Archiv für die 'Managementtools' Kategorie

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best of #mehdorn tweets

Hartmut Mehdorn, Hauptverantwortlicher für Stasi-Bespitzelmethoden, Lug und Trug bei der im Staatsbesitz befindlichen Deutschen Bahn, hatte endlich seinen Rücktritt als Bahnchef bekannt gegeben. Dass er das getan habe, das hatten die Massenmedien berichtet.

Jetzt verlangt Hartmut Mehdorn Millionen Euro als Abfindung, was wohl niemanden überrascht. Und: PolitikerInnen wie BürgerInnen entblöden sich nicht, Mehdorn zu mehr Fingerspitzengefühl zu gemahnen. Als ob Fingerspitzengefühl irgendein relevantes Kriterium dieser Gesellschaft wäre.

Anyway, ich nehm’ die prototypischen Vorgänge rund um Mehdorn, den Managerfeudalismus, die Kontrollgesellschaft und das Kriterium des Fingerspitzengefühls zum Anlass einer persönlichen Best of Tweets‘-Liste zum Stichwort Mehdorn.1

Hier meine Auswahl als Bildstrecke:
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  1. Tweets: Meldungen von Benutzern von Twitter, dem Mikro-Blogging-Dienst der Stunde. Soll heißen, sms-lange Ausrufe, die via www weltweit abrufbar, durchsuchbar und im www archiviert sind. Es gibt Hunderte Tweets – Meldungen via Twitter – zu Mehdorn … []

sollte nicht eigentlich das Verursacherprinzip gelten?

zum letzten Eintrag ‘Es gilt das Verursacherprinzip, stupid!‘ hier eine Fortsetzung:

und sensationell Gerhard Polt: ‘sollte nicht eigentlich das Verursacherprinzip gelten?’ weiterlesen

Die Farce des degoutanten Poseurertums

Bilderstrecke einer Bilderstrecke:

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Presentation at the ‘global UNIon’ conference

Heute, am 5. März darf ich auf der Folge-Konferenz ‘Web2.0 and Online Rights‘ der Uni Europa p&ms einen Vortrag halten; morgen werde ich dann eines von zwei Workshops auf dieser Konferenz leiten.

Hier ist die PowerPoint-Präsentation zum Vortrag, der jetzt gleich mal beginnt:

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Der Eichinger-Aust-Komplex

Rüdiger Suchsland’ Filmkritik zur Bernd Eichinger Produktion “Der Baader-Meinhof-Komplex“. In telepolis.

soll heißen *räusper*:

Der sowieso empfehlens-
und immer lesenswerte
Rüdiger Suchsland
mit seiner
besonders lesenswerten
und
vielschichtig interessanten Kritik
Ab heute wird zurückgefilmt
anlässlich des Films
Der Baader-Meinhof-Komplex
aber vielmehr zum Thema
Der Eichinger-Aust-Komplex“,
seit heute im telepolis,
dem sowieso wichtigsten Online-Medium.

Nur ein Zitat, im fein lakonischen Suchsland-Ton:

Nachdem die RAF bisher kein Thema für den Schulunterricht war, wird sie es nun werden. Der Film hat das Zeug zum Schulpflichtfilm, weil er genau jener Großen Koalition der Geschmacklosigkeit in Kulturfragen entspricht, jener christ-sozialdemokratischen Vorstellung von “jugendaffinem” Programm, dass “die Jugendlichen” “da abholt”, wo sie schon vor zwanzig Jahren nicht mehr standen. Zur Einnerung: Eichinger wird 60, Aust ist schon 62.

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Der Unternehmergeist, ach wie sympathisch

Genau genau genau. Prekarisierte Atypische, die sind ganz nach dem Geschmack der WKÖ. Das gefällt der “Wirtschaft” und weil ihr das so gefällt nennt sie das “innovativ“. Und “geht’s der Wirtschaft gut, geht’s uns allen gut!
Womit alles supertoll wäre und es uns allen gut geht. Schön.

Ich-AG-Idee: Selbstständige Hutstriegler?
Warum nicht gleich Schuhputzer. Bei dem Plakat hat die ehrenvolle und ach so tolle Profession der Schuheputzer doch eindeutig Pate gestanden.

WKO llllliiiiiiiiebt prekarisierte Atypische

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Arbeitgeber vs. Arbeitnehmer: “Lohn-Preis-Spirale”-Argumentation

Der Altweibersommer kündigt sich an. (Lieblingsjahreszeit!)
Seit ein paar Tagen wird der erste Sturm der Saison in Kreide auf den Tafeln der Wirtshäuser angeschrieben. (Noch gar keinen getrunken, eh noch zu wenig Gärung.)
Und die Herbstlohnrunden kündigen sich an. (Hab ich letztes Jahr genug dazu geschrieben. Siehe ganz unten. )

Der Kreislauf von Werden und Wachsen, Reifen und Sterben, alles wie gehabt, die ewige Wiederkehr im jahreszeitlichen Rhythmus.

Wie s Amen im Gebet auch: die Interessensvertreter der Arbeitgeberseite “mahnen” (das muss ich schon unter Anführungszeichen setzen) “maßvolle Lohnrunden” ein. Soll heißen,

geht’s Bitte, findet’s euch damit ab, ihr werdet’s nichts rausholen. Es steht euch nichts zu, seid froh mit dem was ihr bekommt und das ist gut so.

Eröffnet hat das jährliche Spiel hierzulande … eh klar … Industrielobbyist (und nebenbei Bundesminister) Bartenstein. Hey, it’s the tradition, stupid!

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Schweizer Projektmanagement zur EM

(aus aktuellem Anlass aus dem Archiv hervor geholt,
ursprünglich im Oktober 07 gepostet.)

Die braven Schweizer sind ja berühmt für ihre Gründlichkeit und Genauigkeit. Die ist bekanntermaßen sprichwörtlich! Siehe nur die weltweit verbreiteten Klischees vom typischen Schweizer.1 Und das Bild, dass wir von den nachbarschaftlichen Eidgenossen haben, das trügt nicht. Hier der Beweis!

Minutiöse Planung von … äh … kollektiven Emotionen
Genau, sie haben in einem 4-stufigen Ablaufplan gründlichst vorausgeplant, wie sich im Vorfeld der Fußball-EM die allgemeine Stimmung zu entwicklen hat. Herrlich!!! Dazu hat der Bund eigens einen Projektleiter bestellt. Und der erklärt das noch dazu so rührend, seinen 4-Stufen-Plan.
(4-Stufen-Plan mit Zielvorgabe ‘vibrr-rrra-tiiii-onn‘, genial.)

Das erklärte Ziel dieses Plans? Den legt Projektleiter Benedikt Weibel im Ö1-Interview wie folgt fest:

Die EM solle die Schweiz in Vibration bringen!

Nicht dass Sie denken, dass das nur andere könnten. Die Schweizer können schon auch vibrieren. Sie brauchen halt einen 4-Stufen-Plan dazu, aber dann wird das schon.
Und dann wird vibriert! Und zwar gründlich.

Reinhören, es ist genial. Versprochen.

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  1. Punkto Schweizerinnen fällt mir diesbezüglich übrigens kein bekanntes Klischee ein. Weiß wer warum? Bzw. … mhm … Heidi? []

EM08 looming: das “Fussballsparbuch”

Allerorts Negativwerbung.
Zuletzt gar beim Einloggen in einen Bankkonto-Account. Plötzlich diese Meldung (Klick zum Vergrößern):

Tja, es gibt kein Entkommen …

Wenigstens:

Dies ist keine Aufforderung zum Kauf

ah ja. *seufz* das war knapp ;-) Der Aufforderung wäre nichts mehr entgegen zu setzen gewesen.

Anspruch und Wirklichkeit: Pensionsanpassung 2008

Zwei Bilder, einfach gegenüber gestellt:

(Anklicken zum Vergrößern)

Die Zahl derer, für die die Pensionsanpassung 2008 ein mageres Plus von brutto 1,7% bringt, weil sie unter die Grenze der Mindestpension fallen: ~ 1 Million Österreicherinnen.

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Maulkorberlass für MitarbeiterInnen-Blog?

Heute ist ein interessanter Beitrag auf einem kleinen unscheinbaren Blog online gegangen, ein – wie ich finde – hochinteressanter Beitrag. Ein kryptischer, sich nicht auf den ersten Blick erschließender Beitrag. Liest man etwas weiter und die vorangegangenen

Das Blog?
Jenes des Angestelltenbetriebsrats der Tchibo Manufacturing Austria GmbH.

Der Beitrag?
Hier ein Screenshot des Beitrags von heute, just in case. Und so und so möchte das schon allein vor dem Hintergrund archiviert werden, da es dieses Betriebsrats-Weblog nicht mehr lang geben wird. Aber dazu gleich mehr … (Klicken zum Vergrößern)

Der Beitrag ‘Sitz, platz, soo ist´s brav….‘ findet sich hier.

Was hat es damit nun auf sich? Warum finde ich den Eintrag ‘hochinteressant’?

‘Maulkorberlass für MitarbeiterInnen-Blog?’ weiterlesen

100-feeds-Marke erreicht

ist das schon pathologisch?
Habe eben gerade den feed zum Blog der Kommunikationsguerilla abonniert.

Stehe damit bei hundert feeds in meinem bloglines-account. HUNDERT.
*bizarrski*

Auf das Blog der Kommunikationsguerilla zu stoßen war übrigens eine besondere Freude.

Erstens das ‘Wie‘ ich dort gelandet bin. Weil nämlich mein Video, die visualisierte Blogroll, ist dort eingebettet und das habe ich gerade erst geschnallt. Nach zwei Wochen.
Ist im Blog getagged (beschlagwortet) unter ‘Gegenöffentlichkeit‘.

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