Zustand und Gebrauch meines Innenministeriums verletzen meinen Nationalstolz. Wir können uns von rechts-rechten Übermenschen doch nicht unsere Identität und Kultur zerstören lassen, wider die Vernaderung der Menschenrechte. Genug ist Genug.
Hab das bei ichmachpolitik.at hochgeladen. Wie wärs, weitere aufrufe im netz wären ein weiteres positives signal und zeichen. Die google-Suche für GENUG IST GENUG muss doch etwas mehr hergeben können als im Moment.
Aus gegebenen & erfreulichen anlass aus dem keller der festplatten eingeschriebenen ordnerstruktur herausgesucht und hier im abteil abgelegt, weil: abzulegen (=in einer form dokumentiert/archiviert, die den weltweiten offenen aufruf und zugriff eyplizit erlaubt); also wie ursprünglich vorgehabt, untergegangen und aus dem sinn verloren:
einreichung prix ars electronica – kategorie ‘digital communities’
Mit unibrennt wird kein Projekt einer ,digital community‘ eingereicht sondern ein Ereignis. Diese Vorbemerkung liegt insofern nahe, als es sich hier nicht um eine Projektbeschreibung handeln kann sondern um eine Ereignisbeschreibung.
Beginnend mit dem 22.10.09 ist etwas explodiert, das sich binnen kürzester Zeit zu etwas noch nie dagewesenen entwickelt hat. Es war zu keinem Zeitpunk ein geplantes oder planbares Projekt. Was sich in den folgenden Tagen und Wochen in selbstorganisiertem Chaos herausgebildet hat, kann adäquat als Emergenz einer neuen sozialen Bewegung verstanden werden. ‘SoZi 16|10: the ubiquitous unibrennt cloud’ weiterlesen
als webbasierte exemplarische teamarbeit einer netzwerkstruktur im verbund der ubiquitous unibrennt cloud; Die bekanntgabe der preisträger soll am 15. mai 2010 erfolgen. #arsbrennt [↩]
buttere den das textfragment daher mit genervtem schwung hier rein und mach mich an den vollkommenen umbau …
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einreichung prix ars electronica – kategorie digital communities
the ubiquitous unibrennt cloud
Projektbeschreibung
Mit unibrennt wird kein Projekt einer ,digital community‘ eingereicht sondern ein Ereignis. Diese Vorbemerkung liegt insofern auf der Hand, als es sich in der Konsequenz hier nicht um eine Projektbeschreibung handeln kann sondern um eine Ereignisbeschreibung.
Impressionen mit flickr-Bildern zu den tags “unsereuni” und “unibrennt“.
Mit dank an die vielen FotografInnen
und v.a.:
an die Bewegung und das von allen vorgelebte Engagement.
In diesen Stunden bekommt diepresse.com wieder eine erkleckliche Anzahl an Klicks geschenkt. Weil es scheinbar gilt, eine “Abstimmung” zu Gunsten der Uniproteste zu beeinflussen.
Die Tage davor haben die der katholischen Kirche1 gehörende DiePresse und ihr Chefredakteurpopsternchen wieder viel Aufmerksamkeit und Erwähnungen in ua. der Blogosphäre generieren können.
Warum? Weil der Chefredakteur mit dem rebellischen Schick die freilich erwartbare Linie des konservativen Blatts – wie bei ihm üblich – in scheinbar differenzierten und fast irgendwie wohl gesonnenen Humbug verpackt?
Ich frage mich ernsthaft, ob es für #unsereuni sinnvoll ist, die “Diskursangebote” von DiePresse anzunehmen?
Die ‘Styria Medien AG‘ gehört dem ‘Katholischen Medien Verein‘, dieser wiederum der ‘Katholischer Medien Verein Privatstiftung‘ und die dem Vernehmen nach der “Katholischen Kirche in der Steiermark“, der Diözese Graz-Seckau. [↩]
Freilich, zu den diese Woche 43|09 ausgebrochenen Uniprotesten gäbe es viel mehr zu sagen, zu schreiben, zu tippen, zu tweeten, zu bloggen.
Nur, folgendes Zitat says it all1. An die Adresse des Wissenschaftsministers Hahn, ist das das Treffendste, was mir bislang untergekommen ist. Speaks for itself:
Erst wenn der Protest der Studierenden ernst genommen wird und zu Konsequenzen, also zu besseren Studienbedingungen aller Bildungshungrigen führt, wird der Schaden, den die Inaktivität der bildungspolitisch verantwortlich Einflussreichen an der Gesellschaft anrichtet, wieder gut gemacht werden können.
Bilder meines Ausflugs in die Schweiz, zu Pablo Faccinetto nach Zürich, zu Dani nach St.Gallen, zu Stefan und Tina nach Amriswil, mit Stefan nach Konstanz und mit rebell.tv nach Linz …
Es ist der 22. Mai. Seit dem going public der Initiative ‘Grüne Vorwahlen’ am 1. April sind also bald 2 Monate vergangen und tatsächlich fühle ich mich bemüßigt zu erklären, warum ich erst jetzt einen BlogEintrag – eine Analyse der Sprachregelung der Initiative aus den ersten Tagen – zu dieser Geschichte online stelle.
Zum ersten ist da das morgen startende PolitCamp09 in Graz. Ich werde mich jetzt dann gleich mal Richtung Bahnhof begeben und den Zug dorthin nehmen. Für das Programm angekündigt ist auch ein Bericht von Seiten der Initiatoren und ich möchte mein Mißfallen und Unverständnis hier vorher los werden, um es für mich selbst ‘aus dem Weg‘ zu haben und es nicht vorort zu tun.
Zum zweiten, weil ich nun mal schon vor 2 Wochen für mich die im Anschluß folgende Analyse betrieben habe und der Grund, warum ich das getan habe, weiterhin virulent ist. Der Grund ist kurz gesagt die heftige Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit, die ich rund um diese Initiative wahrnehme:
Aus einem Buch, welches ich persönlich gerne zum Klassiker erheben möchtete; und das ich noch lieber als Pflichtprogramm sähe für StudentInnen der Soziologie, aber auch weiterer Sozialwissenschaften ebenso wie für in Wirklichkeit sowieso alle. Ein Buch, das z.B. einen perfekten Einstieg in sozialwissenschaftliches Wissen für Jugendliche bieten würde.
Sagen wir vielleicht ‘Schulstufe 6′: Die soziale Gruppe und Gruppenverbände Systematische Einführung in die Folgen von Vergesellschaftung
Ach ja! Und dieses SoZi – mit verspätetem Erscheinungstermin – hat übrigens kurzfristig und aus gegebenen Anlass ein anderes, ursprünglich hier vorgesehenes verdrängt. Der Anlass:
die in der Blogosphäre, auf Twitter und also allgemein in web2.0-Strukturen geführten Diskussionen(?) rund um die “Grüne Vorwahlen“-Initiative.
Ein Lehrbeispiel von Zwangsprozessen (siehe unten)1, also solchen, die in der sozialen Formierung unumgänglich sind, was nicht das “wie” sondern das “dass” meint. Dass mir das “wie” nicht sonderlich sympathisch ist, mag ich nicht mehr verhehlen und hab das auch hier zuletzt kommentiert.
Ob ich die letzte Nacht gemachten 3seitigen Notizen noch Online stelle, dazu geben ich mir sicherheitshalber noch ne weitere Nacht Bedenkzeit. Hier jetzt einfach das SoZi zur Woche:
… und freilich ist da mehr, und vl. auch ein weiteres Sonntagszitat nächste Woche zu Orientierungs- und Bezugsgruppen, vl. irgendwann zu Gruppen zweiter Ordnung. [↩]
Heute, am 5. März darf ich auf der Folge-Konferenz ‘Web2.0 and Online Rights‘ der Uni Europa p&ms einen Vortrag halten; morgen werde ich dann eines von zwei Workshops auf dieser Konferenz leiten.
Hier ist die PowerPoint-Präsentation zum Vortrag, der jetzt gleich mal beginnt:
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