Archiv für die 'prekär' Kategorie

genug ist schon lang. ich bin dabei.

Aufruf zur Demonstration am 1. Juli, 18.30 Heldenplatz

Zustand und Gebrauch meines Innenministeriums verletzen meinen Nationalstolz. Wir können uns von rechts-rechten Übermenschen doch nicht unsere Identität und Kultur zerstören lassen, wider die Vernaderung der Menschenrechte. Genug ist Genug.

Hab das bei ichmachpolitik.at hochgeladen. Wie wärs, weitere aufrufe im netz wären ein weiteres positives signal und zeichen. Die google-Suche für GENUG IST GENUG muss doch etwas mehr hergeben können als im Moment.

also: ‘genug ist schon lang. ich bin dabei.’ weiterlesen

the ubiquitous unibrennt cloud featured auf Ö1

Vor ein paar wochen hier dokumentiert: die “the ubiquitous #unibrennt cloud” – anno dazumal noch nicht so heißend ;-) – ward um einreichung für einen prix ars electronica gebeten worden. Und nun hat die allgegenwärtige wolke von einer sozialen bewegung auch einen preis gewonnen.

Gekommen ist das so, nachzulesen im wiki …

Und Sonja Bettel berichtet in der Sendung Digital.Leben auf Ö1 mit einem schönen beitrag heute so davon:

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Die Reaktionen sind freilich unterschiedlich. Während ein kleines grüppchen der die einreichung bestellt habenden wolke sich gestern nacht noch traf1, um vor dem hintergrundrauschen der lüftung des café stein ein video aufzunehmen … ‘the ubiquitous unibrennt cloud featured auf Ö1′ weiterlesen

  1. lyrisch, nicht? []

SoZi 16|10: the ubiquitous unibrennt cloud

Aus gegebenen & erfreulichen anlass aus dem keller der festplatten eingeschriebenen ordnerstruktur herausgesucht und hier im abteil abgelegt, weil: abzulegen (=in einer form dokumentiert/archiviert, die den weltweiten offenen aufruf und zugriff eyplizit erlaubt); also wie ursprünglich vorgehabt, untergegangen und aus dem sinn verloren:

einreichung prix ars electronica – kategorie ‘digital communities’

(eingereicht am 17.3.2010 um 5 vor 12.00 pm)1

1. projektbeschreibung (2.996 Zeichen)

Mit unibrennt wird kein Projekt einer ,digital community‘ eingereicht sondern ein Ereignis. Diese Vorbemerkung liegt insofern nahe, als es sich hier nicht um eine Projektbeschreibung handeln kann sondern um eine Ereignisbeschreibung.

Beginnend mit dem 22.10.09 ist etwas explodiert, das sich binnen kürzester Zeit zu etwas noch nie dagewesenen entwickelt hat. Es war zu keinem Zeitpunk ein geplantes oder planbares Projekt. Was sich in den folgenden Tagen und Wochen in selbstorganisiertem Chaos herausgebildet hat, kann adäquat als Emergenz einer neuen sozialen Bewegung verstanden werden. ‘SoZi 16|10: the ubiquitous unibrennt cloud’ weiterlesen

  1. als webbasierte exemplarische teamarbeit einer netzwerkstruktur im verbund der ubiquitous unibrennt cloud; Die bekanntgabe der preisträger soll am 15. mai 2010 erfolgen. #arsbrennt []

datenbereinigung. defrag. ich-partikel.

symbolische arbeit im ablagesystem. registry cleaning overdue. neu aufsetzen, formatieren und noch x so tun wie neu. für den laptop schon zu spät, reparaturen gescheitert. traurig, aber eine nachrangige front.

die adresse fünf layer unter der stabilen dreiecksbeziehung bett – schreibtisch – badewanne. ort des gruppenspeichers der hausparteien, access nur für haustorschlüssel berechtigte, pass durch die gitterstäbesperre zum wendeltreppenpfad. gestampfter boden atmet modrige feuchte aus. staubig-klebrige gänge in eine ungepflegte ordnerstruktur. die orientierung auch durch evozierte unlust angegriffen. fünf stockwerke unter dem lebensmittelpunkt herrscht eine systematische lieblosigkeit wie in temp-ordnern. das ist ein usability fremdes gebiet weit abseits des behaglichen rückzugsgebiets. die arbeit hier ist auch anstrengend, weil unangenehm. und dabei würde simple draufsicht die distanz, den abstand von fünf stockwerken, die wegstrecke in die nur symbolisch entfernte peripherie nicht x abbilden. den abbruch in angehäufte mitgeschleppte tote und lebendige, unbestimmte wie unnötig umleitende datenbestände. weniger sauhaufen als überfrachtung.

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Gegenüberstellung Kaltenegger – Winckler

Hier mal der eine, ÖVP-Generalsekretär Fritz Kaltenegger, ganz klar die prototypische innerparteiliche Öffentlichkeitsarbeitsschulung für  ÖVP-Generalsekretäre durchlaufen.
Inhalte, die als solcher zu Verbreiten sind:
Diffamierung, verlogene Schuldzuweisungen, irrlichternde Verlogenheit, Denunzieren und mit zynisch-bewusst zur Schau gestellten Dummheit der Pseudoargumentation:

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gesendet im ö1 Mittagsjournal, am Fr, 30.10.09.

Starker Tobac zwar, kein Grund sich zu ärgern, though.
Obige Aufzählung der Inhalte – hatte ich nicht recht? – ist nicht mehr als die nüchterne Analyse. Bitte nicht als Affront oder Getroffenheit mißverstehen.

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SoZi 36|09: Acht-Punkte-Proklamation des poetischen Actes

inspiriert – das stupide abtippen untenstehenden textes nämlich -
von meiner reise/raumerkundung in der ostschweiz,
den begegnungen mit dani ‘ubu’ fels und stefan ’sms’ seydel.
for you.

Acht-Punkte-Proklamation des poetischen Actes (1953)

Es gibt einen Satz, der unangreifbar ist, nämlich der, dass man Dichter sein kann, ohne auch irgenjemals ein Wort geschrieben oder gesprochen zu haben.
Vorbedingung ist aber der mehr oder minder gefühlte Wunsch, poetisch handeln zu wollen. Die alogische Geste selbst kann, derart ausgeführt, zu einem Act ausgezeichneter Schönheit, ja zum Gedicht erhoben werden. Schönheit allerdings ist ein Begriff, der sich hier in einem sehr geweiteten Spielraum bewegen darf.

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Zigeunerschnitzel

just for the records, ich plädiere dafür, das Zigeunerschnitzel weiterhin “Zigeunerschnitzel” zu nennen.

ok?

Wir müssen doch nicht ernsthaft breit darüber debattieren, ob diese Bezeichnung rassistisch ist! Nicht im ernst, oder? Genau, und dann vielleicht noch abstimmen, wer sich in der Debatte nach Ansicht der “community” wackerer geschlagen hat und davon die Antwort auf die Frage ableiten, ja?
Sollen die Pro’s und Con’s sich doch im web2.0 präsentieren und wir voten dann. Klick klick macht das kritische Volk.

Nääää, ob ein Ausdruck rassistisch ist oder nichts hat latürnich nichts damit zu tun, ob irgendeine Mehrheit dafür oder dagegen gefunden werden kann. Nope, hat ja nicht einmal was damit zu tun, wer besser schöner schlüssiger stringenter lauter oder nachhaltiger argumentiert, scherzt, echauffiert oder blöggt.

Tell you what, “Rassismus ist ein objektives Phänomen“. :shock:
Soviel mal meine Behauptung.1

‘Zigeunerschnitzel’ weiterlesen

  1. Nachgetragen: hier ein aktueller Beitrag aus der Blogosphäre mit dieser Stoßrichtung der Behauptung, von Jana Herwig “Warum mir das Aida Logo aufstößt“. Ich denke zu mindest, dass hier eine synonyme Stoßrichtung gemeint ist, verstehe aber das “wider eine positivistische Definition” nicht. “Objektives Phänomen” und “wider positivistische Definition” scheinen sich doch zu widersprechen und ich bin mir daher nicht sicher, ob meine Annahme der synonymen Stoßrichtung nicht eine Unterstellung ist. []

SoZi 29|09: Ballade für die verlorenen Kinder

Die letzten 1½, 2 Monate waren .. wüst, arg, heftig. So, dass nichts an mir einfallenden Adjektiven mir passend erschiene.

Die letzten 2 Wochen waren da noch locker eine Draufgabe. Me: at a loss of adjectives. Darunter einige Begegnungen, manches Ausgesprochene, … oft ist sie heftig, die Unaufhaltsamkeit des Bewusstseinsstroms.
Manchmal ist “Bewusstsein” ein zu großes Wort.
Notizen gegen die Unaufhaltsamkeit; manchmal nicht angebracht und lächerlich.

Dieses SoZi etwas aus dem bisherigen Rahmen. Back to my roots, zurück zu meinem Lehrer. Meditationen einmal nicht über einen wissenschaftlichen Text; obwohl der Dichtersmann doch auch Wissenschaftler war, eigentlich.

Stilles Sonntagszitat in Geheimsprache:
‘SoZi 29|09: Ballade für die verlorenen Kinder’ weiterlesen

SoZi 25|09: Aberkennung der Menschenwürde

Letzte Woche ausgefallen, diese Woche ohne weitere Einleitung, das Sonntagszitat (SoZi) der Woche.
Dies benötigt freilich keine besondere Einleitung des Warum, Wer, Wieso gerade jetzt

Dehumanisierende Definitionen des Feindes sind nichts Neues in der Menschheitsgeschichte und schwerlich ein eigentümliches Merkmal der modernen Zeit. Sie haben die meisten Kriege begleitet, vielleicht jeden Krieg. Während der Schlacht waren sie wahrscheinlich unverzichtbar. Der Soldat mußte seine Aversion zu töten und zu verstümmeln unterdrücken, wenn er nicht selbst getötet oder verstümmelt werden wollte. [..]

Die alte Tradition, den Feind in der Schlacht zu dehumanisieren, die das Aufkommen der modernen Zeit sichtlich intakt überlebt hat, ist gleichwohl, wie alles übrige, durch die moderne Organisation und Technologie gründlich revolutioniert worden. Der Wettstreit individueller Fähigkeiten in der Schlacht .. wurde durch eine Massenvernichtung aus der Ferne ersetzt. [..] Moderne Waffen erfordern eine vollständige Auslöschung der moralischen Identität ihrer Opfer, bevor sie deren Körper vernichten.

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Gewalt

Gewaltmonopol(e)
Gewalt im öffentliche Raum, im privaten Raum, Gewalt im symbolischen Raum …
Massenmediale Gewalt, kulturelle Gewalt, …

Kreuztabelle Weltsicht

… aus der Serie 4Feldertafeln zum “Selbst Befüllen”

Der neue Reisepass schließt ganze Bevölkerungsgruppe aus

Bei den Auflagen für den biometrischen Reisepass hat der Gesetzgeber auf psychisch und motorisch behinderte Menschen vergessen

Am letzten Mittwoch im April mussten sieben psychisch und motorisch behinderte Menschen das Passamt in Wien Hietzing ohne neue und gültige Reisepässe wieder verlassen, und dass, obwohl dem Termin am Amt umfangreiche Vorbereitungen und Vorabtelefonate durch die Betreuerinnen der , obwohl dem Termin umfangreiche Vorbereitungen und Vorabtelefonate durch die BetreuerInnen der Wohngemeinschaft Hirschfeldweg (Verein GIN) vorausgegangen waren. Sie waren unter anderem an einem Gerät zum elektronischen Scanning von Fingerabdrücken gescheitert, das für sie nicht anwendbar ist.

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PR für Straßenmusikanten?

Irgendwie fickt dieses Video schon Michael Jackson in den Arsch, oder? :-)
Bzw. lässt eine solche Aktion die der Kollegen Sting, Bob Geldorf und wie sie alle heißen nicht ganz so gut aussehen. Von wegen ‘we are the world‘. Ja, aber höchstens, wenn auf Rotwelsch gesungen.


Playing For Change | Song Around The World “Stand By Me”.

… weitere Infos zum Video und zu den Musikanten hier. Übrigens via @dieNagashi.

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