Aus besseren Tagen, der Weg vorgezeichnet.
v.r.n.l.: khg, horst p., ekp, meischi
(geleckt via soup.io)

supernackt followerpower
notizen gegen die unaufhaltbarkeit des bewusstseinsstroms
Aus besseren Tagen, der Weg vorgezeichnet.
v.r.n.l.: khg, horst p., ekp, meischi
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supernackt followerpower
Aufruf zur Demonstration am 1. Juli, 18.30 Heldenplatz
Zustand und Gebrauch meines Innenministeriums verletzen meinen Nationalstolz. Wir können uns von rechts-rechten Übermenschen doch nicht unsere Identität und Kultur zerstören lassen, wider die Vernaderung der Menschenrechte. Genug ist Genug.
Hab das bei ichmachpolitik.at hochgeladen. Wie wärs, weitere aufrufe im netz wären ein weiteres positives signal und zeichen. Die google-Suche für GENUG IST GENUG muss doch etwas mehr hergeben können als im Moment.
Ablage der gallenbelastenden assoziationen eben beim ansehen unten eingebetteter doku, der abscheu halber nicht in text transponiert.
Abgelegt und – ich bin diesbzgl guter dinge – damit aus dem denken, aus dem sinn. Selbstverteidigung für die möglichkeit schöner träume.
just for the records, ich plädiere dafür, das Zigeunerschnitzel weiterhin “Zigeunerschnitzel” zu nennen.
ok?
Wir müssen doch nicht ernsthaft breit darüber debattieren, ob diese Bezeichnung rassistisch ist! Nicht im ernst, oder? Genau, und dann vielleicht noch abstimmen, wer sich in der Debatte nach Ansicht der “community” wackerer geschlagen hat und davon die Antwort auf die Frage ableiten, ja?
Sollen die Pro’s und Con’s sich doch im web2.0 präsentieren und wir voten dann. Klick klick macht das kritische Volk.
Nääää, ob ein Ausdruck rassistisch ist oder nichts hat latürnich nichts damit zu tun, ob irgendeine Mehrheit dafür oder dagegen gefunden werden kann. Nope, hat ja nicht einmal was damit zu tun, wer besser schöner schlüssiger stringenter lauter oder nachhaltiger argumentiert, scherzt, echauffiert oder blöggt.
Tell you what, “Rassismus ist ein objektives Phänomen“. ![]()
Soviel mal meine Behauptung.1
‘Zigeunerschnitzel’ weiterlesen
Um aus dem Kopfschütteln wieder rauszukommen, ich wiederhole mal meinen Twittereintrag von vor ein paar Minuten:
penetrante selbstanmaßung scheint die trendsportart des frühlings zu sein
Ansonsten wär ich beinahe sprachlos. Hybris galore. Gestern nacht, nach hause kommend und tweets1 nachlesen, wollte ich ja noch an eine halblustige “Kunstaktion” und Intervention im onlinemedialen Bereich glauben.
Da konstituiert sich ein selbst ernannter “Online-Sitten-Wächter“-Club und Vorstand, ua. mit einem Generalsekretär, der mir noch als Spammer unangenehm in Erinnerung ist.2 Will die Gruppe humorvoll und mit Techniken der Kommunikationsguerilla auf die zunehmende Dämonisierung des Internet und auf laufende Zensurabsichten durch Regierungen aufmerksam machen, die sich damit zu Erfüllungsgehilfen von Großkonzernen mit klar ökonomischen Absichten machen? Oder was soll das?
Der angemaßte Sitten-Wächter-Auftrag scheint ernst gemeint zu sein
… und erinnern mich an Karl Rove und Dick Cheney, wie sie für die Klassifikation von guten Demokratien, nicht so guten “alten Demokratien” und Achsen der Bösen stehen.
… erinnern mich an die rassistische FPÖ, wie sie für Bürgerwehren und für Recht und Ordnung eintritt.
… erinnert mich an die Erfindung von Kontrollinstanzen gegen einen unverantwortlich agierenden Finanzmarkt, die dann mit Investment-Bankern und Apologeten des deregulierten Selbstbedienungskapitalmarkts besetzt werden.
… erinnert mich an europäische Lebensmittelkontrollbehörden, in denen die Lobbyisten der Pharmaindustrie und Lebensmitteldesigner sitzen.
‘ein simples wie klares solidarisches ‘Fuck You’’ weiterlesen
Das Verhältnis war in etwa – so meine Schätzung, die der Medien kann ich so wie viele andere nicht nachvollziehen (siehe unten):
Polizei zu Summe der GegendemonstrantInnen zu Neonazi-Demo
1 zu ⅔ zu ½
… und das bei der ganzen Mobilisierung diverser Neonazi-Seiten im Web und der ganzen FPÖ, die so stolz ist, der angeblich unabhängigen “Bürgerinitiative Dammgasse” die Homepage zu zahlen.
Ich sehe das mit einer gewissen Freude und Befriedigung, dass sich da in … ähm … ‘unserer Blogsphäre‘ die Dokumentationsartikel zu den ‘Rechten Recken’ und ‘Teutschen Müttern’ häufen:
Alles in allem ein guter Anfang. Aber noch nicht sooo viel mehr.1
Wie wäre es, wenn wir ein Wiki installieren, um diese Dokumentation erstens von vielen Stellen über zweitens längere Zeit um nicht zu sagen prinzipiell und konstant zu betreiben und damit drittens ein übersichtliches, sich verdichtendes Dokumentationsarchiv aufzubauen, welches viertens alle Bemühungen zur Dokumentation zusammenfasst und fünftens zentral abrufbar macht!?!
‘Wo ist unser ‘Rechte Recken’-WatchWiki?’ weiterlesen
Nachdem es draußen mehr auf November als auf Altweibersommer macht, nachdem die Uhr passender Weise gerade 17:00 anzeigt und nachdem Endorsement ’08 bereits mehr oder weniger Geschichte ist, hab ich mal meine eigene keine Hochrechnung gemacht.
Das heißt, eigentlich, um mich wieder paar Minuten von der Arbeit abzulenken, die sich so gar nicht von selbst machen will heute …
Jedenfalls ist die Hochrechnung super Exklusiv!. Die Zahlen hat nicht mal noch der Fellner, geschweige denn SORA.
hier mein Tipp:

Lieber Laurenz, wenn Du das bitte noch in die Erfassung der Prognosen aufnimmst. Die Wissenschaftlichkeit ist absolut gesichert.
Hier nochmals die Zahlen (auf 2 Kommastellen und die Bewegung zur NRW 06):
Das hat schon ein bißchen etwas von Hohn, sich vor einem globaleren Kontext diese Bemühungen für einen autofreien Tag anschaut.
Das hat einiges von Hohn, wenn anlässlich eines ausgerufenen autofreien Tages immer wieder behauptet wird, Wien wäre eine radfahrfreundliche Stadt.
Ich war letzte Woche in Amsterdam. Die Stadt hat bekanntlich mehr Räder als EinwohnerInnen.

Das Auto, soll heißen der Autoverkehr, ist dem Fußgänger- und dem Fahrradverkehr klar untergeordnet. Fahrradweg funktionieren und sind nicht Pseudo-Fahrradwege, wie allzu oft in Wien. Die Breite eines Fahrstreifens für den Autoverkehr zur Breite eines Fahrradweges steht oftmals im Verhältnis 1:1. Das heißt, auf einer Fahrbahn fährt in einer Spur ein Auto. Daneben fahren auf der Spur des Radweges zwei FahrradfahrerInnen nebeneinander. Plaudern beim Fahren. Geht sich alles aus.
bei meiner Kurzvisite in Linz über den Weg gelaufen …
bin nicht der einzige gewesen, der angesichts dieser darbietung seinen fotoapparat rausgeholt hat.
natürlich war die esel-crew auch mit einer videokamera ausgerüstet und hat ihrerseits die esel-fotographierenden passantinnen und passanten gefilmt und dokumentiert.
vielleicht arbeiten die esel ja an einer datenbank der fotographInnen von eseln? “dokumentationsarchiv derer, die wos uns fotografiern tuan“? :twisted:
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