Archiv für die 'Managementtools' Kategorie

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‘TreuePunkteStress’

letzte Woche Email von mk bekommen.
mit Betreffzeile: Ha Ha! und Bericht:

gesten war ich beim bipa und habe was lustiges auf der Rechnung gesehen: Mit BIPA karte gibt es zu jeden einkauf automatisch punkte, bla bla wie bei den Handyanbietern. Und mit den BIPA Punkten kann man dann beim bipa – nie geschenkt, aber verbilligt – unnedigen Plunder kaufen, wie z.b. Cellulitemassagekoffer. Und gestern sehe ich, dass man auf der Rechnung informiert wird, dass einem gerade nicht konsumierte Punkte abgezogen werden. Der Text ganz unten auf der Rechnung lautet da etwa “heute verfallene Punkte: 453“. Da krieg ich ja Stress von hinschauen allein.

Jaja, wehe allen, die dem Konsum nicht ausreichend frönen.:smile:

Ähnliche Einträge:

Nachtrag Tagebucheinträge 87a bis 89c

  • letzten Fr, 30. November 2007 gab es ein BloggerInnen-Treffen in Wien 7. Angezettelt vom umtriebigen RokkerMur alias der vergessene Diktator alias vanKosel alias Warteschlange (aber nur wenn diese sich nicht ausgeloggt hat und die Accounts durch einander geraten) alias …
    Ich hatte mir vorgenommen, dort die Nase reinzustecken und mal Hallo zu sagen. Wollte den umtriebigen und Mythen umwobenen Wolfgang leibhaftig erleben.
    Jedenfalls, obwohl dieses Wort so einen hatscherten Klang hat – “BloggerTreffen” – war es sehr sehr nett. D.h. v.a.: die versammelten und plaudernden Leute waren allesamt eine überraschend nette, höflich interessierte und freundlich lustige Gesellschaft. Das vor dem Hintergrund, dass ich mir natürlich nette und freundliche Menschen erwartet habe und keine unangenehmen Mitmenschen. Und erst recht von der Erwartungshaltung aus, freundliche interessante Menschen zu treffen, war ich nochmal sehr angenehm überrascht. Manche bloggen seit vielen Jahren. Ein ahnungsloser Jungspund bin ich da dagegen. War mindestens so überfordert wie hidden.

Liebe Grüße Euch Allen!

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60 Mille Mehrkosten (über 2 Jahre)

Die Hacklerregelung gehört verlängert. Was dabei besonders dramatischer ist: Wir wollten für jene Betroffene, die über die Entgeltszahlung hinaus krank sind, bestimmte Zeiträume für die Pension anrechnen können. Das wären maximale Mehrkosten von 60 Millionen Euro bis 2010. Das ist in diesem Sozialsystem ein Klacks. Das verweigert Bartenstein einfach, er prolongiert einen sozialen Härtefall für die Zukunft.

aus dem Standard, 27.11.2007
Interview von M. Völker
mit Wilhelm Haberzettl

VP blockiert die Regierungsarbeit
Haberzettel meint, Bartenstein mache das aus Prinzip, das Blockieren. Aber aus welchem Prinzip wird nicht verraten. Im Raum steht das Thema der letzten Monate: BLOCKADE in der Regierungskoaliton (ob D oder Aut). Also blockieren um der Blockade willen.
Mmh, ich weiß nicht.

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Jahresabschluss

… und Abschluss eines langen Tages, der mit dem Eintrag zu

begonnen hat.

Tätigkeitsbericht ;-)
Eine statistische Auswertung der Beitragseingänge ins Kellerabteil, vom 25. November 2006 bis zum 25. November 2007:

gezeichnet:

Lohnnebenkosten erklärt

nein, nicht von einem Ökonomen erklärt sondern richtig. Also von einem Kabarettisten:

Volker Pispers (ganzes Programm)

Das ist jetzt nicht lustig. Nope. Überhaupt nicht.

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AlVG: Arbeitslosenversicherungsgesetz

und jetzt zu etwas ganz anderem.
Ein Schnipsel, das nicht eingebettet sondern zitiert wird. Aus einem internen, nicht ganz öffentlichen Forum. Ich hoffe, ich verärgere niemanden.

Hier eine Einschätzung einer Person, die wie wenige weiß, wovon sie spricht, wenn sie eine solche Einschätzung zu einem in Begutachtung befindlichen Gesetzesentwurf abgibt:

Es ist gerade eine unsägliche Novelle in Diskussion, die neben ein, zwei Verbesserungen im Prinzip die gesamte Judikatur des VwGH zum Schutz Lohnarbeitsloser menschen “overrult”.
1. die so genannten Zumutbarkeitsbestimmungen, ohnehin die schärfsten Europas, werden in sehr extremer weise verschärft,

2. der Rechtsschutz der Betroffenen faktisch eingeschränkt und

3. über einen neuen Arbeitsbegriff bzw. über eine Art Mindestzeiterfordernis Menschen aus der AL-Versicherung verdrängt.

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der Nachricht einen ‘Spin’ geben

Dass es so etwas gibt ‘SpinDoktoren‘, das ist landauf landab seit geraumer Zeit bekannt. Nur, was darunter vorstellen?

Ein Antwortversuch:

Stellen Sie sich vor es ist Wahlkampf. Heiße Phase. Stellen Sie sich vor, es ist gerade das letzte Fernsehduell der beiden SpitzenkandidatInnen. Wir wissen, zum “Duell” ist es hochstilisiert. Dass es das “entscheidende” Duell ist, dafür haben wir null Beleg, aber das wird überall behauptet. Und so schauen wir zu.

Die DuellantInnen schwitzen sich im Fernsehstudio an, die “Menschen” hängen an den Bildschirmen (, weil es ja das herausposaunt “entscheidende” Duell ist, oder?). Ganz gute Einschaltquoten. Die Zeitungen am nächsten Tag werden ebenso ganz gute Auflage haben. Schließlich wird schon im Vorfeld allerorts erklärt, es ginge eigentlich punkto Auswirkung des “entscheidenden Duelles” gar nicht so sehr um das Duell selbst, und wie sich die DuellantInnen da anstellen. Es geht vielmehr (nur) um die Rezeption des Duelles in den Medien. Es geht darum, was nachher geschrieben und gesagt wird, wer denn besser ausgesehen hätte.
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schmutzige Kampagne der INSM

Die INSM, think tank und vor allem PR-Organisation deutscher Arbeitgeberverbände fährt wieder einmal eine schmutzige Kampagne, diesmal gegen den Bezug von Arbeitslosengeld.

Dazu wird wieder auf Bildwirkung gesetzt
Eine offene und freie Autobahn ist im Bild, Symbol von freier Fahrt. Symbol für schnelles Vorwärts kommen, für Geschwindigkeit und Dynamik. Symbol für Freiheit.1

Daneben ein Hinweisschild wie es auf Autobahnen Verwendung findet. Ein Pfeil weist in die Richtung geradeaus, dorthin, wo der Weg frei ist, wo die Geschwindigkeit hoch gehalten werden kann. Dorthin, wo man sich dem Gefühl und dem Rausch der Freiheit hingeben, am Besten ohne Tempobeschränkung.
Ein Abbiegerpfeil zeigt eine Ausfahrt von der Autobahn an bzw. handelt es sich bei diesem Pfeil nicht nur um einen Abbieger. Der Pfeil deutet eine 180° Grad Umkehr an, weist also zurück.

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  1. So wie auch hier in dieser Visualisierung. Aus meinem Beitrag Ideologische Manipulation in Schulbüchern. []

Nachtrag: Michael Hartmann

hatte den Besuch von Michael Hartmann, dh. den Vortrag im Renner Institut ja angekündigt, hier.
Wäre selbst gern dort gewesen, war aber krank. Macht insofern nichts, als der Mann immer wieder nach Wien kömmt.

Hier als Nachtrag, Mitschnitt eines Ö1 Interviews:

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Anmerkung ad EliteUni
Hartmann spricht die österreichische Eliteuni an. Also die möcht-ma-gern-haben eine EliteUni. Die EliteUni, die versucht wird zusammenzustöpseln. Und die wir vorab und währenddessen und nachher EliteUni nennen werden, obwohl sie nichts mit dem zu tun hat, was in mitteleuropäischer Tradition mit einer Universität zu tun hat. Es handelt sich schlicht nicht um eine solche sondern um ein Forschungsinstitut. (Aber das ist eine andere Geschichte.)

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Ideologische Manipulation in Schulbüchern (Bsp. 1)

Ich beginne gleich mit dem ersten Beispiel, zuvor nur der Hinweis, dass diesem Beitrag ursprünglich eine Vorbemerkung vorangestellt war. Diese ist nun an das Ende des ersten Anschauungsbeispiels versetzt worden.

Hier das erste Beispiel für Ideologische Manipulation in Schulbüchern:

Schulbuch für Geografie und Wirtschaftskunde
Ein approbiertes Schulbuch für die 8. Schulstufe, dh. die vierte Klasse einer Hauptschule oder AHS. Das Buch ist aus dem Jahre 1997.
Approbierte Schulbücher müssen sich an den staatlich verordneten Lehrplänen orientieren, ihre thematische Struktur bildet jene also ab. Das führt u.a. dazu, dass konkurrierende Schulbücher verschiedener Verlage zum gleichen Lehrplan (gleiche Schulstufe) sehr gut vergleichbar sind. Solche Vergleiche werde ich hier noch an- und darstellen (in dieser Serie, die Bsp. 2, 3, …).

Für dieses Anschauungsbeispiel soll vorerst nur vorausgeschickt werden, dieses Schulbuch ist schlechterdings ein Machwerk. Von Vorne bis Hinten und in jeder Hinsicht. Geschichtsklitterung inklusive. Aber dazu vl. ein ander mal.

‘Europa – Kontinent der Vielfalt’
Hier die Seite 30 unseres Buchs, das vom Lehrplan vorgeschriebene Überthema lautet ‘Europa – Kontinent der Vielfalt’. Sehen wir mal, was unseren Autoren dazu ‘wirtschaftskundliches‘ einfällt:

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Die Herbstlohnrunde und die Sorge ums Wirtschaftswachstum

Wird das Thema ‘Lohnrunde‘ in der Berichterstattung irgendeines Massenmediums berührt, so lautet die die Message quer durch den Massenmedienmonokulturgemüsegarten:

Also mal ruhig ihr Lohnabhängigen, nicht da vorlaut etwas ‘verlangen’, von dem ihr eh nichts versteht, weil, wenn man euch mehr Geld verdienen ließe, dann wär das für unser aller Wirtschaft nicht gut, und also geht das nicht so, wie ihr euch das vielleicht in eurer naiv-einseitigen Sicht vorstellen mögt, und eigentlich, wenn ihr uns nur machen lasst und euch mit dem bescheidet was euch gnädig zugestanden wird, dann ist das in Wirklichkeit auch für euch besser.

Verbrämt Formuliert wird diese Message etwa so

Wir brauchen Lohnrunden der Vernunft.1

Wie funktioniert die Message?
Diese zentrale und zu Grunde liegende Aussage behauptet dreierlei:
Erstens stellt sie einen direkten Zusammenhang zwischen Lohnabschlüssen und dem Wirtschaftswachstum der Volkswirtschaft her.
Zweitens wird dieser Zusammenhang ausschließlich in eine Richtung gehend definiert, niedrige Lohnsteigerungen kommen der Wirtschaft zu gute, hohe Abschlüsse schaden der österreichischen Wirtschaft, also der Volkswirtschaft, also uns allen.
Drittens steckt in dieser Aussage eine klare Wertung. Lohnabhängige sind Kinder. Es ist verständlich, dass sie etwas “wollen”. Kinder wollen immer irgendetwas, aber sie können die Konsequenzen noch nicht erfassen. Wir (Unternehmer, Wirtschaftsexperten, Politiker) müssen in größeren Zusammenhängen denken (Standortwettbewerb und so) und die Verantwortung – natürlich auch für die Kinder – wahrnehmen. Wir handeln dementsprechend verantwortungsbewusst im Sinne dessen, was das beste für unser aller Zukunft ist. Daddy kümmert sich schon darum.

Dazu wie das funktioniert, möchte ich ein knappe und schnelle Analyse des Ö1 Mittagsjournals vom 28. September 2007 anbieten.

‘Die Herbstlohnrunde und die Sorge ums Wirtschaftswachstum’ weiterlesen

  1. Beispiele gäbe es viele und wir kennen sie alle. Ich finde diesen hier verlinkten Debattenbeitrag einfach wunderbar symptomatisch. Außerdem, er ist vom Chefvolkswirt der Deutschen Bank. Uuuhh uuh uh. []

Rupert Murdoch’s Krieg gegen den Journalismus

… Trailer zur Dokumentation ‘OutFoxed’.

Die ganze Doku auf Google Video: hier.

Plus hier noch weitere Links zu Seiten auf Deutsch:

Rupert Murdoch, der böse Overlord von Fox, hat zum ersten Mal zugegeben, dass sein Nachrichtensender versucht hat, Amerika in den Irakkrieg zu führen. Die bemerkenswerte Bemerkung Murdochs stammt vom Weltwirtschaftsforum in Davos vom letzten Monat.

Der Tycoon und sein Konzern
Wikipedia-Einträge zum Murdoch-Konzern, zu Robert Murdoch und zu FoxNews.

In dem Wikipedia-Eintrag nicht erwähnt ist die berühmt-berüchtigte (und historisch relevante) Leistung Rupert Murdochs, gemeinsam mit Margaret Thatcher die Druckergewerkschaft der Fleet Street zerschlagen zu haben. Dazu hier der Link zu einem PDF-Scan einer Arbeiterbewegungszeitung aus dem Jahre 1986 mit Bericht vom Druckerstreik gegen Murdoch in England (auf Seite 4).




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