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	<title>kellerabteil 2.0 &#187; Hahn</title>
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		<title>wörter mit zeichen verwechseln schafft nich x n 5jähriger. ich schon.</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Mar 2010 18:54:07 +0000</pubDate>
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<li><a href='http://www.kellerabteil.org/2010/05/the-ubiquitous-unibrennt-cloud-featured-auf-o1/' rel='bookmark' title='the ubiquitous unibrennt cloud featured auf Ö1'>the ubiquitous unibrennt cloud featured auf Ö1</a></li>
<li><a href='http://www.kellerabteil.org/2009/10/unsereuni-impressionen/' rel='bookmark' title='unsereuni impressionen'>unsereuni impressionen</a></li>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>buttere den das textfragment daher mit genervtem schwung hier rein und mach mich an den vollkommenen umbau &#8230;</p>
<p style="text-align: center;">&#8212;</p>
<p><strong>einreichung prix ars electronica &#8211; kategorie digital communities</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>the ubiquitous unibrennt cloud</em></p>
<h3>Projektbeschreibung</h3>
<p>Mit unibrennt wird kein Projekt einer ,digital community‘ eingereicht sondern ein Ereignis. Diese Vorbemerkung liegt insofern auf der Hand, als es sich in der Konsequenz hier nicht um eine Projektbeschreibung handeln kann sondern um eine Ereignisbeschreibung.</p>
<p><span id="more-1202"></span>Das, was da ausgehend von den Nachmittagsstunden des 22. Oktober 2009 explodiert ist und binnen Minuten zu etwas Neuartigen zu emergieren begonnen hat, war zu keinem Zeitpunkt ein geplantes oder nur planbares Projekt. Was sich da in den folgenden Tagen und Wochen in selbstorganisiertem Chaos herausgebildet hat, kann adäquat nur als Emergenz einer neuen sozialen Bewegung verstanden werden.</p>
<p>Der Ereignisbegriff gegenüber dem Projektbegriff markiert eine der grundlegenden Charakteristika des Phänomens unibrennt. Die Beurteilung dieses Ereignisses kann nur gerecht werden, wer den gravierende Unterschied dieses spontanen und unwahrscheinlichen Ereignisses mit dem üblicheren Regelfall einer Initiative oder eines Start-Up Projekts in Betracht zieht.<br />
Ohne den Einsatz von Projektmanagement und die Abfolge gesteuerter Projektphasen, ohne die Formulierung der Vision und (Geschäfts-)Idee, die Festlegung von Zielen, Maßnahmen und Aufgaben, ohne den Einsatz von Projektbudgets und Professionisten ist diese Bewegung binnen Stunden entstanden, binnen Tagen explodiert und hat binnen weniger Wochen eine Infrastruktur, Organisationskapazität,  einen Vernetzungsgrad, eine Beteiligung und ein Archiv aufgebaut, wie das viele erfolgreiche Initiativen und Projekte in Jahren nicht erreichen.</p>
<p>Bis heute ist schwer zu fassen, zu benennen und zu charakterisieren, was unibrennt (alles) ist. Konsens besteht darüber, dass es sich beim Ereignis unibrennt um eine Protestbewegung handelt. Unbestritten ist, dass wir es mit einer außerparlamentarischen Form der Selbstorganisation zu tun haben und mit der politischen Manifestation eines ,brennenden‘ gesellschaftspolitischen Interessenskonflikts.<br />
Es ist evident, dass unibrennt als singuläres Ereignis mit eigenem Rang in die Analen der Zeitgeschichte eingehen wird. Aber auch in der fachspezifischen Geschichtsschreibung mancher gesellschaftlicher Teilbereiche ist bereits einiger Platz reserviert. So wird u.a. in der Geschichte der Protestbewegungen das Ereignis unibrennt zu berücksichtigen sein, in der Geschichte der Universitäten und der Hochschulreformen und sicherlich in den Analen des web2.0 und in der Geschichte der Netzkultur.</p>
<p><strong>Politische Aktion, soziale Bewegung und digital community</strong></p>
<p>Die Bewegung unibrennt hat viele Hörsäle und Räumlichkeiten auf einer Vielzahl von Universitäten, Akademien und Fachhochschulen in mehreren Ländern besetzt und über Wochen besetzt gehalten. Über Wochen sind große Mengen von Menschen bei Demonstrationen auf die Straße gegangen und haben Aktionen an den umkämpften Hochschulen und im öffentlichen Raum abgehalten. Millionen Menschen haben über klassische Massenmedien von den Protesten erfahren. Hunderttausende Menschen konnten und haben sich mittels der eigenen und autonomen unibrennt-Medienkanäle über die Geschehnisse, Hintergründe und Forderungen informiert. Und immer noch Zehntausende haben mittels dieser Kanäle an den Protesten partizipiert, sich aktiv beteiligt und die Bewegung mitorganisiert.</p>
<p>Die Bewegung unibrennt gewinnt in den ersten Wochen jene Bedeutung und Präsenz, die ihr Solidaritätsbekundungen und Anteilnahme aus verschiedenen Teilen der Bevölkerung, aus diversen gesellschaftlichen Feldern und international aus vielen Ländern einbringt. Bildungs- und Universitätspolitik wird in Österreich das erste Mal seit Jahrzehnten zum omnipräsenten, relevanten und breit diskutierten Thema; in den klassischen massenmedial konstruierten Räumen (Tageszeitung, Magazine, Radio und Fernsehen), auf der Straße und vor allem im Netz.<br />
Die Proteste breiten sich flächenbrandmäßig im gesamten deutschsprachigen Raum und darüber hinaus aus. Ziemlich einhellig bedanken sich SympathisantInnen und selbst Gegner der Bewegung dafür, das Thema Bildungspolitik wieder in den Mittelpunkt öffentlicher Debatte gebracht zu haben. Diese Debatte erhält permanente Nahrung von den Brennpunkten des Protests; und diese sind in und rund um die besetzten Hörsäle ebenso zu finden wie im Netz auf diversen social network Plattformen, den Postingforen der Massenmedien oder der Homepage, dem Wiki und dem Livestream von unibrennt.</p>
<p>Während Minister, Parteipolitiker, JournalistInnen und Kommentatoren beklagen, dass die Bewegung keinen Kopf, keine SprecherInnen und keine zentrale Führung hat, zwingt die allgegenwärtige Präsenz der Bewegung, die ubiquitous cloud unibrennt, den österreichischen Bundesminister zur Freigabe zusätzlicher Millionenbeträge, PolitikerInnen zur Anerkennung der brennenden Probleme und die Massenmedien zur Auseinandersetzung und Berichterstattung.<br />
Vor dem beständigen Druck durch die ubiquitous cloud unibrennt fühlt sich die österreichische Bundesregierung genötigt, Minister Hahn nach Brüssel abzuschieben und das zuständige Ressort für möglichst lange Zeit unbesetzt und damit weniger angreifbar zu machen. Offensichtlich sucht die SPÖ-ÖVP Koalition in Anerkennung der unibrennt Organisationskraft Stärken der basisdemokratischen Bewegung zu kopieren. Sie entzieht den Protestierenden den befugten Verhandlungspartner auf Regierungsseite, um die Auseinandersetzung mit der Bewegung lokal und direkt bei den vielen kleineren Brennpunkten, den einzelnen Universitäten zu führen. Ein Bildungsdialog wird ausgerufen, der Elemente ebenso der basisdemokratischen und wie auch der Netzkultur von unibrennt aufzunehmen behauptet; Teilhabe und Partizipation soll über das Netz ermöglicht, Debatten und Dialog über das Netz live gestreamt, die Ausverhandlungsprozesse und Zwischenergebnisse im Web dokumentiert und transparent gemacht werden.</p>
<p>Die Bewegung hat von Wien ausgehend Standards gesetzt, die zuerst von den Protestierenden an allen anderen Brennpunkten angenommen werden, heute bereits in die Arbeit von NGOs Eingang finden und sogar von Ministerien insofern anerkannt werden, als sie sich zu Adaptionen bemüßigt fühlen.</p>
<p><strong>Die politische Aktion als ubiquitous Cloud</strong></p>
<p>Unibrennt ist weder ein web2.0 Phänomen, noch ein Protest2.0, noch eine klassische politische Organisation, die die Möglichkeiten des Netzes besonders geschickt für die Verbreitung ihrer Anliegen zu wissen weiß. Die Akteure der Bewegung lassen sich nicht trennen in die BesetzerInnen der Hörsäle auf der einen, und in eine als ,digital community‘ arbeitende Gruppe auf der anderen Seite. Zu jedem Zeitpunkt ist die Bewegung ebenso eine ,digital community‘ wie sie eine politische Bewegung ist, autonom und selbstverwaltet funktioniert, basisdemokratische Regeln lebt, offen und selbstorganisiert arbeitet, und sich heterogen und vielschichtig über diverse Altersgruppen, Muttersprachen, Fachdisziplinen, Milieus, Professionen, Städte, Interessen und Weltanschauungen erstreckt.</p>
<p>Digital festgehalten werden bereits die ersten Minuten der Diskussion und Abstimmung vor Ort, ob das Audimax der Universtität Wien von den Anwesenden besetzt werden soll. Laptops, Mobiltelefone und Digitalkameras protokollieren und Dokumentieren seit diesen ersten Stunden das, was die unibrennt Bewegung genannt wird.<br />
Die Daten &#8211; Text, Bild, Ton, Video &#8211; werden via SMS, Email, Twitter, Livestreams, Chat und Aussendungen ebenso wie via Flugblatt, Sticker, Button, Transparent und Zeitung nach Außen getragen. Sie werden auf social network Plattformen, Blogs, Wiki und Homepage gespeichert, organisiert und abrufbar gemacht. Sie werden über diese Plattformen weiter verbreitet, ergänzt und bearbeitet, und auf diese Daten wird vor Ort der Besetzungen wieder zugegriffen.<br />
Der Zugriff erfolgt dabei über das WWW, so dass ein solches Zugreifen von jedem Ort der Welt und zu selbst gewählten Zeitpunkten geschehen kann. Das Archiv von unibrennt ist immens umfangreich und vielfältig, aufgeteilt auf diverse social network Plattformen, Wikis, Blogs, Dokumente und so weiter. Es enthält keineswegs nur Endergebnisse und Produkte wie den Forderungskatalog, Plenarbeschlüsse oder Presseaussendungen sondern gerade auch und vor allem die Prozessebene, die Debatten, Entscheidungsfindungsprozesse, in den (digitalen) Raum gestellten Ideen, Vorschläge und Fragen. Das Netz ermöglicht den Beteiligten daher nicht nur zu jedem Zeitpunkt und ortsungebunden das Einklinken in die Bewegung, sondern auch, viel wichtiger, das Ausklinken aus der Bewegung ohne Gefahr, den Anschluss und Rechte zur Partizipation zu verlieren.</p>
<p>Die unibrennt Bewegung ist in diesem Sinne so offen und allgegenwärtig wie das WWW selbst. Die ,digital community‘ bemüht sich laufend, Schnittstellen und landing pages für diverse Formen der Partizipation anzubieten und usability freundlich zu halten.</p>
<p><strong>Wissensmanagement, Organisationsentwicklung und Öffentlichkeitsarbeit</strong></p>
<p>Das kollektive Gedächtnis der Bewegung und ubiquitous cloud unibrennt nutzt wie schon angesprochen Speicherkapazitäten und -strukturen von social networks wie facebook und twitter. Es bedient sich großer Plattformen wie youtube, flickr und ustream. Es hat seine Knotenpunkte im unibrennt Wiki und der unibrennt Homepage. Es erstreckt sich in seiner Gesamtstruktur aber auch auf eine Vielzahl von Arbeitsgruppen-Blogs, auf private Blogs, Fotoalben und youtube-Accounts, die Postingforen der Onlinemedien, Emailkörbe, Google-Docs und so weiter. Die ,digital community‘ unibrennt wird auch viel weniger durch die Verwendung dieser Plattformen und Tools beschrieben als durch die dichte Vernetzung all dieser Plattformen und den Gebrauch der diversen Möglichkeiten des web2.0 zur Selbstorganisation der Bewegung.</p>
<p>Die ,digital community‘ unibrennt besteht zum kleinsten Teil aus web2.0 Evangelisten und zu einem geringen Teil aus web2.0 Aficionados. Die Bewegung hat mit ihrem ereignishaften Auftreten Mittel und Wege zu ihrer Selbstorganisation und Weiterentwicklung eingesetzt, die sie vorgefunden hat. Wo eine existierende Organisation die top-down Implementierung von Wikis, Blogs, Feeds und Videokonferenzen Ressourcen- und zeitaufwendig durch Schulung, Druck und Incentives erreichen muss, hat die Bewegung in ungeheurem Tempo kollektiv gelernt.<br />
Emailkörbe werden eingerichtet und von mehreren Personen betreut, die sich im Regelfall untereinander kaum kennen. Passwörter werden alle Wochen ausgetauscht und wieder an viele Personen ausgegeben. Dokumente werden in Google-Docs organisiert, SMS-Listen für den Räumungsnotfall ebenso angelegt wie Anleitungen, wie dieser oder jener Account dieser oder jener Plattform zu bedienen ist.</p>
<p>Arbeitsgruppen gründen sich ebenso im Plenum des besetzten Hörsaales wie bei Debatten im Umfeld oder direkt im Wiki. Die Name, Ziele, Vorhaben und Kontaktdaten der Arbeitsgruppen werden im Wiki angelegt und somit allen sichtbar gemacht. In den Arbeitsgruppen selbst, so wie in den Plena wird live protokolliert. In den Hörsälen wird das Protokollieren via Beamer live übertragen. Die Protokolle werden ausgesendet, im Wiki und auf der Homepage gespeichert. Sie sind weiter bearbeitbar.</p>
<p>Anträge, Berichte und Vorschläge der Arbeitsgruppen gehen zur Vorbereitung der Plena ein. Diese Materialien liegen dem Plenum ebenso vor wie potentiell allen Interessierten, die über Wiki und Livestream zugreifen möchten. In die Plena werden auch Fernsehberichte, Grußbotschaften bis hin zu Liveeinschaltungen von anderen besetzten Hörsälen eingespielt.</p>
<p>Über twitter, Chat und facebook werden Themen, Termine und Links ausgesendet. Die Plena werden kommentiert, die Debatten erstrecken sich in den Raum der social networks und werden hier weitergetragen. Auf den Plattformen bilden sich thematische, regionale und gruppenspezifische Fanseiten, Foren und Pools. Arbeitsgruppen legen eigene Accounts auf den Plattformen an und informieren über ihr Aufgabenfeld und laden zur Mitarbeit ein. Eine Vielzahl von AdministratorInnen bespielt die verschiedenen Accounts 24 Stunden lang, 7 Tage die Woche, Monat für Monat.</p>
<p>In der Blogosphäre wird von der Bewegung berichtet und die Bewegung diskutiert. Blogeinträge fassen Debatten und Entwicklungen zusammen, ebenso wie die bisher zur Bewegung erschienen Blogartikel. Materialen &#8211; Grafiken, Fotos, Videos etc. &#8211; werden eingebunden und produziert. Ein Eselsohr Plugin für Blogs ist im Wiki downloadbar, die an der Blogdemo teilnehmenden Seiten werden im Wiki verlinkt. Eine Blogparade dokumentiert die Blogeinträge zu unibrennt.</p>
<p>Über Emailkörbe, das Wiki und das Einscannen von Zeitungen werden die Ergebnisse der Medienbeobachtung gesammelt, strukturiert, abgelegt und damit dokumentiert. Presseaussendungen, Forderungskataloge und offene Briefe gehen per Email an die Medien und per Homepage, Wiki und Links auf den Plattformen an alle.</p>
<p>Ein Team aus FotografInnen und VideofilmerInnen sowie der Arbeitsgruppe Livestream organisiert sich per Email und Twitter, dokumentiert Plena, Besetzungen, Demos, Flashmobs und so weiter. Fotos werden auf Facebook geladen, auf den unibrennt flickr account, in einen flickr pool und auf die Homepage. Videos finden sich auf youtube, unibrennt.tv und eingebettet in Homepage, Blogs und Facebook. Via twitter werden die Links zu Fotoalben und Videodokumentationen weitergeleitet.</p>
<p>Das Ereignis unibrennt emergiert überall. An den Hochschulen. Im WWW. Im Netzwerk, das zwischen den Brennpunkten der besetzten Hörsäle, der unterschiedlichen Arbeitsgruppen und den Brennpunkten auf Facebook, in der Blogosphäre und dem Wiki usw. immer dichter gespannt wird. Dieses Netzwerk ist das Ereignis. Die intensive breite und gleichberechtigte Beteiligung ist die Bewegung.</p>
<p><strong>Autonomie, Kultur, Identität</strong></p>
<p>Die selbstverständliche und vielseitige Nutzung der Möglichkeiten des Web2.0, digitaler Ressourcen und Werkzeuge hat nicht nur die Selbstorganisation und das Wissensmanagement der explosionsartig auf der politischen Bühne auftretenden Bewegung unterstützt. Der intensive und kompetente Gebrauch der vielseitigen Plattformen, Kanäle und Techniken bestimmt die Kultur dieser Bewegung und in diesem Atemzug die Identität dieser ,community‘ als auch ,digital community‘ mit.</p>
<p>Unibrennt ist anderen politischen Organisationen gegenüber vergleichsweise autonomer; unabhängiger vom Massenmediensystem und dem Goodwill der Presse und Redaktionen, unabhängiger von anderen etablierten Organisationseinheiten im Umfeld und unabhängiger auch vom Einfluss einzelner führender Akteure innerhalb der Bewegung.</p>
<p>Der selbstorganisierte Aufbau eigener Infrastruktur, Netzwerkknoten und Kommunikationskanäle hat die Bewegung befreit und sich selbstbestimmt entwickeln lassen. Unibrennt ist in der Organisation der Proteste eben gerade nicht auf ein organisatorisches backbone z.B. der Hochschülerschaft, von Parteiorganisationen oder organisierter Gruppen im universitären Feld angewiesen.<br />
Die ,digital community‘ hat sich in ihrem Programm, der Ausgestaltung der Plenaregeln, der Arbeitsgruppen und Arbeitsteilung sowie der internen und externen Kommunikationskanäle nicht nur selbst eine Verfassung gegeben sondern auch eine autarke Verwaltung aufgebaut.</p>
<p>Kaum zu überschätzen ist die Bedeutung der Medienkompetenz der ,digital community‘ unibrennt. Die vielschichtige vernetzte, Bewegung hat die Produktion und den Vertrieb ihrer Medieninhalten selbst in der Hand, die ,digital community‘ produziert unique content; und das laufend, in großer Menge und Qualität und gleichzeitig in allen Räumen der ubiquitous cloud. Die Bewegung ist ein Player im Netz.<br />
Die ,digital community‘ ist im Stande, viele Menschen und unterschiedliche Gruppierungen zu erreichen, ohne auf die Strukturen der kapitalistischen Medienlandschaft zurückgreifen zu müssen. Sie produziert nicht nur Texte, Bilder, Ton und Filme selbst, sondern hat auch die Kontrolle über eigene Vertriebskanäle und die offen zugänglichen Archive. So ist es gelungen, eine eigene stabile Gegenöffentlichkeit aufzubauen. Das Archiv ist dabei nicht nur offen. Es ist ebenso lebendig wie riesig. Von jeder landing page aus &#8211; Homepage, Wiki, flickr, unibrennt.tv, youtube, &#8230; &#8211; ist das Eindringen in eine reichhaltige und vielseitige Geschichte wahrscheinlich. Hyperlinks laufen kreuz und quer und verbinden die Bestände des Archivs.<br />
Die ubiquitous unibrennt cloud verwaltet damit das Erbe der Bewegung selbst. Sie bestimmt federführend mit, wie die Geschichte über unibrennt geschrieben wird.</p>
<p>Mit der Emergenz der Bewegung ist gleichzeitig eine Kultur entstanden, die an die open source Kultur erinnernd. Die Bewegung zeugt von der hohen Kompetenz offener Entwicklung. Die Explosion von Content und Netzwerkstrukturen lebt von der Bereitschaft der Akteure, ihre eigenen Ressouren und Fähigkeiten einzubringen und ihre Arbeit frei zu geben. Logos, Bilder und Texte werden ebenso frei vertrieben. Gearbeitet wird auf und mit den eigenen Laptops, Mobiltelefonen, Kameras und Benutzeraccounts, wobei all diese „privaten“ Ressourcen wiederum geteilt und geöffnet werden. Arbeitsgruppen und Plena dokumentieren transparent alle Stufen von Entscheidungsprozessen. Termine und Kontakte sind offen einsehbar.<br />
All das zeugt also auch von der hohen Kompetenz, individuellen Kontrollverlust zuzulassen. Und der Kontrollverlust der Einzelnen festigt die Stabilität und Autonomie der gesamten ,community‘. Das Verfolgen eigener Ziele auf Kosten der Bewegung ist in diesem offenen System gleichrangiger Akteure ein minimiertes Risiko. So bringen sich sehr früh auch GegnerInnen der Bewegung aktiv in die ,digital community‘ ein. Versuche, die Bewegung zu lenken laufen ins Leere. Sie laufen in der Komplexitiät der ubiquitous cloud ins Leere, ohne dass sie durch Abschneiden von Kommunikationskanälen oder Unterdrückung von Content abgewehrt werden müssten.<br />
Die offene Kultur der basisdemokratischen Bewegung und ,digital community‘ bringt ein hohes Maß an Stabilität gegenüber Einzelinteressen und Manipulations- oder Usurpationsversuchen.</p>
<h3>Projektgeschichte</h3>
<p>Für die Emergenz des Phänomens unibrennt kann mit dem Nachmittag des Donnerstag, 22. Oktober 2009 ein genauer Geburtstermin angegeben werden. Über den Zeitraum der nächsten vier Tage, also von Freitag, 23. Oktober bis Montag, 26. Oktober 2009 und Nationalfeiertag in Österreich, explodiert dieses Phänomen in rasanter Ausdehnung. Am Ende dieser ersten Explosion ist die Kunde vom Ereignis unibrennt bei hunderttausenden Menschen angekommen, die Medienlandschaft Österreichs teilt sich einen gleich lautenden Aufmacher &#8211; Unibrennt! &#8211; auf allen Titelseiten und zehntausende Menschen sind vor Ort und im Netz involviert.<br />
Die folgenden Tage und Wochen sind von rasantem Wachstum und der Ausdifferenzierung der Bewegung nach Innen und nach Außen geprägt. Drei Wochen nach der Emergenz des Phänomens wird erstmals vom Flächenbrand gesprochen und die ,digital community‘ wächst in den gesamten deutschsprachigen Raum.</p>
<p><strong>Vorgeschichte</strong></p>
<p>Das ereignishaft wuchtige Ermergenz von etwas neuem ist nicht allein aus sich selbst heraus erklärbar. Selbst wenn das Neue keine Eltern hat, so ist die Emergenz des Phänomens unibrennt nur vor dem Hintergrund der Situation zu verstehen, in der sich dieses Ereignis entwickeln konnte.<br />
So hat auch das Ereignis eine Vorgeschichte und entwickelt sich unter Vorbedingungen, die es erst ermöglichen.</p>
<p>Drei vorangehende und unibrennt den Boden bereitende Entwicklungen müssen hier kurz angesprochen werden:</p>
<ol>
<li><em>Die grundlegende hochschulpolitische Situation</em>:<br />
Nach Jahren fortwährender Hochschulreformen, neuer Gesetze, Novellen und Implementierungswellen der neuen Gesetze und Novellen, nach Jahren der neoliberal ausgerichteten Umbauten der Universitäten ist die Situation endlich soweit eskaliert, dass das System kollabiert. Es kann kaum mehr von schlechten Bedingungen für Forschung und Lehre gesprochen werden sondern tatsächlich nur mehr von unmöglichen Bedingungen.<br />
Das Bologna-System ist an den eigenen Richtlinien gemessen gescheitert, der zuständige Minister hat über seine gesamte Amtszeit nachdrücklich vorgeführt, dass er das Wort Dialog nur in der Öffentlichkeitsarbeit kennt. Im Herbst 2009 haben die Bedingungen an der Universität Wien unhaltbare Formen angenommen. Allen Betroffenen ist bewusst, das die vorgesehenen Wege nicht gangbar sind. Die HochschülerInnenschaft kann nichts erreichen, wo schon ProfessorInnen scheitern, einen konstruktiven Dialog gibt es nicht und bald zehn Jahre internationaler Erfahrungen mit dem Bolognafiasko lassen niemanden im Zweifel, dass eine begründete Hoffnung auf Besserung bestünde.</li>
<li> <em>Der Zeitpunkt der Internetgeschichte</em>:<br />
Die selben Vorraussetzungen, die schon die Terroranschläge in Mumbai, die Wahlkampfbewegung für Barack Obama oder die Proteste im Iran zu neuartigen Ereignissen gemacht haben &#8211; zu hybriden Raum, Zeit, Gruppen, Massenmedien und Beteiligungsformen übergreifenden Netzwerken &#8211; sind auch dafür verantwortlich, dass unibrennt von Beginn an eine ,digital community‘ ist und sich selbst parallel rund um die besetzten Hörsäle und im Netz organisieren kann.<br />
Im Herbst 2009 ist im Gegensatz zur letzten Besetzung des Audimax der Uni Wien 2004 ein Großteil der Studierenden schon mit Laptops, Mobiltelefonen mit Digitalkamera und mit Benutzerkonten bei web2.0 Plattformen ausgestattet. Die Plattformen und Techniken des web2.0 sind ausreichend bekannt, dass noch vor den ersten Minuten des Besetzungsbeschlusses Nachrichten von den Geschehnissen an die Plattformen und in die Netzwerke gehen. Es existieren in Wien, Graz, Linz, Salzburg, Klagenfurt und Innsbruck bereits etablierte web2.0 communities, die sofort für die Bewegung in Anspruch genommen werden können. Die ,digital community‘ unibrennt schließt zudem viele lokale kleinere Netzwerkstrukturen auf unterschiedlichen Plattformen &#8211; Facebook, twitter, StudiVZ, &#8230; &#8211; mit neuen Verbindungen zu größeren Clusterstrukturen zusammen.<br />
Persönliche Bekanntschaften und auch Netzbekanntschaften verkürzen die Phasen für Absprachen und die Organisation der Selbstorganisation und gliedern in unglaublicher Geschwindigkeit Kompetenzen und Ressourcen in die Bewegung und ,digital community‘ ein.</li>
<li><em>Widerstandskultur und Malen-nach-Zahlen</em>:<br />
Zwei Tage vor dem 22. Oktober 2009 wird die Aula der Akademie der Bildenden Künste in Wien besetzt. Dieser Protest ist (noch) nicht spontan und selbstorganisiert sondern geplant und inszeniert. Proteste finden an den Universitäten laufend statt (siehe Punkt 1). Die Inszenierung des Protest an der Akademie ist ein gelungenes Beispiel und zeugt von überlegter Planung. Eine Homepage, ein Sujet, ein Slogan sind überlegt entwickelt und alles greift logisch ineinander. Die Protestform erklärt und visualisiert einfach verständlich, mit welchen Problemen die Akademie zu kämpfen hat und wogegen die Protestierenden dort auftreten.<br />
Massenmedien wie interessierte Betroffene an den anderen Universitäten nehmen die Proteste wahr. Einen Tag nach dem going-public dieser Proteste „malen-nach-zahlen“, am Mittwoch, 21. Oktober 2009 wird eine Demonstration auch für die Universität Wien angemeldet. Der Demobeginn ist für 12.00 geplant, der Treffpunkt der Platz vor der Votivkirche in Wien.</li>
</ol>
<p><strong>Die Formation der #unibrennt ,digital community‘</strong></p>
<p>Der Demonstrationszug der zukünftigen BesetzerInnen des Audimax erreicht am 22. Oktober nach einem Marsch durch das gesamte Hauptgebäude der Universität Wien gegen 14.00 den gerade nicht benutzten größten Hörsaal, das Audimax. Es wird die Besetzung beschlossen. Die ersten Nachrichten über die Besetzung gehen als Aufforderungen zur Unterstützung vor allem über twitter, aber auch sms, email, mobiltelefon und Facebook-Konten nach draussen und werden schnell weiter kommuniziert. Unterstützung trifft in Form von Schlafsäcken, Personen, Nahrungsmittel und technischem Equipment ein, womit hauptsächlich weitere Mobiltelefone, Digitalkameras und Laptops gemeint sind.</p>
<p>Parallel dazu beginnen auf diversen Plattformen im Netz die Spiele der Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit von SympathisantInnen und GegnerInnen der Besetzung. Es werden Stellungnahmen eingefordert und organisiert, Vorwürfe platziert und dementiert, die Foren der Onlinemedien bevölkert. Solidaritätserklärungen werden veröffentlicht und verlinkt, erste Bilder sind auf Facebook und über Twitter zu finden, Hashtags für die Besetzung beginnen sich durchzusetzen (#audimax, #unsereuni, #unibrennt).</p>
<p>Die BesetzerInnen diskutieren und formulieren eine Erklärung und publizieren sie auf einem Blog. Im Raum neben dem Audimax wird ein Medienzentrum eingerichtet. Eine Stunde nach dem Besetzungsbeschluss ist eine Fanpage auf Facebook eingerichtet, die zu einem bleibenden Brennpunkt der Bewegung werden soll.</p>
<p>&#8230;</p>
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		<title>Gegenüberstellung #unsereuni – Gio Hahn</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Nov 2009 16:01:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hc voigt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nun, nicht dass das jetzt noch allzu relevant erscheint, aber die Forderungen und Wünsche der BesetzerInnen des Audimax und das Programm von &#8216;lame duck&#8216; Wissenschaftsminister Hahn scheinen mir nicht unüberbrückbar weit auseinander zu liegen. Ein Vergleich der Programme Hier zuerst der Forderungskatalog der BesetzerInnen von #unsereuni, wie er am Freitag, dem 30. November 2009 mit [...]
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun, nicht dass das jetzt noch allzu relevant erscheint, aber die Forderungen und Wünsche der BesetzerInnen des Audimax und das Programm von &#8216;<em><strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lame_Duck" target="_blank" class="broken_link">lame duck</a></strong></em>&#8216; Wissenschaftsminister Hahn scheinen mir nicht unüberbrückbar weit auseinander zu liegen.</p>
<p><strong>Ein Vergleich der Programme</strong><br />
Hier zuerst der Forderungskatalog der BesetzerInnen von <strong>#unsereuni</strong>, wie er am Freitag, dem 30. November 2009 mit diesem Stand der Forderungen zuletzt beschlossen wurde; basisdemokratisch durch das Plenum des Audimax:</p>
<p><span id="more-1157"></span>
<div style="width:477px;text-align:left" id="__ss_2400807"><a style="font:14px Helvetica,Arial,Sans-serif;display:block;margin:12px 0 3px 0;text-decoration:underline;" href="http://www.slideshare.net/unibrennt/unsereuni-forderungskatalog" title="UnsereUni Forderungskatalog" class="broken_link">UnsereUni Forderungskatalog</a><object style="margin:0px" width="477" height="510"><param name="movie" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayerd.swf?doc=cdokumenteundeinstellungenhcvoigtdesktopunsereuniforderungskatalog-091102031049-phpapp01&#038;stripped_title=unsereuni-forderungskatalog" /><param name="allowFullScreen" value="true"/><param name="allowScriptAccess" value="always"/><embed src="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayerd.swf?doc=cdokumenteundeinstellungenhcvoigtdesktopunsereuniforderungskatalog-091102031049-phpapp01&#038;stripped_title=unsereuni-forderungskatalog" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="477" height="510"></embed></object>
<div style="font-size:11px;font-family:tahoma,arial;height:26px;padding-top:2px;">Weitere <a style="text-decoration:underline;" href="http://www.slideshare.net/" class="broken_link">Dokumente</a> von <a style="text-decoration:underline;" href="http://www.slideshare.net/unibrennt" class="broken_link">#unibrennt</a>.</div>
</div>
<p>Und hier im Vergleich die Positionen und Vorstellungen des scheidenden, für die Universitäten eigentlich irgendwie <em>zuständig gewesen sein hätte sollenden</em> Ministers:</p>
<p style="text-align: center;">
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=4KfbbBXdJy4">www.youtube.com/watch?v=4KfbbBXdJy4</a></p>
</p>
<p>Also wie gesagt, es ist Makulatur, jetzt da der Gio, wie ihn seine ihn liebenden WienerInnen nennen, in die Verbannung geschickt wird. Aber noch einmal, so unüberbrückbar erscheinen mir die Differenzen gar nicht.</p>
<p>Im Übrigen bin ich immer noch der Meinung, dass <strong>#unsereuni</strong> einen <a href="http://www.kellerabteil.org/2009/10/dreiervorschlag-studentinnen-wahlen-nachfolger-fur-minister-hahn/" target="_blank"><strong>Dreiervorschlag für die Nachbesetzung</strong></a> des Dreitagebartstrohmanns ausarbeiten sollte.</p>
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		<title>Dreiervorschlag: StudentInnen wählen Nachfolger für Minister Hahn</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Oct 2009 01:31:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hc voigt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Utl.: Plenum des Audimax beschließt einen Dreiervorschlag für die neue Wissenschaftsministerin und fordert baldige Entscheidung von Faymann und Pröll Die StudentInnen der Universitäten Österreichs, die mit Wien beginnend in ganz Österreich Hörsäale der Hochschulen besetzt halten, legten der Regierung heute Samstag vormittag einen Dreiervorschlag für die Nachbesetzung des nach Brüssel weggelobten Wissenschaftsministers Hahn vor. Mit [...]
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Utl.: <strong><em>Plenum des Audimax beschließt einen Dreiervorschlag für die neue Wissenschaftsministerin und fordert baldige Entscheidung von Faymann und Pröll</em></strong></p>
<p>Die StudentInnen der Universitäten Österreichs, die mit Wien beginnend in ganz Österreich Hörsäale der Hochschulen besetzt halten, legten der Regierung heute Samstag vormittag einen Dreiervorschlag für die Nachbesetzung des nach Brüssel weggelobten Wissenschaftsministers Hahn vor. Mit der Präsentation der Wunschkandidatinnen verbinden die seit gut einer Woche protestierenden HochschülerInnen die Forderung an Bundeskanzler Faymann und Vizekanzler Pröll, sich bald für eine Kandidatin zu entscheiden, damit diese sich an den Verhandlungstisch mit den StudentInnen, Lehrenden und WissenschafterInnen setzen könne.</p>
<p><strong>Arbeitsgruppen zur Kandidatinnensuche</strong></p></blockquote>
<p><span id="more-1146"></span><br />
<blockquote>Dem Dreiervorschlag ging ein komplexer Prozess voraus, in dem neben den BesetzerInnen des Audimax in Wien auch die Gruppen in Graz, Klagenfurt, Linz, Salzburg und zuletzt auch Innsbruck eingebunden waren. Nach einem nächtlichen Plenum an der Uni Wien wurde die Einsetzung von Arbeitsgruppen beschlossen, die sich auf Kandidatinnensuche begeben sollten.</p>
<p>Gestern Freitag waren Plena der Hochschüler in ganz Österreich damit beschäftigt, die verschiedenen Kandidatinnen aus unterschiedlichen Bereichen zu diskutieren. Gegen 2.oo in der Früh zum Samstag kam es zur Wahl des Dreiervorschlags, den die Studierenden bislang aber nur Kanzler und Vizekanzler und nicht der Presse übermittelt haben.</p></blockquote>
<p>&#8230; so oder so ähnlich, das würde mir nicht nur gefallen, sondern das fände ich passend, gerechtfertigt und sinnvoll.</p>
<p>Was sagt Ihr?</p>
<p>Vorschläge? <img src='http://www.kellerabteil.org/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>SoZi 43&#124;09: Ganz im Gegenteil, Minister Hahn</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Oct 2009 10:47:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hc voigt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[aus aktuellem Anlass greife ich für&#8217;s Sonntagszitat mal nicht auf geduldiges Papier zurück, sondern auf ein bemerkenswertes Blog und auf einen dort eben erschienen Artikel. Betitelt mit: Das Imperium schlägt zurück: ÖH soll Schäden zahlen Freilich, zu den diese Woche 43&#124;09 ausgebrochenen Uniprotesten gäbe es viel mehr zu sagen, zu schreiben, zu tippen, zu tweeten, [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<p>aus aktuellem Anlass greife ich für&#8217;s <strong><a href="http://www.kellerabteil.org/beschlagwortung/sozi/" target="_blank">Sonntagszitat</a></strong> mal nicht auf geduldiges Papier zurück, sondern auf ein bemerkenswertes Blog und auf einen dort eben erschienen Artikel. Betitelt mit:<br />
<strong><a href="http://ug02.wordpress.com/2009/10/25/das-imperium-schlagt-zuruck-oh-soll-fur-schaden-zahlen/" target="_blank">Das Imperium schlägt zurück: ÖH soll Schäden zahlen</a></strong></p>
<p>Freilich, zu den diese Woche <a href="http://www.malen-nach-zahlen.at/" target="_blank" class="broken_link">43|09 ausgebrochenen</a> Uniprotesten gäbe es viel mehr zu sagen, zu schreiben, zu tippen, zu tweeten, zu bloggen.<br />
Nur, folgendes Zitat <em>says it all</em><sup><a href="http://www.kellerabteil.org/2009/10/sozi-4309-ganz-im-gegenteil-minister-hahn/#footnote_0_1093" id="identifier_0_1093" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Es stammt von Ass. Prof. Dr. Karl Heimberger, &nbsp;Betriebsrat der MedUni Wien.">1</a></sup>. An die Adresse des Wissenschaftsministers Hahn, ist das das Treffendste, was mir bislang untergekommen ist. Speaks for itself:</p>
<blockquote><p><strong>Erst wenn der Protest der Studierenden ernst genommen wird und zu Konsequenzen, also zu besseren Studienbedingungen aller Bildungshungrigen führt, wird der Schaden, den die Inaktivität der bildungspolitisch verantwortlich Einflussreichen an der Gesellschaft anrichtet, wieder gut gemacht werden können.</strong></p></blockquote>
<p><span id="more-1093"></span>Viel wird wie gesagt getippt, <strong><a href="http://www.twazzup.com/?q=%23unibrennt&amp;l=de" target="_blank" class="broken_link"><em>getwittert</em></a></strong><a href="http://www.twazzup.com/?q=%23unibrennt&amp;l=de" target="_blank" class="broken_link"><em>, auf facebook gruppiert und gebloggt</em></a> (siehe unten).<sup><a href="http://www.kellerabteil.org/2009/10/sozi-4309-ganz-im-gegenteil-minister-hahn/#footnote_1_1093" id="identifier_1_1093" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Besonders fein, das Getwittere, Geblogge, Produzieren von utubes usw. &amp;#8230; es produziert ein gut zug&auml;ngliches Archiv, wird die Ereignisse, Bruchlinien, Positionen, Behauptungen in der Unterhaltungsindustrie dokumentiert halten. Unlike the massmedia.">2</a></sup><br />
Selbst das traditionelle Mediensystem sieht sich gezwungen, zu berichten.</p>
<p>Zwei Punkte dennoch:</p>
<p><strong>Das sind nicht allein Studentenproteste</strong><br />
Das ist viel mehr als eine allein von StudentInnen getragene Protestbewegung, das war – von Beginn an – eine breite, von mehreren Gruppen getragene Protestbewegung.</p>
<p style="text-align: right;"><strong>Dienstag, 22.10.</strong></p>
<p>Die ersten Aktionen auf der Akademie der bildenden Künste sind bereits gemeinsam von Studierenden und Lehrenden getragen:</p>
<blockquote><p><a href="http://www.malen-nach-zahlen.at/" target="_blank" class="broken_link"><strong>Am Dienstag 20.10. um 12.25 Uhr wurde die Akademie der bildenden Künste von STUDIERENDEN UND LEHRENDEN BESETZT!</strong></a></p>
<p><a href="http://www.malen-nach-zahlen.at/" target="_blank" class="broken_link"><strong>Die Akademie der bildenden Künste befindet sich im Streik. Seit Dienstag 20.Oktober werden Lehrveranstaltungen und Klassenbesprechungen in die Aula am Schillerplatz verlegt. Zudem finden dort auch Veranstaltungen und Aktionen statt. Werden die Forderungen von Lehrenden und Studierenden nicht umgesetzt, folgen weitere Aktionen.</strong></a></p></blockquote>
<p style="text-align: right;"><strong>Mittwoch, 21.10.</strong></p>
<p>Es wird eine Demo für den nächsten Tag angemeldet. Zur angemeldeten Donnerstagsdemo (12.00 Treffpunkt Votivkirche) rufen in Emailaussendungen Studierende <em>und </em>Lehrende auf<sup><a href="http://www.kellerabteil.org/2009/10/sozi-4309-ganz-im-gegenteil-minister-hahn/#footnote_2_1093" id="identifier_2_1093" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Hallo, zur Info:
Das erste Mal seit 2004 ist in Wien eine Universit&auml;t besetzt!
http://www.malen-nach-zahlen.at/
Gestern (DIENSTAG) wurde beschlossen, HEUTE (MITTWOCH) um 16:00 Uhr ein PLENUM f&uuml;r Menschen der Uni Wien (und alle die sonst hinkommen wollen nat&uuml;rlich!) zu veranstalten. (In der Akademie &amp;#8211; Schillerplatz 3).
Dort wollen wir uns vernetzten und Aktionen f&uuml;r Donnerstag planen. Die Stimmung ist k&auml;mpferisch und motiviert!
Am DONNERSTAG wird um 12:00 Uhr eine Demo an der Votivkirche starten. &amp;#8211; Wo diese endet liegt an uns&amp;#8230;
Zeigen wir Hahn dass die Uni Wien der gleichen Meinung ist wie die&nbsp;Menschen an der Bildenden.
Die neu entflammte Diskussion &uuml;ber Studiengeb&uuml;hren und&nbsp;Zugangsbeschr&auml;nkungen kann und darf nicht die L&ouml;sung sein.
Durchfinanzierung der Universit&auml;ten &amp;#8211; JETZT!
OUR EDUCATION IS NOT FOR SALE! Freie, selbstbestimmte und kritische Bildung f&uuml;r ALLE!
Da die Zeit knapp ist: Bitte weiterleiten per E Mail an Verteilerinnen,&nbsp;Freundinnen und Freunde, per SMS schicken, in euren Seminaren und Vorlesungen mobilisieren, H&ouml;rsaaltouren machen!
Mehr Infos, Petition und immer aktuelles Programm jetzt unter:
http://www.malen-nach-zahlen.at/
Rebellische Gr&uuml;&szlig;e!">3</a></sup>. Es ist dies jener Demonstrationszug, der im Audimax der Uni Wien enden wird.</p>
<p style="text-align: right;"><strong>Donnerstag,  22.10.</strong></p>
<p>Eine der ersten Solidaritätsadressen kommt von Seiten der <strong><a href="http://ig-elf.at/" target="_blank" class="broken_link">IG Externe LektorInnen und Freie WissenschafterInnen</a> </strong>, ihr <a href="http://www.wienerzeitung.at/default.aspx?tabID=4152&amp;alias=wzo&amp;cob=446063" target="_blank">Präsident</a> bestätigt der APA umgehend, dass die IG externe LektorInnen hinter den Forderungen der Proteste steht.<br />
Noch am Donnerstag kommt es zum ersten gemeinsamen Vernetzungstermin zwischen StudentInnen, Lehrenden und WissenschafterInnen. Die Treffen werden als gemeinsame Kommunikationsebene weiter fortgeführt.</p>
<p>Es solidarisieren sich bekannte ProfessorInnen, auf den uniinternen Maillisten machen Protestemails an das Rektorat die Runde, wie es angehen könne, dass wegen einer Besetzung des Audimax die Wega zur Räumung gerufen werde.<br />
Das ist nicht weniger als ein Skandal und eine Bankrotterklärung der Unileitung.</p>
<p>So wie obiger Betriebsrat solidarisieren sich viele PersonalvertreterInnen wie <a href="http://www.auge.or.at/cgi-bin/auge2/TCgi.cgi?target=home&amp;P_kat=2&amp;P_katsub=2&amp;P_txt=%20773" target="_blank" class="broken_link">die unabhängigen GewerkschafterInnen in der ÖVP dominierten Neugebauer GöD</a>.</p>
<p>Kurzum &amp; <em>just for the records</em>, die Proteste, wie groß sie nun auch immer schlußendlich werden, sind von Beginn an von mehreren Gruppen getragen:<br />
Studierende, Lehrende, WissenschafterInnen, PersonalvertreterInnen und btw auch weiten Teilen der Zivilgesellschaft!</p>
<p><strong>Hahn nicht nur hilflos sondern niederträchtig</strong><br />
Dass der Minister und <a href="http://bigbrotherawards.at/2009/Hauptseite" target="_blank" class="broken_link">Mitfavorit auf den Big Brother Award</a> morgen, dass das ÖVP-Aushängeschild für 3Tagebart-Struppies als Minister ein Dilettant und verlogen ist, das ist das eine. Das ist das wenig bemerkenswerte, nahezu übliche.<br />
Dass der &#8220;<em><a href="http://bigbrotherawards.at/2009/Hauptseite" target="_blank" class="broken_link">Stehe als Kommisar zur Verfügung</a></em>&#8220;-Minister aber substanzlose und lediglich auf Diffamierung ausgerichtete Aussagen lancieren lässt,</p>
<blockquote><p><em><a href="http://wien.orf.at/stories/398530/" target="_blank"><strong>Der Schaden für die Uni dürfte mittlerweile in die Hunderttausende gehen. Allein der erste halbe Besetzungstag und die erste Nacht hätten Kosten von rund 100.000 Euro verursacht</strong></a></em></p></blockquote>
<p>ist von besonders niederträchtiger Öffentlichkeitsarbeitsqualität.</p>
<p>Das erinnert in Niveau und Substanz doch glatt an <a href="http://www.kellerabteil.org/beschlagwortung/platter/" target="_blank">ÖVP-Innenminister</a> und Hahns Vorgängerin als Wissenschaftsminister.</p>
<p><strong>Der Überblick zu den Uniprotesten</strong></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://unibrennt.at/" class="broken_link"><img class="aligncenter" src="/images/unibrennt.png" alt="unibrennt newsroom" width="494" height="118" /></a></p>
<p>.. und gebloggt:</p>
<p><strong>22. Oktober 09</strong>:</p>
<ul>
<li><a href="http://wientv.org/2009/10/22/generalstreik-an-der-akademie-fur-bildende-kunste/" target="_blank" class="broken_link">WienTV.org: generalstreik an der akademie der bildenden künste</a></li>
<li><a href="http://www.2-blog.net/2009/besetzung-der-uni-wien/" target="_blank" class="broken_link">luca: besetzung der uni wien</a></li>
<li><a href="http://santaprecaria.wordpress.com/2009/10/22/unibrennt-audimax-besetzt/" target="_blank">santa precaria: unibrennt! audimax besetzt!</a></li>
<li><a href="http://www.talkinganthropology.com/2009/10/22/ta04-audimax-revolucion-de-la-universidad/" target="_blank" class="broken_link">talking anthropology: das audimax der uni wien ist besetzt!</a></li>
<li><a href="http://adresscomptoir.twoday.net/stories/6006098/" target="_blank" class="broken_link">adresscomptoir: uniproteste in wien</a></li>
<li><a href="http://www.politwatch.at/stories/das-audi-max-den-studentinnen-und-studenten/" target="_blank" class="broken_link">politwatch: das audimax den studentinnen und studenten</a></li>
<li><a href="http://grauszone.wordpress.com/2009/10/22/uni-brennt-uni-wien-besetzt/" target="_blank">grauzone: uni brennt &#8211; uni wien besetzt</a></li>
<li><a href="http://polilog.wordpress.com/2009/10/22/unibrennt-dieser-horsaal-ist-besetzt/" target="_blank">polilog: #unibrennt &#8230; dieser hörsaal ist besetzt!</a></li>
<li><a href="http://kathiza.wordpress.com/2009/10/22/auf-die-barrikaden-teil-2-audimax-der-uni-wien-besetzt/" target="_blank" class="broken_link">kathiza kommuniziert: auf die barrikaden</a></li>
<li><a href="http://gedanken-in-atlantis.blog.de/2009/10/22/freie-bildung-uni-brennt-7225261/" target="_blank" class="broken_link">gedanken in atlantis: freie bildung &#8211; die uni brennt!</a></li>
</ul>
<p><strong>23. Oktober 09</strong>:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.politwatch.at/stories/uni-besetzung-geht-weiter/" target="_blank" class="broken_link">politwatch: unibesetzung geht weiter</a></li>
<li><a href="http://zurpolitik.com/2009/10/23/die-uni-ist-besetzt-video/" target="_blank" class="broken_link">zur politik: die uni ist besetzt</a></li>
<li><a href="http://michaelthurm.wordpress.com/2009/10/23/gedanken-zur-party-unibrennt-wien/" target="_blank" class="broken_link">michael thurm: gedanken zur party #unibrennt</a></li>
<li><a href="http://wientv.org/2009/10/23/das-audi-max-ist-besetzt/" target="_blank" class="broken_link">WienTV.org: das audimax ist besetzt</a></li>
<li><a href="http://cathy-leaves.blogspot.com/2009/10/untragbare-umstande-und.html" target="_blank" class="broken_link">cathy leaves: untragbare umstände und handlungsmöglichkeiten</a></li>
<li><a href="http://www.andreaslindinger.at/?p=1384" target="_blank" class="broken_link">andreas lindinger: audimax-besetzung: unmut der studierenden am höhepunkt</a></li>
<li><a href="http://karakok.wordpress.com/2009/10/23/studentinnen-besetzen-audimax-der-uni-wien/" target="_blank">karakok: studentinnen besetzen audimax der uni wien</a></li>
<li><a href="http://www.politwatch.at/stories/lokale-proteste/" target="_blank" class="broken_link">politwatch: &#8220;lokale proteste&#8221;</a></li>
<li><a href="http://84.200.212.146/?p=28" target="_blank" class="broken_link">v2.0: #unibrennt</a></li>
<li><a href="http://blog.michaelpollak.org/allgemeines/unibrennt" target="_blank" class="broken_link">michael pollak: #unibrennt</a></li>
<li><a href="http://fabbaz.blogspot.com/2009/10/uni-zundelt.html" target="_blank" class="broken_link">fabian bazant: uni zündelt</a></li>
<li><a href="http://www.politwatch.at/stories/herr-minister-laesst-sich-bitten/" target="_blank" class="broken_link">politwatch: herr minister lässt sich bitten</a></li>
</ul>
<p><strong>24. Oktober 09</strong>:</p>
<ul>
<li><a href="http://socialhack.eu/wp/2009/10/ein-radikaler-gegenentwurf/" target="_blank" class="broken_link">hacking the social web: ein radikaler gegenentwurf?</a></li>
<li><a href="http://koprax.wordpress.com/2009/10/24/social-media-bringt-die-leute-zum-reden-und-zuhoren/" target="_blank">jürgen koprax: social media bringt die leute zum reden!!!</a></li>
<li><a href="http://herrnb.blog.de/2009/10/24/uniproteste-think-global-act-global-zumindest-eu-weit-7236804/" target="_blank" class="broken_link">herr b: uniproteste: think global act global</a></li>
<li><a href="http://digiom.wordpress.com/2009/10/24/was-tun-wenn-die-unibrennt/" target="_blank">digiom: was tun, wenn die #unibrennt</a></li>
<li><a href="http://aheadwork.de/2009/10/24/die-uni-brennt/" target="_blank" class="broken_link">aHeadwork: nachtrag live-stream</a></li>
<li><a href="http://kathiza.wordpress.com/2009/10/24/die-uni-brennt-noch-immer/" target="_blank" class="broken_link">kathiza kommuniziert: die uni brennt noch immer</a></li>
<li><a href="http://zurpolitik.com/2009/10/24/die-uni-bleibt-besetzt-vide/" target="_blank" class="broken_link">zur politik: die uni bleibt besetzt</a></li>
<li><a href="http://parallaxe.wordpress.com/2009/10/24/kraft-der-demokratie/" target="_blank">parallaxe: kraft der demokratie</a></li>
<li><a href="http://ratzplast.wordpress.com/2009/10/24/bewegung-uni-wien-seit-drei-tagen-besetzt-„das-passwort-ist-bildungsstreik“/" target="_blank">ratzplast: bewegung: uni wien seit 3 tagen besetzt</a></li>
<li><a href="http://wientv.org/2009/10/24/die-uni-brennt-teil-2/" target="_blank" class="broken_link">WienTV.org: die uni brennt! teil 2</a></li>
<li><a href="http://digiom.wordpress.com/2009/10/24/tv-web-tv-und-livestreams-aus-dem-audimax/" target="_blank">digiom: tv, web-tv und livestream aus dem audimax</a></li>
<li><a href="http://stylesuxx.baywords.com/2009/10/24/studenten-vereinigt-euch/" target="_blank" class="broken_link">stylesuxx: studenten vereinigt euch</a></li>
<li><a href="http://lahja.wordpress.com/2009/10/24/uni-brennt-until-tomorrow/" target="_blank" class="broken_link">pearls of light: uni brennt until tomorrow!</a></li>
<li><a href="http://www.politwatch.at/stories/spunk-von-der-studienzulassung/" target="_blank" class="broken_link">politwatch: spunk von der studienzulassung</a></li>
<li><a href="http://randomizemylife.livejournal.com/117419.html" target="_blank" class="broken_link">entropy increasing: die uni brennt!</a></li>
</ul>
<p><strong>25. Oktober 09</strong>:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.univie.ac.at/strv-physik/?p=217" target="_blank" class="broken_link">stv physik: die uni brennt!</a></li>
<li><a href="http://b-blog.at/?p=154" target="_blank" class="broken_link">b-blog: die unis bis zum rohbau niederbrennen!</a></li>
<li><a href="http://contentlinkblog.wordpress.com/2009/10/25/digitale-revolte-der-verlinkte-widerstand/" target="_blank">clb: digitale revolte &#8211; der verlinkte widerstand</a></li>
<li><a href="http://www.lutzlandblog.de/2009/10/unibrennt/" target="_blank" class="broken_link">lutzland.blog: #unibrennt &#8211; studentische medienrevolte, netzwerk-protest</a></li>
<li><a href="http://phsblog.at/das-geheime-netzwerk-der-studierenden/" target="_blank" class="broken_link">phsblog: das &#8220;geheime&#8221; netzwerk der studierenden</a></li>
<li><a href="http://queesch.lu/?p=819&amp;lang=en" target="_blank" class="broken_link">queesch: die uni brennt!</a></li>
<li><a href="http://warteschlange.twoday.net/stories/6009454/" target="_blank" class="broken_link">warteschlange: schleichende kriminalisierung der unibesetzung</a></li>
<li><a href="http://digiom.wordpress.com/2009/10/25/vom-flashmob-zu-unibrennt-kollektive-organisation-in-realtime/" target="_blank">digiom: vom flashmob zu #unibrennt</a></li>
<li><a href="http://jeromeswien.blogspot.com/2009/10/die-uni-brennt.html" target="_blank" class="broken_link">jeromes wien: die uni brennt!!</a></li>
<li><a href="http://www.georgholzer.at/blog/2009/10/25/es-brennt-an-den-universitaten/" target="_blank" class="broken_link">georg holzer: es brennt an den universitäten</a></li>
<li><a href="http://www.helge.at/2009/10/die-uni-brennt-nach-ameisenart/" target="_blank" class="broken_link">helge: die uni brennt nach ameisenart</a></li>
<li><a href="http://thecaptainobviousblog.wordpress.com/2009/10/25/pseudointellektuelles-gedankengut/" target="_blank" class="broken_link">the captain obvious blog: (pseudo)intellektuelles gedankengut</a></li>
</ul>
<p><strong>26. Oktober 09:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://zurpolitik.com/2009/10/26/die-studierenden-weichen-nicht-video/" target="_blank" class="broken_link">zur politik: die studierenden weichen nicht</a></li>
<li><a href="http://rigardi.org/?p=1611" target="_blank" class="broken_link">rigardi: 4 tage in unserer uni</a></li>
<li><a href="http://koprax.wordpress.com/2009/10/26/warum-brennt-die-uni-so-gut/" target="_blank">koprax: warum brennt die uni so gut?</a></li>
<li><a href="http://www.politwatch.at/stories/150-millionen-euro-wofuer" target="_blank" class="broken_link">politwatch: 150 millionen wofür?</a></li>
<li><a href="http://www.readers-edition.de/2009/10/26/studentenproteste-in-oesterreich/" target="_blank" class="broken_link">readers edition: studentenproteste in österreich</a></li>
<li><a href="http://www.spreeblick.com/2009/10/26/audimax-besetzung-in-der-uni-wien-unibrennt-unsereuni/" target="_blank" class="broken_link">spreeblick: audimax-besetzung in der uni wien</a></li>
<li><a href="http://www.kellerabteil.org/2009/10/was-bringt-die-partnerschaft-mit-diepresse-fur-unsereuni" target="_blank">kellerabteil: was bringt die partnerschaft mit die presse?</a></li>
</ul>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1093" class="footnote">Es stammt von Ass. Prof. Dr. Karl Heimberger,  Betriebsrat der MedUni Wien.</li><li id="footnote_1_1093" class="footnote">Besonders fein, das Getwittere, Geblogge, Produzieren von utubes usw. &#8230; es produziert ein gut zugängliches Archiv, wird die Ereignisse, Bruchlinien, Positionen, Behauptungen in der Unterhaltungsindustrie dokumentiert halten. Unlike the massmedia.</li><li id="footnote_2_1093" class="footnote">Hallo, zur Info:</p>
<p>Das erste Mal seit 2004 ist in Wien eine Universität besetzt!</p>
<p>http://www.malen-nach-zahlen.at/</p>
<p>Gestern (DIENSTAG) wurde beschlossen, HEUTE (MITTWOCH) um 16:00 Uhr ein PLENUM für Menschen der Uni Wien (und alle die sonst hinkommen wollen natürlich!) zu veranstalten. (In der Akademie &#8211; Schillerplatz 3).<br />
Dort wollen wir uns vernetzten und Aktionen für Donnerstag planen. Die Stimmung ist kämpferisch und motiviert!</p>
<p>Am DONNERSTAG wird um 12:00 Uhr eine Demo an der Votivkirche starten. &#8211; Wo diese endet liegt an uns&#8230;</p>
<p>Zeigen wir Hahn dass die Uni Wien der gleichen Meinung ist wie die Menschen an der Bildenden.</p>
<p>Die neu entflammte Diskussion über Studiengebühren und Zugangsbeschränkungen kann und darf nicht die Lösung sein.<br />
Durchfinanzierung der Universitäten &#8211; JETZT!</p>
<p>OUR EDUCATION IS NOT FOR SALE! Freie, selbstbestimmte und kritische Bildung für ALLE!</p>
<p>Da die Zeit knapp ist: Bitte weiterleiten per E Mail an Verteilerinnen, Freundinnen und Freunde, per SMS schicken, in euren Seminaren und Vorlesungen mobilisieren, Hörsaaltouren machen!</p>
<p>Mehr Infos, Petition und immer aktuelles Programm jetzt unter:</p>
<p>http://www.malen-nach-zahlen.at/</p>
<p>Rebellische Grüße!</li></ol><p>Ähnliche Einträge:<ol>
<li><a href='http://www.kellerabteil.org/2009/10/dreiervorschlag-studentinnen-wahlen-nachfolger-fur-minister-hahn/' rel='bookmark' title='Dreiervorschlag: StudentInnen wählen Nachfolger für Minister Hahn'>Dreiervorschlag: StudentInnen wählen Nachfolger für Minister Hahn</a></li>
<li><a href='http://www.kellerabteil.org/2009/11/gegenuberstellung-unsereuni-%e2%80%93-gio-hahn/' rel='bookmark' title='Gegenüberstellung #unsereuni – Gio Hahn'>Gegenüberstellung #unsereuni – Gio Hahn</a></li>
<li><a href='http://www.kellerabteil.org/2009/10/gegenuberstellung-kaltenegger-%e2%80%93-winckler/' rel='bookmark' title='Gegenüberstellung Kaltenegger – Winckler'>Gegenüberstellung Kaltenegger – Winckler</a></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.kellerabteil.org/2009/10/sozi-4309-ganz-im-gegenteil-minister-hahn/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Dokumentationsarchiv zur Uni/deformation/Reform/reaktion</title>
		<link>http://www.kellerabteil.org/2008/06/dokumentationsarchiv-zur-unideformationreform/</link>
		<comments>http://www.kellerabteil.org/2008/06/dokumentationsarchiv-zur-unideformationreform/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 29 Jun 2008 13:00:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hc voigt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[BlogEmpfehlung]]></category>
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		<guid isPermaLink="false">http://www.unet.univie.ac.at/~a9005396/php/weblog/?p=174</guid>
		<description><![CDATA[Das Web, das Web, das Web. Manche nennen es Internet. Andere assoziieren das WWW mit Kommunikation.1 Ich behaupte immer wieder, es ist viel mehr ein vollkommen neuartiges und einzigartiges Archiv. Hab das vor kurzem mal in dieses Bild gebracht: &#8212; Tja, und wie dem auch sei, jetzt ist gerade ein neues Blog als Archiv einer [...]
Ähnliche Einträge:<ol>
<li><a href='http://www.kellerabteil.org/2009/10/sozi-4309-ganz-im-gegenteil-minister-hahn/' rel='bookmark' title='SoZi 43|09: Ganz im Gegenteil, Minister Hahn'>SoZi 43|09: Ganz im Gegenteil, Minister Hahn</a></li>
<li><a href='http://www.kellerabteil.org/2009/10/gegenuberstellung-kaltenegger-%e2%80%93-winckler/' rel='bookmark' title='Gegenüberstellung Kaltenegger – Winckler'>Gegenüberstellung Kaltenegger – Winckler</a></li>
<li><a href='http://www.kellerabteil.org/2010/03/worter-mit-zeichen-verwechseln-schafft-nich-x-n-5jahriger-ich-schon/' rel='bookmark' title='wörter mit zeichen verwechseln schafft nich x n 5jähriger. ich schon.'>wörter mit zeichen verwechseln schafft nich x n 5jähriger. ich schon.</a></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Web, das Web, das Web. Manche nennen es Internet. Andere assoziieren das WWW mit Kommunikation.<sup><a href="http://www.kellerabteil.org/2008/06/dokumentationsarchiv-zur-unideformationreform/#footnote_0_174" id="identifier_0_174" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Das WWW hat auch kaum leugbar etwas mit Kommunikation zu tun, d&amp;#8217;accord. Vor allem, wenn wir den Begriff der Kommunikation genauer beleuchten und uns damit von der common sense - Vorstellung hin zur reflektierten Betrachtung bewegen.">1</a></sup></p>
<p>Ich behaupte immer wieder, es ist viel mehr ein vollkommen neuartiges und einzigartiges Archiv. Hab das vor kurzem mal in dieses Bild gebracht:</p>
<div><a href="http://ebetriebsrat.wordpress.com/2008/05/13/erstes-modul-der-web20-schulung-in-der-gpa-djp/" target="_blank"><img class="aligncenter" src="http://ebetriebsrat.files.wordpress.com/2008/06/mediengeschichte.png?w=450&amp;h=315" alt="Stufen der Mediengeschichte" /></a></div>
<div style="text-align: center;">&#8212;</div>
<p>Tja, und wie dem auch sei, jetzt ist gerade ein neues Blog als <strong>Archiv einer Diskussion</strong> und als <strong>Diskussionsarchiv</strong> und das <strong>Archiv als Blog</strong> an den Start gegangen:<br />
► das <strong><a href="http://ug02.wordpress.com/" target="_blank">UG 2002-Novelle, Diskussionsarchiv</a></strong></p>
<p><strong>Der Umbau der Universitäten</strong><br />
Der Reformation der Hochschulsysteme in den 70er Jahren in Richtung der Öffnung zur Chancengleichheit und Demokratisierung folgte seit den 90er Jahren auch hier zu Lande der allgemeine Rück- und gleichzeitig auch Umbau des tertiären Bildungssektors.</p>
<p>Rückbau der Demokratisierung der 70er in Richtung abgeschottete Elite und Selektion.</p>
<p><span id="more-174"></span>Umbau in Richtung der neoliberalen Verwertungslogik, BWL Steuerung und Auslagerung an persönlich ausgesuchte während gleichzeitg verantwortungslose &#8220;Leistungsträger&#8221;.<sup><a href="http://www.kellerabteil.org/2008/06/dokumentationsarchiv-zur-unideformationreform/#footnote_1_174" id="identifier_1_174" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Die Verantwortungslosigkeit der Kolleginnen und Kollegen in den Wissenschaftsr&auml;ten und Universit&auml;tsr&auml;ten und Fachhochschulr&auml;ten meint freilich, dass die Entsendeten nicht verantwortlich gemacht werden f&uuml;r ihre &amp;#8220;Steuerungsarbeiten&amp;#8221;.">2</a></sup></p>
<p>Seit mehr als einem Jahrzehnt ist die österreichischen Universitätslandschaft und -systematik im Dauerstress der Dauerimplementierung der dauernden Reformen. Das läuft so <em><strong>dauernd</strong></em> ab, dass selbst wenn die Qualität der Weltklasse-Uni tatsächlich an irgendeinem Punkt irgendwo erreicht würde, alles doch am nächsten Tag wieder obsolet sein muss.</p>
<p><strong>Der Ministerentwurf zur Novellierung des UG 2002</strong><br />
Die ministerialen &#8211; und von IV und WKÖ etc. sicherlich und offensichtlich geteilten &#8211; Bestrebungen, das gerade erst implementierte UG 2002 zu novellieren passt sich exemplarisch in die oben skizzierten Rück- und Umbauten des Hochschulsystems ein.</p>
<div style="text-align: center;">&#8212;</div>
<div style="text-align: center;"><a href="http://ug02.wordpress.com/" target="_blank"><img class="size-full wp-image-175" title="ug02diskussionsarchiv" src="/images/ug02Diskussionsarchiv.png" alt="Blog UG2002-Novelle, Diskussionsarchiv" width="500" height="440" /></a></div>
<div style="text-align: center;">&#8212;</div>
<p>Das Blog <strong><a href="http://ug02.wordpress.com/" target="_blank">UG 2002-Novelle, Diskussionsarchiv</a></strong> macht sich nun die Mühe und erlaubt sich den makaberen Spass, diese Entwicklungen, Prozesse und Debatten sowie Scheindebatten nicht einfach nur zu dokumentieren.<br />
Dokumentiert wurden derartige Entwicklungen vl. in einer Handvoll von Artikeln zweifelhafter journalistischer Berichterstattung, in parlamentarischen Protokollen und in den einen oder anderen Aufsätzen, zusammengefasst in ein oder zwei Bände zur Hochschulreform, herausgegeben von Beteiligten in einer Auflage von 800 Stück.</p>
<p>Das <strong><a href="http://ug02.wordpress.com/" target="_blank">UG 2002-Blog</a></strong> dokumentiert fast in Echtzeit, dokumentiert so viel alle beitragen, dokumentiert in Links, PDFs und Kommentaren, dokumentiert beschlagwortet und über Google gut auffindbar, dokumentiert übersichtlich kategorisiert, abonnierbar und abrufbar auch noch in Monaten, Jahren, vl. Jahrzehnten.</p>
<p><strong>WatchBlog </strong><em>at its best</em>. <img src='http://www.kellerabteil.org/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<div style="text-align: center;">&#8212;</div>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_174" class="footnote">Das WWW hat auch kaum leugbar etwas mit Kommunikation zu tun, d&#8217;accord. Vor allem, wenn wir den Begriff der <strong>Kommunikation</strong> genauer beleuchten und uns damit von der <em>common sense </em>- Vorstellung hin zur reflektierten Betrachtung bewegen.</li><li id="footnote_1_174" class="footnote">Die Verantwortungslosigkeit der Kolleginnen und Kollegen in den Wissenschaftsräten und Universitätsräten und Fachhochschulräten meint freilich, dass die Entsendeten nicht verantwortlich gemacht werden für ihre &#8220;Steuerungsarbeiten&#8221;.</li></ol><p>Ähnliche Einträge:<ol>
<li><a href='http://www.kellerabteil.org/2009/10/sozi-4309-ganz-im-gegenteil-minister-hahn/' rel='bookmark' title='SoZi 43|09: Ganz im Gegenteil, Minister Hahn'>SoZi 43|09: Ganz im Gegenteil, Minister Hahn</a></li>
<li><a href='http://www.kellerabteil.org/2009/10/gegenuberstellung-kaltenegger-%e2%80%93-winckler/' rel='bookmark' title='Gegenüberstellung Kaltenegger – Winckler'>Gegenüberstellung Kaltenegger – Winckler</a></li>
<li><a href='http://www.kellerabteil.org/2010/03/worter-mit-zeichen-verwechseln-schafft-nich-x-n-5jahriger-ich-schon/' rel='bookmark' title='wörter mit zeichen verwechseln schafft nich x n 5jähriger. ich schon.'>wörter mit zeichen verwechseln schafft nich x n 5jähriger. ich schon.</a></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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