Archiv für das 'GPA-djp'-tag

‘Wir verzichten nicht!’-Demonstration

Impressionen von der Demo heute am 13. Mai 2009.

Link zum Album hier.

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Es gilt das Verursacherprinzip, stupid!

that’s why: Wir zahlen nicht für eure Krise!
Denn warum sollte hier nicht auch das Verursacherprinzip gelten?1

Und während die Massenmedien halbtäglich die Aussendungen eines Vereins mit gerade mal 3.500 Mitgliedern in den scheinbar öffentlichen Raum verbreiten, gehen Zehntausend aus verschiedenen, gesellschaftspolitisch wichtigeren Vereinen in den öffentlichen Raum demonstrieren.
Freilich, wenn Vereine wie attac und greenpeace und global 2000 und die grünen und die Gewerkschaften et cetera et cetera et cetera am 28. März zu einer Demo aufrufen, dann ist das den unabhängigen, den ausgewogenen, den privaten und den öffentlich-rechtlichen Massenmedien kaum eine bis keine Meldung wert.

[fotoalbum auf flickr]

Klar, die 3.500 Mitglieder der Industriellenvereinigung haben – wahrscheinlich jedes Mitglied für sich – mehr Kapital zur freien Verfügung als alle an der Demo beteiligten Vereine und deren Mitglieder zusammen.

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  1. klar, ‘wir’ müssen die Krise so oder so zahlen und ‘wir’ werden noch eine gute Zeit des ‘Lebens in und mit der Depression‘ brauchen – inklusive der Sozialisierung der Verluste und Risiken -, bis ‘wir’, dh. nennenswerte Segmente der Gesellschaft ernsthaft zu wehren beginnen. I know, I know. []

Tagebucheinträge 91d-91f, 92 & 93

Wieder einmal ein ganzer Tag indoors (minus die knapp hundert Schritt in den Billa und retour). War nicht vollständig so geplant, aber wenn meine eigenen Vorgaben ‘laufen gehen’ oder ’spazieren gehen’ heißen, da vergess’ ich schon leicht mal drauf.

Für den Rücken die beste Therapie. Selbst Schuld, kein Mitleid. I’m in a spine funk, baby.
Warum das ganze? Es hat sich ausgezahlt:

  • morgen wird nämlich kein uninteressanter Tag nicht. Dh., ich bin schon verdammt neugierig. ‘Gespannt‘ auf gut wienerisch. Termin in der GPA-djp.
    Vorstellen/Präsentieren des Instruments Weblog vor größerem Publikum. Praktische Anschauung sowie das eine oder andere Szenario, wie es im Umfeld der Interessensgemeinschaften genutzt werden könnte. Schließlich ein bißchen die weitere Vision, GPA-djp setzt immer häufiger Trackbacks. Ich hab sie weiter unten im Blog schon einmal vorgestellt.

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GPA-djp setzt immer häufiger Trackbacks

Was sagt mensch denn zu dieser Schlagzeile, mmh?

Hier der Artikel dazu. Eine interessante und spannende APA-Meldung aus dem Jahre 2010. Genauer: vom 12. September 2010. ;-)

Der Titel des Artikels, wie er von einigen Medien übernommen wurde, lautet:

GPA-djp setzt immer häufiger Trackbacks.
Utl.: Betriebsratskörperschaften und Gewerkschaften mit Öffentlichkeitsarbeit und Arbeitnehmerberatung über Blogs immer erfolgreicher

(Drei Jahre zuvor, im Herbst 2007 war das noch eine Vision von ein paar wenigen komischen Vögeln. But hey, the times, they are changin.1 Also, der Artikel:)
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  1. wie der Zimmermann Robbie schon sang. Siehe hier auf youtube. Damals Krieg, heute Krieg. Ein Unterschied vl., dass Protest damals cool, hip und substantiell. Heute uncool, peinlich und integriert. []

Gewerkschaft erkämpft ein Debakel?

Ver.di erkämpft ein Debakel und geht mit festem Schritt auf die Selbstabschaffung zu

.. heißt es wenig erfreulich im Untertitel eines Kommentars zum Ausgang des großen ‘Deutsche Telekom-Streiks‘.

Der hat übrigens 6 Wochen gedauert und – korrigiert mich bitte, wenn ich da falsch liege – in österreichischen Medien ein Echo gegen Null gefunden.

Zurück zum Kommentar auf Telepolis, weiter heißt es da u.a.:

Nun ist es natürlich töricht, Herrn Schröder (Anmerk.: Verhandlungsführer seitens der Gewerkschaft) allein für dieses Debakel verantwortlich zu machen, denn jenseits aller persönlichen Motivationen handelt es sich hier um ein strukturelles Problem. Es hat damit zu tun, dass ver.di in der Tradition der Sozialpartnerschaft verwurzelt ist, jenem Nachkriegskonstrukt, das den abhängig Beschäftigten vorgaukeln sollte, sie würden als gleichberechtigte Partner in einem Bündnis zur Beförderung des allgemeinen Wohlstands gesehen.

Wiederaufführung des Stücks bald auch in Österreich?
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