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	<title>kellerabteil 2.0 &#187; mp3</title>
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	<description>notizen gegen die unaufhaltbarkeit des bewusstseinsstroms</description>
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		<title>#sbsm Besprechung von Radio Stimme</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 15:15:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hc voigt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[aus dem off der zauberberghaften exklusion, dem koma des endlich wieder therapieprimats und als lebenszeichen vor allem mir selbst gegenüber, arbeit an der contenance bis der faden der geduldkraft reißt bzw. damit das nicht passiert, um zwischen den alle-zwei-tage-therapieeinheiten rhythmus auch kontraakzente sichtbaren bewusstseins zu setzen, mir wachzustände zu beweisen als bausteine der motivation weitere [...]
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>aus dem off der zauberberghaften exklusion, dem koma des endlich wieder therapieprimats und als lebenszeichen vor allem mir selbst gegenüber, arbeit an der contenance bis der faden der geduldkraft reißt bzw. damit das nicht passiert, um zwischen den alle-zwei-tage-therapieeinheiten rhythmus auch kontraakzente sichtbaren bewusstseins zu setzen, mir wachzustände zu beweisen als bausteine der motivation weitere anstehende arbeiten anzugehen, und weil ich gerade den lang aufgeschobenen <a href="http://re-publica.de/12/call-for-papers/" target="_blank" class="broken_link">re:publica cfp</a> angehe, hier den banner gesetzt habe, also mein eigenes verstaubtes kellerabteil kurz aufgeschlossen habe, na da publizier ich doch gleich was, denke ich mir; publiziere etwas und mach&#8217;s schon, schneller als ich für die einzelaktionen überlegen-vornehmen-entschließen brauchen würde, tipp ich da und lass ein bisschen dampf ab, dampf, der mit der zuerst getippten überschrift und sogar zu aller erst eingefügten embed-code absolut nichts zu tun hat.</p>
<p>sei s drum, it&#8217;s three in one, stimmungsbericht/ventil-post, was eingebettetes und was zum anhören<sup><a href="http://www.kellerabteil.org/2012/01/sbsm-besprechung-von-radio-stimme/#footnote_0_1696" id="identifier_0_1696" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="ach ja, das schnipsel ist teil einer einst&uuml;ndigen radiosendung, dokumentiert hier.">1</a></sup> &#8230;</p>
<p><iframe width="100%" height="166" scrolling="no" frameborder="no" src="http://w.soundcloud.com/player/?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F34538452&#038;show_artwork=true"></iframe></p>
<p><em>*juppidoo*</em> (as in &#8220;doo&#8221;)</p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1696" class="footnote">ach ja, das schnipsel ist teil einer einstündigen <a href="http://tv.sozialebewegungen.org/2012/01/16/freies-radio-stimme-mit-robert-foltin-und-sbsm/" target="_blank" class="broken_link">radiosendung, dokumentiert hier</a>.</li></ol><p>Ähnliche Einträge:<ol>
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		<title>beim s.w.i.r. zu &#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Oct 2010 12:16:39 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Des donnerstags bei sms gewesen, der jetzt in wien bei dr blink war. Fast direkt von der besprechung im verlag gekommen: der stand und die weiterentwicklung des layouts. Mit dem rad die donau rauf, phantastisches herbstlicht, die kreuzfahrtskähne, viele aus dem osten, bis runter zum hilton geschichtet. Mit schnellen happy noddles vom schwedenplatz im sackerln [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Des donnerstags bei <a href="http://twitter.com/sms2sms" target="_blank">sms</a> gewesen, der jetzt in wien bei <a href="http://twitter.com/DrBlink" target="_blank">dr blink</a> war. Fast direkt von der besprechung im verlag gekommen: der stand und die weiterentwicklung des layouts. Mit dem rad die donau rauf, phantastisches herbstlicht, die kreuzfahrtskähne, viele aus dem osten, bis runter zum hilton geschichtet. Mit schnellen happy noddles vom schwedenplatz im sackerln und das bike durch die türe schiebend in das hauptstadtstudio von <a href="http://www.kellerabteil.org/tag/rebelltv/" target="_blank">rebell.tv</a>. Der <a href="http://blog.rebell.tv/swir-no-37-21102010-httpcabaretvoltairech.html" target="_blank" class="broken_link">s.w.i.r.</a> gerade under construction, <a href="http://www.hubsikramar.net" target="_blank" class="broken_link">hubsi kramar</a> erzählend, reflektierend, philosophierend. Hubsi und stefan, haben sich <a href="http://www.kellerabteil.org/2010/09/aufzeichnung-eines-club2-bei-der-ars-electronica-mit-unibrennt-beteiligung/" target="_blank">hier kennen gelernt</a>, meinereiner die finger im spiel, und sich verabredet <a href="http://radio.rebell.tv/p548.html" target="_blank" class="broken_link">und reden jetzt</a> und ich schon wieder hinein. Dabei ist s ein hoch zu schätzendes vergnügen, dem kramar nur zuzuhören. Aber ich wieder dialogsüchtigst und da egoistisch.</p>
<p><span id="more-1458"></span></p>
<p>Dann der slot mit mir.<sup><a href="http://www.kellerabteil.org/2010/10/beim-s-w-i-r-zu/#footnote_0_1458" id="identifier_0_1458" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="K&ouml;mmt ganz unten, das mp3. Zuerst noch das mit luc gross und stefan und zwischenrufe.">1</a></sup> Ich würd mit stefan am liebsten über rebell.tv selbst reden, so wie immer. Kaum so ein faszinierendes und unwahrscheinliches projekt irgendwo, nichts vergleichbares, was ich kennen würde. Und gehaltvoll bis über den orkus hinaus. Nur leider auch bald: geschichte. Bitter, wenngleich auch schön. Klar, dass stefan im angesicht des nahen endes nicht über seinen zettelkasten reden will. <a href="http://run.sonance.net/" target="_blank" class="broken_link">Luc</a> wird es in einer stunde derweilen ähnlich gehen. Der <a href="http://radio.rebell.tv/p550.html" target="_blank" class="broken_link">kommt im slot nach mir</a> dran, den muss ich mir auch noch geben, froh über die vertiefende einführung in das <a href="http://traumawien.at/" target="_blank" class="broken_link">trauma projekt</a>, das ich schon <a href="http://www.flickr.com/photos/kellerabteil/sets/72157623659043837/" target="_blank">hier verfolgt</a> habe. Wieder werd ich unfähig bzw. nicht willens sein, die pappen zu halten und publikum zu sein. Aber kudos und selbst schuld. Zu interessant alles. Und lustig, absurd, nett: die einmischung in der abfolge der podcasts bringt mir eine ego erbauende und interesannte kontaktaufnahme via facebook ein. Danke.</p>
<p>Hier nun der podcast, der slot mit mir. War vor drei monaten die hoffnung noch möglich, stefan anlässlich des s.w.i.r.termins <a href="http://www.sozialebewegungen.org/" target="_blank" class="broken_link">&#8220;mein&#8221; buch</a> zu überreichen und über die veröffentlichung von &#8216;soziale bewegungen und social media&#8217; in der vergangenheit zu plaudern, so geht es jetzt um dies und das, um hubsi kramars betrachtungen im slot zuvor, um die 68er generation, um institutionen und das korsett der sozialen zwänge, um #unibrennt, um social media und medienwandel und mediennutzung, um das buch, um den begriff gegenöffentlichkeit, &#8230;</p>
<p>Danke, stefan, für rebell.tv, für alles.</p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1458" class="footnote">Kömmt ganz unten, das mp3. Zuerst noch das mit luc gross und stefan und zwischenrufe.</li></ol><p>Ähnliche Einträge:<ol>
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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Gegenüberstellung Kaltenegger – Winckler</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Oct 2009 15:13:54 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Hier mal der eine, ÖVP-Generalsekretär Fritz Kaltenegger, ganz klar die prototypische innerparteiliche Öffentlichkeitsarbeitsschulung für  ÖVP-Generalsekretäre durchlaufen. Inhalte, die als solcher zu Verbreiten sind: Diffamierung, verlogene Schuldzuweisungen, irrlichternde Verlogenheit, Denunzieren und mit zynisch-bewusst zur Schau gestellten Dummheit der Pseudoargumentation: gesendet im ö1 Mittagsjournal, am Fr, 30.10.09. Starker Tobac zwar, kein Grund sich zu ärgern, though. Obige [...]
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier mal der eine, ÖVP-Generalsekretär <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fritz_Kaltenegger" target="_blank" class="broken_link"><strong>Fritz Kaltenegger</strong></a>, ganz klar die prototypische innerparteiliche Öffentlichkeitsarbeitsschulung für  <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96sterreichische_Volkspartei#.C3.96VP-Generalsekret.C3.A4re_seit_1945" target="_blank" class="broken_link">ÖVP-Generalsekretäre</a> durchlaufen.<br />
Inhalte, die als solcher zu Verbreiten sind:<br />
Diffamierung, verlogene Schuldzuweisungen, irrlichternde Verlogenheit, Denunzieren und mit zynisch-bewusst zur Schau gestellten Dummheit der Pseudoargumentation:</p>
<p>gesendet im <strong><a href="http://oe1.orf.at/" target="_blank">ö1</a></strong> <a href="http://www.kellerabteil.org/tag/mittagsjournal/" target="_blank">Mittagsjournal</a>, am <strong><a href="http://oe1.orf.at/inforadio/114746.html?filter=" target="_blank" class="broken_link">Fr, 30.10.09</a></strong>.</p>
<p>Starker Tobac zwar, kein Grund sich zu ärgern, though.<br />
Obige Aufzählung der Inhalte – <em>hatte ich nicht recht?</em> – ist nicht mehr als die nüchterne Analyse. Bitte nicht als Affront oder Getroffenheit mißverstehen.</p>
<p><span id="more-1150"></span>Mensch sollte das aber in Inhalt und Form erwarten, wenn ein ÖVP-Generalsektär sich zu Uniprotesten äußern muss. Logik der Macht. Bitte emotionslos zu begrinsen, die Inhalte aber auch nicht beschönigen. It is what it is.</p>
<p>Dagegen kam heute – <em>also im Gegensatz zu &#8220;erwartbar&#8221; wie im Fall oben</em> – ein doch sehr außergewöhnliches Ö1 Interview im Ö1 Mittagsjournal on air. &#8220;<strong><a href="http://oe1.orf.at/inforadio/114772.html" target="_blank">Im Journal zu Gast</a></strong>&#8221; der langjährige Rektor der Universität Wien, Wirtschaftswissenschaftler <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Winckler_(Wissenschaftler)" target="_blank" class="broken_link"><strong>Georg Winckler</strong></a>. Und der tut nichts anderes als &#8230;</p>
<p><strong>Winckler verpasst Hahn und ÖVP geplegte nicht endenwollende Riesenwatschn</strong><br />
&#8230; und man könnte fast so formulieren: Rektor Winckler sieht in diesem Interview von einer Solidarisierung mit dem Protest von <strong><a href="http://unsereuni.at/" target="_blank" class="broken_link">UnsereUni</a></strong> gerade einmal insoferne ab, als er diese Solidarisierung nicht direkt ausspricht:</p>
<p>Word up! Und die Nachricht vom Interview verbreitet sich auch sofort wie ein Lauffeuer. Medien berichten überall.<br />
Beschissenes Wochenende für ÖVP Granden zeichnet sich ab, fürchte ich mal.</p>
<p>Auch eine schnelle Niederschrift gibt es schon. Bevor ich über Facebook zur Transkription aufrufen konnte, ist im <a href="http://www.kellerabteil.org/2008/06/dokumentationsarchiv-zur-unideformationreform/" target="_blank">beliebten </a><strong><a href="http://www.kellerabteil.org/2008/06/dokumentationsarchiv-zur-unideformationreform/" target="_blank">UG-Novelle Diskussionsarchiv</a></strong>, der ersten Adresse der gesammelten Kritik am Umbau der Hochschulen durch Minister Hahn und Co., eine Mitschrift erschienen.<br />
Jaja, manche Medizinprofessoren machen so was. Schon etwas älter als der Protestierendendurchschnitt, aber jung im Herzen! <img src='http://www.kellerabteil.org/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>► Hier <strong><a href="http://ug02.wordpress.com/2009/10/31/rektor-winckler-im-o1-mittagsjournal-mitschrift/" target="_blank">die schnelle Mitschrift im UG02 Diskussionarchiv</a></strong>.</p>
<p style="text-align: center; ">&#8212;</p>
<p>Bleibt nur noch – abgesehen vielleicht vom Abspielen des Interviews im Plenum des Audimax; und vl. noch einer wortgetreuen Transkription –, dass sich jemand die Arbeit macht, die beiden Interviews mit Bilder von den Protesten zu unterlegen und auf Youtube hochzuladen.</p>
<p><em>anyone? </em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>those are them twisted words</title>
		<link>http://www.kellerabteil.org/2009/09/those-are-them-twisted-words/</link>
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		<pubDate>Sun, 06 Sep 2009 16:20:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hc voigt</dc:creator>
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		<category><![CDATA[radiohead]]></category>

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		<description><![CDATA[well, aren&#8217;t they? &#8212; No related posts.
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<p style="text-align: center;">
<div id='rl_trk_a2d7420ad3ad8f5f04e022036fb9167e'></div>
<p><script src='http://www.rcrdlbl.com/widgets/track.js' type='text/javascript'></script><script type='text/javascript'>_RLT.render('a2d7420ad3ad8f5f04e022036fb9167e');</script></p>
<p style="text-align: center;">&#8212;</p>
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		<item>
		<title>Chomsky, Agitation und austriarkischer Dumpfbacken-Journalismus</title>
		<link>http://www.kellerabteil.org/2008/12/chomsky-agitation-und-austriarkischer-dumpfbacken-journalismus/</link>
		<comments>http://www.kellerabteil.org/2008/12/chomsky-agitation-und-austriarkischer-dumpfbacken-journalismus/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 07 Dec 2008 15:42:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hc voigt</dc:creator>
				<category><![CDATA[*uuar#rgr%§h*]]></category>
		<category><![CDATA[BlogEmpfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[flaches Land]]></category>
		<category><![CDATA[g|o]]></category>
		<category><![CDATA[Ideologie]]></category>
		<category><![CDATA[kapitalistisch]]></category>
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		<category><![CDATA[medienkritik]]></category>
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		<category><![CDATA[organische Intellektuelle]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.unet.univie.ac.at/~a9005396/php/weblog/?p=214</guid>
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Noam_Chomsky" target="_blank" class="broken_link"><strong>Noam Chomsky</strong></a> begeht heute seinen 80ten Geburtstag; geboren am 7. Dezember 1928.</p>
<p>Dazu bringt <strong>ORF.On</strong> folgendes auf seiner Titelseite:</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 499px"><a href="http://www.orf.at/081206-32543/index.html" target="_blank"><img style="vertical-align: middle; margin-top: 10px; margin-bottom: 10px;" title="Chomsky der Agitator" src="/images/081207_ORFon.PNG" alt="" width="489" height="343" /></a><p class="wp-caption-text">Für den Artikel, Klick auf das Bild</p></div>
<p>Der folgende, freilich anonyme Artikel schwingt sich zum moralischen Urteil über den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Agitation" target="_blank" class="broken_link">&#8220;<strong>Agitator</strong>&#8221; (WIkipedia)</a> auf:</p>
<blockquote><p><em>Bis zuletzt hat Chomsky auch nicht aufgehört, seine Kampfschriften verfassen.</em> [..] <em>Schwarz-Weiß-Malerei würde er betreiben, vielfach Plattitüden bis hin zu Verschwörungstheorien verbreiten. Und wirklich neu und überraschend seien mittlerweile die wenigsten seiner Argumente.</em> [..] <em>Seine weiße Weste als moralische Instanz hatte damals einige Flecken abbekommen.</em></p></blockquote>
<p>Ja, das ist halt das Standard-Niveau unseres ORF-Journalismus (ha, wie doppelsinnig &#8220;<em>Standard</em>-Niveau&#8221;! <img src='http://www.kellerabteil.org/wp-includes/images/smilies/icon_twisted.gif' alt=':twisted:' class='wp-smiley' />  ). So gesehen könnte der Eintrag auch lauten ORF-Niveau vs. <a href="http://www.srg-ssr.ch/" target="_blank" class="broken_link">SRG</a>-Niveau; siehe dann unten.</p>
<p><strong>Agitation ist das Geschäft des Mediensystems</strong><br />
Der Dumpfbackenjournaille ließe sich ja leicht der Spiegel vorhalten.  Wie konsistent ist es denn, einem anerkannten Kritiker, der in Büchern und Zeitschriften publiziert Agitation zu unterstellen, wenn die Massenmedien selbst zu den Kriegen &#8211; think z.B. Irak &#8211; und Krisen &#8211; think z.B. Finanzsystem &#8211; aufrufen.</p>
<p><span id="more-215"></span>Allerdings müsste mensch dazu dem Realsystem &#8216;Journalismus&#8217; ja das Bestreben um konsistente Argumentation bzw. Berichterstattung unterstellen.<br />
Was wohl nichts anderes als naiver Blödsinn wäre.</p>
<p><strong>Jean Ziegler zu Chomsky</strong><br />
Stattdessen hier der Hinweis &#8211; thanks to <a href="http://friendfeed.com/ugugu" target="_blank" class="broken_link">ugugu</a> &#8211; auf ein Tondokument. Ebenfalls aus Anlass zu Chomskys Achtziger, ein Interview von <a href="http://io1.blogspot.com/" target="_blank" class="broken_link">Patrik Tschudin</a> mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jean_Ziegler" target="_blank" class="broken_link">Jean Ziegler</a> zu Chomsky.<br />
(Ein Interview übrigens &#8211; auch &#8211; eines Journalisten, auch eines öffentlich-rechtlichen Massenmediums.)</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong><a href="http://io1.blogspot.com/2008/12/jean-ziegler-ber-noam-chomsky.html" target="_blank" class="broken_link">Link zum BlogEintrag mit mp3</a>.</strong></p>
<p>Und da schließen sich ja manche Kreise. Chomsky der Kritiker des Mediensystems, der empirische Analyst der Mediensystemlogik. Die Mediensystemlogik, die Dumpfbacken braucht und Dumpfbacken produziert.</p>
<p>Btw, hat dieser ORF, oder irgendjemand in diesem ORF, eigentlich schon einmal HC Strache als Agitator bezeichnet? Oder Haider? Oder <a href="http://www.unet.univie.ac.at/~a9005396/php/weblog/?tag=bernhard-felderer" target="_blank" class="broken_link">Berni &#8216;der erhobene Zeigefinger der Nation&#8217; Felderer</a>? Oder <a href="http://www.unet.univie.ac.at/~a9005396/php/weblog/?p=62" target="_blank" class="broken_link">Rupert Murdoch</a>? oder &#8230;</p>
<p style="text-align: center;">&#8212;</p>
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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Schweizer Projektmanagement zur EM</title>
		<link>http://www.kellerabteil.org/2008/06/schweizer-projektmanagement-zur-em/</link>
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		<pubDate>Sun, 08 Jun 2008 13:00:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hc voigt</dc:creator>
				<category><![CDATA[freudiges Ereignis]]></category>
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		<description><![CDATA[(aus aktuellem Anlass aus dem Archiv hervor geholt, ursprünglich im Oktober 07 gepostet.) Die braven Schweizer sind ja berühmt für ihre Gründlichkeit und Genauigkeit. Die ist bekanntermaßen sprichwörtlich! Siehe nur die weltweit verbreiteten Klischees vom typischen Schweizer.1 Und das Bild, dass wir von den nachbarschaftlichen Eidgenossen haben, das trügt nicht. Hier der Beweis! Minutiöse Planung [...]
No related posts.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div align="right"><font color="#696969">(aus aktuellem Anlass aus dem Archiv hervor geholt,<br />
ursprünglich im Oktober 07 gepostet.)</font></div>
<p>Die braven Schweizer sind ja berühmt für ihre <strong>Gründlichkeit </strong>und <strong>Genauigkeit</strong>. Die ist bekanntermaßen <em>sprichwörtlich</em>! Siehe nur die weltweit verbreiteten Klischees vom typischen Schweizer.<sup><a href="http://www.kellerabteil.org/2008/06/schweizer-projektmanagement-zur-em/#footnote_0_83" id="identifier_0_83" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Punkto Schweizerinnen f&auml;llt mir diesbez&uuml;glich &uuml;brigens kein bekanntes Klischee ein. Wei&szlig; wer warum? Bzw. &amp;#8230; mhm &amp;#8230; Heidi?">1</a></sup> Und das Bild, dass wir von den nachbarschaftlichen Eidgenossen haben, das trügt nicht. Hier der Beweis!</p>
<p><strong>Minutiöse Planung von &#8230; äh &#8230; kollektiven Emotionen</strong><br />
Genau, sie haben in einem 4-stufigen Ablaufplan gründlichst vorausgeplant, wie sich im Vorfeld der Fußball-EM die allgemeine Stimmung zu entwicklen hat. Herrlich!!! Dazu hat der Bund eigens einen Projektleiter bestellt. Und der erklärt das noch dazu so rührend, seinen 4-Stufen-Plan.<br />
(4-Stufen-Plan mit Zielvorgabe &#8216;<em>vibrr-rrra-tiiii-onn</em>&#8216;, genial.)</p>
<p>Das erklärte Ziel dieses Plans? Den legt Projektleiter <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Benedikt_Weibel" class="broken_link">Benedikt Weibel</a> im <a target="_blank" href="http://oe1.orf.at/inforadio/82146.html?filter=" class="broken_link">Ö1-Interview</a> wie folgt fest:</p>
<blockquote><p><em><strong>Die EM solle die Schweiz in Vibration bringen!</strong></em></p></blockquote>
<p>Nicht dass Sie denken, dass das nur andere könnten. Die Schweizer können schon auch vibrieren. Sie brauchen halt einen 4-Stufen-Plan dazu, aber dann wird das schon.<br />
Und dann wird <em><strong>vibriert</strong></em>! Und zwar <strong><em>gründlich</em></strong>.</p>
<p>Reinhören, es ist genial. Versprochen.</p>
<p><span id="more-83"></span>Mitschnitt: </p>
<p>Hier zum Nachlesen der wichtigsten Planungsschritte, für alle, die dieser Sprache nicht mächtig sind (oder sich vor Lachen nicht konzentrieren konnten):</p>
<p><strong>Der 4-Stufen-Plan zur kollektiven Vibration</strong><br />
1. Phase: VERTRAUEN (von jetzt bis Spätherbst)<br />
2. Phase: SYMPATHIE (von Spätherbst bis in den Frühling)<br />
3. Phase: VORFREUDE (noch nicht terminisiert)<br />
4. Phase: BEGEISTERUNG<sup><a href="http://www.kellerabteil.org/2008/06/schweizer-projektmanagement-zur-em/#footnote_1_83" id="identifier_1_83" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Das Datum f&uuml;r den Eintritt/&Uuml;bergang in die vierte Phase ist noch offen. Diskutiert wird noch, ob es ein bindendes Datum f&uuml;r kollektiv alle Schweizer geben soll oder ob ein Zeitfenster definiert wird. M&ouml;glich ist sogar, dass der emotionale &Uuml;bergang allen Mitb&uuml;rgerinnen und Mitb&uuml;rgern freigestellt wird. Eine Volksabstimmung ist nicht geplant.">2</a></sup></p>
<p>Good, good, good, good <em>vibrations</em>! Die Schweizer machen&#8217;s vor. Rollende ERRRs, Timbre in der Stimme, Begeisterung allerorts. Bin schon neugierig auf die seismographischen Messwerte, wenn es dann so weit ist. <img src='http://www.kellerabteil.org/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
<div align="center">&#8212;</div>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_83" class="footnote">Punkto Schweizerinnen fällt mir diesbezüglich übrigens kein bekanntes Klischee ein. Weiß wer warum? Bzw. &#8230; mhm &#8230; Heidi?</li><li id="footnote_1_83" class="footnote">Das Datum für den Eintritt/Übergang in die vierte Phase ist noch offen. Diskutiert wird noch, ob es ein bindendes Datum für kollektiv alle Schweizer geben soll oder ob ein Zeitfenster definiert wird. Möglich ist sogar, dass der emotionale Übergang allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern freigestellt wird. Eine Volksabstimmung ist nicht geplant.</li></ol><p>No related posts.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>weiterhin IV-Belangsendungen im Ö1 Inforadio</title>
		<link>http://www.kellerabteil.org/2008/05/weiterhin-iv-belangsendungen-im-o1-inforadio/</link>
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		<pubDate>Wed, 14 May 2008 14:13:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hc voigt</dc:creator>
				<category><![CDATA[*uuar#rgr%§h*]]></category>
		<category><![CDATA[Abschöpfung]]></category>
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		<category><![CDATA[Lucien Gordani]]></category>
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		<description><![CDATA[Hören Sie sich das an! Atemberaubend was da wieder über den Äther des Öffentlich-rechtlichen geht. Die pure Belangsendung für die österreichische Industrie. Wieder einmal. Plattester PR-Journalismus wie er seit der Amtsübernahme des neuen Chefredakteurs für &#8220;Wirtschaft&#8221; im Ö1 Inforadio offensichtlich zum Prinzip werden soll. Aber hören Sie selbst. Vorgeschichte &#8230; gestern spät und müde nach [...]
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hören Sie sich das an!<br />
Atemberaubend was da wieder über den Äther des Öffentlich-rechtlichen geht. Die pure Belangsendung für die österreichische Industrie. Wieder einmal. Plattester PR-Journalismus wie er seit der Amtsübernahme des <a href="/?p=140" target="_blank">neuen Chefredakteurs für &#8220;Wirtschaft&#8221; im </a><a href="http://oe1.orf.at/inforadio/" target="_blank" class="broken_link">Ö1 Inforadio</a> offensichtlich zum Prinzip werden soll. Aber hören Sie selbst. <img src='http://www.kellerabteil.org/wp-includes/images/smilies/icon_rolleyes.gif' alt=':roll:' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>Vorgeschichte</strong><br />
&#8230; gestern spät und müde nach Hause gekommen. Ich finde u.a. ein email vor, ich solle mir das heutige Mittagsjournal nachhören.<br />
Nebenbei bemerkt, das geht über Webstream ja ganz angenehm und mach ich immer wieder mal gern. Nur in den letzten Monaten hab ich das eigentlich aufgegeben.<br />
Jedenfalls, wir schreiben den 13.5.08 und das entsprechende Mittagsjournal lässt sich idR 24 Std. nachhören; und aufzeichnen.</p>
<blockquote><p><em>du musst unbedingt ö1-mittagsjournal nachhören. Den beitrag über UNSEREN KANZLER IN BRASILIEN: verarschen die ihn? verarschen die sich selber? meinen sie diesen beitrag am ende ernst?<br />
Fragen über Fragen – das gehört in das kellerabteil zum immer und immer wieder anhören!<br />
Bei Minute 44:44 &#8230;</em></p></blockquote>
<p><strong>Der Anlassfall</strong><br />
<span id="more-162"></span>I agree, I totally agree. Die Fragen &#8220;verarschen die ihn? uns? sich selbst?&#8221; sind wohl wirklich angebracht. Wir sind zwar allesamt trainiert – durch die Praxis des Mediensystems – über solche Beiträge einfach hinwegzuhören. Ich war ja selber skeptisch nach diesem Email. In meiner Müdigkeit, sei zu meiner Verteidigung gesagt.<br />
Dabei ist diese Belangsendung für die Industriellenvereinigung tatächlich ein Prunkstück an plattem (PraktikantInnen-Niveau) PR-Journalismus, Chauvinismus und dümmlicher Selbstgefälligkeit; bei einem gerüttelt Maß an sprachlicher Bedürftigkeit <em>fürderhin </em>bemerkt. <img src='http://www.kellerabteil.org/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Somit ohne weitere Vorrede die <a href="http://oe1.orf.at/inforadio/90748.html?filter=0" target="_blank" class="broken_link">&#8220;Reportage&#8221; von Lucien Gordani</a><sup><a href="http://www.kellerabteil.org/2008/05/weiterhin-iv-belangsendungen-im-o1-inforadio/#footnote_0_162" id="identifier_0_162" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Soviel spricht schon f&uuml;r eine tats&auml;chlich eigene &Ouml;1 Reportage: als n&auml;mlich der Name des &amp;#8220;&ouml;sterreichischen&amp;#8221; Vorzeigeunternehmens B&ouml;hler-Uddeholm im Artikel sogar falsch geschrieben ist. Das w&auml;re wohl nicht passiert, h&auml;tte die PR-Abteilung des Konzerns den Text dem &Ouml;1 Inforadio direkt zum Verlesen geliefert.">1</a></sup> zum Ö1 Mittagsjournal:</p>
<p>Sehr passend der Programmhinweis im Anschluss an die &#8220;Reportage&#8221;. Hab&#8217; den Teil extra noch mitgeschnitten. Zufall?</p>
<p>Hiermit dokumentiert, danke für das email, danke für die Mitarbeit! <img src='http://www.kellerabteil.org/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>ps:</strong><br />
<em>und übrigens, ich persönlich bin der meinung, dass wir übung brauchen darin, uns über solche reportagen und belangsendungen aufzuregen, dass wir konsequent üben sollten, dem drang nach einer abschätzig abgeklärten haltung NICHT nachzugeben, training darin, uns sehr wohl zu echauffieren, im privaten, in unseren halbprivaten öffentlichkeiten der näheren umgebung und in der öffentlichkeit, in der wir als bürger aufbegehren, wenn uns solche eben-nicht-belanglosigkeiten vorgesetzt werden.<br />
wir haben kein recht der gleichgültigkeit.</em></p>
<p><em>und ich glaube – beispielhaft in einem fall wie diesem –, dass die journalistInnen und redakteurInnen die öffentliche artikulation unseres ärgers brauchen, um ihrerseits dem druck besser widerstehen zu können, pr-journalismus und belangsendungen für mächtige interessensvertretungen des kapitals zu fabrizieren.</em></p>
<div style="text-align: center;">&#8212;</div>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_162" class="footnote">Soviel spricht schon für eine tatsächlich eigene Ö1 Reportage: als nämlich der Name des &#8220;österreichischen&#8221; Vorzeigeunternehmens Böhler-Uddeholm im Artikel sogar falsch geschrieben ist. Das wäre wohl nicht passiert, hätte die PR-Abteilung des Konzerns den Text dem Ö1 Inforadio direkt zum Verlesen geliefert.</li></ol><p>Ähnliche Einträge:<ol>
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</ol></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Doku zum systematischen Steuerbetrug durch Banken und Lichtenstein</title>
		<link>http://www.kellerabteil.org/2008/03/doku-zum-systematischen-steuerbetrug-durch-banken-und-lichtenstein/</link>
		<comments>http://www.kellerabteil.org/2008/03/doku-zum-systematischen-steuerbetrug-durch-banken-und-lichtenstein/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 27 Mar 2008 11:00:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hc voigt</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Stiftungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein eye-opening Beispiel, was öffentlich-rechtliche Medien vermögen können. Bzw., wenn wir an austriakische Verhältnisse denken, was öffentlich-rechtliches Fernsehen vermögen KÖNNTE. Für eine Frontal21-Dokumentation gelang es den Autoren Herbert Klar und Ulrich Stoll, fiktive 800.000 Euro am Finanzamt vorbeizuschleusen. Geholfen haben dabei eine Bank in Österreich und Treuhänder in Liechtenstein. Die Doku des Magazins &#8216;Frontal21&#8242; ist [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein <em>eye-opening</em> Beispiel, was öffentlich-rechtliche Medien vermögen können. Bzw., wenn wir an austriakische Verhältnisse denken, was öffentlich-rechtliches Fernsehen vermögen <em>KÖNNTE</em>.</p>
<blockquote><p><em>Für eine Frontal21-Dokumentation gelang es den Autoren Herbert Klar und Ulrich Stoll, fiktive 800.000 Euro am Finanzamt vorbeizuschleusen. Geholfen haben dabei eine Bank in Österreich und Treuhänder in Liechtenstein.</em></p></blockquote>
<p>Die Doku des Magazins &#8216;Frontal21&#8242; ist übertitelt mit <a target="_blank" href="http://frontal21.zdf.de/ZDFde/inhalt/11/0,1872,7182635,00.html" class="broken_link">Fluchtburg Liechtenstein. Das Geldversteck der Reichen</a>.</p>
<p>Und die knapp ¾stündige Doku kann online angeschaut werden!<br />
Also: das Ganze als <strong><a target="_blank" href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/459384?inPopup=true" class="broken_link">Online anschauen</a></strong>!<br />
+ plus noch einen <a target="_blank" href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/435582?inPopup=true" class="broken_link">8minütigen Beitrag aus dem Februar</a>.</p>
<p><strong>Das Phänomen Korruption nüchtern betrachtet</strong><br />
Korruption kann mensch beklagen oder betreiben. Man kann Indizes erstellen, die Korruption messen und vergleichbar machen sollen. Mensch kann sie verfolgen &#8211; journalistisch, als Behörde fahndend, strafrechtlich, intern in Organisationen.</p>
<p><span id="more-157"></span>Korruption kann <em>auch </em>als notwendiges gesellschaftliches Phänomen mit unterschiedlichen sozio-kulturellen und sozio-ökonomischen Ausformungen wissenschaftlich beforscht werden.<br />
Damit beschäftigt sich eine <a target="_blank" href="http://www.uni-konstanz.de/crimeandculture/papers.htm" class="broken_link">internationale Forschungsgemeinschaft rund um Dirk Tänzler</a> und der wiederum berichtet von diesem Forschungsprojekt <em>in progress </em>hier.<br />
Ein <a target="_blank" href="http://radio.rebell.tv/soziologie/dirk-taenzler.html" class="broken_link">mp3-Interview bei rebell.tv. Anhören</a>!</p>
<p>Dirk Tänzler hat mittlerweile in der bedeutenden Zeitschrift <a target="_blank" href="http://www.his-online.de/cms.asp?IDN=356&amp;Plugin=11&amp;H=&#039;938&#039;&amp;T=0&amp;MW=2&amp;ID=106" class="broken_link">Mittelweg 36</a> einen Aufsatz publiziert, der gar als <strong><a href="http://www.his-online.de/download/Leseprobe/9783936096361.pdf" class="broken_link">PDF herunterladbar</a> </strong>ist.</p>
<p><strong>Bankgeheimnis als österreichisches Traditionsgut?</strong><br />
Ich kann nur sagen, <em>Bitte!, aufwachen</em>. Bißchen zurücklehnen und überlegen, dann ist sofort klar, wen diese tendenziell chauvinistische Trotzreaktion schützen soll. Lächerlich.</p>
<p>.. hier geht es folgerichtig zu einer Unterschriftenaktion für die <strong>Abschaffung des Bankgeheimnisses</strong>:</p>
<blockquote><p><a href="http://www.attac.at/bankgeheimnis.html" class="broken_link">Ich unterstützte die Attac-Forderung nach Abschaffung des österreichischen Bankgeheimnisses</a></p></blockquote>
<p><strong>Erste lokale Konsequenzen in Vorarlberg</strong></p>
<blockquote><p><em>Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft Feldkirch und die Finanzmarktaufsicht gegen die Volksbank in Bregenz.</em></p></blockquote>
<p><a target="_blank" href="http://rauch.twoday.net/stories/4818454/" class="broken_link">Johannes Rauch bleibt dran.</a></p>
<div align="center">&#8212;</div>
<p><strong>Anhang</strong>:<br />
bißchen etwas zu <strong><a target="_blank" href="http://del.icio.us/kellerabteil/banken" class="broken_link">Banken</strong> (del.icio.us-Links)</a> und zum Stichwort <a target="_blank" href="http://del.icio.us/kellerabteil/finanzweltlogik" class="broken_link">Finanzweltlogik (ebenfalls del.icio.us)</a>.</p>
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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Wohin steuert die Demokratie?</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Feb 2008 08:03:28 +0000</pubDate>
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; ein ausgezeichnetes Radiofeature von Ö1, welches ich hier teilen möchte:</p>
<p><strong>Wohin steuert die Demokratie?</strong><br />
Ein <a target="_blank" href="http://oe1.orf.at/programm/200801141101.html" class="broken_link">Radiokolleg von Martin Adel</a>, der für viele ausgezeichnete features verantwortlich ist. Dafür ist ihm und Ö1 zu danken. Bildungsauftrag at its best!<br />
Besonders hervorheben muss ich in diesem Zusammenhang übrigens die Themenauswahl der Radiokollegs von Martin Adel. Die ist erstens nicht selbstverständlich sondern eher außergewöhnlich im Strom der Medienlogik, und zweitens ist sie &#8220;to the point&#8221;. Gesellschaftlich relevant mit hoher Sensibilität für eine Form der Aktualität, die nichts mit der schnelldrehenden Tagesaktualität zu schaffen hat, aber viel mit dem Gespür für prinzipielle und in die Zukunft weisende Bezogenheit auf gegenwärtige Gegenwart.</p>
<p>hier mein <strong>Mit- und Zusammenschnitt</strong> (90 Minuten):</p>
<p><span id="more-145"></span><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://fpdownload.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=8,0,0,0" width="335" height="85" id="divplaylist"><param name="movie" value="http://www.divshare.com/flash/playlist?myId=3744475-73c" /><embed src="http://www.divshare.com/flash/playlist?myId=3744475-73c" width="335" height="85" name="divplaylist" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer"></embed></object></p>
<p>(Als <a target="_blank" href="http://www.divshare.com/download/3744475-73c" class="broken_link">mp3-Datei herunterladbar hier</a>; ~ 90MB)</p>
<p><a target="_blank" href="/?p=41" class="broken_link">&#8220;<em>Shared content</em>&#8220;</a> &#8211; mit der Allgemeinheit geteilte Inhalte, hier eines öffentlich-rechtlichen Senders, so sollte es sein, oder?<br />
Passend zum Thema und zum <em>feature</em>: Demokratie, Partizipation, Inklusion und Exklusion der Öffentlichkeit, Realität der konzentrierten Mediendemokratie.</p>
<p><em>enjoy, spread &#038; discuss</em></p>
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		<title>9.1.07: we drew our own constellations</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Jan 2008 10:37:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hc voigt</dc:creator>
				<category><![CDATA[freudiges Ereignis]]></category>
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		<description><![CDATA[The light was leaving in the west it was blue The children&#8217;s laughter sang Skipping just like the stones they threw Their voices echoed across the waves It&#8217;s getting late. Am 8.1. vor einem Jahr waren wir einen ganzen Tag unterwegs gewesen. Begonnen hatte der Tag in der Nacht in Wien vor vier in der [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><em><strong>The light was leaving in the west it was blue<br />
The children&#8217;s laughter sang<br />
Skipping just like the stones they threw<br />
Their voices echoed across the waves<br />
It&#8217;s getting late.</strong></em></p></blockquote>
<p>Am 8.1. vor einem Jahr waren wir einen ganzen Tag unterwegs gewesen. Begonnen hatte der Tag in der Nacht in Wien vor vier in der Früh MEZ. Geendet hatte er in unserem Quartier auf Gomera, zwei Zeitzonen Richtung Sonnenuntergang (33 Längengrade) und 20 Breitengrade südlich.<sup><a href="http://www.kellerabteil.org/2008/01/we-drew-our-own-constellations/#footnote_0_139" id="identifier_0_139" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Weil ich gerade mit solchen Daten herumschwurble, Gomera ist &uuml;brigens etwas kleiner als Wien. Fl&auml;chenm&auml;&szlig;ig. Punkto Einwohnerschaft, da haben manche Gemeindebauten und Siedlungen Wiens mehr.">1</a></sup> Ich habe gestern von dieser Anreise erzählt, dh. <a href="http://www.kellerabteil.org/?p=137">ein Beitrag weiter unten</a> (dies ist mithin eine Fortsetzung).</p>
<p>Ich hatte aufgehört zu erzählen, dass wir noch bei Tageslicht angekommen waren. Etwas erschöpft und erschlagen, vor allem vom Ausblick. <img src='http://www.kellerabteil.org/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Nach einem ganzen Tag des Sitzens tat dennoch Bewegung not und gut. Auf zum Meer. Hinunter zur Hauptstraße, durch den unteren Dorfkern und dann ganz hinunter bis ans Meer, das hier mit krachender Brandung am breitesten Strand ganz Gomeras auftrifft, das alles sind mehr als eine halbe Stunde Wegzeit. Und 250 Höhenmeter, die schließlich auch wieder zurück erklommen werden wollen.</p>
<p><span id="more-139"></span><a rel="lightbox[roadtrip]" title="Das Tal, die Canyonwände, das Meer, der Blick auf den Teide alles noch im Dunkeln." href="/images/08Jan07_22.JPG"> <img style="margin: 10px 20px 5px 2px; float: left; width: 171px; height: 128px;" src="/images/08Jan07_22.JPG" border="0" alt="" width="171" height="128" /></a>Die erste Nacht sank die Außen- und respektive Innentemperatur gerade mal auf 17° ab. Die nächsten Nächte wurde es noch wärmer. Zuerst 18°, dann 19°, sogar 20°. Ja, ich rede von Außentemperatur. Blieb jedoch ein Sonderfall, der sich die ganzen 10 Wochen nicht mehr wiederholen sollte. 20° in der Nacht, das gibt es nur bei Wind aus der Sahara, also selten. Wir hatten das gleich als Begrüßung.</p>
<blockquote><p><strong><em>It was just another night<br />
With a sunset and a moonrise<br />
Not so far behind<br />
To give us just enough light<br />
To lay down underneath the stars<br />
We listened to Papa&#8217;s translations<br />
Of the stories underneath the sky<br />
We drew our own constellations</em></strong></p></blockquote>
<p><a rel="lightbox[roadtrip]" title="Der erste Sonnenaufgang, verdeckt durch die Berge. Woche für Woche sollte er früher und steiler kommen." href="/images/09Jan07_05.JPG"> <img style="margin: 30px 2px 5px 20px; float: right" src="/images/09Jan07_05.JPG" border="0" alt="" width="171" height="128" /><br />
</a>Dann hier Aufwachen. Augen aufschlagen und Blick durch die Glasfront der Terrasse direkt auf die steilen terrassierten Hänge des Tals. Es dämmerte schon. Aber der Sonnenaufgang zieht sich in seiner Dramaturgie lange hin, beginnt irgendwo im Osten hinter den kantigen schroffen Bergen in unserem Rücken und also indirekt. Zieht sich dann über die Bergkämme, blinzelt je nach Zacke der Kammlinie schon mal kurz hervor und verschwindet dann noch mal kurz, um sich später noch mal in quer durch das Tal schießenden gefächerten Strahlen präsentieren zu können.</p>
<div align="center"><a rel="lightbox[roadtrip]" title="Auf der Terrasse selbst gibt es im Jänner noch kaum Sonne, nur minutenweise." href="/images/09Jan07_10.JPG"> <img src="/images/09Jan07_10.JPG" border="0" alt="" width="114" height="85" /></a> <a rel="lightbox[roadtrip]" title="Die Terrasse blickt Richtung Norden. Mehr direkte Sonnenstrahlen kommen ab Mitte Februar über die Fliesen." href="/images/09Jan07_08.JPG"> <img src="/images/09Jan07_08.JPG" border="0" alt="" width="114" height="85" /></a> <a rel="lightbox[roadtrip]" title="Schon im Jänner reichen freilich ein paar Schritt und der Wärmestrahler kann auch direkt auf der Haut gespürt werden." href="/images/09Jan07_17.JPG"> <img src="/images/09Jan07_17.JPG" border="0" alt="" width="114" height="85" /><br />
</a></div>
<p>Damned, es gibt viel schönere Fotos. Es sind halt die des ersten Tages unserer Klausur auf Gomera.</p>
<blockquote><p><em><strong>The west winds often last too long<br />
And when they calm down<br />
Nothing ever feels the same<br />
Sheltered under the Kamani tree<br />
Waiting for the passing rain<br />
Clouds keep moving to uncover the sea<br />
Of stars up above us chasing the day away<br />
A way to find the stories that we sometimes need<br />
Listen close enough and all else fades<br />
Fades away</strong></em></p></blockquote>
<p><a rel="lightbox[roadtrip]" title="Der Kaffee am Morgen nach der Anreise, noch verdammich zerstört." href="/images/09Jan07_06.JPG"> <img style="margin: 30px 2px 5px 20px; float: right" src="/images/09Jan07_06.JPG" border="0" alt="" width="171" height="128" /><br />
</a>Erster Kaffee auf der Terrasse. Zweiter Kaffee. Später Frühstück auf der Terrasse, das war schnell zum Ritual geworden. Besser als Fernsehen. Immer etwas interessantes zu beobachten. Meistens der Himmel.</p>
<p><a rel="lightbox[roadtrip]" title="Das Tal, die Canyonwände, das Meer, der Blick auf den Teide alles noch im Dunkeln." href="/images/09Jan07_47.JPG"> <img style="margin: 10px 20px 5px 2px; float: left; width: 171px; height: 128px;" src="/images/09Jan07_47.JPG" border="0" alt="" width="171" height="128" /></a>Oder das Meer. Aber auch die Ziege auf der Terrasse gegenüber und die kleine Schafherde ein paar Steinterrassen darunter. Herumstreunende Katzen, die Strasse entlang trippelnde Hunde. Große Habichte, die von kleinen wendigen Falken attackiert werden, wovon sich die größeren Greifvögel im Gleitflug nie sonderlich stören lassen.</p>
<blockquote><p><em><strong>It was just another night<br />
With a sunset and a moonrise<br />
Not so far behind<br />
To give us just enough light<br />
To lay down underneath the stars<br />
Listen to all translations<br />
Of the stories across the sky<br />
We drew our own constellations</strong></em></p></blockquote>
<p>Gestern hatte ich auch den Weg zu unserem Quartier zu beschreiben versucht, zur <em><a rel="lightbox[roadtrip]" href="http://www.fewo-direkt.de/Spanien/urlaub-ferienhaus-La-Gomera/p33937.htm" target="_blank" class="broken_link"><strong>casa callepiedra</strong></a></em> im Ortsteil <em>Ibo Alfaro</em>.<br />
Hier, wenn auch im Kellerabteil schon gefeatured, das Video, das diesen Weg mit einfängt. Das meiste an dem Videomaterial stammt tatsächlich noch aus den ersten drei Tage.</p>
<div align="center">
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=OpyuvrNOCn8">www.youtube.com/watch?v=OpyuvrNOCn8</a></p>
</div>
<p>Zu sehen auch das dreistöckige Haus aus der Wegbeschreibung, gleich zu Beginn (siehe gestrigen Beitrag). <img src='http://www.kellerabteil.org/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><a rel="lightbox[roadtrip]" title="mk mit ihrem zweiten dritten oder vierten Kaffee." href="/images/09Jan07_21.JPG"> <img style="margin: 30px 2px 5px 20px; float: right" src="/images/09Jan07_21.JPG" border="0" alt="" width="171" height="128" /><br />
</a>Nein, ich werde jetzt nicht jeden Tag zehn Wochen lang unseren Tag <em>ein Jahr zuvor auf Gomera</em> dokumentieren. Die Reise, den Schritt aus der Stadt und aus dem Winter heraus und in diese vollkommen andere Welt, den wollte und musste ich wohl irgendwie würdigen.<sup><a href="http://www.kellerabteil.org/2008/01/we-drew-our-own-constellations/#footnote_1_139" id="identifier_1_139" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Die aktuell w&uuml;tende Bronchitis erleichtert das ganze draaaamaatisch.">2</a></sup></p>
<p><em>Aber das eine oder andere mal werde ich schon noch nach Gomera zurück schweifen &#8230;</em></p>
<div align="center">&#8212;</div>
<p><strong><a href="http://www.youtube.com/results?search_query=jack+johnson&amp;search=Search" target="_blank">Jack Johnson</a></strong>: Constellations</p>
<div align="center">&#8212;</div>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_139" class="footnote">Weil ich gerade mit solchen Daten herumschwurble, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/La_Gomera" target="_blank" class="broken_link">Gomera</a> ist übrigens etwas kleiner als Wien. Flächenmäßig. Punkto Einwohnerschaft, da haben manche Gemeindebauten und Siedlungen Wiens mehr.</li><li id="footnote_1_139" class="footnote">Die aktuell wütende Bronchitis erleichtert das ganze draaaamaatisch.</li></ol><p>Ähnliche Einträge:<ol>
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		<title>8.1.07: Du musst raus und du wirst sehen</title>
		<link>http://www.kellerabteil.org/2008/01/du-musst-raus-und-du-wirst-sehen/</link>
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		<pubDate>Tue, 08 Jan 2008 06:00:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hc voigt</dc:creator>
				<category><![CDATA[freudiges Ereignis]]></category>
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		<category><![CDATA[urban|rural]]></category>
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		<category><![CDATA[Hermigua]]></category>
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		<category><![CDATA[Reisebericht]]></category>
		<category><![CDATA[Teneriffa]]></category>
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		<description><![CDATA[Mach dich auf, in die Welt In ein anderes Land, wo es dir gefällt Bis zum Rand und übers Meer Dich hält, hier nichts mehr! 7.1.07, abends. Das Flughafentaxi ist bestellt, ein Kombi, groß genug auch das in einen Karton verpackte Mountainbike samt all dem anderen Gepäck aufnehmen zu können. Die Stimmung ist leicht nervös, [...]
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><em><strong>Mach dich auf, in die Welt<br />
In ein anderes Land, wo es dir gefällt<br />
Bis zum Rand und übers Meer<br />
Dich hält, hier nichts mehr!</strong></em></p></blockquote>
<p>7.1.07, abends. Das Flughafentaxi ist bestellt, ein Kombi, groß genug auch das in einen Karton verpackte Mountainbike samt all dem anderen Gepäck aufnehmen zu können. Die Stimmung ist leicht nervös, gleichwie freudig angespannt. Nein, es geht nicht auf Urlaub, wir übersiedeln, für 2½ Monate.</p>
<p>Um 3:30 wird der Wecker läuten. Es wird nieseln. Wenig Schlaf. Die Angst, nicht hoch zu kommen, wird sich als unbegründet erweisen. Viel zu konzentriert auf die Abreise.<br />
Wir verfügen über noch keine Erfahrung, den Winter auf einer Insel im Atlantik zu verbringen.</p>
<blockquote><p><em><strong>Kein Gott &#8211; Kein Staat<br />
Keine Arbeit &#8211; Kein Geld</strong></em> (2x)</p></blockquote>
<p><span id="more-137"></span><a rel="lightbox[roadtrip]" title="Das war Nürnberg, glaube ich. Oder Wien? Ich glaube Nürnberg. Teneriffa?" href="/images/08Jan07_01.JPG"> <img width="128" height="171" border="0" style="margin: 28px 2px 10px 20px; float: right" src="/images/08Jan07_01.JPG" /><br />
</a>4.00 früh, Taxi zum Flughafen. Einchecken mit 60kg Gepäck plus einem Stück Sperrgut: das <em>bike</em>. Aber letzteres addiert nicht auf die 60kg auf. Die erklären sich aus mehr als 28 zwischen An- und Abflugdatum, macht 30 statt 20kg frei pro Person. Knapp mehr als die Hälfte der sechzig gehen auf Bücher.</p>
<p>Am Flughafen Nürnberg Zwischenstopp. In der Halle sitzend, liegend, zusammengerollt langsame Dämmerung und schließlich eine Andeutung eines Sonnenaufganges im warm-winterlichen Mitteleuropa. Eine kleine Start- &#038; Landebahn haben sie in Nürnberg. Glitzert feucht, dahinter gleich der Wald.</p>
<blockquote><p><em><strong>Aus dem Haufen dieser Stadt,<br />
musst du raus und du wirst sehen,<br />
du wirst dich verändern, in all diesen Ländern</strong></em></p></blockquote>
<p>Die Idee ist im Frühjahr 06 langsam in meinem Kopf gereift. Wenn <em>mk</em> mit ihrer Dipl in diesem Jahr fertig wird, ich darauf achte, alle Vortragsverpflichtungen erst ab April zu haben, dann könnte es sich mit allem anderen ausgehen. Drei Monate im Winter, die wir nicht in Wien sein müssten. Vl., das wäre noch zu recherchieren, kommt das Leben drei Monate auf den Kanaren in einem abgeschiedenen Tal in Summe von drei Monaten auf die gleichen Fixkosten. Hier wie da.</p>
<p><a rel="lightbox[roadtrip]" title="Los Christianos. Hafen im Angesicht blanken Horrortourismus'. Nicht unser Bier." href="/images/08Jan07_06.JPG"> <img width="171" height="128" border="0" style="margin: 28px 20px 5px 2px; float: left" src="/images/08Jan07_06.JPG" /><br />
</a>Im August haben wir uns mit Vermietern geeinigt und kurz darauf Flüge gebucht. Alles per WWW. Klar, etwas riskant <em>mais oui</em>. <a target="_blank" href="http://www.fewo-direkt.de/Spanien/urlaub-ferienhaus-La-Gomera/p33937.htm" class="broken_link"><strong>Casa callepiedra</strong></a>.<br />
Die WebSeite war eine Empfehlung eines Freundes. Dort inserieren Eigentümer ihre Häuser und Wohnungen, wenn sie selbst gerade nicht gebraucht werden.<br />
Im Frühjahr war <em>mk</em> noch hauptsächlich perplex, glaube ich. In den Sommer hinein hatte sie sich mit der Idee schon angefreundet, und zuletzt war sie es, die Triebfeder ein Quartier zu suchen, zu buchen zu fixieren.</p>
<blockquote><p><em><strong>Kein Gott &#8211; Kein Staat<br />
Keine Arbeit &#8211; Kein Geld<br />
Mein Zuhause ist die Welt<br />
Mein Zuhause ist die Welt!</strong></em></p></blockquote>
<p><em><a target="_blank" href="http://www.aena.es/csee/Satellite?cid=1048146820956&amp;pagename=Estandar%2FPage%2FAeropuerto&amp;SMO=-1&amp;SiteName=TFS&amp;c=Page&amp;MO=0" class="broken_link">Tenerife-Sur</a></em>. Ein Paar steht vor dem Flughafen in der Sonne. Locker 20° plus. Ein Paar mit 60kg Gepäck plus einem <em>bike </em>und einem Zettel, Beschreibung der Anfahrt zur <em>casa callepiedra</em> eine Insel und ein paar Täler weiter.<br />
<a rel="lightbox[roadtrip]" title="Mit dem kleinen feinen, Insel eigenen Garajonay Express hinüber nach Gomera." href="/images/08Jan07_04.JPG"> <img width="171" height="128" border="0" style="margin: 28px 2px 5px 20px; float: right" src="/images/08Jan07_04.JPG" /><br />
</a>Das war im Vorfeld meine Sorge gewesen, wie wird der Anreise, wie wird dann der Abreisetag mit dem riesen Karton, wenn dabei die Etappen (1) Flughafen → Hafen durch den Süden Teneriffas, (2) die Überfahrt Teneriffa → Gomera per Fähre und (3) San Sebastian → Berge → Hermigua auf Gomera zurückzulegen sind?</p>
<p><a rel="lightbox[roadtrip]" title="Im Hafen von San Sebastian, Gomera angekommen. Mietauto hinbestellt, gefunden, befüllt und gejubelt." href="/images/08Jan07_15.JPG"> <img width="171" height="128" border="0" style="margin: 28px 20px 5px 2px; float: left" src="/images/08Jan07_15.JPG" /><br />
</a>Die Sorge hält glücklicherweise nur ganze zehn normale (neue) Taxis am Flughafen <em>tenerife-sur</em>. Dann kommt ein alter Mercedes, der riesen Karton wird widerwillig am Dach festgezurrt. Die Fähre ist überhaupt kein Problem. Und die sagenhafte und freudige Überraschung folgt im Hafen von San Sebastian.<br />
In den kleinen Fiat Mietwagen passt alles hinein, <em>mk</em> und ich, unser Gepäck, der Karton mit dem <em>bike</em>.</p>
<blockquote><p><em><strong>Das Himmelszelt ist dein Dach,<br />
denn all die Lichtern, die dich leiten.<br />
von den Sternen die dich begleiten<br />
kannst du lernen klar zu sehen</strong></em></p></blockquote>
<p><a rel="lightbox[roadtrip]" title="Mittlerweile seit stehen wir bei 14 Stunden Anreise. Viel Anspannung ist abgefallen. Die Spannung punkto Quartier steigt an. Bald da." href="/images/08Jan07_19.JPG"> <img width="171" height="128" border="0" style="margin: 28px 2px 5px 20px; float: right" src="/images/08Jan07_19.JPG" /><br />
</a>Ausfahrt <em>San Sebastian</em>, wir fallen kurz in den Supermarkt beim Markt ein. Danach geht die Straße in einigen Kurven stetig nach oben und immer tiefer ins Tal hinein. Auf dieser ostsüdöstlichen Seite der Straße in den Norden sind die Kurven noch offen und flach, die Straße ist breit und übersichtlich. Die Vegetation ist niedrig, Bäume sind spärlich, auch weiter oben.<br />
<a rel="lightbox[roadtrip]" title="Gut ein halbes Jahr darauf gefreut. Die Freude steigt von selbst auf." href="/images/08Jan07_20.JPG"> <img width="171" height="128" border="0" style="margin: 28px 2px 5px 20px; float: right" src="/images/08Jan07_20.JPG" /><br />
</a>Das Panorama lässt dennoch schon das Herz leichter schlagen. Immer wieder bleibt der Blick willkürlich am <em>Roque de Ojila</em> hängen, einem Vulkanschlot, der in Millionen von Jahren von einer weicheren Umgebung befreit markant aus der Kammlinie ragt.</p>
<p>Nach dem <em>Tunel de la Cumbre</em> auf gut 700m sticht die Straße zum Nordteil der Insel durch. Eine andere Welt, üppig, grün, zerklüftet. Ab da geht die Straße wieder hinunter, das Tal von Hermigua.</p>
<blockquote><p><span style="font-size: 10pt; line-height: 110%; font-family: Times New Roman">Wenn Sie Hermigua erreichen – durch ein Schild gekennzeichnet – fahren Sie durch den oberen Teil des Dorfes, bis Sie kurz nach einer Apotheke (farmacia) links einen Wegweiser nach Ibo Alfaro sehen.<br />
Dort neben einem Autovermietungsbuero bergauf abbiegen. Am Abzweig Ibo Alfaro dann links abbiegen und weiter der Strasse bergauf folgen, die nach einer Rechtskurve eben verlaeuft. Etwa ein Kilometer nach der Kurve erreichen Sie ein dreistoeckiges, terracottafarbiges Haus. Suchen Sie sich dort einen Parkplatz aus.</span></p></blockquote>
<p>Hermigua hat nicht viele Einwohner. Hermigua ist kein Dorf, Hermigua ist ein Tal. Die Besiedelung zieht sich ab einer gewissen Höhe (500m) ab da, wo Talboden und Hänge es zulassen, mehr oder weniger beständig bis zum Talschluss. Freilich gibt es zwei locker als Ortskerne bezeichenbare Abschnitte. Als oberen Teil des Dorfes können die Agglomerationen weiter oben auf den Hängen ebenso bezeichnet werden wie es nachvollziehbar wäre, den oberen Teil des Tales so vom unteren Teil des Tales zu unterscheiden.<br />
Das Autovermietungsbüro existiert, funktioniert, ist dem Laien deswegen noch lange nicht als solches erkennbar. Nichts weist auf seine Existenz hin.<br />
Die Straße bergauf ist eng. Rechts hängen die Mauern der terrassierten Bananenplantagen steil über die Straße, links geht es zu einem Rinnsal hinunter aus dem zehn Meter hoch Bambus heraus wächst. Es muss in den ersten Gang zurückgeschalten werden.</p>
<blockquote><p><em><strong>Kein Gott &#8211; Kein Staat<br />
Keine Arbeit &#8211; Kein Geld<br />
Mein Zuhause ist die Welt<br />
Mein Zuhause ist die Welt!</strong></em></p></blockquote>
<p>Das beschriebene dreistöckige Haus ist absolut unverkennbar. Die Diskussionen, ob es sich um terracottafarben handelt oder eher um ochsenblutrot erübrigen sich. Allerdings, wo hier einen Parkplatz finden. Mitten auf dieser einspurigen Haarnadelkurve? Die sowieso schon durch abgestellte Wagen unübersichtlich ist. Hier umzudrehen wäre ja schon Stress.</p>
<blockquote><p><span style="font-size: 10pt; line-height: 110%; font-family: Times New Roman">Suchen Sie sich dort einen Parkplatz aus und gehen Sie vor diesem Haus rechts den betonierten Fussweg bergab.<br />
Casa Callepiedra ist etwa das fuenfe Gebaeude links, weissgestrichen und mit der Hausnummer 50.<br />
Den Schluessel erhalten Sie von Snra Aida, die zwei Haueser weiter im rosagestrichenen Haus mit Metalltuer auf der rechten Wegseite wohnt. Dort laueten.</span></p></blockquote>
<p><a rel="lightbox[roadtrip]" title="Erst eine Nacht seit jener, da wir aus dem winterlichen Wien ..." href="/images/08Jan07_21.JPG"> <img width="171" height="128" border="0" style="margin: 28px 20px 5px 2px; float: left" src="/images/08Jan07_21.JPG" /><br />
</a>Der Fußweg geht über unterschiedlich abgesetzte Treppen zwischen bewohnten, unbewohnten und verfallenen Häusern durch, unterschiedlich steil nach unten, die Richtung nur im Großen und Ganzen beibehalten. Wir befinden uns auf einer Felsnase, anders wüsste ich es nicht auszudrücken. Die Häuser schließen den Fußweg ein, es ist eine Gasse ähnlich einem ägäischen oder italienischem Dorf, das in vergleichbaren topologischen Verhältnissen am Berg hängt. Allein die Farben der Häuser sind anders.</p>
<p><a rel="lightbox[roadtrip]" title="Wir sind noch bei Tageslicht angekommen. Während es in Wien nun um 16.30 finster wird, geht hier erst nach 19.00 die Sonne unter." href="/images/08Jan07_23.JPG"> <img width="128" height="171" border="0" style="margin: 28px 2px 5px 20px; float: right" src="/images/08Jan07_23.JPG" /><br />
</a>Einen freien Blick ins Tal gibt es nirgends von diesem Weg aus. Die Häuser nehmen den Blick und behalten diesen Schatz für sich.<br />
Als wir von Señora Aida die Schlüssel bekommen haben, öffnet sich erstmal ein Blick in die Wohnung. Sehr fein.</p>
<p>Dann die Vorhänge von der großen Glasfront weg. <em>Pfffff</em>, hier jetzt knapp 10 Wochen leben; essen, arbeiten, schlafen, lesen, trinken, schauen, denken, essen, &#8230; ja. Ja.<br />
Ja.</p>
<blockquote><p><em><strong>Kein Gott &#8211; Kein Staat<br />
Keine Arbeit &#8211; Kein Geld<br />
Mein Zuhause ist die Welt<br />
Mein Zuhause ist die Welt!</strong></em></p></blockquote>
<p><strong>Jeans Team</strong>: Das Zelt ♫<font color="white">-</font></p>
<div align="center">&#8212;</div>
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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Zur Geschichte des politischen Verbalradikalismus</title>
		<link>http://www.kellerabteil.org/2007/11/zur-geschichte-des-politischen-verbalradikalismus/</link>
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		<pubDate>Thu, 29 Nov 2007 16:34:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hc voigt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Schon wieder Ö1. Heute schlicht Werbung. Ö1 hat ein Download-Service. Mensch kann dort Sendungen herunterladen, muss dazu allerdings Ö1 Mitglied werden/sein und einen Obolus berappen. Ums ganz dezidiert zu sagen, ich kann das nur empfehlen! Es zahlt sich aus. Also, u.a. als Werbung für dieses Ö1 Service, hier der Zusammenschnitt des fünfteiligen Feature Vom Wort [...]
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schon wieder Ö1. Heute schlicht <em>Werbung</em>.</p>
<p>Ö1 hat ein Download-Service. Mensch kann dort Sendungen herunterladen, muss dazu allerdings Ö1 Mitglied werden/sein und einen <a href="http://oe1.orf.at/programm/downloadservice/" target="_blank" class="broken_link">Obolus berappen</a>.</p>
<p>Ums ganz dezidiert zu sagen, ich kann das nur empfehlen!<br />
Es zahlt sich aus.</p>
<p>Also, u.a. als Werbung für dieses Ö1 Service, hier der Zusammenschnitt des fünfteiligen Feature <a href="http://oe1.orf.at/programm/2007111214601.html" target="_blank" class="broken_link">Vom Wort zur Tat &#8211; Zur Geschichte des politischen Verbalradikalismus</a>.<br />
Von <a href="http://www.vabene.at/collect/analyse/190-2.htm" target="_blank" class="broken_link">Paul Sailer-Wlasits</a>.<br />
Dauer: 20 Min.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="335" height="28" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="id" value="divplaylist" /><param name="src" value="http://www.divshare.com/flash/playlist?myId=2937635-1ed" /><embed id="divplaylist" type="application/x-shockwave-flash" width="335" height="28" src="http://www.divshare.com/flash/playlist?myId=2937635-1ed"></embed></object></p>
<div style="text-align: center;">&#8212;</div>
<p><span id="more-121"></span><strong>Anmerkungen:</strong><br />
<strong>1.</strong> Brauche ich hier im Kellerabteil nicht mehr extra darauf eingehen, welche eminente gesellschaftliche Bedeutung ich der Sprache beimesse. Genügend Beiträge, die davon zeugen, denke ich mal.<br />
<strong>2.</strong> Praktischer Dienst, &#8216;<a href="http://www.divshare.com/" target="_blank" class="broken_link">DivShare</a>&#8216;. Für Bilder, Videos, Pdf&#8217;s, mp3&#8242;s. Und wieder ein schönes Exempel für die These: Web2.0 ist zu einem guten Teil das Einbetten von Schnipseln (Bilder, Videos, Pdf&#8217;s, mp3&#8242;s) von überall her genommen und überall eingebunden, schnell und einfach. Schlicht mit copy&amp;paste des HTML-Codes. Fertig.<br />
<strong>3.</strong> Im gegenwärtigen Ö spielen ja auch Minister das gemeine Spiel, das hier &#8216;politischer Verbalradikalismus&#8217; nennt. Von den Hetztiraden der Braunen (Sammelbegriff für Orange, Blaue samt weiterer Sprenkler von Schwarz und Rot) muss nicht berichtet werden, sie sind wohl bekannt.<br />
<strong>3.1</strong> Vor kurzer Zeit ist allerdings die ganz und gar klar widerliche, die quasi <em>objektiv sozialpathologische </em>Partei NVP gegründet worden. Wer darüber berichtet muss sich gleich mit dem durch die Gründung euphorisierten braunen Gesocks herumschlagen. So passiert z.B. Georg von <em><a href="http://www.rigardi.org/" target="_blank" class="broken_link">Rigardi</a></em> (Aber natürlich auch vielen anderen. Mensch schaue sich nur die BlogSzene in D an).<br />
Ja, die <em><a href="http://www.rigardi.org/?p=65" target="_blank" class="broken_link"><strong>Wiederholungstäter sind im Anmarsch</strong></a></em>. Die direkte Mitverantwortung von Politikern von <em>Karl Schlögl </em>über <em>Hans &#8216;Cato&#8217; Dichand</em> bis zu <em>Günther Platter</em> können wir hier gerne diskutieren.</p>
<div style="text-align: center;">&#8212;</div>
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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Eingebettet mit &#8216;copy&amp;paste&#8217;: das ist web2.0-Kultur</title>
		<link>http://www.kellerabteil.org/2007/11/eingebettet-mit-copypaste-das-ist-web20-kultur/</link>
		<comments>http://www.kellerabteil.org/2007/11/eingebettet-mit-copypaste-das-ist-web20-kultur/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 25 Nov 2007 14:00:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hc voigt</dc:creator>
				<category><![CDATA[freudiges Ereignis]]></category>
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		<description><![CDATA[nein, keine web2.0 Erörterung1 an dieser Stelle. Da mag jede und jeder selbst googlen. Maximal ein link ins befreundete Ausland.2 Embedded Code statt embedded journalists Wann hat das eigentlich angefangen? Und was lässt sich mittlerweile nicht mehr einbetten? Dieses &#8216;ein Jahr Kellerabteil&#8217; ist nicht zuletzt durch diese Dimension bestimmt. Dass mensch nämlich nicht mehr nur [...]
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>nein, keine <strong><em><a target="_blank" href="http://del.icio.us/kellerabteil/web2.0" class="broken_link">web2.0</a></em></strong> Erörterung<sup><a href="http://www.kellerabteil.org/2007/11/eingebettet-mit-copypaste-das-ist-web20-kultur/#footnote_0_111" id="identifier_0_111" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Und meine pers&ouml;nliche Perspektive auf web2.0 wird eher nicht hier, sondern auf &amp;#8216;Gegen&ouml;ffentlichkeit2.0&amp;#8216; ver&ouml;ffentlicht. Wenn sich das &uuml;berhaupt ausgeht.">1</a></sup> an dieser Stelle. Da mag jede und jeder selbst googlen.<br />
Maximal ein <em><a target="_blank" href="http://tv.rebell.tv/p2498.html" class="broken_link">link ins befreundete</a></em> Ausland.<sup><a href="http://www.kellerabteil.org/2007/11/eingebettet-mit-copypaste-das-ist-web20-kultur/#footnote_1_111" id="identifier_1_111" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Samt Mahnung! Was ist nun, ich warte seit &Auml;onen auf die Fortsetzung! Bitte. Und &uuml;berhaupt, Kollege sms, das genial sch&ouml;ne feine und nochmal sch&ouml;ne mp3 mit der Lesung von Flusser. Das hab ich nicht d/l k&ouml;nnen! Das will ich aber mit mir herumtragen k&ouml;nnen. K&ouml;nnen wir mal Flusser mit verteilten Rollen lesen? Oder Koschorke. Oder Latour Bruno?">2</a></sup></p>
<p><strong>Embedded Code statt <em>embedded journalists</em></strong><br />
Wann hat das eigentlich angefangen? Und was lässt sich mittlerweile nicht mehr einbetten?<br />
Dieses &#8216;ein Jahr Kellerabteil&#8217; ist nicht zuletzt durch diese Dimension bestimmt. Dass mensch nämlich nicht mehr nur seinen/ihren eigenen Ramsch ins Kellerabteil vergraben kann/muss, sondern dass wir alle jede Menge Ramsch verschiedenster Provenienz leihweise <em>auch</em> in unsere Kellerabteile einschlichten können.</p>
<p><span id="more-111"></span>Das ist viel mehr web2.0 für mich als solcher schnickschnack wie facebook oder &#8230;</p>
<p>Mensch nehme z.B. eine <strong><a target="_blank" href="http://www.youtube.com/watch?v=wGPGSyCreJA&#038;feature=related">youtube-Video</a></strong>, welches gefällt. Mensch kopiere (Strg+C) den <strong><a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hypertext_Markup_Language" class="broken_link">Code</a></strong>, der da zum Einbetten angeboten wird (meist unter &#8220;embed&#8221;), und kopiere den Code in das eigene Weblog (Strg+V). Schnickschnack fertig.<sup><a href="http://www.kellerabteil.org/2007/11/eingebettet-mit-copypaste-das-ist-web20-kultur/#footnote_2_111" id="identifier_2_111" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="H&ouml;chstens, dass der WYSIWYG-Editor dazwischenfunkt. Aber den dann einfach kurz deaktivieren, odrr?">3</a></sup></p>
<p><strong>Was hier schon alles eingebettet wurde &#8230;</strong><br />
youtube-Videos, Videos der Daily Show (siehe BlogRoll), Fotoalben von <strong><a target="_blank" href="http://picasaweb.google.de/home">Picasa</a></strong>, Bilder aus anderen Webseiten (das hat freilich immer schon funktioniert), Fotoalben von <strong><a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Flickr" class="broken_link">flickr</a></strong>, Lesezeichen von <strong><a target="_blank" href="http://del.icio.us/kellerabteil/" class="broken_link">del.icio.us</a></strong> (siehe Sidebar), Beiträge aus anderen Blogs über rss-Einbindung (gibt&#8217;s hier im Kellerabteil auch, allerdings nur bei den Seminarsseiten), <strong><a target="_blank" href="http://www.slideshare.net/" class="broken_link">Slideshows</a></strong> und als Slideshows integrierte PPT-Präsentationen, mp3&#8242;s, &#8230;</p>
<p>neuerdings hier schon eingebettet, Lieder über den Suchdienst &#8216;<em><strong>songza</strong></em>&#8216;. Gefunden bei <em><a target="_blank" href="http://sauseschritt.twoday.net/stories/4477404/" class="broken_link">Sauseschritt</a></em>. Thank&#8217;s for the greets, btw. This song is for you, a long distance dedication <img src='http://www.kellerabteil.org/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> :</p>
<div align="center"><object width="425" height="114"><param name="movie" value="http://songza.com/e/listen"></param>
<embed src="http://songza.com/e/listen" type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="114" FlashVars="zName=Saul%20Williams%20-%20List%20of%20Demands&#038;zId=YJ_cT8anP20&#038;zAutostart=false"></embed></object></div>
<div align="center">&#8212;</div>
<p><strong>Und dann die Vielzahl an Plugins &#8230;</strong><br />
Auch alles &#8220;eingebettet&#8221;. Die Option des <a target="_blank" href="http://www.unet.univie.ac.at/~a9005396/php/weblog/?page_id=61" class="broken_link">Newsletters</a> z.B., die Fußnoten, die Umfragen, &#8230; alles im Nachhinein eingebettete <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Plugin" class="broken_link">Plugins</a>. Alles auch ein Strukturwandel seit &#8220;web1.0&#8243; und damit verbunden ein Kulturwandel in manchen Kommunikationsformen. Stichwort &#8216;<em>offener Kode</em>&#8216; (open source).<br />
Komische Informatiker (<em>nerds</em>) geben allen anderen die Möglichkeiten, Kanäle und Formen der Kommunikation zu nutzen und v.a. <strong>selbst zu etablieren</strong>, die uns allen bislang nicht zur Verfügung standen.<br />
(Ein bißchen so, wie wenn wir imaginäres Finanzkapital wären, können wir Raum &#038; Zeit überwinden, in sekundenschnelle überall hin, wenn dort, wo &#8220;überall&#8221; ist, auch ein Internetanschluss ist. Und wir an den staatlichen Zensurmaßnahmen vorbeikommen. <img src='http://www.kellerabteil.org/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> )</p>
<p>Alors, was sagst Du &#8230;</p>
<div align="center">
<div>{democracy:3}</div>
</div>
<div align="center">&#8212;</div>
<table bgcolor="#ECECF2" border="0" cellpadding="2px" width="100%">
<tbody>
<tr>
<td>[ratings]
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_111" class="footnote">Und meine persönliche Perspektive auf web2.0 wird eher nicht hier, sondern auf &#8216;<em>Gegenöffentlichkeit2.0</em>&#8216; veröffentlicht. Wenn sich das überhaupt ausgeht.</li><li id="footnote_1_111" class="footnote">Samt Mahnung! Was ist nun, ich warte seit Äonen auf die Fortsetzung! Bitte. Und überhaupt, Kollege sms, das genial schöne feine und nochmal schöne mp3 mit der Lesung von Flusser. Das hab ich nicht d/l können! Das will ich aber mit mir herumtragen können. Können wir mal Flusser mit verteilten Rollen lesen? Oder Koschorke. Oder Latour Bruno?</li><li id="footnote_2_111" class="footnote">Höchstens, dass der WYSIWYG-Editor dazwischenfunkt. Aber den dann einfach kurz deaktivieren, odrr?</li></ol><p>Ähnliche Einträge:<ol>
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<li><a href='http://www.kellerabteil.org/2008/03/web20-prekare-kommunikation-prekare-situation/' rel='bookmark' title='prekäre kommunikation, prekäre situation (web2.0-style)'>prekäre kommunikation, prekäre situation (web2.0-style)</a></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>erstens, zweitens, drittens</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Oct 2007 09:47:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hc voigt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Verlängerte Wochenenden (WE) in der Nebeljahreszeit sind ja ein Nährboden sondergleichen für BefindlichkeitsBloggen. Also mach&#8217; ich mal. Das ist ja noch dazu dieses genialistische WE mit plus einer Stunde. Kabel 1 hat das gleich ausgenützt und gestern Abend Nacht Apocalypse Now Reddux gesendet. Das geht dann bis 3 in der Früh und die Zeitumstellung ist [...]
No related posts.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Verlängerte Wochenenden (WE) in der Nebeljahreszeit sind ja ein Nährboden sondergleichen für BefindlichkeitsBloggen. Also mach&#8217; ich mal.<br />
Das ist ja noch dazu dieses genialistische WE mit plus einer Stunde. Kabel 1 hat das gleich ausgenützt und gestern <span style="text-decoration: line-through;">Abend</span> Nacht <em><strong>Apocalypse Now Reddux</strong></em> gesendet. Das  geht dann bis 3 in der Früh und die Zeitumstellung ist damit schon geschafft. Ich hab s mir ja nicht mehr live gegeben, meine bessere Hälfte schon. Hab mich darauf beschränkt, den Wahnsinn im Kopf abspielen zu lassen.</p>
<p>Was für ein klassisches Wetter.</p>
<p>MK, meine bessere Hälfte ist diesen Moment gerade aus dem Schlafzimmer gewankt und hat genau diesen Satz gesagt.<br />
<em>Was für ein klassisches Wetter</em>.<br />
Sag ich doch auch bzw. schreibe es.<br />
BefindlichkeitsBloggen also.</p>
<p><span id="more-92"></span>Gib&#8217;s den Begriff schon?</p>
<p>Anyway, <strong><span style="color: grey;">erstens</span></strong> ist angesagt. Erstens hab ich via <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Warteschlange_(Datenstruktur)" target="_blank" class="broken_link">Warteschlange</a> und <a href="http://polente.de/2007/05/03/rokkermur-lebt/" target="_blank" class="broken_link">MurRokker</a> <em>diesen </em><a href="http://blogbar.de/archiv/2007/10/18/und-ihr-wundert-euch-dass-es-euch-schlecht-geht/" target="_blank" class="broken_link"><strong>BefindlichkeitsBlogger BlogEintrag</strong></a> gelesen. Und musste in mich hineinlächeln. <img src='http://www.kellerabteil.org/wp-includes/images/smilies/icon_rolleyes.gif' alt=':roll:' class='wp-smiley' />  Was freilich der beste Beginn eines Zeitumstellungssonntags in der Nebeljahreszeit ist.</p>
<p>Tja, und gefunden wie gesagt <strong><em><a href="http://warteschlange.twoday.net/stories/4381935/" target="_blank" class="broken_link">hier</a></em></strong>. Und weil ich gerade in dieser Stimmung und klassisches Wetter da draußen und in mich hineinlächeln und so, da hab ich der Warteschlange und MurRokker Weblog jetzn in die BlogRoll hineingekritzelt. Ganz liebevoll. Der andere &#8220;Wien-Blog&#8221;. Einen gibt s ja schon.<br />
BTW, keine Angst. Ich fang jetzt nicht damit an, in der Frequenz BlogEinträge rauszuhauen wie weiland Warteschlange und RokkerMur.</p>
<p>Zweitens. Nach erstens hat <strong><span style="color: grey;">zweitens</span> </strong>zu erfolgen. Die in-mich-hineinlächeln Stimmung ist prolongiert und gesteigert worden nach dem ich durch des Lottmanns Blog <a href="http://taz.de/blogs/lottmann" target="_blank" class="broken_link"><em><strong>Auf der Borderline nachts um halb eins</strong></em></a> zu diesem Interview hin empfohlen wurde:<br />
<a href="http://www.tagesspiegel.de/zeitung/Sonntag-Sibylle-Berg;art2566,2393885" target="_blank" class="broken_link"><em><strong>&#8216;Ich bin der Nobelpreisflüsterer&#8217;</strong></em></a>.<br />
Sehr schön. Lesen.<br />
Lesen und in euch hineinlächeln.</p>
<p>Drittens &#8230; <em>merde</em> (Kacke), was wollt ich mit <strong><span style="color: grey;">drittens</span></strong>? Jep. Genau. Richard Weihs. Ich hab überhaupt keinen Tau, warum ich seit zigtausend Jahren auf seinem Verteiler bin. Das heißt konkret, ich bekomm&#8217; pünktlich einmal pro Monat ein Email betitelt &#8216;<a href="http://members.aon.at/richard.weihs/wilde.htm" target="_blank" class="broken_link">Wilde Worte</a>&#8216;. Wie gesagt seit Äonen und ohne zu wissen, wie ich zu dem Glück komm. Seltsamer Weise hab ich den Newsletter nie abbestellt.</p>
<p>Am Freitag dann mit Guido vorm <a href="http://members.aon.at/richard.weihs/sittl.htm" target="_blank" class="broken_link">Weinhaus Sittl</a> getroffen, das ja bekannterweise legendär ist. Ins hintere Pelikanstüberl &#8216;nein und von einem freundlich lächelndem Herrn begrüsst worden, der dann aber auch, uns damit nicht ins Gesicht happend nur immerhin € 12,- für seine angekündigte künstlerische Performance haben wollte.<br />
Also wir unsicher, aber scheiß drauf, bezahlt, in das pittoreske Stüberl recht weit hinten an einen Tisch fabriziert und mit einer Reihe von Sturm begonnen. Guter Sturm. Autsch.</p>
<p>Summary: Nichts bereut. Nachher im übrigen noch <a href="http://www.cafe-carina.at/" target="_blank">Cafe Carina</a> und das erste Mal seit auch schon wieder Äonen eine Art heimischer BluesBrothersBand gehört und gesehen. Allertollste Stimme. Erste Reihe fussfrei und ein gelungener Abend.</p>
<p>Der Richard Weihs hatte sein Programm recht bald mit nettem Geplauder und diesem Lied begonnen. Bei welchem ich schon sehr baff war. Und live noch viel besser als in der Konserve. Aber dass er die Konserve als Hörbeispiel auf <a href="http://members.aon.at/richard.weihs/" target="_blank" class="broken_link">seiner Homepage</a> anbietet (und ich das gerade heute bei diesem <em>klassischen Wetter</em> bemerke), wo ich mich vor Ort doch fast in den Hintern gebissen hätt&#8217;, dass ich den Fotoapparat mit der Option der Tonaufnahme nicht dabei hatte &#8230; Guido kann s bezeugen.</p>
<p><strong>Richard Weihs</strong>. Setzt eine Tradition fort, erzählt er. Das Lied anmoderierend erzählt er das, weil sich auch schon andere Bob Dylans <em>Forever Young</em> angenommen hätten. Der André Heller, der Ambros.</p>
<p>Und so hätt&#8217; er s auch verhunzen müssen, hat er sich gedacht. Bei ihm heißt s &#8216;<strong><em>Für Immer Dumm</em></strong>&#8216;. Da sagt er noch nicht dazu, mit welcher Stimme er seine Version jetzt intonieren wird. Und wie schon einmal gesagt, live war s noch viel besser.<br />
Reinhören: </p>
<p align="right">&#8230; <em>BefindlichkeitsBlogEintrag Ende</em></p>
<div style="text-align: center;">&#8212;</div>
<p>No related posts.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Nachtrag: Michael Hartmann</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Oct 2007 08:22:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hc voigt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[hatte den Besuch von Michael Hartmann, dh. den Vortrag im Renner Institut ja angekündigt, hier. Wäre selbst gern dort gewesen, war aber krank. Macht insofern nichts, als der Mann immer wieder nach Wien kömmt. Hier als Nachtrag, Mitschnitt eines Ö1 Interviews: &#8212; Anmerkung ad EliteUni Hartmann spricht die österreichische Eliteuni an. Also die möcht-ma-gern-haben eine [...]
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>hatte den Besuch von Michael Hartmann, dh. den Vortrag im Renner Institut ja <a href="http://www.unet.univie.ac.at/~a9005396/php/weblog/?p=67" target="_blank" class="broken_link">angekündigt, hier</a>.<br />
Wäre selbst gern dort gewesen, war aber krank. Macht insofern nichts, als der Mann immer wieder nach Wien kömmt.</p>
<p>Hier als Nachtrag, Mitschnitt eines Ö1 Interviews:</p>
<div style="text-align: center;">&#8212;</div>
<p><strong>Anmerkung ad EliteUni</strong><br />
Hartmann spricht die österreichische Eliteuni an. Also die <em>möcht-ma-gern-haben</em> eine EliteUni. Die EliteUni, die versucht wird zusammenzustöpseln. Und die wir vorab und währenddessen und nachher EliteUni <em>nennen </em>werden, obwohl sie nichts mit dem zu tun hat, was in mitteleuropäischer Tradition mit einer Universität zu tun hat. Es handelt sich schlicht nicht um eine solche sondern um ein Forschungsinstitut. (Aber das ist eine andere Geschichte.)</p>
<p><span id="more-87"></span><strong>Lobbyingprojekt <a href="http://archiv.bmbwk.gv.at/forschung/oesterreich/ista.xml" target="_blank" class="broken_link">ISTA</a></strong><br />
Da gibt es etwas, das in den Medien keine Erwähnung findet – <em>surprise, surprise</em> – und doch ein bezeichnendes Licht auf das Thema und Projekt EliteUni wirft: es handelt sich bei der ganzen Geschichte um ein ausgewiesenes Lobbyingprojekt der <em>Industriellenvereinigung </em>(IV). Seit Beginn an.</p>
<p>Genauer gesagt:</p>
<ol>
<li>Erstens, die IV hat das ganze Projekt im Vorfeld lanciert und kontinuierlich betrieben. Sagen sie selber.</li>
<li>Zweitens, die Formulierung &#8216;<em>Lobbyingprojekt ISTA</em>&#8216; stammt von der IV selber.</li>
<li>Drittens, sie brüstet sich, da diese Projekt ja nun tatsächlich durch ist, dh. umgesetzt wird, allerselbst mit diesem Erfolg.</li>
<li>Viertens, es gibt nirgends so viel Berichterstattung über die Entstehung des Projekts und die Schritte dorthin wie in der IV-Zeitung &#8216;<a href="http://www.industriellenvereinigung.at/open/all/beitragsliste.php?menuid=63" target="_blank" class="broken_link"><em>iv Positionen</em></a>&#8216;, der &#8216;<em>Die Mitgliederzeitschrift der Industriellenvereinigung</em>&#8216;. Seit gut 2 Jahren gibt es kaum ein Heft, in dem das <em>Lobbyingprojekt ISTA</em> bzw. &#8216;<em>AIST</em>&#8216;, wie es in einem früheren Stadium hieß, nicht vorkommt.</li>
<li>Fünftens darf der IV gratuliert werden. In einem <a href="http://www.iv-mitgliederservice.at/iv-all/publikationen/file_305.pdf" target="_blank" class="broken_link">Strategiepapier</a> aus dem Dezember 2004 , damals hieß das Projekt noch &#8216;<em>UoE</em>&#8216; (<em>University of Exzellenz</em>), wird dargelegt, wie das Projekt auf die Schienen gebracht werden soll.<br />
Punkt 7 des Papiers fordert:</li>
</ol>
<blockquote><p><em>Eine <strong>österreichische Initiative für die Entscheidung zur Einrichtung einer<br />
UoE</strong> ist notwendig. Die IV tritt für die <strong>Einrichtung einer „UoE Taskforce<br />
Austria“</strong> ein, die bis Sommer 2005 Stop- oder Go-Entscheidungen für den<br />
Aufbau einer University of Excellence möglich macht.</em></p></blockquote>
<p>Von da an hat alles wie am Schnürchen und ziemlich genau nach dem Projektplan der IV geklappt. <em>*Schulterklopf-klopf*</em></p>
<p style="text-align: center;">&#8212;</p>
<p>Ähnliche Einträge:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.unet.univie.ac.at/~a9005396/php/weblog/?p=67" class="broken_link">Elitensoziologie in Wien (für einen Abend)</a></li>
<li><a href="http://www.unet.univie.ac.at/~a9005396/php/weblog/?p=59" class="broken_link">‘think tank’ der Industriellenvereinigung (IV)</a></li>
<li><a href="http://www.unet.univie.ac.at/~a9005396/php/weblog/?p=95" class="broken_link">schmutzige Kampagne der INSM</a></li>
<li><a href="http://www.unet.univie.ac.at/~a9005396/php/weblog/?p=144" class="broken_link">Radiofeature: Wohin steuert die Demokratie?</a></li>
<li><a href="http://www.unet.univie.ac.at/~a9005396/php/weblog/?p=48" class="broken_link">Zygmunt Baumans Soziologie der Moderne</a></li>
</ul>
<p style="text-align: center;">&#8212;</p>
<p>Ähnliche Einträge:<ol>
<li><a href='http://www.kellerabteil.org/2008/01/kopfschutteln-uber-michael-csoklich/' rel='bookmark' title='Kopfschütteln über Michael Csoklich'>Kopfschütteln über Michael Csoklich</a></li>
<li><a href='http://www.kellerabteil.org/2010/09/aufzeichnung-eines-club2-bei-der-ars-electronica-mit-unibrennt-beteiligung/' rel='bookmark' title='Aufzeichnung eines Club2 bei der Ars Electronica mit #unibrennt Beteiligung'>Aufzeichnung eines Club2 bei der Ars Electronica mit #unibrennt Beteiligung</a></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Blogger-gegen-Platter-Update</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Oct 2007 17:47:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hc voigt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Fortsetzung/das Update/Teil 2 zum vorangegangenen &#8216;kräftiges Rumoren im BlogWald&#8216;-Eintrag vom Mo, 8.10., dem Beginn dieser 41. Woche des Jahres 2007. (D.h., wir befinden uns in Woche 1 nach der &#8220;Erpressung&#8220;, Woche 93 seit Inkrafttreten des neuen verschärften Fremdengesetzes, Woche 24 seit der Forderung des Bundespräsidenten nach einem fairen Fremdenrecht, Woche 121 seit dieser Reportage [...]
Ähnliche Einträge:<ol>
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<li><a href='http://www.kellerabteil.org/2010/06/genug-ist-schon-lang-ich-bin-dabei/' rel='bookmark' title='genug ist schon lang. ich bin dabei.'>genug ist schon lang. ich bin dabei.</a></li>
<li><a href='http://www.kellerabteil.org/2008/09/derbystimmung-bei-lif-gegen-grune/' rel='bookmark' title='Derbystimmung bei LIF gegen Grüne?'>Derbystimmung bei LIF gegen Grüne?</a></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Fortsetzung/das Update/Teil 2 zum vorangegangenen<br />
&#8216;<strong><a href="http://www.kellerabteil.org/?p=72" target="_blank">kräftiges Rumoren im BlogWald</a></strong>&#8216;-Eintrag<br />
vom Mo, 8.10., dem Beginn dieser 41. Woche des Jahres 2007.</p>
<p align="right"><span style="color: grey;">(D.h., wir befinden uns in Woche 1 nach der &#8220;<a href="http://www.kurier.at/nachrichten/oesterreich/114499.php" target="_blank">Erpressung</a>&#8220;,<br />
Woche 93 seit Inkrafttreten des <a href="http://www.diepresse.com/home/politik/innenpolitik/334006/index.do?direct=333937&amp;_vl_backlink=/topartikel/mostread.do&amp;selChannel=" target="_blank">neuen verschärften Fremdengesetzes</a>,<br />
Woche 24 seit der <a href="http://www.hofburg.at/show_content2.php?s2id=808" target="_blank" class="broken_link">Forderung des Bundespräsidenten nach einem fairen Fremdenrecht</a>,<br />
Woche 121 seit dieser <a href="http://www.falter.at/print/F2005_24_1.php" target="_blank" class="broken_link">Reportage Florian Klenk&#8217;s</a>, gefunden bei <a href="http://warteschlange.twoday.net/" target="_blank" class="broken_link">RokkerMur</a>.)</span></p>
<div style="text-align: center;">&#8212;</div>
<p>Bevor es zum eigentlichen <strong>2ten Teil</strong> der <strong>Übersicht &#8216;Blogger gegen Platter&#8217;</strong> geht (please think it geschlechtsneutral), zwei persönliche Punkte als Vorbemerkung. Aber es gibt eine Abkürzung, um sich die Vorbemerkung zu sparen, und so geht&#8217;s hier &#8230;<br />
<span id="more-78"></span>&#8230; <a href="#rumoren">direkt zur Blogger-gegen-Platter Übersicht Teil 2.</a></p>
<div style="text-align: center;">&#8212;</div>
<p><strong>Vorbemerkung</strong><br />
Für mich war das eine erkenntnisreiche und wertvolle Woche. Ich habe einiges über die Geschichte der österreichischen &#8216;Blogosphere&#8217; erfahren, über Strukturen und Dynamiken. Ich habe manches hinzugelernt, vor allem was die Tätigkeit, das Potential und Techniken des &#8216;Bloggens&#8217; bzw. der Web2.0-Kommunikationsformen betrifft.</p>
<p>Bislang hatte ich mich nicht als Blogger verstanden oder empfunden. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass es mir in Zukunft wieder so gehen wird und ich mich dann <em>nicht mehr </em>als Blogger betrachten würde. Momentan bin ich aber einer.<br />
Funny thing is, und das ist eine Nebenbemerkung der Vorbemerkung, die Grundlage dazu war ein grippaler Infekt. Andere Tätigkeiten verunmöglicht, bin ich bei der praktischen Vernetzung mit anderen BloggerInnen gelandet, hab vom <em>kräftigen Rumoren</em> geschrieben und einige Zeit in diese Sache investiert. Und  ich bin froh, dass das so gekommen ist!</p>
<p>Für das Medium <em>Blog </em>interessiere ich mich immer noch primär aus dem Blickwinkel des teilnehmenden Beobachters.<sup><a href="http://www.kellerabteil.org/2007/10/blogger-gegen-platter-update/#footnote_0_78" id="identifier_0_78" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Mein Interesse kann ich zur&uuml;ckverfolgen mindestens in das Jahr 2003, seit dem ich Berichte zur Bedeutung des Mediums speichere. Davor hatte ich mich etwas mit freien Medien besch&auml;ftigt und so war es nur eine Frage der Zeit, auf das Ph&auml;nomen Blog zu sto&szlig;en. Eine Wende hat das distanziert &amp;#8216;kommunikationswissenschaftliche&amp;#8217; Interesse im letzten Sommer im Vorfeld der NR-Wahlen genommen. Seit damals nutze ich Feed-Reader, um Blogs kontinuierlich zu verfolgen. D.h. seit damals ist mir diese Seite der rss-Technologie vertrauter, seit damals kenne ich &ouml;sterreichische Seiten, die BlogSoftware nutzen und seit damals lerne ich Monat f&uuml;r Monat neue Seiten kennen. Und ich lerne die tats&auml;chlichen &amp;#8216;Blogs&amp;#8217; sch&auml;tzen, d.h. die Seiten, die auch von der Kommunikationskultur her Blogs sind und sich nicht auf die Nutzung der Software beschr&auml;nken. Irgendwann wollte ich dann selbst diese Software learning by doing ausprobieren, v.a. ein praktisches feeling f&uuml;r die Textsorte, die Logik des Blogs, die M&ouml;glichkeiten bekommen. Dazu ist das Kellerabteil vor 10 Monaten online gegangen, mit dem technischen backing von Wolfgang, seines Zeichens Entwickler des genialen BibWiki. Bis zuletzt war es allerdings lediglich zweierlei f&uuml;r mich, eine private Spielwiese f&uuml;r ein Schreibtraining und ein Dampf-Ablassen sowie zweitens eine Plattform zur Unterst&uuml;tzung meiner Vortrags- und Trainert&auml;tigkeit.">1</a></sup> Das Interesse ist gerichtet auf den Strukturwandel im Mediensystem und auf dem ständigen, aber in Brüchen sich vollziehenden Wandel dessen, was wir Öffentlichkeit nennen.</p>
<p>Aus distanzierter Neugier ist ein Thema geworden, über das ich referiert habe (und weiter referieren werde). Die Vorzeichen sind hier neben der Konzentration auf die Logik des Mediensystems auch auf den <a href="http://del.icio.us/kellerabteil/PrintVsOnline" target="_blank" class="broken_link">Fight &#8216;Print gegen Online&#8217;</a> sowie die fortschreitende <a href="http://del.icio.us/kellerabteil/PR-Journalismus" target="_blank" class="broken_link">&#8216;Dominanz des PR-Journalismus&#8217;</a> gestellt. Zwischen all diesen Strukturveränderungen geht es immer um Freiräume für politisches Handeln und um Gegenöffentlichkeiten.</p>
<p>Vor diesem Hintergrund war die letzte Woche freilich lehrreich, interessant und ich habe viele Blogs und Personen kennengelernt, die ein Beispiel davon geben, welche Dynamiken dieses Medium entwickeln und befördern kann. In Zukunft. Potentiell. <img src='http://www.kellerabteil.org/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Eine zweite Vorbemerkung hat mit der Intensität und Tiefe zu tun, sich einer Sache und einem Thema zu widmen. Es ist relativ willkürlich, zu welchem Anlass mensch sich aufregt (sprich: <em>engagiert</em>). Es gibt zu viel, um sich aufzuregen. Und es wird schnell so viel, dass das Leben dazwischen verloren geht.<br />
Daraus ergeben sich Konsequenzen:</p>
<p><strong>1.</strong> <em>fuck you all!</em>, die mit größter Selbstgerechtigkeit andere zwingen wollen (&#8220;auffordern&#8221;), sich genau für <strong><em>das </em></strong>&#8230; zu engagieren und genau <em><strong>darüber </strong></em>&#8230; zu echauffieren. Du kannst hier nach Belieben einsetzen: Tierrechte, Atommüll, Diskriminierung von RaucherInnen, war on terror, Biopiraterie, Korruption der Wirtschaftselite, Splatter Platter, &#8230; or what ever.<br />
<em>Pick you poison</em>.</p>
<p><strong>2.</strong> Wenn mensch sich in etwas verbeißt, ergo: sich etwas <em>genau </em>anschaut, mag es leicht passieren, dass die Ungerechtigkeit erst so richtig hervortritt. Genauso kann es auch passieren, dass mensch merkt, dass alles viel komplexer und ambivalenter ist als gemeinhin angenommen. Aber nehmen wir an, eine Sache stellt sich nach eingehender Recherche  – wie z.B. der Fall Platter – als viel klarer, eindeutiger und empörender heraus als auf den ersten und auch noch zweiten Blick.<br />
<em>Wer tendiert da nicht zum Schreien?<br />
Wer tendiert da nicht zur unbeschönigenden Wortwahl?</em></p>
<p>Als ein Beispiel fällt mir Michael Genner ein, Obmann von <a href="http://www.asyl-in-not.org/" target="_blank" class="broken_link">Asyl in Not</a>. Sein <a href="http://no-racism.net/article/1926/" target="_blank" class="broken_link">Kommentar zum Tod der Ministerin Prokop</a> ist Legende, das darauf folgende <a href="http://www.asyl-in-not.org/php/es_ist_psychische_folter,14024,11130.html" target="_blank" class="broken_link">Urteil übrigens auch</a>.<br />
Bei der Bleiberechtsdemo vom Dienstag dieser Woche durfte er Gerüchten zufolge deswegen keine Rede halten.</p>
<p>Wie soll ich&#8217;s sagen? Einerseits, kein Vorwurf an die organisierenden Grünen. Gleichzeitig und andererseits let&#8217;s talk Klartext: so funktioniert strukturelle Gewalt, namentlich Zensur in der Demokratie.</p>
<p>Übrigens, meine Einträge zum Fall Platter <a title="Franzobel setzt nach, Platter auch" href="http://www.kellerabteil.org/?p=71">Franzobel setzt nach, Platter auch</a> und jener mit dem <a href="http://www.kellerabteil.org/?p=74" target="_blank">Video Splatter Platter</a> sind von der Seite Politikblogs.at <em>nicht freigeschalten</em> worden.<br />
Ich nehme an, das hier die selbigen Gesetzmäßigkeiten zum Tragen gekommen sind.</p>
<p><strong>3.</strong> Glücklicherweise verbeißen sich manche von uns immer wieder in das eine oder andere Thema. Glücklicherweise tun sich manche von uns die Arbeit an, in das eine oder andere tiefer einzudringen, Müll und Täuschwerk beiseite räumend. Glücklicherweise sind wird manchmal nicht dabei halt gemacht, des Pudels Kern herauszuschälen sondern weitergeschritten zum Kommunizieren dessen, was mensch als Pudels Kern erkennen kann.<br />
Glücklicherweise empören sich Menschen, glücklicherweise schreien sie ab und an und schreien manchmal sogar unmissverständlichen Klartext, selbst wenn sie sich damit selbst in die Nesseln setzen und es den Anschein macht, dass niemand hören will.</p>
<p>Und glücklicherweise gibt es Menschen und sich in Organisationen (NGOs) organisierende Menschen, die sich dieser anstrengenden und teils undankbaren Aufgabe ganz und gar verschreiben.</p>
<p><strong>4.</strong> Empörung, Schreien, unmissverständliche Wortwahl (à la &#8216;<em>Lügner Platter</em>&#8216; oder &#8216;<em>Platter betreibt Verhetzung</em>&#8216; oder &#8216;<em>Splatter Platter</em>&#8216;(?)) stoßen meistens ab. Sie wirken laut, unangenehm, nervend. Menschen reagieren darauf mit <em>&#8216;Hearst, was wühlst eigentlich&#8217;</em>, <em>&#8216;buddel Di ned so auf&#8217;</em> und <em>&#8216;mach an abgang oder gib a ruhr, oba nerv mi ned&#8217;</em>.</p>
<p>Empörung, Schreien und unmissverständliches Finger auf die Wunde legen haben einen großen Nachteil. Sie fallen meist auf die Verursacher der Störung zurück. Und als Störung wird solches empfunden. Vor allem in Österreich. Hier siegt immer die Schein-Abgeklärtheit.<br />
Die ÖVP hat dieses Spiel perfektioniert. Sie spricht immer davon, dass etwas (alles) empörend wäre, ein Skandal, eine Frechheit. Dabei geriert man/frau sich als abgeklärt und darüber stehend. Die Message, <em>es wäre eigentlich empörend, aber ich steh drüber</em>. Mensch denke nur an Maria Rauch-Kallat.</p>
<p>Empörung ist immer eine schiefes Machtverhältnis. Die Seite, die sich empört, ist vorbelastet mit den Konnotationen <em>Jugend</em>, partielle bzw. <em>Eigeninteressen</em>, übertriebener <em>Erregtheit </em>und <em>Störung der Ordnung</em>. Die angegriffene Seite kann darauf bauen, tendenziell als <em>erwachsen</em>, <em>aufs Allgemeinwohl bedacht</em>, als <em>ruhig </em>und <em>ausgleichend </em>wahrgenommen zu werden. Ihr wird bis auf weiteres punkto <em>Sicherung der Ordnung </em>vertraut.</p>
<p>Es ist mithin eine Stärke, auf Empörung, auf Schreien und auf unmissverständliche Wortwahl nicht entlang obiger Logik mit &#8216;<em>geh bitte, nerv mi ned</em>&#8216; zu reagieren.<br />
Es ist eine Schwäche, DemonstantInnen als Berufsdemonstranten zu diffamieren und ihnen &#8216;<em>Ihr Verbrecher</em>&#8216; zuzuschreien.<br />
Es ist eine Schwäche, sich über die Empörung der Bevölkerung im Fall Platter aufzuregen und diese Empörung als kindisch abzuwerten.<br />
Es ist eine Schwäche, PosterInnen und BloggerInnen vorzuwerfen, dass sie sich mit der Realität nicht abfinden.<br />
Es ist eine Schwäche, sich von all dem genervt zu fühlen.<br />
(Und, es ist eine Schwäche, die Krone oder Österreich zu lesen, oder?)</p>
<p><a name="rumoren"></a><a name="rumoren"></a><strong><span style="text-decoration: underline;">kräftiges Rumoren im BlogWald, Teil 2</span></strong><br />
<span style="color: grey;">Utl.: Diskussionen in der <em>Warteschlange</em> an der <em>Bas|se|na</em></span><br />
An den Beginn gestellt sei eine der vielen Unterschriftenlisten. Diese hier ist nichts anderes als ein neuer Blog bei WordPress namens <a href="http://gegenabschiebung.wordpress.com/" target="_blank"><strong>Gegenabschiebung</strong></a>. Die Unterschriftenliste funktioniert über die Kommentarfunktion. Support!</p>
<p><strong>Warteschlange</strong><br />
Mehr als nur drangeblieben am Thema ist RokkerMur auf dem Blog Warteschlange. Er bietet u.a. eine &#8220;<em><a href="http://warteschlange.twoday.net/stories/4334245/" target="_blank" class="broken_link">Asylwahnsinnslinksammlung</a></em>&#8220;. Hey! Mach&#8217; mal updates der Liste! <img src='http://www.kellerabteil.org/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>RokkerMur</strong> hat sich außerdem des <strong>Handbuchs des Innenministeriums</strong> angenommen, <em><a href="http://warteschlange.twoday.net/stories/4343546/" target="_blank" class="broken_link">hier</a></em> und <em><a href="http://warteschlange.twoday.net/stories/4345830/" target="_blank" class="broken_link">hier</a></em>. Für mich ist mit diesem Handbuch die letzte Verteidigungslinie der selbst ernannten Rechtsstaat-Verteidiger zusammengebrochen.<sup><a href="http://www.kellerabteil.org/2007/10/blogger-gegen-platter-update/#footnote_1_78" id="identifier_1_78" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Die Gr&uuml;nen hatten es online gestellt. Jetzt ist es weg. Freilich hatten es zu dem Zeitpunkt schon ausreichend Menschen d/l.">2</a></sup><br />
Die Argumentation war von Anfang an hanebüchen und hat auf einem Rechtsverständnis aufgebaut, welches eher jenem einer Diktatur als dem einer Demokratie entspricht. Rechtswissenschaftler hatten von jeher darauf hingewiesen, dass der Staat im Unrecht ist und die Argumentation der Rechtsstaatlichkeit daran nichts ändert:</p>
<p>In der Warteschlange findet sich auch sonst noch mancher Eintrag und Gedanke zu weiteren Aspekten der Platter-Story und so mancher Verweis bzw. Link, wie <a href="http://warteschlange.twoday.net/stories/4345323/" target="_blank" class="broken_link"><em>hier</em></a>, zum <a href="http://kaernten.orf.at/stories/228398/" target="_blank">absurden Fall gestern</a> in Kärnten, wo fünf Polizisten die Wohnung einer pensionierten Volksschullehrerin gestürmt haben.</p>
<p><strong>Bas|se|na</strong><br />
Auch der <em>Bas|se|na</em>-Blog hat nachgelegt. In <a href="http://blog.bassena.org/2007/10/06/diskrete-loesung-leider-vereitelt/" target="_blank" class="broken_link"><em>&#8220;Diskrete Lösung&#8221; leider vereitelt</em></a> bringt er den sympathischen Vorschlag, Honsik mit Zogaj auszutauschen. Leider wird es das nicht spielen, denn warum sollte ein kosovarischer Häf&#8217;n sich dieses NeoNazis annehmen?</p>
<p><strong>Planeta Eskoria<br />
</strong>Nachdem das selbstverliebte Herauskehren seiner <a href="http://planetaeskoria.wordpress.com/2007/10/03/menschliche-qualitaten/" target="_blank"><em>menschlichen Qualitäten</em></a> dem Kollegen Moser bereits einen längeren Beitrag wert war, widmet er <em>einem weiteren</em> Ausspruch Platters &#8230; nun, <em>einen weiteren</em> längeren und lesenswerten Beitrag. In <a href="http://planetaeskoria.wordpress.com/2007/10/06/arigona-und-der-starke-mann/" target="_blank"><em>Der &#8220;starke&#8221; Mann</em></a> redet Michael Moser nun in der Art und Weise mit dem Minister wie es vl. <em>höchstens </em>Sinn macht, wie mit einem überforderten Kind, das aus seiner Überforderung heraus ziemlich dumm war.<br />
Der Ansatz ist zwar überzeugend und berührt ein Thema, das weitere und breitere Analysen nahelegen würde: <em>Warum werden unsere PolitikerInnen von Jahrzehnt zu Jahrzehnt immer inkompetenter?</em><br />
Allerdings wird diesem Ansatz und der wohlwollenden Maßregelung kein Erfolg beschieden sein. Platter ist überfordert und nicht aufnahmefähig.</p>
<p><strong>LAN // Der Blog</strong><br />
Andreas Lindinger ist der nächste, zu dem bereits im ersten Teil verlinkt wurde, wenn ich seinen Beitrag<a href="http://www.andreaslindinger.net/blog/?p=254" target="_blank" class="broken_link"> Big Platter is watching you…</a> auch im ersten Anlauf übersehen hatte. Er hat eine Analyse nachgeschoben, die gleich eine ganze Menge interessanter Aspekte aufwirft.<br />
So thematisiert er in <a href="http://www.andreaslindinger.net/blog/?p=263" target="_blank" class="broken_link"><em>Kampusch, Zogaj &#8230; who&#8217;s next?</em></a> wie es funktioniert, dass es hier wie da junge, durch männliches Machtgehabe unterdrückte Frauen sind, die sich wehren und dann möglicherweise <em>gerade durch</em> ihre vermeintliche Position der Schwäche <em>als </em>junge Frauen die Brutalität und Rücksichtslosigkeit maskuliner Herrschaftsstrukturen in ihrer Sinnentleertheit bloßstellen. &#8230; ähm, entschuldigt den langen komplizierten Satz &#8230; besser das Original von LAN lesen.<br />
Es stimmt jedenfalls, dass der Staat &#8216;männlich&#8217; ist und nach männlicher Logik funktioniert. Andreas thematisiert in seinem Vergleich jedoch noch mehr, die Funktion des vorsichtigen Beraters und die Rolle der Medien (wie auch RokkerMur).</p>
<p><strong>Gehirnspüler</strong><br />
Nathilion vom Gehirnspüler-Blog, auch den hatten wir im ersten Teil schon besucht, legt mit einem neuen Post den Finger auf die <span style="text-decoration: line-through;">Wunde</span> inkonsequente Argumentation, die u.a. von Ex-BK Schüssel mantra-artig heruntergebetet wird: Diese und andere Familien seien selber schuld, weil sie hätten falsche Anträge, keine Anträge oder zu späte Anträge abgegeben.<br />
Nathilion nennt das <a href="http://gehirnspueler.twoday.net/20071012/" target="_blank" class="broken_link"><em>bescheuerte Ausreden, einer Bananenrepublik würdig</em></a>, und hat damit zweifellos recht wie nur was.</p>
<p>Ganz im Sinne des Gehirnspülers und des von ihm zitierten Postings, drehen wir die Argumentation mal um:<br />
Die Republik Österreich ist selber schuld, wenn sie den Familien <em><span style="text-decoration: underline;">Bleibe<strong>recht</strong> </span></em><span style="text-decoration: underline;">gewähren <strong>muss</strong></span>, die fünf Jahre und länger in Österreich leben, arbeiten, zur Schule gehen, Steuern zahlen und Beiträge entrichten, Konsumieren, Weihnachten feiern und sich das schwachsinnige Fernsehprogramm reinziehen.<br />
<strong>1.</strong> Weil diese Familien dann höchst wahrscheinlich Österreicher <em>sind</em> und sich von den Deix-Figuren-ÖsterreicherInnen nur noch durch ein höheres Maß an Selbstreflexion, Höflichkeit und weniger <em>Mir-san-mir-Dünkel</em> unterscheiden. <span style="color: grey;">(Vorsicht *Ironie*)</span><br />
<strong>2.</strong> Weil der EuGH, der europäische Gerichtshof, Menschen, die fünf Jahre und mehr in einem Land der europäischen Union leben (und schmeck&#8217;s, da sind wir Mitglied), Bleiberecht gewährt!<sup><a href="http://www.kellerabteil.org/2007/10/blogger-gegen-platter-update/#footnote_2_78" id="identifier_2_78" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Oh ja, und in diesem Kontext fordere ich die &Ouml;VP auf, den Abgeordneten Spindellegger seiner &Auml;mter zu entheben. Auch &uuml;berfordert. Kennt sich nicht aus in einem Bereich, in dem er Grundlagenkenntnisse UN-BE-DINGT aufweisen m&uuml;sste. Worauf will ich hinaus? BP Heinz Fischer w&uuml;rde ein Bleiberecht ab 7 Jahren Aufenthalt begr&uuml;&szlig;en, sagt Heinz Fischer. Genau, 7 Jahre stellt sich HeiFi vor, koservative 7 Jahre und damit ganze zwo Jahre mehr als der EuGH meint. Trotzdem sieht &Ouml;VP-Mandatar Spindelegger rot. BP Heinz Fischer hat gar nichts zu begr&uuml;&szlig;en, sagt Spindelegger. Und er sagt, der Spindelegger n&auml;mlich, er w&auml;re befremdet, dass ein Bundespr&auml;sident hier so weit geht, sich etwas vorstellen zu k&ouml;nnen. Das d&uuml;rfen Bundespr&auml;sidenten nicht, findet Spindelegger offensichtlich und sagt es in der ZIB. Weil seiner Meinung nach sind Bundespr&auml;sidenten verpflichtet, sich in Parteipolitik nicht einzumischen. DER HAT EINEN HIEB, der Spindelegger. Erstens handelt es sich nicht um Parteipolitik, zweitens hat der Herr Spindelegger wohl weder Ahnung von der Verfassung noch von der Verfassungsgeschichte, und drittens ist Herr Spindelegger zweiter Nationalratspr&auml;sident. Und wenn es da ein hohes Amt im Staat gibt, das nahe legt, im parteipolitischen HickHack die Pappen zu halten, dann ist es das Amt einer Nationalratspr&auml;sidentIn, Herr Spindelegger. Aber doctor juris sein. Peinlich und besch&auml;mend.">3</a></sup></p>
<p><strong>Im Blickfeld</strong><br />
Tyndra kennt sich nicht mehr aus. <a href="http://tyndra.blogspot.com/2007/10/schlagzeile.html" target="_blank" class="broken_link"><em>Wieso traf Platter Arigona geheim?</em></a> Wieso wissen dann alle davon und berichten davon, wenn es ein Geheimtreffen war? Und Platter wurde doch von ihr erpresst, jetzt trifft er sich mit ihr? War es nur geheim, dass er ihr gesagt hat, <em>Es kann nicht sein, dass eine kleine Ausländerin mich erpresst</em>, <em>du gemeine Asylantin</em>.</p>
<p><strong>LaurenzEnnser</strong><br />
&#8230; hat der Causa bereits drei Einträge gewidmet. In <a href="http://laurenzennser.twoday.net/stories/4332398/" target="_blank" class="broken_link"><em>asyl vs. einwanderung</em></a> kommt er zu dem Resümee:</p>
<blockquote><p><em>die wurzel des übels liegt also darin, dass man hierzulande zu feig ist, um einerseits ein faires asylverfahren mit menschenrechtskonformem vollzug zu installieren, andererseits ein einwanderungssystem, das wirtschaftlich und demographisch vernünftig ist, und dabei jenen lebens- und arbeitschancen eröffnet, die sonst über die hintertüre asyl kommen.</em></p></blockquote>
<p>In <a href="http://laurenzennser.twoday.net/stories/4335860/" target="_blank" class="broken_link"><em>gnade, recht und scheinheiligkeit</em></a> erinnert er an die Mitverantwortung der SPÖ an diesem Fremdenrecht und in seinem dritten Beitrag rechnet er die <a href="http://laurenzennser.twoday.net/stories/4339085/" target="_blank" class="broken_link"><em>österreichische Lösung</em></a> hoch, die diese Causa wahrscheinlich nehmen wird.</p>
<p><strong>Die letzte Instanz</strong><br />
Der offizielle Weblog des <strong>Politbüros </strong>(siehe Logo) hat sich trotz schwieriger Aktenlage der Causa in mehreren Aussendungen angenommen. Nachdem die erste Mahnung <a href="http://blog.politburo.com/2007/10/schmts-euch-was.html" target="_blank" class="broken_link"><em>schämts euch was</em></a> nicht gefruchtet hat und Innenminister, Ministerium für Inneres und Regierung dieser obersten Warnung zum Trotz nicht einsichtig wurden, schob dieses Gremium mit höchster Autorität noch nach.<br />
Im nächsten Versuch versuchte es das Politbüro nicht mit einer Mahnung <em><a href="http://blog.politburo.com/2007/10/braver-pfarrer.html" target="_blank" class="broken_link">sondern mit Lob</a></em>. Dann musste allerdings wieder eingegriffen werden: die abschiebenden Instanzen haben übersehen, dass Arigona aus sprachlich gelagerten Gründen gar nicht aus OÖ abgeschoben werden kann. Das Politbüro <a href="http://blog.politburo.com/2007/10/in-zuug-eini-ghukt.html" target="_blank" class="broken_link"><em>klärt diesbezüglich auf</em></a>.</p>
<p><strong>Klenks WatchBlog</strong><br />
Man verzeihe mir die bissige Pauschalierung, Österreichs einziger  überragender Print-Journalist, Florian Klenk hat auch gebloggt. Das heißt, er hat nicht nur den zu erwartenden längeren Artikel im Falter geschrieben sondern auf <a href="http://www.florianklenk.com/" target="_blank" class="broken_link"><em>Klenks Erkundungen</em></a> darauf aufmerksam gemacht, dass <a href="http://www.florianklenk.com/2007/10/platters_kleindienste.php" target="_blank" class="broken_link"><em>die Staatsanwaltschaft gegen die Spitzenbeamten des Innenministeriums ermitteln müsste</em></a>.&#8217;</p>
<p>(In selbiges Horn stößt übrigens auch Peter Pilz in seinem aktuellen Tagebucheintrag.)</p>
<p><strong>Kellerabteil</strong><br />
Klenks Falter-Artikel nehm&#8217; ich nun zum Anlass auf ungehörige Selbstreferenz. Zu diesem Artikel habe ich nämlich in meinem letzten <a href="http://www.kellerabteil.org/?p=74" target="_blank"><em>Platter-related Eintrag</em></a> verlinkt. Dort zu finden auch ein Video, ein Interview Platters und einige Betrachtungen und Analysen meinerseits, all for the prize of one.<br />
Zuvor hatte ich im Eintrag <a href="http://www.kellerabteil.org/?p=71" target="_blank"><em>Franzobel setzt nach, Platter auch</em></a> die ideologische Nähe, identische Argumentationslinie und Sprachverwandtschaft Platters mit den üblichen Verdächtigen Haider, Strache und Westenthaler analysiert. Außerdem lag mir einiges daran nachzuweisen, dass all das, was im Falle der Familie Zogaj viele Menschen entsetzt bereits Monate vorher in zahlreichen anderen Fällen offen sichtbar gewesen war.</p>
<p><strong>weitere shout out&#8217;s</strong><br />
Zu <a href="http://lydschi.soup.io/" target="_blank" class="broken_link"><em>Lydschi&#8217;s klarer Suppe</em></a> muss ich verlinken, nicht so sehr, weil er mein Video eingebettet hat und einige kurze Zitate zur Debatte in seine Suppe eingestreut  hat, sondern weil er gnadenlos geniale Bilder eines chinesischen(?) Künstlers online hat. Zwar off-topic aber wirklich ein Muss.</p>
<p><strong>Sabine </strong>verfolgt die Vorgänge rund um unser österreichisches Asylgebaren aus dem Ausland, ist wahrscheinlich froh, dass sie nach London gezogen ist, und <a href="http://www.kakanien.ac.at/weblogs/imaginesee/index_html" target="_blank" class="broken_link"><em>postet jedenfalls weiterhin in kakanien</em></a>.</p>
<p><strong>rm</strong> hat auf seinem Blog <em>Freiheit, Meinung, Recht</em> einen längeren Eintrag zum aktuellen <a href="http://artm-friends.at/zivilcourage/?p=69" target="_blank" class="broken_link"><em>Wirbel rund um die Zogajs</em></a> online. Er sagt u.a.,</p>
<blockquote>
<p align="left"><em>das geschieht der Regierung, die für diese katastrophal unmenschlichen Gesetze verantwortlich ist, recht.</em></p>
</blockquote>
<p>&#8230; und stellt einige Fragen, die ich schwer berechtigt finde. Und notwendig, dass sie von mehr Menschen gestellt würden.</p>
<p><strong>cdw </strong>stellt nicht nur fest, dass <a href="http://cdwsblog.blogspot.com/2007/10/der-druck-wchst.html" target="_blank" class="broken_link"><em>für Platter der Druck wächst</em></a>. Eine ungewohnte Situation, normalerweise ist er für das unter-Druck-setzen zuständig. Er schlägt der Regierung auch einen Angriff auf Liechtenstein vor. Zur Ablenkung. Zum Zynismus der verantwortlichen Personen würde es passen und das Handbuch für Machtpolitiker schlägt in inneren Krisensituationen bekanntermaßen solche kriegerischen Ablenkungsaktionen vor.</p>
<p>Einen beherzten <a href="http://falconarthur.spaces.live.com/Blog/cns!8F77CB33D8CBA28D!284.entry" target="_blank" class="broken_link"><em>offenen Brief an unseren Herrn BMI</em></a> hat <strong><span id="ctl00_MainContentPlaceholder_ctl01_ctl00_lblEntry">Arthur Hutterer</span></strong> auf seinem neuen Blog/Space geschrieben.</p>
<p>Anna und Franz Wieser fragen auf ihrem Blog <strong>cogitation</strong>, <a href="http://frawie.twoday.net/stories/4332297/" target="_blank" class="broken_link"><em>Lernen wir aus dem Fall Zogaj?</em></a> und sprechen den offensichtlichen Widerspruch zwischen der österreichischen Asyl- und Einwanderungspraxis und den Aussagen der PolitikerInnen an, dass wir europäische Staaten uns alle um Zuwanderung bemühen müssten.</p>
<p><strong>Solar Disko, Österreich-Blog, Medienschelte</strong><br />
Thematisch passend zu LANs Analyse <a href="http://solardisko.jogspace.net/2007/10/12/und-wenn-ich-jetzt-schon-bei-jogspace-bin/" target="_blank" class="broken_link"><em>verweist Solar Disko</em></a> auf den Befund der Machtlosigkeit der PolitikerInnen gegenüber einer Videobotschaft eines sympathischen weinenden Mädchens. Der Link führt zur Zeitschrift Datum und zum Eintrag <em>Hajek bloggt</em>, was ich wiederum nicht so weltbewegend finde, dass ich es direkt verlinken würde.</p>
<p>Nicht weniger passend die Einträge des <a href="http://oesterreichblog.twoday.net/stories/4343242/" target="_blank" class="broken_link"><em>&#8220;Österreich&#8221;-Blogs</em></a> (warum schläft der immer mehr ein?) und des <a href="http://medienschelte.at/2007/10/11/gluck-definiert/" target="_blank" class="broken_link"><em>Blogs Medienschelte</em></a> (ups, seit wann gibt es die?) zur Berichterstattung.</p>
<p><strong>Technorati und das Ausland</strong><br />
Verdammt amüsant-interessant finde ich folgende Entwicklung. Als ich am Montag via Technorati BlogEinträge zum Fall Platter gesucht hatte, da gab&#8217;s das noch nicht: <a href="http://www.technorati.com/search/zogaj?language=n&amp;authority=n" target="_blank">jede Menge Treffer in Sprachen</a>, derer ich nicht mächtig bin.<br />
Aktueller Stand, Suchbegriff &#8216;Zogaj&#8217;: 150 Treffer ohne Einschränkung, 73 Treffer mit der Einschränkung auf &#8216;Deutsch&#8217;.</p>
<p>Ach ja, und die <em>google Blog-Suche </em>kommt beim Suchbegriff &#8216;Zogaj&#8217; bereits auf 570??? Treffer. Da geb ich leichterdings &#8230; w.o.</p>
<p>Für Deutschland und die Blog-Plattform <a href="http://www.readers-edition.de/2007/10/10/em-land-oesterreich-ii-schlechtes-fremdenrecht-15-jaehrige-taucht-nach-selbstmorddrohung-wieder-auf/" target="_blank" class="broken_link"><em><strong>Readers Edition</strong> fasst Heinz-Peter Tjaden</em></a> die Geschehnisse in der Sprache journalistischer Berichterstattung zusammen.</p>
<p>Und der <strong>Online-Standard</strong> hat spät aber doch die <em><a href="http://derstandard.at/?url=/?id=3066902" target="_blank">Reaktionen aus dem Ausland</a></em> entdeckt. Samt Screenshots !! LOL<br />
Ich verlinke halt ungernst zum Standard. Die Seiten sind zu bald im Archiv und ich frag&#8217; mich regelmäßig <em>wofür</em>? Weil sie nach eigenem Ermessen eine Qualitätszeitung sein wollen? Nochmal LOL. Dennoch, hier der Link zum <a href="http://derstandard.at/?ressort=integrationpolitik" target="_blank"><em>Themenbereich Asyl beim Standard</em></a>. Als Dankeschön dafür, dass sie jede Menge kritische Kommentare eingeholt und publiziert haben.</p>
<p>Last but not least, unter der Zwischenüberschrift &#8216;Ausland&#8217;, auch auf dem &#8220;<em>Das Blog von Robert Misik</em>&#8221; findet sich eine <a href="http://www.misik.at/texte-aus-der-taz-berlin/das-madchen-und-der-minister.php" target="_blank" class="broken_link"><em>Causa-Zusammenfassung</em></a>. Jene nämlich, die <strong>Misik</strong> für die <em><strong>taz</strong></em> geschrieben hat.</p>
<p>&#8230;</p>
<p>ok. &#8230; <em>pfff</em>.</p>
<p>das war&#8217;s soweit einmal. <em>Danke für die Aufmerksamkeit</em>, keep it up &amp; keep interchangin&#8217;.</p>
<div style="text-align: center;">&#8212;</div>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_78" class="footnote">Mein Interesse kann ich zurückverfolgen mindestens in das Jahr 2003, seit dem ich Berichte zur Bedeutung des Mediums speichere. Davor hatte ich mich etwas mit freien Medien beschäftigt und so war es nur eine Frage der Zeit, auf das Phänomen Blog zu stoßen. Eine Wende hat das distanziert &#8216;kommunikationswissenschaftliche&#8217; Interesse im letzten Sommer im Vorfeld der NR-Wahlen genommen. Seit damals nutze ich Feed-Reader, um Blogs kontinuierlich zu verfolgen. D.h. seit damals ist mir diese Seite der rss-Technologie vertrauter, seit damals kenne ich österreichische Seiten, die BlogSoftware nutzen und seit damals lerne ich Monat für Monat neue Seiten kennen. Und ich lerne die tatsächlichen &#8216;Blogs&#8217; schätzen, d.h. die Seiten, die auch von der Kommunikationskultur her Blogs sind und sich nicht auf die Nutzung der Software beschränken. Irgendwann wollte ich dann selbst diese Software <em>learning by doing</em> ausprobieren, v.a. ein praktisches <em>feeling </em>für die Textsorte, die Logik des Blogs, die Möglichkeiten bekommen. Dazu ist das Kellerabteil vor 10 Monaten online gegangen, mit dem technischen backing von <a href="http://wolfgang.plaschg.net/" target="_blank" class="broken_link">Wolfgang</a>, seines Zeichens Entwickler des genialen <a href="http://wolfgang.plaschg.net/bibwiki/" target="_blank" class="broken_link"><strong>BibWiki</strong></a>. Bis zuletzt war es allerdings lediglich zweierlei für mich, eine private Spielwiese für ein Schreibtraining und ein Dampf-Ablassen sowie zweitens eine Plattform zur Unterstützung meiner Vortrags- und Trainertätigkeit.</li><li id="footnote_1_78" class="footnote">Die Grünen hatten es online gestellt. Jetzt ist es weg. Freilich hatten es zu dem Zeitpunkt schon ausreichend Menschen d/l.</li><li id="footnote_2_78" class="footnote">Oh ja, und in diesem Kontext fordere ich die ÖVP auf, den Abgeordneten Spindellegger seiner Ämter zu entheben. Auch überfordert. Kennt sich nicht aus in einem Bereich, in dem er Grundlagenkenntnisse UN-BE-DINGT aufweisen müsste. Worauf will ich hinaus? <a href="http://orf.at/?href=http%3A%2F%2Forf.at%2Fticker%2F267908.html" target="_blank">BP Heinz Fischer würde ein Bleiberecht ab 7 Jahren Aufenthalt begrüßen</a>, sagt Heinz Fischer. Genau, 7 Jahre stellt sich HeiFi vor, koservative 7 Jahre und damit ganze zwo Jahre mehr als der EuGH meint. Trotzdem sieht ÖVP-Mandatar Spindelegger rot. BP Heinz Fischer hat gar nichts zu begrüßen, sagt Spindelegger. Und er sagt, der Spindelegger nämlich, er wäre befremdet, dass ein Bundespräsident hier so weit geht, sich etwas vorstellen zu können. Das dürfen Bundespräsidenten nicht, findet Spindelegger offensichtlich und sagt es in der ZIB. Weil seiner Meinung nach sind Bundespräsidenten verpflichtet, sich in Parteipolitik nicht einzumischen. DER HAT EINEN HIEB, der Spindelegger. Erstens handelt es sich nicht um Parteipolitik, zweitens hat der Herr Spindelegger wohl weder Ahnung von der Verfassung noch von der Verfassungsgeschichte, und drittens ist Herr Spindelegger zweiter Nationalratspräsident. Und wenn es da ein hohes Amt im Staat gibt, das nahe legt, im parteipolitischen HickHack die Pappen zu halten, dann ist es das Amt einer NationalratspräsidentIn, <a href="http://www.spindelegger.at/index.html" target="_blank" class="broken_link">Herr Spindelegger</a>. Aber <em>doctor juris</em> sein. Peinlich und beschämend.</li></ol><p>Ähnliche Einträge:<ol>
<li><a href='http://www.kellerabteil.org/2007/12/blogger-gegen-platter-ii/' rel='bookmark' title='Blogger-gegen-Platter II'>Blogger-gegen-Platter II</a></li>
<li><a href='http://www.kellerabteil.org/2010/06/genug-ist-schon-lang-ich-bin-dabei/' rel='bookmark' title='genug ist schon lang. ich bin dabei.'>genug ist schon lang. ich bin dabei.</a></li>
<li><a href='http://www.kellerabteil.org/2008/09/derbystimmung-bei-lif-gegen-grune/' rel='bookmark' title='Derbystimmung bei LIF gegen Grüne?'>Derbystimmung bei LIF gegen Grüne?</a></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.kellerabteil.org/2007/10/blogger-gegen-platter-update/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Franzobel setzt nach, Platter auch</title>
		<link>http://www.kellerabteil.org/2007/10/franzobel-setzt-nach-platter-auch/</link>
		<comments>http://www.kellerabteil.org/2007/10/franzobel-setzt-nach-platter-auch/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 07 Oct 2007 23:42:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hc voigt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Habe ich gestern an dieser Stelle Robert Menasse dafür gedankt, dass er mir nicht nur aus der Seele gesprochen hat, sondern mit dem gleichen Problem ringend, dieses Problem vor mir und viel besser gelöst hat, so danke ich heute Franzobel für seinen Text, seine Rede bei der Sympathiekundgebung in Frankenburg und den Abdruck im Standard. [...]
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Habe ich gestern <a target="_blank" href="http://www.kellerabteil.org/?p=70">an dieser Stelle</a> Robert Menasse dafür gedankt, dass er mir nicht nur aus der Seele gesprochen hat, sondern mit dem gleichen Problem ringend, dieses Problem vor mir und viel besser gelöst hat, so danke ich heute Franzobel für seinen Text, seine Rede bei der <a target="_blank" href="http://ooe.orf.at/stories/226844/">Sympathiekundgebung in Frankenburg</a> und den <a target="_blank" href="http://derstandard.at/?id=3064724">Abdruck im Standard</a>.</p>
<p><strong>Österreich gegen Österreich</strong><br />
Im Zuge des Lesens dieser Rede ist mir freilich ein strategischer Fehler unterlaufen. Ich habe die Postings unter diesem Beitrag im <a target="_blank" href="http://derstandard.at/?id=3064724">Online-Standard</a> gelesen. Vielleicht auch, weil <a target="_blank" href="http://www.franzobel.at/" class="broken_link">Franzobel</a> in seinem Text, seiner Rede darauf zu sprechen kommt. Passiert mir mittlerweile nicht mehr oft, aber es passiert. Es illustriert aber ganz treffend den Krieg um die Deutungsmacht in der Öffentlichkeit.</p>
<p>Es läuft immer nach dem selben Muster ab, konkurrierende Deutungen der Wirklichkeit:<br />
Österreich ist ein Einwanderungsland &#8211; Österreich ist kein Einwanderungsland, private Unternehmen wirtschaften besser als der Staat &#8211; Unternehmer und Manager kümmern sich nur um ihren Gewinn, geht&#8217;s der Wirtschaft gut, geht&#8217;s den Menschen gut &#8211; es herrscht eine Politik der sozialen Kälte, Österreich ist ein schönes Land der Berge, der Heimatverbände, der Loden, der Salzburger Festspiele und der kernigen SteirerBuam &#8211; Österreich ist das Land von Schnitzler, Horvath und Jelinek, von Freud, dem Wiener Kreis und des Roten Wiens, wir sind ein Rechtsstaat und Gesetze müssen vollzogen werden &#8211; wir haben einen Rechtsstaat und der wird durch Menschenrechtsverletzungen unterminiert.</p>
<p><span id="more-71"></span>Es setzt sich etwas fort, woran ich die letzten Tage wieder öfter denken musste, es ringt Österreich gegen Österreich. Welche Deutung, was &#8220;Wir&#8221; sind setzt sich durch?<br />
Die Vorteile liegen klar bei jenen, die in den Massenmedien zitiert werden, deren <a target="_blank" href="http://ooe.orf.at/stories/227037/">PK&#8217;s</a> besucht und kommentiert werden, die Sendezeit im Rundfunk bekommen. Im Großen und Ganzen also jene – ich setze das wieder unter Anführungszeichen – &#8220;Volksvertreter&#8221;, die derart Menschen verachtende und zumindest in der Anlage menschenrechtswidrige Gesetze fordern, befördern und beschließen. Sie geben eine Stimmung vor. Sie setzen Themen, drängen andere in den Hintergrund. Sie behaupten für Österreich zu sprechen. Sie verwenden das &#8220;WIR&#8221; an allen möglichen Stellen, wo dieses wir nicht angebracht ist, und sie verwenden dieses &#8220;WIR&#8221; um sich dahinter zu verstecken.</p>
<p>Auf der anderen Seite, in <em>the left corner</em>(?), jene, die sich das nicht gefallen lassen, dass erstere, die mit dem <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sendezeit" class="broken_link">Airplay</a>, behaupten, ganz Österreich stünde hinter ihnen.<br />
Wie peinlich sind denn PolitikerInnen, die ständig mit dieser flachen wie peinlichen Ansage kommen müssen, dass sie <em>ja gerade in letzter Zeit soviel Zuspruch bekommen</em> hätten.</p>
<p><strong>Platter bekommt zustimmende Emails und unterstützende Postings</strong><br />
Genau, Platter wird nicht müde zu erklären, wie viel Unterstützung er nicht bekommt. Er hat natürlich auch jede Menge zustimmende Mails bekommen, sagt er:</p>
<p>Und? Die Mails stehen jetzt wofür? Dass Sie die Mehrheit hinter sich haben, dass sie <em>durch diese Mails</em> demokratisch legitimiert sind?</p>
<p>So gesehen könnten wir die Postings im Internet auch zur demokratisch legitimierenden Mehrheit hinzuzählen, die hinter dem BMI und seinen Taten steht. Ein wenig aufgerundet und es ist tatsächlich Österreich, das hinter ihm steht. Und nicht nur die andere Seite, <em>the right corner</em>(?).<br />
Die Postings, in denen die AsylantInnen etwa schwupp-di-wupp zu &#8220;Straftätern&#8221; umformuliert werden. (Ein Beispiel aus dem Postingbereich unter dem Franzobel-Text.)</p>
<p>Wie kommen &#8220;Wir&#8221;, d.h. manche Menschen dazu, AsylantInnen zu Straftätern umzudichten? AsylantInnen, in dem Falle aus dem Kosovo, nur mal kurz zur Erinnerung, das sind Menschen, die einem Krieg entkommen sind. Es war dieser Kosovokrieg im Gefolge der <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jugoslawienkriege" class="broken_link">Jugoslawienkriege</a>, jener Kriege, die durch die schnelle <a target="_blank" href="http://www.friwe.at/jugoslawien/krieg/ursachen/hofbauer.htm" class="broken_link">Unterstützung Deutschlands und Österreichs</a> für die Unabhängigkeitserklärungen Sloweniens und Kroatiens angeheizt wurden.</p>
<p><strong>Haider, Schlögl, Fuchs, Westenthaler, Strache, Platter</strong><br />
Könnte es sein, dass sie nur nachplappern, was jene ersteren mit Airplay ihnen ständig (und wieder und wieder und wieder und wieder) vorbeten? Könnte es sein, dass diese PolitikerInnen im Verbund mit anderen, die es dann sichtbar übertreiben, von Vorverurteilungen, Dämonisierungen, erfundenen Feindbildern leben?<br />
À la der Feind, wenn er nur abwertend genug gemalt ist, sammelt die Getreuen hinter mir und gibt ihnen ein Überlegenheitsgefühl, dass sie mir gegenüber dankbar sein lässt. Oder à la, wenn ich dieses Gesetz, diese Politik durchbringen will (und die bringt&#8217;s, glaub mir), dann erzeugen wir mal diese Situation, wo das Gesetz dann <em>gegen </em>einen fiktiven Feind helfen soll.</p>
<div align="center">&#8212;<br />
<img src="http://www.kellerabteil.org/images/platterSager.jpg" /><br />
&#8212;</div>
<p>Platter im Interview, als wahrer Spezialist für Vorverurteilungen (oben im Bild ein Beispiel aus dem April 2007), verteidigt er hier im folgenden Tonbeispiel recht unverhohlen seine semantischen Tricks. Seine Pflicht sind diese Vorverurteilungen, sagt er:</p>
<p>Übrigens, hierbei handelt es sich nicht um das Interview vom Freitag, dem 5. Oktober. Diese letzte Sequenz entstammt einem Interview aus dem Mittagsjournal des 14. Juli 2007.</p>
<p>Momentan herrscht die Empörung und Berichterstattung zum (Einzel-)Fall Zogaj vor. Das Interview von Mitte Juli, also gut zweieinhalb Monate früher illustriert nachhaltig, dass dem aktuellen Einzelfall bereits jede Menge anderer Einzelfälle vorausgegangen sind. Und jede Menge verlogene Beschönigungen, Nebelgranaten und Falschmeldungen Platters.</p>
<p>Hier das nächste Tonbeispiel, die Einleitung zum &#8216;Im Journal zu Gast&#8217;-Interview mit BMI Platter vom Juli 2007:</p>
<p><strong>Tarnen, Täuschen und Täter-Opfer-Umkehr</strong><br />
Das ist nun mal das politische Geschäft. Und das politische Geschäft wird nun mal unter Ausnutzung der Deutungsmacht betrieben, die man hat, wenn einem das Airplay sicher ist. Airplay heißt, eine Stimme haben und diese Stimme nutzen, um andere Stimmen zum Schweigen zu bringen. Airplay heißt, ich kann meine Deutung der Wirklichkeit in den Raum stellen und ihr könnt nichts dagegen tun. Airplay heißt, ich kann meine Überlegungen und Überzeugungen ausbreiten, über mich reden, nochmals über mich reden, drei weitere Minuten dem widmen, wie es mir dabei geht, wenn ich meine Verantwortung für Österreich wahrnehme und noch etwas anhängen, was mich in einem besseren Licht erscheinen lässt.</p>
<p>Aber wehe, dass jene, die von mir vorverurteilt wurden, womit ihnen die Hälfte der Leute sowieso nicht mehr glaubt, selbst wenn sie etwas sagen können, wehe wenn die eine Videobotschaft nutzen, um ein Gesicht zu bekommen und eine konkrete Stimme zu artikulieren. ERPRESSUNG! Wo kämen wir da hin, wenn alle ihre Stimme erheben, denen das von vornherein abgesprochen wird? Das kann sich der Rechtsstaat nicht bieten lassen, sagt Platter.</p>
<p>Hier jedoch ein anderer Ausschnitt aus dem letzten Interview vom 5. Oktober. Platter ist auch hier empört. Recht hat er, man kann ihm doch nicht vorwerfen, was unabhängige Gerichte entscheiden:</p>
<p>Einen Tag vorher, ebenfalls im Ö1 Mittagsjournal, ein Bericht zur <a target="_blank" href="http://oe1.orf.at/inforadio/81805.html" class="broken_link">Arbeit des unabhängigen Bundesasylsenats (UBAS)</a>. Zu hören ist unter anderem die stellvertretende Vorsitzende des UBAS Richterin Ulrike Wintersberger. Sie erklärt die Einzelprüfung heikler Familienabschiebungen:</p>
<p>Richtig gehört, das war kein unabhängiges Gericht, das im Fall der Familie Zogaj entschieden hat, wie es dem Herrn Platter gelegen wäre, dass wir das glauben:</p>
<blockquote><p><em>Sie können doch mir nicht zum Vorwurf machen, was ein unabhängige Gericht entscheiden.</em></p></blockquote>
<p>Da war der unabhängige Bundesasylsenat noch gar nicht zuständig. Die Kriterien des Artikel 8 der Menschenrechtskonvention zum <em>Eingriff ins Familienleben</em> und der <em>Grad der Integration</em> wäre <em>im Fall der kosovarischen Familien sehr wohl zum tragen gekommen, sagt Ulrike Wintersberger</em> &#8230;</p>
<blockquote><p><em>.. allerdings sei zu jenem Zeitpunkt als diese Entscheidungen getroffen wurden, noch das Innenministerium zuständig gewesen, und nicht der Bundesasylsenat.</em></p></blockquote>
<p>Es mag sich jede und jeder selbst entscheiden: Platter, der aufrechte verantwortungsbewusste Verteidiger des Rechtsstaats?<br />
Oder Platter, der jämmerliche Feigling, der sich hinter verlogenen Deutungsversuchen versteckt?</p>
<p>Auch in den Foren tobt weiter der Kampf um die Deutung. Im Postingbereich zum Franzobel-Text die zwei Postings, die meinen heutigen Beitrag hier im Kellerteil evoziert haben:</p>
<p>User <strong>Bauti11</strong> (5 Minus-Bewertungen, 5 Plus):</p>
<blockquote><p><em>halb so wild<br />
Lieber Franzobel, sie sind halt ein Schriftsteller, sie sind einer der Künstler, die Österreich so schön machen. Man muss Ihnen einfach verzeihen, auch wenn Sie Unrecht haben. Also: Die Gesetze des Rechtsstaates müssen vollzogen werden, auch wenn sie Ihnen nicht passen.</em></p></blockquote>
<p>Politik ist das Spiel mit dem Imaginären. Warum verdammt noch mal, ist es so schwierig, nicht darauf einzusteigen?<br />
Weil wir unsere &#8220;Wir&#8221;-Identität nicht der Definition der jeweils anderen überlassen wollen:<br />
User <strong>kellerabteil</strong> (3 Minus, 2 Plus):</p>
<blockquote><p>Re: halb so wild<br />
<em>Sie haben es immer noch nicht kapiert.<br />
Der BMI, ebenso wie &#8211; nonaned &#8211; sein ihm unterstelltes und weisungsgebundenes Ministerium, ebenso wie die ÖVP, sie alle argumentieren zwar, dass hier &#8220;rechtmäßig&#8221; vollzogen werden MÜSSE.<br />
Sie wiederholen das allerdings nur deshalb so gebetsmühlenartig, um davon abzulenken, und um darauf nicht einzugehen, dass dieser Vollzug wie er durchgeführt wird NICHT RECHTMÄßIG ist.</em></p>
<p><em>Es ist also das nachgerade Gegenteil von dem, was der BMI, was die ÖVP und was Sie behaupten.<br />
Diese Abschiebungen, die im Ausland nicht zu Unrecht als Deportationen bezeichnet werden, sind nicht nur moralisch UNRECHT, sie sind auch vor dem österreichischen Recht Unrecht.</em></p>
<p><em>Ham Sie&#8217;s jetzt kapiert?<br />
Oder wollen Sie es nicht kapieren.</em></p></blockquote>
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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Die Herbstlohnrunde und die Sorge ums Wirtschaftswachstum</title>
		<link>http://www.kellerabteil.org/2007/09/die-herbstlohnrunde-und-die-sorge-ums-wirtschaftswachstum/</link>
		<comments>http://www.kellerabteil.org/2007/09/die-herbstlohnrunde-und-die-sorge-ums-wirtschaftswachstum/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 28 Sep 2007 21:31:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hc voigt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wird das Thema &#8216;Lohnrunde&#8216; in der Berichterstattung irgendeines Massenmediums berührt, so lautet die die Message quer durch den Massenmedienmonokulturgemüsegarten: Also mal ruhig ihr Lohnabhängigen, nicht da vorlaut etwas &#8216;verlangen&#8217;, von dem ihr eh nichts versteht, weil, wenn man euch mehr Geld verdienen ließe, dann wär das für unser aller Wirtschaft nicht gut, und also geht [...]
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wird das Thema &#8216;<em><strong>Lohnrunde</strong></em>&#8216; in der Berichterstattung irgendeines Massenmediums berührt, so lautet die die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Subtext" target="_blank" class="broken_link"><em><strong>Message</strong></em></a> quer durch den Massenmedienmonokulturgemüsegarten:</p>
<blockquote><p>Also mal ruhig ihr Lohnabhängigen, nicht da vorlaut etwas &#8216;verlangen&#8217;, von dem ihr eh nichts versteht, weil, wenn man euch mehr Geld verdienen ließe, dann wär das für unser aller Wirtschaft nicht gut, und also geht das nicht so, wie ihr euch das vielleicht in eurer naiv-einseitigen Sicht vorstellen mögt, und eigentlich, wenn ihr uns nur machen lasst und euch mit dem bescheidet was euch gnädig zugestanden wird, dann ist das in Wirklichkeit auch für euch besser.</p></blockquote>
<p><span style="text-decoration: line-through;">Verbrämt</span> Formuliert wird diese Message etwa so</p>
<blockquote><p><a href="http://debatte.welt.de/kolumnen/19/walters+winkel/119/wir+brauchen+lohnrunden+der+vernunft" target="_blank">Wir brauchen Lohnrunden der Vernunft</a>.<sup><a href="http://www.kellerabteil.org/2007/09/die-herbstlohnrunde-und-die-sorge-ums-wirtschaftswachstum/#footnote_0_69" id="identifier_0_69" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Beispiele g&auml;be es viele und wir kennen sie alle. Ich finde diesen hier verlinkten Debattenbeitrag einfach wunderbar symptomatisch. Au&szlig;erdem, er ist vom Chefvolkswirt der Deutschen Bank. Uuuhh uuh uh.">1</a></sup></p></blockquote>
<p><strong>Wie funktioniert die Message?</strong><br />
Diese zentrale und zu Grunde liegende Aussage behauptet dreierlei:<br />
<strong><em>Erstens </em></strong>stellt sie einen direkten Zusammenhang zwischen Lohnabschlüssen und dem Wirtschaftswachstum der Volkswirtschaft her.<br />
<strong><em>Zweitens </em></strong>wird dieser Zusammenhang ausschließlich in eine Richtung gehend definiert, niedrige Lohnsteigerungen kommen der Wirtschaft zu gute, hohe Abschlüsse schaden der österreichischen Wirtschaft, also der Volkswirtschaft, also uns allen.<br />
<strong><em>Drittens </em></strong>steckt in dieser Aussage eine klare Wertung. Lohnabhängige sind Kinder. Es ist verständlich, dass sie etwas &#8220;wollen&#8221;. Kinder wollen immer irgendetwas, aber sie können die Konsequenzen noch nicht erfassen. Wir (Unternehmer, Wirtschaftsexperten, Politiker) müssen in größeren Zusammenhängen denken (Standortwettbewerb und so) und die Verantwortung – natürlich auch für die Kinder – wahrnehmen. Wir handeln dementsprechend verantwortungsbewusst im Sinne dessen, was das beste für unser aller Zukunft ist. Daddy kümmert sich schon darum.</p>
<p>Dazu wie das funktioniert, möchte ich ein knappe und schnelle Analyse des Ö1 Mittagsjournals vom 28. September 2007 anbieten.</p>
<p><span id="more-69"></span></p>
<p><strong>Analyse des Mittagsjournals vom 28. September</strong><br />
Es beginnt mit der Meldungsübersicht. An erster Stelle steht freilich Burma bzw. Myanmar. An zweiter Stelle folgt bereits &#8216;<em>Wie geht es der österreichischen Wirtschaft?</em>&#8216;:</p>
<p>Gut. An diese Sprachregelung haben wir uns bereits gewöhnt. Der Begriff &#8216;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Volkswirtschaft" target="_blank" class="broken_link">Volkswirtschaft</a>&#8216; ist unangenehm, in ihm schwingt ganz etwas anderes und viel mehr mit, als im Begriff &#8216;Wirtschaft&#8217;. Der Zusatz &#8216;österreichische&#8217; Wirtschaft macht umgekehrt wiederum klar, dass es sich um ein nationales Interesse handelt.<br />
Nein, wir reden schon lange nicht mehr von Volkswirtschaft. Das hieße schließlich von Haushalten <em>und </em>Unternehmen, von Privatwirtschaft <em>und </em>öffentlichen Gütern gemeinsam reden, von volkswirtschaftlichem Nutzen oder Erfolg und nicht nur vom privatwirtschaftlichen Nutzen.</p>
<p>Verstärkt wird der begriffliche Kniff dadurch, dass wir immer nur von <em>der </em>Wirtschaft reden, als hätten wir es mit einer Person zu tun. À la die Wirtschaft <em>leidet</em>, die Wirtschaft <em>sagt </em>nein, die Wirtschaft wird das sicher nicht <em>hinnehmen</em>, die Wirtschaft ist <em>gesund</em>.<br />
Durch diese <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Anthropomorphismus" class="broken_link">Personalisierung</a> eines – eigentlich – sozialen Systems, das wir viel besser auch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Soziologische_Systemtheorie#Erweiterung_und_Neuformulierung_durch_Luhmann" target="_blank" class="broken_link">Wirtschaftssystem</a> nennen könnten, werden gültige Gesetzmäßigkeiten verborgen und andere behauptet. Kann &#8216;<em>eine</em>&#8216; Wirtschaft denn <em>krank </em>sein? Wie <em>leidet </em>denn eine Volkswirtschaft, wenn sie <em>leidet</em>? (.. und überhaupt, seit wann ist <em>Leiden </em>in unserer christlich geprägten Gesellschaft etwas schlechtes?)</p>
<p><strong>Wie geht s uns denn?</strong><br />
Aber wie dem auch sei, die Frage lautet, wie geht&#8217;s denn unserer Wirtschaft? Ja genau, wie geht es Ihnen denn so? Alles roger?<br />
In Minute Drei des Mittagsjournals gibt die erste Antwort, nicht mehr als eine kurze Meldung, der längere Bericht folgt später:</p>
<p>Soso. Wir wachsen noch. Wie bitte? <a href="http://www.nachdenkseiten.de/?p=2635" target="_blank" class="broken_link">Aufschwung?</a> Ah, Sie wachsen <em>endlich wieder</em>. Na sehr gut, das heißt, es geht uns gut, oder? Fein.<br />
Oje, aber es geht schon wieder bergab? Sie merken&#8217;s schon? Jaja, die Gesundheit. Ein Kreuz ist das mit dem Kreuz, wem sagen sie das. Es is ja schon ein Wunder, wenn man in diesen Zeiten und unter solchen Umständen gesund zu bleiben vermag.<br />
Ham&#8217; s eigentlich Anspruch auf Krankenstand? Is ja heut nimma so &#8230;</p>
<p><strong>Immobilienkrise </strong>in den USA und die <strong>Inlandsnachfrage</strong>?<br />
Gottseidank ist die drüben, die <a href="http://radiokulturhaus.orf.at/inforadio/79025.html?filter=2" target="_blank" class="broken_link">US-Immobilienkrise</a>. Sollt uns eigentlich nichts ausmachen, die Vogelgrippe ist ja auch nicht gekommen, oder? Und in den Medien hab ich <a href="/images/immo_krise1.jpg" target="_blank">ü</a>-<a href="/images/immo_krise2.jpg" target="_blank">ber</a>-<a href="/images/immo_krise3.jpg" target="_blank">all</a> gelesen, die wirkt sich auf uns nicht aus. Also, nicht unterkriegen lassen. Oder samma vielleicht, wie mir scheint, ein bißchen hypochondrisch veranlagt, gell?<br />
Und die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Binnennachfrage" target="_blank" class="broken_link">Inlandsnachfrage</a>, ja mein Gott, das kann doch nur ein Missverständnis sein. Wir sollten doch sparen und keine Schulden machen. <em><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Karl-Heinz_Grasser#Politik" target="_blank" class="broken_link">Ein guter Tag beginnt mit </a>einem konsolidierten Haushalt</em><sup><a href="http://www.kellerabteil.org/2007/09/die-herbstlohnrunde-und-die-sorge-ums-wirtschaftswachstum/#footnote_1_69" id="identifier_1_69" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Ha, &amp;#8220;Haushalt&amp;#8221;. Aber bei der Frage, wie geht es der &ouml;sterreichischen Wirtschaft? sind die privaten Haushalte ja wahrscheinlich doch au&szlig;en vor, d.h. gar nicht so gemeint.">2</a></sup>, hieß es, null Defizit war die Devise (oder &#8220;<a href="http://www.ballhausplatz.at/johcgi/ball/TCgi.cgi?target=thema&amp;thema=19&amp;ID_News=382" target="_blank" class="broken_link">Nulldefizit</a>&#8220;, aber das hab ich nie ganz verstanden).<br />
&#8216;<em>Schwache Inlandsnachfrage</em>&#8216;, wenn es nichts schlimmeres ist, das lässt sich doch leicht beheben! Ein ordentliches Plus in der Herbstlohnrunde mit deutlichen Kaufkraftzuwächsen für unsere privaten Haushalte und das renkt sich wieder ein!!! Sowieso hoch an der Zeit, verdammt noch mal. Und dann haut das mit der Binnennachfrage gleich viel besser hin.</p>
<p><strong>Meldung zur Herbstlohnrunde</strong><br />
Selbiges Mittagjournal. Es folgt bereits die Meldung, dass es gerade eben heute in die Herbstlohnrunde geht. Bei dem Thema waren wir gerade. Stichwort &#8216;Inlandsnachfrage&#8217;. Das Rezept ist wohl klar, mehr Geld in den privaten Haushalten kurbelt die Nachfrage an und <em>unsere österreichische Wirtschaft</em> hat ein Problem weniger. Wunderbar wie sich alles erledigt. <img src='http://www.kellerabteil.org/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>??? <img src='http://www.kellerabteil.org/wp-includes/images/smilies/icon_neutral.gif' alt=':|' class='wp-smiley' />  ??? <img src='http://www.kellerabteil.org/wp-includes/images/smilies/icon_confused.gif' alt=':?' class='wp-smiley' />  ??? <img src='http://www.kellerabteil.org/wp-includes/images/smilies/icon_eek.gif' alt=':shock:' class='wp-smiley' />  ???</strong><br />
<em>Die Arbeitgeber warnen vor negativen Folgen höherer Lohnzuwächse für das Wirtschaftswachstum?</em><br />
Ist die <em>ökonomische Vernunft</em> unter den Arbeitgebern so dünn gesäht? Sind nicht <em>Lohnrunden der Vernunft</em> (siehe oben) gefordert? Es ist doch wahrlich nicht so schwierig zu verstehen:</p>
<p><strong>→</strong> Höhere Lohnzuwächse <strong>→</strong> mehr an Kaufkraft <strong>→</strong> stärkere Binnennachfrage <strong>→</strong> größeres Plus beim Wirtschaftswachstum</p>
<p>Tatsächlich gilt hier sogar der Umkehrschluss:</p>
<p><strong>→</strong> niedrige Lohnzuwächse <strong>→</strong> Reallohnverlust <strong>→</strong> geringe Kaufkraft <strong>→</strong> schwache Binnennachfrage <strong>→</strong> klagende Wirtschaftsforscher und -experten, die die schwache Binnennachfrage für ein geringes Wirtschaftswachstum verantwortlich machen</p>
<p>Aber gut, noch ist nichts passiert. Und wie lautet es in der Meldung: die <a href="http://www.sozialpartner.at/sozialpartner/Sozialpartnerschaft_mission_de.pdf" target="_blank" class="broken_link">Sozialpartner</a> treffen heute zusammen (das müssten dann sein: BWK, AK gemeinsam mit ÖGB und Regierung(?)), um zuerst einmal <em>jene Wirtschaftsdaten außer Streit</em> zu stellen, die die Grundlage für die weiteren Verhandlungen bilden sollen. Damit sollte sich die Vernunft noch durchsetzen können, der Irrtum der Arbeitgeber muss spätestens da aufgeklärt werden. Vielleicht klärt sich das ganze Missverständnis dahingehend auf, dass der Ö1-Redakteur etwas falsch verstanden hat?</p>
<p>Allerdings habe ich noch ein weiteres Problem mit dieser Kurzmeldung.</p>
<p><strong>Rhetorische Konstruktion von Gebern und Empfängern</strong><br />
Bitte hören wir uns den Kurzbeitrag oben noch einmal an. Danke. Was fällt da noch auf?</p>
<blockquote><p><em>Die Arbeitnehmerverbände werden für die Dienstnehmerinnen und Dienstnehmer einen Anteil am Wirtschaftswachstum fordern</em>,</p></blockquote>
<p>heißt es einerseits und</p>
<blockquote><p><em>die Arbeitgeber warnen vor negativen Folgen höherer Lohnzuwächse für das Wirtschaftswachstum</em></p></blockquote>
<p>heißt es auf der anderen Seite.</p>
<p>Was soll das? Die einen <em>brauchen jemanden</em>, der für sie einen <em>Anteil fordert</em>. Und nicht einmal einfach fordert sondern <em>erst fordern wird</em>, es also nur vorhat. Die anderen haben es offensichtlich nicht nötig ihrerseits mit Forderungen in die Verhandlungen zu gehen. Die stehen da drüber, brauchen auch keine Vertretung, keinen <em>Verband</em> sondern sind ein &#8230; äh &#8230; homogenes <em>Kollektiv</em>? Und dieses selbstsichere und selbstlose <em>Kollektiv</em>(?) hat keine eigenen Interessen sondern kümmert sich nur um das Wohl der Volkswirtschaft? Um unser aller Wirtschaftswachstum? Das selbstlose Kollektiv &#8216;Arbeitgeber&#8217; <em>warnt </em>daher vor negativen Folgen für das Wirtschaftswachstum. Warnt wen? Das Volk? Sich selbst? Oder doch ihre Vertreter?</p>
<p>Ich werde das jetzt einmal umformulieren:</p>
<blockquote><p><em>Die Arbeitgeberverbände werden für die Unternehmerinnen und Unternehmer einen Anteil am Wirtschaftswachstum fordern, die Arbeitnehmer warnen vor negativen Folgen niedriger Lohnzuwächse für das Wirtschaftswachstum.</em></p></blockquote>
<p>Klingt doch gleich ganz anders, oder? Klingt besser? Klingt richtiger, sage ich. Was sagt Ihr? Was würde da wohl der öffentlich-rechtliche Rundfunk sagen.</p>
<p><strong>Zwischendurch ein Hinweis auf das Europajournal</strong><br />
Wir sind noch mitten im Mittagsjournal. Jetzt ein Hinweis auf das Europajournal am Abend. Heute unter anderem mit einem Bericht zu Ungarn, dem &#8216;<em>früheren Musterschüler unter den Reformländern</em>&#8216;. (Ja genau, ganze Staaten werden ebenfalls gerne wie Personen behandelt. Und so ist ein Staat ganz schnell einmal <em>gut</em> oder <em>böse</em>, <em>brav</em> oder <em>faul</em>. Aber das kennen wir ja alle. So lässt sich nicht nur gut Politik machen, so kann objektive Berichterstattung etwas vermenschelter gestaltet werden.)</p>
<p>Der frühere Musterschüler war schlimm und das hat er davon, der <em>Ungarn</em>. Fragen wir mal nicht, <em>was </em>das Muster war, <em>wer </em>es vorgegeben hat, nachdem der Schüler Ungarn früher brav gehandelt  und zuletzt aber nicht mehr gehandelt hat. Jetzt ist der Schüler Ungarn jedenfalls zurückgestuft auf das Niveau eines Kindes, ein <em>Sorgenkind der EU</em>. Was hat das Kind vermasselt? Das <strong>Wirtschaftswachstum!!</strong></p>
<p>Damit sind wir wieder bei unserer den ganzen Beitrag durchziehenden Sorge um das Wirtschaftswachstum. Schüler Ungarn hatte mal gute Zensuren (höheres Wirtschaftswachstum), aber das Kind hat&#8217;s vergeigt, steht jetzt bei mageren und schlusslichthaften +2% Wachstum. Wieso?</p>
<blockquote><p><em>Grund dafür ist ein restriktiver Sparkurs der Regierung in Budapest.</em></p></blockquote>
<p>Liebe Leserin, lieber Leser, zwischendurch die Frage, kennen Sie sich noch aus? Beim Ö1-Mittagsjournal meine ich.</p>
<p>Jedenfalls haben wir jetzt wenigsten die Bestätigung – praktischerweise innerhalb des gleichen Mittagsjournals –, dass das mit dem Sparen doch nicht so super ist. Wir sehen schön, wenn kein Geld ausgegeben wird, weil keines ausgegeben werden kann/will, dann zeitigt das <em>negative Folgen für das Wirtschaftswachstum</em>. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Quod_erat_demonstrandum" target="_blank" class="broken_link">Quod erat demonstrandum</a>.<br />
Wir können dem eigentlichen Bericht von Ö1 zur Situation unserer Volkswirtschaft mit einiger Ruhe und Beruhigung entgegensehen.</p>
<p><strong>Der Mittagsjournal-Bericht</strong><br />
hier nun endlich das Tondokument (und hier auch ein Link zum Bericht auf der Ö1-Webseite dazu: <a href="http://oe1.orf.at/inforadio/81502.html?filter=2" target="_blank" class="broken_link">Wirtschaft wächst heuer mehr, 2008 weniger</a>):</p>
<p>Alles wieder anders, widersprüchlicher und natürlich mit Vorsicht zu genießen. Sowohl die Prognosen als auch die Erklärungen als auch die sprachliche Darstellung.</p>
<ul>
<li>Punkt &#8216;<em>Risikofaktor</em>&#8216; und &#8216;<em>Grund</em>&#8216;</li>
</ul>
<p>Die Immobilienkrise (<a href="http://www.splitter-und-balken.de/autoren.php?topic=138" class="broken_link">nur der USA?</a>) ist mithin nur mehr ein <strong><a href="/images/Boersenbaer.jpg" target="_blank"><em>Risikofaktor</em></a></strong>. Bleibt &#8216;<em>der schwache Konsum daheim</em>&#8216; als &#8216;<em>der andere <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ursache" target="_blank" class="broken_link"><strong>Grund</strong></a></em>&#8216; einzig und allein über. Danke! Wir alle also wieder Schuld. Wir alle sind schuld, weil wir so schwach konsumieren.<br />
Der Risikofaktor ist außerdem &#8230; brummel brummel &#8230; doch auch nur ein kleiner, sagt IHS-Direktor Felderer, der überhaupt auch der Beste von Allen ist, wenn es um die Frage geht, wie geht es unserer Wirtschaft?<sup><a href="http://www.kellerabteil.org/2007/09/die-herbstlohnrunde-und-die-sorge-ums-wirtschaftswachstum/#footnote_2_69" id="identifier_2_69" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Der hat schlie&szlig;lich am meisten &Uuml;bung und gewinnt seine Sicherheit nicht zuletzt daraus, immer das gleiche herunterzuleiern.">3</a></sup> Seine Einschätzung punkto Risikofaktor lautet schließlich:</p>
<blockquote><p><em>Die Finanzkrise wird sich sehr schwach auswirken &#8230; Es sei denn, es gibt noch irgendwelche Großereignisse &#8230; Was aber niemand eigentlich annimmt</em>.</p></blockquote>
<p>Ist das bewusste Täuschung, damit wir uns keine Sorgen machen, oder ist das Ahnungslosigkeit und Unfähigkeit? Ein bißchen, ganz wenig surfen im <a href="http://politblog.net/wirtschaft/der-grosse-schlag-ins-bankenkontor.htm" target="_blank" class="broken_link">WWW</a> genügt, und es sind viel zu viele – auch ausgewiesene <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,507469,00.html" target="_blank">Wirtschaftswissenschaftler</a> und <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,460937,00.html" target="_blank">Experten</a> (auch schon vor Ausbruch der Immoblilienkrise) zu finden –, die diese Aussage des IHS-Chefs als &#8230; brummel brummel &#8230; naja eines von beidem konterkarieren: (Beschwichtigungs-)Lüge oder Unfähigkeit.</p>
<ul>
<li>Punkt &#8216;<em>Investitionen der Wirtschaft</em>&#8216;</li>
</ul>
<p>Wir <strong><em>müssen</em></strong>, sagt Prof. Aiginger vom <a href="http://www.wifo.ac.at/wwa/jsp/index.jsp?&amp;fid=23842" target="_blank" class="broken_link">WIFO</a>, auch <em>verstehen</em>, dass die Wirtschaft (an dieser Stelle ist mit <em>Die Wirtschaft</em> offensichtlich ausschließlich gemeint: die Unternehmen)</p>
<blockquote><p><em>das Geld auch für Innovationen und für Auslandsinvestitionen braucht.</em></p></blockquote>
<p>Mhm. Erstens, gibt es jemanden, der oder die das abstreitet, nicht versteht und in Frage stellt? Meines Wissens nach nicht. Warum also dieses Verständnis heischen?<br />
Zweitens, wie wäre es in diesem Kontext mit der Forderung, die Unternehmen sollten das auch vermehrt tun? Vielleicht à la der souveränen und wohlgemeinten Warnung,</p>
<blockquote><p><em>es ist zu warnen davor, dass die Unternehmen nicht ausreichend in F&amp;E und vor allem in die Aus- und Weiterbildung ihrer MitarbeiterInnen investieren und dieses Geld stattdessen über hohe Dividenden an ausschütten, zusätzliche Prämien an Manager auszahlen oder Kriegskassen für Unternehmensübernahmen füllen.</em></p></blockquote>
<ul>
<li>Punkt &#8216;<em>Lohnerhöhungen</em>&#8216;, &#8216;<em>Steuer</em>&#8216; und &#8216;<em>Inflationsrate</em>&#8216;</li>
</ul>
<p>À propos beschwichtigen. Die Lohnerhöhungen lagen zuletzt eh doch alle <em>deutlich über der Inflationsrate</em>! Ach ja, welche <a href="http://www.wissenswertes.at/index.php?id=inflationsrate-oesterreich" target="_blank" class="broken_link">Inflationsrate</a>? Das Mittel, welches von der Statistik Austria über den standardisierten Warenkorb erhoben wird? Also die Relevanz von Ausgaben für das Auto ist für viele AlleinerzieherInnen, StudentInnen, prekäre Atypische, PensionistInnen etc., die sich ein Auto gar nicht leisten können/wollen ziemlich endenwollend.</p>
<p>Die Steuer und namentlich die <em>hohe Besteuerung auf den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Arbeit_(%C3%96konomie)" target="_blank" class="broken_link">Faktor Arbeit</a></em> ist schuld? Aber geh. Und als unausgesprochene Konsequenz heißt das? Die Arbeitgeber können da nichts dafür und denen geht&#8217;s auch schlecht und daher bitte &#8220;vernünftige Lohnrunden&#8221; machen?<br />
Das WIFO fordert nun auch – allenthalben, höflich und moderat – eine höhere Besteuerung des Faktors Vermögen und eine Entlastung des Faktors Arbeit. Warum kommt an dieser Stelle nur die eine Seite der Medaille?</p>
<p>Es geht wohl, vor allem im hier laufend relevanten Kontext von Kaufkraft und Wirtschaftswachstum, um die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Reallohn" target="_blank" class="broken_link">Reallohnentwicklung</a>. Könnten wir das Kind nicht beim Namen nennen?<br />
Ich zitiere mal die AK:</p>
<blockquote><p><a href="http://www.arbeiterkammer.com/www-387-IP-29810-AD-29869.html" target="_blank" class="broken_link"><em><strong>Deutliche Reallohnsteigerungen begünstigen Binnennachfrage</strong><br />
Auffallend ist ferner, dass alle Länder mit positiven Arbeitsmarkttrends auch eine deutlich steigende Reallohnentwicklung zu verzeichnen haben. Nur in Österreich und Deutschland stagniert diese bzw ist sie sogar rückläufig (Deutschland). Während die Reallöhne in Schweden und UK zwischen 1995 und 2005 um nahzu 29 Prozent gestiegen sind, in Dänemark und in den Niederlanden immer noch um 17 bzw um 11 Prozent, so sind sie in Österreich nur um weniger als drei Prozent gestiegen und in Deutschland sogar um 1,6 Prozent gesunken. In beiden Ländern lässt gleichzeitig auch die Inlandsnachfrage als Arbeitsmarktmotor aus. Die Binnennachfrage in Deutschland ist im Vergleichszeitraum um nur 8,1, in Österreich um 16,8 Prozent, in den anderen Vergleichsländern jedoch um 22,1 bis 38,5 Prozent gestiegen. Eine starke Inlandsnachfrage ist für das Schaffen zusätzlicher Arbeitsplätze im Inland offenbar wesentlich wirksamer als Exporterfolge, auf die auch Österreich und Deutschland verweisen können.</em></a></p></blockquote>
<ul>
<li>Punkt &#8216;<em>Forderungen der Gewerkschaft</em>&#8216;</li>
</ul>
<p>Die Professoren wollen zu den <em>Forderungen der Gewerkschaft wenig sagen</em>, spricht die Nachrichtensprecherin. &#8220;<em>Wollen zu den Forderungen der Gewerkschaft wenig sagen &#8230;</em>&#8221;</p>
<p>Allein dieser Satz dient dazu das Bild vom ungebührlich fordernden Kind zu evozieren, das seinen wohlwollenden Eltern gegenüber steht. Man nennt so etwas unterschwellige Bildsprache.<br />
Und so geht es auch weiter. Begann der Satz mit eben diesem, sie wollten <em>zu den Forderungen der Gewerkschaft heute wenig sagen</em>, so setzt er nun (eigentlich widersprüchlich) mit <em>nur soviel sagt Felderer</em>, und dann dieser im O-Ton (begütigend):</p>
<blockquote><p><em>Alle sind sich einig das die Abschlüsse etwas höher sein könnten als das letzte Mal. Aber ich will keine Zahl nennen.</em></p></blockquote>
<p>Ja, das ist doch wohlwollend gegenüber den <em>Forderungen der Gewerkschaft</em>, oder?<br />
Psst, wieso eigentlich schon wieder nur <em>Forderungen </em>einer Seite? Geht es nicht um Verhandlungen von zwei Verhandlungsparteien, die <em>beide </em>mit Verhandlungspositionen (Forderungen) in diese Verhandlungen gehen? Haben nicht ArbeitnehmerInnen und Arbeitgeber gemeinsam das Wirtschaftswachstum erwirtschaftet?</p>
<ul>
<li>Punkt &#8216;<em>altbekannte Mahnung</em>&#8216;</li>
</ul>
<p>Was soll ich dazu noch sagen. Inhaltlich nichts mehr, meine Position und Meinung wird bereits ausreichend durchscheinen, zwei Links vielleicht noch, jeweils zu den <a href="http://www.nachdenkseiten.de/" target="_blank" class="broken_link">NachDenkSeiten</a>: einmal zum <a href="http://www.nachdenkseiten.de/?p=2129" target="_blank" class="broken_link">Drama rund um die öffentliche Verschuldung</a> und einmal zu einer kurzen <a href="http://www.nachdenkseiten.de/?p=2650" target="_blank" class="broken_link">Buchbesprechung</a>.</p>
<p>Abseits des Inhalts der <em>sowieso altbekannten</em> Mahnung ist jedoch wiederum interessant zu bemerken, an welche Stelle diese Mahnung im Beitrag gesetzt wird. An das Ende. Als Abschluss und Zusammenfassung nach manchen Wendungen, nach vielen <em>Aber</em>&#8216;s und <em>Aber auch</em>&#8216;s, nach diesem und jenem, was zu bedenken wäre.</p>
<p>Die Berichterstattung muss ausgewogen sein, so eine normative Regel des Journalismus.<br />
Die Berichterstattung muss ausgewogen erscheinen, so die Praxis. Erreicht wird der Anschein der Ausgewogenheit durch rhetorische Kniffe, die es so erscheinen lassen, als würden gegensätzliche Positionen dargestellt, als würden beide Seiten zu Wort kommen. Es wird – der ZuschauerIn, der LeserIn, der HöhrerIn – eine Bandbreite an Sichtweisen und Argumentation eröffnet, scheint es. Immer öfter ist diese Bandbreite eine illusionäres Blublablub, nicht nur <a href="/?p=62" target="_blank">hier</a> sondern im geringeren Maße auch im Ö1-Mittagsjournal, das ich nichtsdestotrotz in Österreich für eine Bastion und unabhänigen Journalismus halte.</p>
<p>Aber so funktioniert es, freilich auch ohne bewusste Verstärkung der tätigen JournalistInnen:<br />
Zuerst kommt die Illusion der Bandbreite der Sichtweisen. Dann kommt die altbekannte Mahnung. In unendlicher Repetition. Als Mantra. Die Wiederholung macht&#8217;s, dass uns der banalste Blödsinn als gesellschaftlicher Konsens oder wissenschaftlicher Konsens von ExpertInnen vorgemacht werden kann.</p>
<div>&#8212;</div>
<p><strong>Nachtrag: <em>und jetzt bin ich sauer</em></strong><br />
Tags darauf der Ö1-Bericht zur anstehenden Lohnrunde, aufgemacht mit dem Titel <a href="http://oe1.orf.at/inforadio/81551.html?filter=" target="_blank" class="broken_link">Ederer für Einmalzahlung</a>. Nein, ich bin nicht erbost über die Aussagen Ederers, Ex-Politikerin aus den Reihen der Partei, die sich die Sozialdemokratie nennt. Die Frau war damals Funktionsträgerin und ist heute Funktionsträgerin. Als SP-Partei-Politikerin mit spezifischen Aufgabengebieten hat sie aus diesem Kontext heraus agiert, Aussagen getätigt, Forderungen gestellt. Jetzt ist sie Managerin eines Konzerns. Als solche betrachtet sie die Welt auch aus dieser Perspektive, muss das in ihrem Interesse so tun. Sie agiert nun aus diesem funktionalen Kontext heraus, tätigt Aussagen als Managerin eines Großkonzerns. Stellt Forderungen als &#8216;Arbeitgeberin&#8217;. So weit so logisch und so weit so gut.</p>
<p>Aber warum verdammt noch mal von allen Managern und (den wenigen Managerinnen) wird sie vom öffentlich-rechtlichen zitiert, sie und nur sie. Weil sie eine Vergangenheit als SP-Politikerin hat?<br />
Weil mit ihr – fälschlich und verlogen – suggeriert werden soll, ihre Aussage sei neutral?<br />
Weil suggeriert werden soll, der Inhalt ihrer Aussage – es soll trotz des angeblich so tollen Wirtschaftswachstums und trotz äußerst moderater Lohnerhöhungen in den letzten Jahren (und trotz laufender Entlastungen der Arbeitnehmerseite) keine Lohnerhöhungen geben sondern nur <em>Einmalzahlungsalmosen </em>– eine objektive Wahrheit ist?</p>
<div style="text-align: center;">&#8212;</div>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_69" class="footnote">Beispiele gäbe es viele und wir kennen sie alle. Ich finde diesen hier verlinkten Debattenbeitrag einfach wunderbar symptomatisch. Außerdem, er ist vom Chefvolkswirt der Deutschen Bank. Uuuhh uuh uh.</li><li id="footnote_1_69" class="footnote">Ha, &#8220;Haushalt&#8221;. Aber bei der Frage, wie geht es der österreichischen Wirtschaft? sind die <strong>privaten Haushalte</strong> ja wahrscheinlich doch außen vor, d.h. gar nicht so gemeint.</li><li id="footnote_2_69" class="footnote">Der hat schließlich am meisten Übung und gewinnt seine Sicherheit nicht zuletzt daraus, immer das gleiche herunterzuleiern.</li></ol><p>Ähnliche Einträge:<ol>
<li><a href='http://www.kellerabteil.org/2008/08/arbeitgeber-vs-arbeitnehmer-lohn-preis-spirale-argumentation/' rel='bookmark' title='Arbeitgeber vs. Arbeitnehmer: &#8220;Lohn-Preis-Spirale&#8221;-Argumentation'>Arbeitgeber vs. Arbeitnehmer: &#8220;Lohn-Preis-Spirale&#8221;-Argumentation</a></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Mensch ist die Ideologie für die Unmenschlichkeit.</title>
		<link>http://www.kellerabteil.org/2007/06/der-mensch-ist-die-ideologie-fur-die-unmenschlichkeit/</link>
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		<pubDate>Sun, 24 Jun 2007 21:21:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hc voigt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gerade wieder an diesen Plakaten vorbeigegangen1: Den Menschen im Wort? Wohl eher: um jeden Preis, es muss das Wort &#8216;Mensch&#8217; in den Slogan! Genau, und bei jeder Gelegenheit, in jedes Mikrophon, egal welcher Partei (oder auch der Kirche) zugehörig, trainiert haben wir s ja alle: (salbungsvoller Ton) &#8220;wir müssen wieder mehr auf die Menschen schauen, [...]
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<li><a href='http://www.kellerabteil.org/2008/03/wohin-ist-der-austrofaschismus-verschwunden/' rel='bookmark' title='Wohin ist der Austrofaschismus verschwunden?'>Wohin ist der Austrofaschismus verschwunden?</a></li>
<li><a href='http://www.kellerabteil.org/2011/02/fremdenrecht-sie-beschliesen-es-nicht-in-unserem-namen/' rel='bookmark' title='Fremdenrecht: Sie beschließen es nicht in unserem Namen'>Fremdenrecht: Sie beschließen es nicht in unserem Namen</a></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade wieder an diesen Plakaten vorbeigegangen<sup><a href="http://www.kellerabteil.org/2007/06/der-mensch-ist-die-ideologie-fur-die-unmenschlichkeit/#footnote_0_53" id="identifier_0_53" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Damit meine ich nicht einmal so sehr diese konkreten &Ouml;VP-Plakate. Ich habe das Gef&uuml;hl, dass diese Art von Plakaten &amp;#8211; im Sinne von solche - Plakate in den letzten 2 Jahren laufend mehr oder weniger &amp;#8220;neu&amp;#8221; entworfen, ausgetauscht und recycled werden. Der gemeinsame Nenner quer durch &amp;#8211; fast &amp;#8211; alle Parteien ist, es muss irgendwie das Wort &amp;#8220;Mensch&amp;#8221; vorkommen.">1</a></sup>:</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 483px"><img style="border: 0pt none;" title="ÖVP-Plakat" src="/images/den_menschen_im_wort.jpg" border="0" alt="" width="473" height="362" /><p class="wp-caption-text">Österreich. Menschen. Stark. Blödsinn.</p></div>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 490px"><a title="ins Wort fallen? nicht zu Wort kommen lassen? oder: Wir können nichts dafür, weil Österreich wollt' es so?" href="/images/den_menschen_im_wort1.jpg"><img style="border: 0pt none;" title="ÖVP-Plakat Schüsselteam" src="/images/den_menschen_im_wort1.jpg" border="0" alt="" width="480" height="354" /></a><p class="wp-caption-text">Der Text sagt das eine, das Bild das Gegenteil.</p></div>
<p><a title="Man könnte lachen. Die griffigen Phrasen, die irgendwie die Worthülse 'Mensch' unterbringen, sie gehen den 'Kreativen' wohl schön langsam aus." href="/images/den_menschen_im_wort.jpg"> </a> <a title="ins Wort fallen? nicht zu Wort kommen lassen? oder: Wir können nichts dafür, weil Österreich wollt' es so?" href="/images/den_menschen_im_wort1.jpg"> </a></p>
<p>Den Menschen im Wort? Wohl eher:<br />
um jeden Preis, es muss <em>das Wort &#8216;Mensch&#8217; in den Slogan</em>!</p>
<p>Genau, und bei jeder Gelegenheit, in jedes Mikrophon, egal welcher Partei (oder auch der Kirche) zugehörig, trainiert haben wir s ja alle:<br />
(salbungsvoller Ton) &#8220;<em>wir müssen wieder mehr auf die Menschen schauen, und was die wollen</em>&#8220;,<br />
(vorwurfsvoller Ton) &#8220;<em>Wir müssen Politik für die Menschen machen</em>&#8220;,<br />
(versuchen, ehrlich und ernsthaft zu klingen) &#8220;<em>Weil wir hören nämlich auf die Menschen</em>&#8220;,<br />
(lachen unterdrücken) &#8220;<em>Uns sind die Menschen wichtig</em>&#8221;<br />
u.s.w.</p>
<p><span id="more-53"></span><strong>Der Mensch im Mittelpunkt</strong><br />
Nicht genug der Vergewaltigung der hohlen Hülse, ein Blick auf die <a href="http://www.spoe.at/page.php?P=101703" class="broken_link">Homepage der Regierungspartei SPÖ</a> zeigt, der BK hat die Hülse in den Mittelpunkt des <a href="http://www.parlinkom.gv.at/portal/page?_pageid=908,2988642&amp;_dad=portal&amp;_schema=PORTAL" class="broken_link">Regierungsprogramms</a> gestellt?</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 490px"><img src="/images/SPOE_banner.gif" alt="" width="480" height="54" /><p class="wp-caption-text">Bilde irgendeinen neuen Satz mit &quot;Österreich&quot; und &quot;Menschen&quot; ...</p></div>
<p>oder geht s um einen Menschenzusammentrieb? um die Menschen im Lungau? die PR-mäßige Penetration von Menschen statt des Geschäfts &#8216;Politik&#8217;?</p>
<p><strong>Der &#8216;Mensch&#8217;-Trend ist nicht neu</strong><br />
Das, was die Partei-PRler da seit einigen Jahren und die verlogene Kirche seit längerem schon intensiv praktiziert, keine Phrase ohne die Worthülse &#8216;Mensch&#8217;, das ist freilich nicht neu. Und es wird auch wieder vergehen. Es wird wieder kommen. Es wird immer verlogen sein. Was diese Konstruktion Mensch sein soll, wird hinterfragt werden. Es wird die gesellschaftlich akzeptierte Phrase bleiben, die es nun mal ist.<br />
(Und dazu, dass der Mensch ja eigentlich seit der späteren Aufklärung <a href="http://www.kulturrevolution.de/sophisticated/nr_3/subject.htm" class="broken_link">tot ist</a>, darüber lass&#8217; ich mich an dieser Stelle sowieso nicht aus. Keine Angst.)</p>
<p><strong>Adorno und Gehlen distanzieren sich</strong><br />
&#8230; von der exzessiven Verwendung der Konstruktion, von der verblendenden Mystifizierung, von dem &#8220;naiven&#8221; Floskelgebrauch. <em>No-na-ned, wasse nicht sagen</em>. <img src='http://www.kellerabteil.org/wp-includes/images/smilies/icon_razz.gif' alt=':-P' class='wp-smiley' />  Aber sehr amüsant &#8230; ein kurzer Dialog aus dem Streitgespräch zwischen <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Arnold_Gehlen" class="broken_link">Arnold Gehlen</a></strong> und <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_W._Adorno" class="broken_link">Theodor W. Adorno</a></strong>:</p>
<p>Herrlich dieser an Loriot erinnernde Sprachduktus der 60er Jahre. Ein Zuckerl.</p>
<div style="text-align: center;">&#8212;</div>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_53" class="footnote">Damit meine ich nicht einmal so sehr diese konkreten ÖVP-Plakate. Ich habe das Gefühl, dass diese Art von Plakaten &#8211; im Sinne von <em>solche </em>- Plakate in den letzten 2 Jahren laufend mehr oder weniger &#8220;neu&#8221; entworfen, ausgetauscht und recycled werden. Der gemeinsame Nenner quer durch &#8211; fast &#8211; alle Parteien ist, es muss irgendwie das Wort &#8220;Mensch&#8221; vorkommen.</li></ol><p>Ähnliche Einträge:<ol>
<li><a href='http://www.kellerabteil.org/2008/10/zur-feier-des-jubilaums-der-unmenschlichkeit/' rel='bookmark' title='Zur Feier des Jubiläums der Unmenschlichkeit'>Zur Feier des Jubiläums der Unmenschlichkeit</a></li>
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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Satchmo in Ibo Alfaro</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Jun 2007 22:33:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hc voigt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8216;la vie en rose&#8216; www.youtube.com/watch?v=XHtFtb8ZSHk hasta la vista. hasta la vista.1 simpel as that: das Dasein ist OK, aber Wegsein ist OKer. yeah. keep it up &#8216;fanny&#8217;. www.youtube.com/watch?v=LoD-rgsHy2A hasta la vista, &#8216;van dannen&#8217;. y gracias. &#8212; selbst produziertes video aus vielen fotos, immer wieder von der selben stelle auf unserer terrasse über viele tage hinweg [...]
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8216;<em><strong>la vie en rose</strong></em>&#8216;</p>
<div style="text-align: center;">
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=XHtFtb8ZSHk">www.youtube.com/watch?v=XHtFtb8ZSHk</a></p>
</div>
<p>hasta la vista. <em>hasta la vista</em>.<sup><a href="http://www.kellerabteil.org/2007/06/satchmo-in-ibo-alfaro-la-vie-en-rose/#footnote_0_46" id="identifier_0_46" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="selbst produziertes video aus vielen fotos, immer wieder von der selben stelle auf unserer terrasse &uuml;ber viele tage hinweg aufgenommen. AU!!! fernweh!!">1</a></sup></p>
<p>simpel as that:</p>
<blockquote><p><em>das Dasein ist OK, aber Wegsein ist OKer.</em></p></blockquote>
<p>yeah. keep it up &#8216;fanny&#8217;.</p>
<div style="text-align: center;">
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=LoD-rgsHy2A">www.youtube.com/watch?v=LoD-rgsHy2A</a></p>
</div>
<p>hasta la vista, &#8216;van dannen&#8217;. <em>y gracias</em>.</p>
<div style="text-align: center;">&#8212;</div>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_46" class="footnote">selbst produziertes video aus vielen fotos, immer wieder von der selben stelle auf unserer terrasse über viele tage hinweg aufgenommen. AU!!! fernweh!!</li></ol><p>Ähnliche Einträge:<ol>
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