ich bitte um Abstimmung. (Schließlich hab’ ich extra nach einer Möglichkeit recherchiert, Abstimmungen im Blog zu integrieren und mich 2 Stunden lang mit diesem Plugin gespielt.)
Um’s leichter zu machen, bei allen vier vorgeschlagenen Personen handelt es sich um ausgewiesene Unterstützer der “Gesamtschule”.
Die Auflösung folgt in den nächsten Tagen/Wochen.?!
DIE AUFLÖSUNG GIBT ES HIER.
Interessante Berichterstattung von Ö1, anlässlich dessen, dass die Metaller-Verhandlungen in die dritte Runde gehen.
Das lief in der zweiten Runde nicht ohne Spannungen ab; überraschend standen Metaller-Chef Erich Foglar, Angestellten-Verhandler Karl Proyer und Arbeitgeber-Verhandler Hermann Haslauer nach zwölf Stunden vom Verhandlungstisch auf. Zu weit auseinander die Standpunkte, sagte Foglar.
Man habe nicht einmal über den Prozentsatz gesprochen, sagte Haslauer. Klar ist, dass die Gewerkschaft das Angebot, das in dieser Nacht auf dem Tisch lag, nicht akzeptieren konnte.
Die Hervorhebung ist von mir. Abseits des Berichts von Ö1 gibt es übrigens vor Verhandlungsstart (11:00 Uhr) noch kaum nennenswerte Berichterstattung.
.. so ätzt der Spiegelfechter in seinem letzten … ich nenn das jetzt mal so: Leitartikler.
Der Spiegelfechter
.. macht keine Blogeinträge. Das was er macht, das sind Analysen. Das sind Kommentare in dem Wortsinn der journalistischen Textsorte ‘Kommentar‘. Also nicht im Wortsinn des Kommentars, den mensch unten an einen Blogeintrag dranhängt.
Jens Berger (das Alias des Spiegelfechters oder so) schreibt nun keine quasi additiven Kommentare, die an irgendetwas “drangehängt” sind, sondern ganz schön runde und analytische, auf eigener Recherche basierende Kommentare zu Aspekten des Weltgeschehens. Vorzugsweise mit Deutschland Bezug freilich.
Er macht in dem Sinne also das, was Chefredakteure von Qualitätszeitungen machen, nur dass der Spiegelfechter keine Qualitätszeitung – glücklicherweise – ist sondern ein Qualitätsweblog. Und so besteht das Spiegelfechterblog – konsequenterweise – ausschließlich aus … Leitartikeln.
Ich beginne gleich mit dem ersten Beispiel, zuvor nur der Hinweis, dass diesem Beitrag ursprünglich eine Vorbemerkung vorangestellt war. Diese ist nun an das Ende des ersten Anschauungsbeispiels versetzt worden.
Hier das erste Beispiel für Ideologische Manipulation in Schulbüchern:
Schulbuch für Geografie und Wirtschaftskunde
Ein approbiertes Schulbuch für die 8. Schulstufe, dh. die vierte Klasse einer Hauptschule oder AHS. Das Buch ist aus dem Jahre 1997.
Approbierte Schulbücher müssen sich an den staatlich verordneten Lehrplänen orientieren, ihre thematische Struktur bildet jene also ab. Das führt u.a. dazu, dass konkurrierende Schulbücher verschiedener Verlage zum gleichen Lehrplan (gleiche Schulstufe) sehr gut vergleichbar sind. Solche Vergleiche werde ich hier noch an- und darstellen (in dieser Serie, die Bsp. 2, 3, …).
Für dieses Anschauungsbeispiel soll vorerst nur vorausgeschickt werden, dieses Schulbuch ist schlechterdings ein Machwerk. Von Vorne bis Hinten und in jeder Hinsicht. Geschichtsklitterung inklusive. Aber dazu vl. ein ander mal.
‘Europa – Kontinent der Vielfalt’
Hier die Seite 30 unseres Buchs, das vom Lehrplan vorgeschriebene Überthema lautet ‘Europa – Kontinent der Vielfalt’. Sehen wir mal, was unseren Autoren dazu ‘wirtschaftskundliches‘ einfällt:
‘Ideologische Manipulation in Schulbüchern (Bsp. 1)’ weiterlesen
Der Mann scheint sauer zu sein. Aber zugegeben, folgt mensch seinem Argumentationsstrang dann ist das auch verdammt verständlich. Also, no offense!
Hier ein Exempel:
Pointiert gesagt:
Es gibt Gewerkschafter in diesem Land, die dafür streiken, dass die neue Unterklasse in ihrem Unterklassendasein festgehalten wird. Könnte es sein, dass die Herrschaften den Gewerkschaftsgedanken ein wenig falsch verstanden haben?
Zuletzt ist mir Misik eigentlich nur mehr mit Eigen-PR aufgefallen und hat bei mir damit jedes potentielle Interesse an seinem neuen Buch im Keim erstickt.
Dass ihn das Buch zuletzt voll und ganz in Anspruch genommen hat, klar, die Promotiontermine im Zuge einer Buchveröffentlichung werden’s in sich haben. Auch diesbezüglich, no offense.
Wird das Thema ‘Lohnrunde‘ in der Berichterstattung irgendeines Massenmediums berührt, so lautet die die Message quer durch den Massenmedienmonokulturgemüsegarten:
Also mal ruhig ihr Lohnabhängigen, nicht da vorlaut etwas ‘verlangen’, von dem ihr eh nichts versteht, weil, wenn man euch mehr Geld verdienen ließe, dann wär das für unser aller Wirtschaft nicht gut, und also geht das nicht so, wie ihr euch das vielleicht in eurer naiv-einseitigen Sicht vorstellen mögt, und eigentlich, wenn ihr uns nur machen lasst und euch mit dem bescheidet was euch gnädig zugestanden wird, dann ist das in Wirklichkeit auch für euch besser.
Verbrämt Formuliert wird diese Message etwa so
Wie funktioniert die Message?
Diese zentrale und zu Grunde liegende Aussage behauptet dreierlei:
Erstens stellt sie einen direkten Zusammenhang zwischen Lohnabschlüssen und dem Wirtschaftswachstum der Volkswirtschaft her.
Zweitens wird dieser Zusammenhang ausschließlich in eine Richtung gehend definiert, niedrige Lohnsteigerungen kommen der Wirtschaft zu gute, hohe Abschlüsse schaden der österreichischen Wirtschaft, also der Volkswirtschaft, also uns allen.
Drittens steckt in dieser Aussage eine klare Wertung. Lohnabhängige sind Kinder. Es ist verständlich, dass sie etwas “wollen”. Kinder wollen immer irgendetwas, aber sie können die Konsequenzen noch nicht erfassen. Wir (Unternehmer, Wirtschaftsexperten, Politiker) müssen in größeren Zusammenhängen denken (Standortwettbewerb und so) und die Verantwortung – natürlich auch für die Kinder – wahrnehmen. Wir handeln dementsprechend verantwortungsbewusst im Sinne dessen, was das beste für unser aller Zukunft ist. Daddy kümmert sich schon darum.
Dazu wie das funktioniert, möchte ich ein knappe und schnelle Analyse des Ö1 Mittagsjournals vom 28. September 2007 anbieten.
‘Die Herbstlohnrunde und die Sorge ums Wirtschaftswachstum’ weiterlesen
Was sagt mensch denn zu dieser Schlagzeile, mmh?
Hier der Artikel dazu. Eine interessante und spannende APA-Meldung aus dem Jahre 2010. Genauer: vom 12. September 2010.
Der Titel des Artikels, wie er von einigen Medien übernommen wurde, lautet:
GPA-djp setzt immer häufiger Trackbacks.
Utl.: Betriebsratskörperschaften und Gewerkschaften mit Öffentlichkeitsarbeit und Arbeitnehmerberatung über Blogs immer erfolgreicher
(Drei Jahre zuvor, im Herbst 2007 war das noch eine Vision von ein paar wenigen komischen Vögeln. But hey, the times, they are changin.1 Also, der Artikel:)
‘GPA-djp setzt immer häufiger Trackbacks’ weiterlesen
Eine Empfehlung, ein Veranstaltungstipp:
Am Mittwoch, dem 3. Oktober 2007 sollte wer kann das Renner-Institut aufsuchen. Der Grund? Michael Hartmann ist wieder einmal in Wien, stellt sein neues Buch vor und sich der Diskussion.
Die Veranstaltung nennt sich wie das vorzustellende Buch Eliten und Macht in Europa.
Nachdem ich in diesem Kellerabteil schon das eine oder andere Mal wehleidig geklagt habe, dass es hierzulande keine Elitensoziologie gibt (, und nachdem manche Freunde vermeinen aus dem Begriff ableiten zu müssen, dass es sich hierbei um eine gequirrlte Theoretikerkacke mit affirmativem Zugang zu Eliten geht), ist es nun nur konsequent auf den großen Störenfried der deutschen Elitenkreise hinzuweisen.
Selbst aus den gehobenen Kreisen kommend, und sich deswegen in diesen Kreisen überhaupt erst sicher bewegen könnend, was der Prof. Hartmann allerdings lieber forschender Art und Weise tut als sich im üblichen schulterklopfenden und Geschäfte machenden Modus zu ergehen, untersucht er empirisch die verborgenen Mechanismen der Macht. Und er publiziert sein gewonnenes und abgesichertes Wissen sodann bar jeder akademische vertrackten Sprache, wenn auch mit wenig zurückhaltender Ironie und in teils brachialer Reduktion.
In der Veranstaltungsankündigung des Renner-Instituts heißt es zu Michael Hartmann:
Er ist einer der führenden europäischen Forscher über Eliten in Politik, Wirtschaft und Verwaltung. Seit rund 20 Jahren befasst er sich damit, wie in verschiedenen Ländern die „Spitzen der Gesellschaft“ rekrutiert werden. Oder besser: wie sie sich reproduzieren. Denn was man aus Hartmanns Studien lernen kann, ist vor allem eines: Die soziale Herkunft ist für Elitepositionen in Verwaltung, Wirtschaft und Politik letztlich wichtiger als Leistung.
Achtung, um Anmeldung wird gebeten (beim Renner-Institut. Einfach emailen). Das sollte jedenfalls niemanden abhalten. Also Hingehen, ok.
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Wozu ist die Schule da? Das ist die perfekte Eröffnung für ein beliebtes Frage-Antwort-Spiel publizierender PädagogInnen und pädagogisierender PublizistInnen. Man nehme die Frage Wozu ist die Schule da? als Titel und Einleitung zur eigenen Erörterung und belehre sein Publikum sodann nach eigenem Gutdünken.
Wahlweise kann auch die Frage Was ist den die Aufgabe der Schule? zur eigenen Steilvorlage dienen, die dann eloquent übernommen werden sollte, um seinerseits (oder ihrerseits) zum Besten zu geben, welche Aufgabe der Schule denn nun wirklich zukommt. Die einleitende Frage nach Sinn und Aufgabe der Schule ist bei allen Vorträgen, Zeitungskommentaren oder ganzen Büchern dabei ausnahmslos immer eine rhetorische. Und sie wird nach eigenem Gutdünken beantwortet. Mal oft esoterisch, mal streng, mal hilflos dümmlich.
Die Aufgabe der Schule
Eine Definition der Aufgabe der Schule haben wir noch im letzte Teil zu den Werten des Wahren, Schönen und Guten berührt. Kommen wir zurück zum Wortlaut des Gesetzes. Diesmal sei der ganze Abschnitt vollständig zitiert.
‘Die Aufgabe der Schule’ weiterlesen
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