Archiv zur Kategorie 'mp3' Category

Gegenüberstellung Kaltenegger – Winckler

Hier mal der eine, ÖVP-Generalsekretär Fritz Kaltenegger, ganz klar die prototypische innerparteiliche Öffentlichkeitsarbeitsschulung für  ÖVP-Generalsekretäre durchlaufen.
Inhalte, die als solcher zu Verbreiten sind:
Diffamierung, verlogene Schuldzuweisungen, irrlichternde Verlogenheit, Denunzieren und mit zynisch-bewusst zur Schau gestellten Dummheit der Pseudoargumentation:

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gesendet im ö1 Mittagsjournal, am Fr, 30.10.09.

Starker Tobac zwar, kein Grund sich zu ärgern, though.
Obige Aufzählung der Inhalte – hatte ich nicht recht? – ist nicht mehr als die nüchterne Analyse. Bitte nicht als Affront oder Getroffenheit mißverstehen.

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those are them twisted words

well, aren’t they?

Chomsky, Agitation und austriarkischer Dumpfbacken-Journalismus

Noam Chomsky begeht heute seinen 80ten Geburtstag; geboren am 7. Dezember 1928.

Dazu bringt ORF.On folgendes auf seiner Titelseite:

Für den Artikel, Klick auf das Bild

Der folgende, freilich anonyme Artikel schwingt sich zum moralischen Urteil über den Agitator” (WIkipedia) auf:

Bis zuletzt hat Chomsky auch nicht aufgehört, seine Kampfschriften verfassen. [..] Schwarz-Weiß-Malerei würde er betreiben, vielfach Plattitüden bis hin zu Verschwörungstheorien verbreiten. Und wirklich neu und überraschend seien mittlerweile die wenigsten seiner Argumente. [..] Seine weiße Weste als moralische Instanz hatte damals einige Flecken abbekommen.

Ja, das ist halt das Standard-Niveau unseres ORF-Journalismus (ha, wie doppelsinnig “Standard-Niveau”! :twisted: ). So gesehen könnte der Eintrag auch lauten ORF-Niveau vs. SRG-Niveau; siehe dann unten.

Agitation ist das Geschäft des Mediensystems
Der Dumpfbackenjournaille ließe sich ja leicht der Spiegel vorhalten.  Wie konsistent ist es denn, einem anerkannten Kritiker, der in Büchern und Zeitschriften publiziert Agitation zu unterstellen, wenn die Massenmedien selbst zu den Kriegen – think z.B. Irak – und Krisen – think z.B. Finanzsystem – aufrufen.

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Schweizer Projektmanagement zur EM

(aus aktuellem Anlass aus dem Archiv hervor geholt,
ursprünglich im Oktober 07 gepostet.)

Die braven Schweizer sind ja berühmt für ihre Gründlichkeit und Genauigkeit. Die ist bekanntermaßen sprichwörtlich! Siehe nur die weltweit verbreiteten Klischees vom typischen Schweizer.1 Und das Bild, dass wir von den nachbarschaftlichen Eidgenossen haben, das trügt nicht. Hier der Beweis!

Minutiöse Planung von … äh … kollektiven Emotionen
Genau, sie haben in einem 4-stufigen Ablaufplan gründlichst vorausgeplant, wie sich im Vorfeld der Fußball-EM die allgemeine Stimmung zu entwicklen hat. Herrlich!!! Dazu hat der Bund eigens einen Projektleiter bestellt. Und der erklärt das noch dazu so rührend, seinen 4-Stufen-Plan.
(4-Stufen-Plan mit Zielvorgabe ‘vibrr-rrra-tiiii-onn‘, genial.)

Das erklärte Ziel dieses Plans? Den legt Projektleiter Benedikt Weibel im Ö1-Interview wie folgt fest:

Die EM solle die Schweiz in Vibration bringen!

Nicht dass Sie denken, dass das nur andere könnten. Die Schweizer können schon auch vibrieren. Sie brauchen halt einen 4-Stufen-Plan dazu, aber dann wird das schon.
Und dann wird vibriert! Und zwar gründlich.

Reinhören, es ist genial. Versprochen.

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  1. Punkto Schweizerinnen fällt mir diesbezüglich übrigens kein bekanntes Klischee ein. Weiß wer warum? Bzw. … mhm … Heidi? []

weiterhin IV-Belangsendungen im Ö1 Inforadio

Hören Sie sich das an!
Atemberaubend was da wieder über den Äther des Öffentlich-rechtlichen geht. Die pure Belangsendung für die österreichische Industrie. Wieder einmal. Plattester PR-Journalismus wie er seit der Amtsübernahme des neuen Chefredakteurs für “Wirtschaft” im Ö1 Inforadio offensichtlich zum Prinzip werden soll. Aber hören Sie selbst. :roll:

Vorgeschichte
… gestern spät und müde nach Hause gekommen. Ich finde u.a. ein email vor, ich solle mir das heutige Mittagsjournal nachhören.
Nebenbei bemerkt, das geht über Webstream ja ganz angenehm und mach ich immer wieder mal gern. Nur in den letzten Monaten hab ich das eigentlich aufgegeben.
Jedenfalls, wir schreiben den 13.5.08 und das entsprechende Mittagsjournal lässt sich idR 24 Std. nachhören; und aufzeichnen.

du musst unbedingt ö1-mittagsjournal nachhören. Den beitrag über UNSEREN KANZLER IN BRASILIEN: verarschen die ihn? verarschen die sich selber? meinen sie diesen beitrag am ende ernst?
Fragen über Fragen – das gehört in das kellerabteil zum immer und immer wieder anhören!
Bei Minute 44:44 …

Der Anlassfall
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Doku zum systematischen Steuerbetrug durch Banken und Lichtenstein

Ein eye-opening Beispiel, was öffentlich-rechtliche Medien vermögen können. Bzw., wenn wir an austriakische Verhältnisse denken, was öffentlich-rechtliches Fernsehen vermögen KÖNNTE.

Für eine Frontal21-Dokumentation gelang es den Autoren Herbert Klar und Ulrich Stoll, fiktive 800.000 Euro am Finanzamt vorbeizuschleusen. Geholfen haben dabei eine Bank in Österreich und Treuhänder in Liechtenstein.

Die Doku des Magazins ‘Frontal21′ ist übertitelt mit Fluchtburg Liechtenstein. Das Geldversteck der Reichen.

Und die knapp ¾stündige Doku kann online angeschaut werden!
Also: das Ganze als Online anschauen!
+ plus noch einen 8minütigen Beitrag aus dem Februar.

Das Phänomen Korruption nüchtern betrachtet
Korruption kann mensch beklagen oder betreiben. Man kann Indizes erstellen, die Korruption messen und vergleichbar machen sollen. Mensch kann sie verfolgen – journalistisch, als Behörde fahndend, strafrechtlich, intern in Organisationen.

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Wohin steuert die Demokratie?

… ein ausgezeichnetes Radiofeature von Ö1, welches ich hier teilen möchte:

Wohin steuert die Demokratie?
Ein Radiokolleg von Martin Adel, der für viele ausgezeichnete features verantwortlich ist. Dafür ist ihm und Ö1 zu danken. Bildungsauftrag at its best!
Besonders hervorheben muss ich in diesem Zusammenhang übrigens die Themenauswahl der Radiokollegs von Martin Adel. Die ist erstens nicht selbstverständlich sondern eher außergewöhnlich im Strom der Medienlogik, und zweitens ist sie “to the point”. Gesellschaftlich relevant mit hoher Sensibilität für eine Form der Aktualität, die nichts mit der schnelldrehenden Tagesaktualität zu schaffen hat, aber viel mit dem Gespür für prinzipielle und in die Zukunft weisende Bezogenheit auf gegenwärtige Gegenwart.

hier mein Mit- und Zusammenschnitt (90 Minuten):

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9.1.07: we drew our own constellations

The light was leaving in the west it was blue
The children’s laughter sang
Skipping just like the stones they threw
Their voices echoed across the waves
It’s getting late.

Am 8.1. vor einem Jahr waren wir einen ganzen Tag unterwegs gewesen. Begonnen hatte der Tag in der Nacht in Wien vor vier in der Früh MEZ. Geendet hatte er in unserem Quartier auf Gomera, zwei Zeitzonen Richtung Sonnenuntergang (33 Längengrade) und 20 Breitengrade südlich.1 Ich habe gestern von dieser Anreise erzählt, dh. ein Beitrag weiter unten (dies ist mithin eine Fortsetzung).

Ich hatte aufgehört zu erzählen, dass wir noch bei Tageslicht angekommen waren. Etwas erschöpft und erschlagen, vor allem vom Ausblick. ;-) Nach einem ganzen Tag des Sitzens tat dennoch Bewegung not und gut. Auf zum Meer. Hinunter zur Hauptstraße, durch den unteren Dorfkern und dann ganz hinunter bis ans Meer, das hier mit krachender Brandung am breitesten Strand ganz Gomeras auftrifft, das alles sind mehr als eine halbe Stunde Wegzeit. Und 250 Höhenmeter, die schließlich auch wieder zurück erklommen werden wollen.

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  1. Weil ich gerade mit solchen Daten herumschwurble, Gomera ist übrigens etwas kleiner als Wien. Flächenmäßig. Punkto Einwohnerschaft, da haben manche Gemeindebauten und Siedlungen Wiens mehr. []

8.1.07: Du musst raus und du wirst sehen

Mach dich auf, in die Welt
In ein anderes Land, wo es dir gefällt
Bis zum Rand und übers Meer
Dich hält, hier nichts mehr!

7.1.07, abends. Das Flughafentaxi ist bestellt, ein Kombi, groß genug auch das in einen Karton verpackte Mountainbike samt all dem anderen Gepäck aufnehmen zu können. Die Stimmung ist leicht nervös, gleichwie freudig angespannt. Nein, es geht nicht auf Urlaub, wir übersiedeln, für 2½ Monate.

Um 3:30 wird der Wecker läuten. Es wird nieseln. Wenig Schlaf. Die Angst, nicht hoch zu kommen, wird sich als unbegründet erweisen. Viel zu konzentriert auf die Abreise.
Wir verfügen über noch keine Erfahrung, den Winter auf einer Insel im Atlantik zu verbringen.

Kein Gott – Kein Staat
Keine Arbeit – Kein Geld
(2x)

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Zur Geschichte des politischen Verbalradikalismus

Schon wieder Ö1. Heute schlicht Werbung.

Ö1 hat ein Download-Service. Mensch kann dort Sendungen herunterladen, muss dazu allerdings Ö1 Mitglied werden/sein und einen Obolus berappen.

Ums ganz dezidiert zu sagen, ich kann das nur empfehlen!
Es zahlt sich aus.

Also, u.a. als Werbung für dieses Ö1 Service, hier der Zusammenschnitt des fünfteiligen Feature Vom Wort zur Tat – Zur Geschichte des politischen Verbalradikalismus.
Von Paul Sailer-Wlasits.
Dauer: 20 Min.

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Eingebettet mit ‘copy&paste’: das ist web2.0-Kultur

nein, keine web2.0 Erörterung1 an dieser Stelle. Da mag jede und jeder selbst googlen.
Maximal ein link ins befreundete Ausland.2

Embedded Code statt embedded journalists
Wann hat das eigentlich angefangen? Und was lässt sich mittlerweile nicht mehr einbetten?
Dieses ‘ein Jahr Kellerabteil’ ist nicht zuletzt durch diese Dimension bestimmt. Dass mensch nämlich nicht mehr nur seinen/ihren eigenen Ramsch ins Kellerabteil vergraben kann/muss, sondern dass wir alle jede Menge Ramsch verschiedenster Provenienz leihweise auch in unsere Kellerabteile einschlichten können.

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  1. Und meine persönliche Perspektive auf web2.0 wird eher nicht hier, sondern auf ‘Gegenöffentlichkeit2.0‘ veröffentlicht. Wenn sich das überhaupt ausgeht. []
  2. Samt Mahnung! Was ist nun, ich warte seit Äonen auf die Fortsetzung! Bitte. Und überhaupt, Kollege sms, das genial schöne feine und nochmal schöne mp3 mit der Lesung von Flusser. Das hab ich nicht d/l können! Das will ich aber mit mir herumtragen können. Können wir mal Flusser mit verteilten Rollen lesen? Oder Koschorke. Oder Latour Bruno? []

erstens, zweitens, drittens

Verlängerte Wochenenden (WE) in der Nebeljahreszeit sind ja ein Nährboden sondergleichen für BefindlichkeitsBloggen. Also mach’ ich mal.
Das ist ja noch dazu dieses genialistische WE mit plus einer Stunde. Kabel 1 hat das gleich ausgenützt und gestern Abend Nacht Apocalypse Now Reddux gesendet. Das geht dann bis 3 in der Früh und die Zeitumstellung ist damit schon geschafft. Ich hab s mir ja nicht mehr live gegeben, meine bessere Hälfte schon. Hab mich darauf beschränkt, den Wahnsinn im Kopf abspielen zu lassen.

Was für ein klassisches Wetter.

MK, meine bessere Hälfte ist diesen Moment gerade aus dem Schlafzimmer gewankt und hat genau diesen Satz gesagt.
Was für ein klassisches Wetter.
Sag ich doch auch bzw. schreibe es.
BefindlichkeitsBloggen also.

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