Archiv für die 'social web' Kategorie

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BlogParade auf Zwischenruf.at

Ich hab ziemlich lang gebraucht, um das überhaupt mitzubekommen. Dies Kellerabteil ist in einer BlogParade gefeatured worden, schon einen guten Monat her:

Gerne bin ich auch im “Kellerabteil” unterwegs, einem linksintellektuellen Blog, in dem auch der Spaß und manchmal die Schadenfreude nicht zu kurz kommt.

… steht da unter anderem. Mmh.

Nun, spät aber doch möcht ich mal Danke! sagen.
Und dann v.a. Kompliment zurück! Muss zu meiner Schande gestehen, dass ich das Zwischenruf-Blog noch nicht kannte, bin nun jedoch angetan und beeindruckt. BlogRoll, klar. “Blog gegen Demokratieabbau, religiösen Wahn und gesellschaftlichen Rückschritt“. Sehr fein.

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1. Mai – MayDay MayDay

mayday mayday, das ist auch 1. Mai. Allerdings gerade nicht die “traditionelle Folklore” (siehe letzter Beitrag).

Hilfe Hilfe an diesem heiligen Maitag, das ist ebenso symbolisch wie vieldeutig wie notwendig wie traurig. Im Vergleich zur traditionellen Folkore die nüchterne Bestandsaufnahme. Das dauert noch, bis der EuroMayDay Folklore wird. Immerhin ist er erst knappe 7 Jahre alt. International gesehen. In Ö nicht einmal.

Alors, some impressions. Sorry wegen der beschissenen Bildqualität.
Ausrede: ich war stehend k.o. Belämmert. Weggetreten.

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hey, danke für mein lächeln

Am Montag, am Montag da waren es die bi-ba-büchereien. :-)
(Das Lächeln hab ich immer noch um die Mundwinkel.)

Gestern, dienstags, da war es ein Email aus einem BR-Büro aus dieser gut Eisenstadt großen Kleinstadt mitten im .. und am Rande vom 9ten.
Das, und der Blick auf das Logbuch am Armaturenbrett (engl.: dashboard) von WordPress.

Heute war es ein lunarisch-qummonistischer Eintrag, der mit einem Zitat Erich Frieds ansetzt und dem Anklang einer positiven Utopie endet.
Eine Utopie, an die ich, ganz bar jeden Zynismus, wirklich glauben kann und mag.

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Wohin steuert die Demokratie?

… ein ausgezeichnetes Radiofeature von Ö1, welches ich hier teilen möchte:

Wohin steuert die Demokratie?
Ein Radiokolleg von Martin Adel, der für viele ausgezeichnete features verantwortlich ist. Dafür ist ihm und Ö1 zu danken. Bildungsauftrag at its best!
Besonders hervorheben muss ich in diesem Zusammenhang übrigens die Themenauswahl der Radiokollegs von Martin Adel. Die ist erstens nicht selbstverständlich sondern eher außergewöhnlich im Strom der Medienlogik, und zweitens ist sie “to the point”. Gesellschaftlich relevant mit hoher Sensibilität für eine Form der Aktualität, die nichts mit der schnelldrehenden Tagesaktualität zu schaffen hat, aber viel mit dem Gespür für prinzipielle und in die Zukunft weisende Bezogenheit auf gegenwärtige Gegenwart.

hier mein Mit- und Zusammenschnitt (90 Minuten):

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visualisierte Blogroll (update)

visualized blogroll, kind of:

Das Lied, falls es jemanden interessiert, ist von Funny van Dannen. Das Video ein Experiment, herumprobieren mit Freeware: VideoEditor ZS4. Sehr hilfreich dabei das Angebot von Tutorials. Merci.

Das Video basteln hat Spass gemacht. Und es hat sich bereits ausgezahlt, irgendwie. Weil, und das freut und ehrt mich, das Video ist auf das Blog der Kommunikationsguerilla gestellt worden. Und ich wiederum hab erst dadurch dieses herrliche Blog entdeckt.1

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  1. Das Video ist auf der Startseite der Kritischen Informatik gelandet. Yeah. []

Gebet an den Heiligen San Precario

Der Heilige San Precario, vlg. Sankt Precarius, ist eine Erfindung, Konstruktion, Inszenierung italienischer AktivistInnen, ganz im Geist der Kommunikationsguerilla. Noch nicht mal sonderlich alt, hat diese Figur bereits internationale Berühmtheit und Verehrung erfahren.

Wir haben am 29. Februar 2004 die Geburt eines Schutzheiligen aller Flex Workers verkündet, als wir einen neu eröffneten Supermarkt mit Hilfe einer Pseudo-Prozession und surrealistischen Gläubigen besetzten, um gegen die Ausweitung der Sonntagsarbeit zu protestieren.
Innerhalb weniger Wochen wurden überall in Italiens Städten Erscheinungen des Heiligen gemeldet, das Phänomen begann zu wuchern.

schrieb Alex Foti, ‘Chainworker’, was so viel heißt wie Arbeiter in einer Supermarktkette und Aktivist bei chainworkers.org;
übersetzt von Markus Griesser und Sylvia Riedmann, gefunden und nachzulesen bei der IG Kultur (Link oben beim Zitat führt direkt zum Text Fotis).

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Nachtrag Tagebucheinträge 87a bis 89c

  • letzten Fr, 30. November 2007 gab es ein BloggerInnen-Treffen in Wien 7. Angezettelt vom umtriebigen RokkerMur alias der vergessene Diktator alias vanKosel alias Warteschlange (aber nur wenn diese sich nicht ausgeloggt hat und die Accounts durch einander geraten) alias …
    Ich hatte mir vorgenommen, dort die Nase reinzustecken und mal Hallo zu sagen. Wollte den umtriebigen und Mythen umwobenen Wolfgang leibhaftig erleben.
    Jedenfalls, obwohl dieses Wort so einen hatscherten Klang hat – “BloggerTreffen” – war es sehr sehr nett. D.h. v.a.: die versammelten und plaudernden Leute waren allesamt eine überraschend nette, höflich interessierte und freundlich lustige Gesellschaft. Das vor dem Hintergrund, dass ich mir natürlich nette und freundliche Menschen erwartet habe und keine unangenehmen Mitmenschen. Und erst recht von der Erwartungshaltung aus, freundliche interessante Menschen zu treffen, war ich nochmal sehr angenehm überrascht. Manche bloggen seit vielen Jahren. Ein ahnungsloser Jungspund bin ich da dagegen. War mindestens so überfordert wie hidden.

Liebe Grüße Euch Allen!

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Eingebettet mit ‘copy&paste’: das ist web2.0-Kultur

nein, keine web2.0 Erörterung1 an dieser Stelle. Da mag jede und jeder selbst googlen.
Maximal ein link ins befreundete Ausland.2

Embedded Code statt embedded journalists
Wann hat das eigentlich angefangen? Und was lässt sich mittlerweile nicht mehr einbetten?
Dieses ‘ein Jahr Kellerabteil’ ist nicht zuletzt durch diese Dimension bestimmt. Dass mensch nämlich nicht mehr nur seinen/ihren eigenen Ramsch ins Kellerabteil vergraben kann/muss, sondern dass wir alle jede Menge Ramsch verschiedenster Provenienz leihweise auch in unsere Kellerabteile einschlichten können.

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  1. Und meine persönliche Perspektive auf web2.0 wird eher nicht hier, sondern auf ‘Gegenöffentlichkeit2.0‘ veröffentlicht. Wenn sich das überhaupt ausgeht. []
  2. Samt Mahnung! Was ist nun, ich warte seit Äonen auf die Fortsetzung! Bitte. Und überhaupt, Kollege sms, das genial schöne feine und nochmal schöne mp3 mit der Lesung von Flusser. Das hab ich nicht d/l können! Das will ich aber mit mir herumtragen können. Können wir mal Flusser mit verteilten Rollen lesen? Oder Koschorke. Oder Latour Bruno? []

bookmark! bookmark diese schwiiietzer

vor nicht allzu langer zeit entdeckt. Meine Lieblingsseite der letzten zwo Wochen.

Ja, es handelt sich um eine BlogEmpfehlung
So kann mensch auch Web nutzen, Nachrichten machen, Blog nutzen. Gegenöffentlichkeit spielerisch und (re)animiert.
(((rebell.tv)))

dringlich ;-)
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Blogger-gegen-Platter-Update

Die Fortsetzung/das Update/Teil 2 zum vorangegangenen
kräftiges Rumoren im BlogWald‘-Eintrag
vom Mo, 8.10., dem Beginn dieser 41. Woche des Jahres 2007.

(D.h., wir befinden uns in Woche 1 nach der “Erpressung“,
Woche 93 seit Inkrafttreten des neuen verschärften Fremdengesetzes,
Woche 24 seit der Forderung des Bundespräsidenten nach einem fairen Fremdenrecht,
Woche 121 seit dieser Reportage Florian Klenk’s, gefunden bei RokkerMur.)

Bevor es zum eigentlichen 2ten Teil der Übersicht ‘Blogger gegen Platter’ geht (please think it geschlechtsneutral), zwei persönliche Punkte als Vorbemerkung. Aber es gibt eine Abkürzung, um sich die Vorbemerkung zu sparen, und so geht’s hier …
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kräftiges Rumoren im BlogWald

Gibt es einen positiven Nebeneffekt in dieser traurigen Farce um den ständig austeilenden BMI Platter, der selbst nicht einstecken kann?

Ich gestehe, für mich schon. Daher folgt hiermit ein dritter Eintrag zum Thema und ich gelobe gleichzeitig, dann ist Schluss damit. (Mmh, das Versprechen habe ich nicht eingehalten, es folgte schließlich noch ein zweiter Teil zu diesem Post, das Blogger-gegen-Platter-Update.)

Eine Blogosphere macht sich Luft
Was hat’s nun auf sich, mit dem positiven Sideeffect, ist es angebracht dem BMI zu danken? Kaum. Aber der Ärger und die Wut angesichts der Vorgänge haben mich merken lassen, dass da draußen viele ähnlich reagieren, Wut und Ärger nicht nur empfinden, sondern in klugen Einträgen die verlogene Politik dieser Bundesregierung, dieser ÖVP und dieses Ministers Platter auseinander nehmen.

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GPA-djp setzt immer häufiger Trackbacks

Was sagt mensch denn zu dieser Schlagzeile, mmh?

Hier der Artikel dazu. Eine interessante und spannende APA-Meldung aus dem Jahre 2010. Genauer: vom 12. September 2010. ;-)

Der Titel des Artikels, wie er von einigen Medien übernommen wurde, lautet:

GPA-djp setzt immer häufiger Trackbacks.
Utl.: Betriebsratskörperschaften und Gewerkschaften mit Öffentlichkeitsarbeit und Arbeitnehmerberatung über Blogs immer erfolgreicher

(Drei Jahre zuvor, im Herbst 2007 war das noch eine Vision von ein paar wenigen komischen Vögeln. But hey, the times, they are changin.1 Also, der Artikel:)
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  1. wie der Zimmermann Robbie schon sang. Siehe hier auf youtube. Damals Krieg, heute Krieg. Ein Unterschied vl., dass Protest damals cool, hip und substantiell. Heute uncool, peinlich und integriert. []



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