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Das BetriebsBlog

Mit dem Jahr 2008 wird im VÖGB-Kursprogramm das Seminar
«Das Betriebsrat-Weblog» zweimal(!) im Jahr angeboten werden.

Februar: Mo 4.2. bis Mi 6.2.2008
November: Di 9.12. bis Do 11.12.2008

Das BetriebsBlog
Wir planen, eröffnen und betreuen ein Blog

Seminarinhalt:
Der BetriebsBlog bietet die Möglichkeit, die Arbeit des Betriebsrats schneller, unkomplizierter und unabhängiger von Ressourcen sichtbar zu machen. Den KollegInnen aus der Belegschaft bietet er eine Möglichkeit, laufendes Geschehen mitzuverfolgen, sich an Diskussionen aktiv zu beteiligen und auch aus der Distanz am betrieblichen Leben teilzuhaben (z.B. aus Außendienst, Zeitarbeit, Karenz).

Seminarziele:

  • Analyse der Medien: BR-Homepage, Intranet, Foren, Betriebszeitung, Blogs
  • Ein strategisches Konzept für einen BetriebsBlog ausarbeiten
  • Den Blog einrichten, konfigurieren und gestalten
  • Texte, Fotos, Dokumente, Verweise, Videos in den Blog stellen
  • Die Betreuung des Blog organisieren, Synergien nutzen
  • Ausgesuchte Zielgruppen über Blogs betreuen

Teilnahmevoraussetzungen:
PC-Grundkenntnisse, max. 10 Personen

Weiterführende Informationen
Für alle InteressentInnen – und potentielle InteressentInnen – gibt es hier noch einige weiterführende Informationen; und zwar
(I) zum Seminar selbst: Was soll vor Ort passieren? Was sind Seminarziele?
(II) zur Vorgeschichte: Wie schaut so etwas aus? Wer macht so etwas schon?
(III) zum Themenbereich: Was hat es mit diesen „Weblogs“ auf sich?

I. DAS SEMINARKONZEPT
Das Kursprogramm gibt nur wenig Raum, um ein Seminar darzustellen. Hier daher ein paar Infos, damit Du Dir ein besseres Bild davon machen kannst, worum es im Seminar gehen wird, was Dich erwarten würde und was Du nach dem Seminar für Deine Betriebsratstätigkeit mitnehmen kannst:

  1. Wir verschaffen uns mal grundlegend einen Überblick über das Phänomen „Weblog“. Womit haben wir es zu tun?
    D.h.: in aller Kürze die Geschichte des Weblogs und des Bloggens. Wo, wann und warum hat das Ding bereits in den Lauf der Geschichte eingegriffen und was können wir aus diesen paar Fallbeispielen für unseren Gebrauch ableiten.
  2. Wir strukturieren das Feld Weblog, indem wir uns anschauen, wozu Blogs überall in unterschiedlichen Gebräuchen verwendet werden. Das Blog ist nämlich so vielseitig einsetzbar wie ein Werkzeugkasten. Mit dem kann man auch als Hobby den verschiedensten Handwerken nachgehen, es lassen sich Reparaturen bewerkstelligen, wenn es gerade notwendig wird, man kann einzelne Werkzeuge herausnehmen und andere beiseite lassen, man kann sie zweckentfremden oder Meister im eigentlich vorgesehenen Gebrauch sein.
  3. Wir klären die Begriffe, die verschiedenen Bestandteile und Techniken, die es rund um das Webloggen gibt. Wir unternehmen Vergleiche von Blogs, um zu analysieren, womit sie arbeiten und warum sie gewisse Bestandteile und Techniken jeweils wozu einsetzen. Viele dieser Techniken testen wir praktisch. Mit den Bestandteilen arbeiten wir selbst in unseren eigenen Blogs.
  4. Wir organisieren uns die Arbeitsumgebung, überlegen uns die Arbeitsorganisation. Was brauchen wir alles, um souverän, schnell und angenehm mit der Blogsoftware (Plattform) umzugehen. Wie geht man die Sache an? Welche Tricks und Hilfsmittel können uns das Leben erleichtern?
  5. Eine Analyse der Inhalte, die wir vermitteln wollen, des Zielpublikums, an das wir uns wenden, und der möglichen Verpackung (Vermittlungsform) darf natürlich fehlen. Über die ganzen drei Tage können und werden wir immer wieder Szenarien mit Blog-Ideen entwerfen. Gedankenspiele, was sich mit dem Medium alles anstellen ließe.
    Was sich alles an Inhalten, an welches Publikum, in den verschiedensten Verpackungen aufmachen ließe. Damit schulen wir ganz nebenbei unsere Wahrnehmung für mediale Strategien, für PR und auf der anderen Seite für interne Kommunikation.
  6. Wir bauen Weblogs, schreiben Beiträge, binden Bilder, Grafiken und Fotoalben ein, setzten Hyperlinks, laden Dokumente hoch, betten Videos ein, spielen mit Kommentaren und Trackbacks, …
    … und all das nicht erst, wenn wir die ersten fünf Punkte erledigt haben, sondern von Beginn an. Prinzip learning by doing.
  7. Es gibt ein ganzes weiteres Umfeld rund um das Phänomen ‚Blog‘ und ‚Bloggen‘. Das Umfeld will ein wenig erkundet werden, bietet es doch Webdienste, weiter Optionen und Werkzeuge, mit denen ein eigenes Weblog noch interessanter gestaltet werden kann (wie zB. Online-Fotoalben).
  8. Was brauchen wir technisch und was brauchen wir organisatorisch um unsere Blogs zu überwachen. Wir wollen analysieren, wie gut sie angenommen werden, wie oft wird welcher Artikel aufgerufen?
    Wie schützen wir das Blog? Welche Sicherheitseinrichtungen gibt es, was kann alles eingestellt werden?
    Wie teilen wir uns im Team Arbeit auf? Wie organisiere ich mich, wenn ich alleine bin? Wie nutze ich Angebote, Artikel und allgemein Interessantes auf anderen Seiten im WWW, um meinen BesucherInnen auch dann etwas zu bieten, wenn ich wenig Zeit habe?

II. DIE VORGESCHICHTE
In den Jahren 2006 und 2007 haben bereits zwei „Vorgängerkurse“ stattgefunden. Diese hatten jeweils noch den Titel «Handwerkszeug zur eBetriebsratsarbeit».

Das erste Seminar im Frühjahr 2006 bestand eigentlich aus zwei kombinierbaren, direkt hintereinander angesetzten Kurzseminaren von jeweil 1½ Tagen. Die Überschriften lauteten Email-Newsletter gestalten und Diskussionsforen im Internet.

Das zweite Seminar im Frühjahr 2007 setzte bereits das praktische Einrichten eines Weblogs in den Mittelpunkt, daneben haben wir aber auch einiges mehr gemacht und erörtert.

Zu diesen Vorgänger-Seminaren gibt es hier die Seminarseite Das Handwerkszeug zur eBetriebsratsarbeit.
Vor allem aber kannst Du Dir das SeminarBlog eBetriebsrat anschauen. Es ist im Vorfeld des zweiten Kurses entstanden, enthält die Dokumentation des Frühjahresseminars, weiterführende Infos und auch Hinweise zu einem weiteren eintägigen ‚BetriebsBlog‘-Crashkurs, der Ende Oktober 2007 abgehalten wurde.

III. DER THEMENBEREICH
Links und Angaben folgen in Kürze …

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