Archiv für die 'webloggen' Kategorie

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1. Mai – MayDay MayDay

mayday mayday, das ist auch 1. Mai. Allerdings gerade nicht die “traditionelle Folklore” (siehe letzter Beitrag).

Hilfe Hilfe an diesem heiligen Maitag, das ist ebenso symbolisch wie vieldeutig wie notwendig wie traurig. Im Vergleich zur traditionellen Folkore die nüchterne Bestandsaufnahme. Das dauert noch, bis der EuroMayDay Folklore wird. Immerhin ist er erst knappe 7 Jahre alt. International gesehen. In Ö nicht einmal.

Alors, some impressions. Sorry wegen der beschissenen Bildqualität.
Ausrede: ich war stehend k.o. Belämmert. Weggetreten.

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hey, danke für mein lächeln

Am Montag, am Montag da waren es die bi-ba-büchereien. :-)
(Das Lächeln hab ich immer noch um die Mundwinkel.)

Gestern, dienstags, da war es ein Email aus einem BR-Büro aus dieser gut Eisenstadt großen Kleinstadt mitten im .. und am Rande vom 9ten.
Das, und der Blick auf das Logbuch am Armaturenbrett (engl.: dashboard) von WordPress.

Heute war es ein lunarisch-qummonistischer Eintrag, der mit einem Zitat Erich Frieds ansetzt und dem Anklang einer positiven Utopie endet.
Eine Utopie, an die ich, ganz bar jeden Zynismus, wirklich glauben kann und mag.

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Wolfgang Kochs Kleine Wiener Stadtgeschichte

Die Veröffentlichung des ersten einführenden, die Serie ankündigenden und dem Projekt einen Rahmen gebenden Teils seiner Kleinen Wiener Stadtgeschichte erfolgte am 11.06.2007 im Wien-Blog der taz.

Ich beginne heute mit einer temporeichen Tour de raison durch neun Jahrhunderte Wiener Stadtgeschichte. Im Mittelpunkt steht etwas, das im metropolitanen Gedächtnis noch keinen Eingang gefunden hat, nämlich das Aufspüren bestimmter stadtstaatlicher Anläufe und Ansätze im Schicksal unserer Vorbewohner.

Aktuell stehen wir bei Teil 36 der Kleinen Wiener Stadtgeschichte, freigeschalten an diesem Donnerstag, 20. März 2008, Gründonnerstag. In diesem geht es gerade um die Steuerpolitik des roten Wien, Stichworte: ‘Hugo Breitner‘ und die ‘Finanzierung der Sozialreformen‘, und die Bedeutung eines vorteilhaften Finanzausgleichs für Wien in den 1920er Jahren.

Das Blog von Wolfgang Koch hab’ ich an dieser Stelle, also im Kellerabteil, schon das eine ums andere mal erwähnt, bejubelt, empfohlen. Daher ohne weitere Ausschweifungen, eine strukturierte Verlinkung zu Wolfgang Kochs Stadtgeschichte Wiens.
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Maulkorberlass für MitarbeiterInnen-Blog?

Heute ist ein interessanter Beitrag auf einem kleinen unscheinbaren Blog online gegangen, ein – wie ich finde – hochinteressanter Beitrag. Ein kryptischer, sich nicht auf den ersten Blick erschließender Beitrag. Liest man etwas weiter und die vorangegangenen

Das Blog?
Jenes des Angestelltenbetriebsrats der Tchibo Manufacturing Austria GmbH.

Der Beitrag?
Hier ein Screenshot des Beitrags von heute, just in case. Und so und so möchte das schon allein vor dem Hintergrund archiviert werden, da es dieses Betriebsrats-Weblog nicht mehr lang geben wird. Aber dazu gleich mehr … (Klicken zum Vergrößern)

Der Beitrag ‘Sitz, platz, soo ist´s brav….‘ findet sich hier.

Was hat es damit nun auf sich? Warum finde ich den Eintrag ‘hochinteressant’?

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/sms’sens blogstöckchen im kellerabteil gelandet.?!

Blogstöckchen?

Ein Blogstöckchen ist eine Art Schneeballsystem Kettenbrief Vernetzungsspiel Frage-Antwort Rechercheunternehmen in der Blogosphäre für die Blogosphäre und um die Blogosphäre herum. Oder so.
Das Anführungszeichen Stöckchen verweist dabei begrifflich visualisierend auf das Staffelholz im Staffellauf.

Eine BloggerIn erörtert eine Frage in einem Blogeintrag und gibt diese Fragestellung – das Blogstöckchen – mit diesem Eintrag darüber hinaus an – meist fünf – andere BloggerInnen zur weiteren Erörterung weiter. Diese nehmen die Frage- bzw. Aufgabenstellung wie ein Staffelholz auf und laden ihrerseits – meist fünf – weitere BloggerInnen zur weitergehenden Behandlung der Materie ein.
Durch die trackback Funktion – “die Spur führt zurück” – wird eine komplexe Diskussionsstruktur und vielbloggige Erörterung einer Fragestellung quer durch das WWW verfolg- und zurückverfolgbar.

Blogstöckchen‘-Eintrag in einem noch zu schreibenden Web2.0-Lexikon

Nun, während ich seminaristischer Weise in Hirschwang im Angesicht einer tatsächlich mit Schnee bezuckerten Rax war, landete in meinem Kellerabteil ein solches Blogstöckchen aus dem geschätzt-verehrten rebell.tv.

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Kennen Sie schon Eliza Boltanski?

So, das hat jetzt mal Spass gemacht.
Kann ich nur empfehlen, diese kurze und leider gar zu lückenhafte Biografie der Eliza Boltanski (1874-1923) nachzulesen.

Es hat zumindest Spass gemacht, sie zu schreiben. ;-)

Hab eigentlich wenig Lust zu bloggen in der letzten Zeit. Was auch daran liegen könnte bzw. liegen wird, dass es gerade mehr als reicht, das mit dem Bloggen. Ich beginne den Überblick über die Projekte zu verlieren.

Hier in die Tiefen des Kellerabteils komm’ ich gar nicht mehr. Muffelt zu sehr. Ich sehne mich nach Licht, Sonne, Wärme.
Dieser Sehnsucht mögen die letzten pathetischen Ausrutscher (sorry mk!) bzgl. Gomera geschuldet sein, sie scheint mich auch bei der Layoutierung der letzten beiden Weblogs geleitet habe. Hell, licht, transparent.

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Blogs abonnieren. So einfach geht’s. (update)

Das Abonnieren von Blogs ist die komplementäre, quasi die komplettierende Seite dieses Mediums WEBLOG.
Ohne das Element der Abonnierbarkeit wäre das Ding halb so sinnvoll, halb so praktisch, halb soviel wert.

Was bedeutet es nun, Blogs zu abonnieren?
Mit dem Abonnieren – ein einfacher technischer Schritt – bekomme ich automatisch immer die Benachrichtigung (samt Vorschau), wenn es in einem von mir abonnierten Weblog1 einen neuen Eintrag gibt.

Ergo: ich muss nicht auf die Blog-Seite schauen, ob sich gerade etwas getan hat sondern kann mich darauf verlassen, automatisch up to date zu bleiben. Müsste ich laufend auf die Website der diversen Blogs nachschauen, ob seit meinem letzten Besuch etwas passiert ist … was hätte dieses Ding “Weblog” dann schon für einen eigenen Sinn? Es wäre wie das Anklicken jeder normalen Webpage, die mich interessiert.

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  1. oder auch einer Homepage mit abonnierbaren Nachrichten. Und die absolut meisten Homepages sind schon mit Feeds zum Abonnieren ausgestattet. []

Die Verlogenheit des Springer-Konzerns in x-ter Generation

Die deutsche Boulevardzeitung “Bild” will Beschwerden ihres “Kontrollorgans” Bildblog beim Deutschen Presserat unterbinden.

… lese ich gerade auf der orf futurezone.

Die Kritik am Schweinejournalismus ist ja eines, wenn aber der faktische Nachweis von Schweinejournalismus Tag für Tag in einer laufenden Dokumentation (Bild-Blog) erbracht wird, die Klickraten von ~40.000 Seitenaufrufen pro Tag hat, dann müssen die Anwälte des Konzerns ran.

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visualisierte Blogroll (update)

visualized blogroll, kind of:

Das Lied, falls es jemanden interessiert, ist von Funny van Dannen. Das Video ein Experiment, herumprobieren mit Freeware: VideoEditor ZS4. Sehr hilfreich dabei das Angebot von Tutorials. Merci.

Das Video basteln hat Spass gemacht. Und es hat sich bereits ausgezahlt, irgendwie. Weil, und das freut und ehrt mich, das Video ist auf das Blog der Kommunikationsguerilla gestellt worden. Und ich wiederum hab erst dadurch dieses herrliche Blog entdeckt.1

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  1. Das Video ist auf der Startseite der Kritischen Informatik gelandet. Yeah. []

silvester o7/o8

just in case, sollte das Laden der Photos zu langsam gehen oder nicht funzen, klick hier …

Gebet an den Heiligen San Precario

Der Heilige San Precario, vlg. Sankt Precarius, ist eine Erfindung, Konstruktion, Inszenierung italienischer AktivistInnen, ganz im Geist der Kommunikationsguerilla. Noch nicht mal sonderlich alt, hat diese Figur bereits internationale Berühmtheit und Verehrung erfahren.

Wir haben am 29. Februar 2004 die Geburt eines Schutzheiligen aller Flex Workers verkündet, als wir einen neu eröffneten Supermarkt mit Hilfe einer Pseudo-Prozession und surrealistischen Gläubigen besetzten, um gegen die Ausweitung der Sonntagsarbeit zu protestieren.
Innerhalb weniger Wochen wurden überall in Italiens Städten Erscheinungen des Heiligen gemeldet, das Phänomen begann zu wuchern.

schrieb Alex Foti, ‘Chainworker’, was so viel heißt wie Arbeiter in einer Supermarktkette und Aktivist bei chainworkers.org;
übersetzt von Markus Griesser und Sylvia Riedmann, gefunden und nachzulesen bei der IG Kultur (Link oben beim Zitat führt direkt zum Text Fotis).

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Dokumentation ‘NVP-Watch’ (update)

Georg hat seiner Ankündigung den nächsten Artikel folgen lassen. Die NVP erfüllt alle Erwartungen und fordert Lagerschulen für Kinder von MigrantInnen.
Vor gut einer Woche hatte ich hier zu seinem ‘NVP-Watch‘ verlinkt. Der Beitrag vom 11.12. steht nun wieder an erster Stelle. Worum geht es bei der NVP?
(dazu noch aus dem ursprünglichen Eintrag:)

Angelehnt an die in Deutschland nach wie vor existierende, sporadisch erfolgreiche und mittlerweile von Finanzskandalen umwitterte NPD (Nationaldemokratische Partei Deutschlands) hob ein gewisser Gregor Maierhofer die NPÖ aus der Taufe und fand in (Robert) Faller einen willfährigen Gefährten. Ersterer sollte 2004 wegen Wiederbetätigung verurteilt werden und im Zuge dessen behaupten, die NPÖ nur zur Geldbeschaffung gegründet zu haben. Das Parteiprogramm war in großen Teilen ein Plagiat der NSDAP Doktrin.

Auf rigardi.org ist wiedereinmal interessantes zur neu gegründeten NVP (Nationalen Volkspartei) zu lesen. Georg Pichler von rigardi.org hat bereits zweimal von der Gründung Partei berichtet; siehe seine Beschlagwortung NVP-Watch.
‘Dokumentation ‘NVP-Watch’ (update)’ weiterlesen




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