Archiv zur Kategorie 'visualisierung' Category

Urbaner öffentlicher Raum. [im Ausverkauf]

Eine tolle Diplomarbeit. Ich freue mich. Und, autsch, gute 300 Seiten stark!1
Dafür mit einer Vielzahl an interessanten Aspekten, für sich stehenden Kapiteln, Inhalten. Da geht es ua. um öffentlichen Raum, halböffentliche Räume, die Fabrikation des Rückzugs ins Private als logische Konsequenz unserer Gesellschaftsstruktur und kapitalistischen Organisation. Kontrolle und Herrschaftsanspruch.

Da geht es um die Übergänge und Transitionsräume zwischen dem konkreten privaten und konkreten öffentlichen Raum. Es geht um die ökonomischen, symbolischen, politischen, architektonischen Eingriffe, wie öffentliche, halböffentliche und TransitionsRäume gestaltet werden, also um die Bedingung der Möglichkeit öffentlichen Raumes selbst.

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  1. Bei all der bemerkenswerten Qualität der Diplomarbeit ist die Quantität der Seiten freilich ein klares Scheitern der Betreuungsarbeit. :-( Wiedereinmal. Dreihundert Seiten sind quasi Themenverfehlung fĂĽr die Anforderung: “Diplomarbeit”. Viel zu viel. My bad, mea culpa und sorry Boris. []

WeltsystemBeschreibung auf einen Blick

thx helga fĂĽr den link zu diesem bild!

Gegenüberstellung #unsereuni – Gio Hahn

Nun, nicht dass das jetzt noch allzu relevant erscheint, aber die Forderungen und WĂĽnsche der BesetzerInnen des Audimax und das Programm von ‘lame duck‘ Wissenschaftsminister Hahn scheinen mir nicht unĂĽberbrĂĽckbar weit auseinander zu liegen.

Ein Vergleich der Programme
Hier zuerst der Forderungskatalog der BesetzerInnen von #unsereuni, wie er am Freitag, dem 30. November 2009 mit diesem Stand der Forderungen zuletzt beschlossen wurde; basisdemokratisch durch das Plenum des Audimax:

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unsereuni impressionen

Impressionen mit flickr-Bildern zu den tags “unsereuni” und “unibrennt“.
Mit dank an die vielen FotografInnen
und v.a.:
an die Bewegung und das von allen vorgelebte Engagement.

kudos!

… und hier die automatische Diashow: Weiterlesen ‘unsereuni impressionen’

Strukturwandel der Schaufenster

Der ökonomische Strukturwandel hinter den Fassaden der Schaufenster, va. über die Jahre frappierend.
Wie war das noch x mit Fordismus zu Postfordismus?

Kreuztabelle Der ökonomische Strukturwandel hinter den Fassaden der Schaufenster

… aus der Serie 4Feldertafeln zum “Selbst BefĂĽllen”

Der Staatsterror bin Ich.

Maria Fekter

SoZi 38|09: denken, ohne sich in der Deckung der RĂĽcken von Riesen zu verkrallen

… heut wieder mal mit sms zitat hölzerl zugeworfen. In anbetracht untenstehender aussage und natĂĽrlich auch stefans antwort eigentlich perfide, odr? :D Aber wie so oft, die paradoxie ist eine billige, eine scheinbare.

Anyway, sch ist sonntag. Hier ist wieder x ein SoZi.

Und es kommt diesmal mit schönem scan und lieben dank an Eva. Sie hatte eine debatte einmal an einem punkt durch davoneilen unterbrochen, nachdem ich etwas gesagt hatte, und ist nach etwas wühlen mit einem kuvert zurück, dem sie das entnommen hat:

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tour de suisse (tds)

Bilder meines Ausflugs in die Schweiz, zu Pablo Faccinetto nach ZĂĽrich, zu Dani nach St.Gallen, zu Stefan und Tina nach Amriswil, mit Stefan nach Konstanz und mit rebell.tv nach Linz …

ZĂĽrich:

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50er Jahre Kiosk, Grenzgebiet Favoriten Simmering

Grenzgebiet Favoriten Simmering ArsenalgrĂĽnde

Ă–ffentlichkeitsBeArbeiter und Gruppenselbstbetrug

es ist weniger Journalisten versus Blogger
als vielmehr
virtuelle Realität versus Realverhältnisse.
like … Ă–konomie des Massenmedialensystems z.B.

Kreuztabelle Ă–ffentlichkeitsarbeiter

… aus der Serie 4Feldertafeln zum “Selbst BefĂĽllen”

Baharestan Platz, Teheran

Das Tian’anmen-Massaker liegt 20 Jahre zurück, zwei Jahrzehnte und ein paar Tage. Eine Generation. Einmal Mündigkeit, Abschluss der Schulbildung, Wehrpflicht. Einmal, in vielen Weltgegenden immer noch die Regel, vor nicht allzuvielen Jahrzehnten sowieso selbstverständlich: einmal von Geburt bis zur Elternschaft.
Die Bilder von Tian’anmen sind nicht vergessen.
Sickert jetzt die Gewißheit ein, dass es sich gerade wiederholt hat? →1

Im Juni 1989 war ich 17, übergewichtig, Außenseiter in der Sportklasse, wenigstens nicht mehr so im Eck, dass ich die Arschkarte gehabt hätte; aber halt Einzelgänger, unangenehm belesen, freilich null Ahnung in Popkultur, peinlich gewandet, aber Hauptsache mit ein wenig Weltliteratur vertraut, den Anderen ein Horror im Stadt-Land-Spiel, wenn s hoch kommt 3x mal nem Mädel selbst zusammen gestellte Musikkassetten geschenkt, ernsthaft geglaubt, Hippies waren intelligente philosophische Rebellen, meinen Vater verachtet, meine Mutter gehaßt und nicht gemerkt, dass ich sie verehre und es unerwiderte Liebe war, in Globalgeschichte weit über die eurozentristische Schreibung hinaus bewandert und die GymnasiallehrerInnen für fast jedes Fach außer Deutsch und Physik auslachend.
Den Weltschmerz hatte ich schon seit einigen Jahren jongliert, und in der Haltung des Kapitäns von Siegfried Lenz’ Feuerschiff hatte ich eine Position gefunden. Dass ĂĽberall auf dem Planeten Menschen unterdrĂĽckt, gequält und ermordet wurden, nämlich laufend, das war mir bewusst. Und laufend hieĂź, nämlich auch unabhängig von gerade aktuellen, aber in meiner Jugend (und meiner Erinnerung) sowieso fast alltäglichen Bilder und Berichten von Putschen und Konterputschen in Afrika oder Lateinamerika.

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  1. ein Nachtrag: siehe dazu, dh. dazu, was am Folgetag als halbwegs ĂĽberprĂĽfbar verifiziert werden konnte die Analyse von NiteOwl. []

Wienfluss, Höhe Stubentor

Wienfluss Stubentor