Das Verhältnis war in etwa – so meine Schätzung, die der Medien kann ich so wie viele andere nicht nachvollziehen (siehe unten):
Polizei zu Summe der GegendemonstrantInnen zu Neonazi-Demo
1 zu ⅔ zu ½
… und das bei der ganzen Mobilisierung diverser Neonazi-Seiten im Web und der ganzen FPĂ–, die so stolz ist, der angeblich unabhängigen “BĂĽrgerinitiative Dammgasse” die Homepage zu zahlen.
Auf die neonazistischen Schmähungen und Ăśbergriffe bei einer Gedenkfeier in der KZ-Gedenkstätte in Ebensee reagiert die Innenministerin unseres Landes damit, verharmlosend von “gegenseitigen Provokationen” zu brabbeln.
Ob auch diese Zur-Schau-Stellung von minderbemittelter Intelligenz der Maria Fekter (ÖVP)1 wieder durch ihre bekannterweise mangelhafte Beherrschung der deutschen Sprache erklärt werden soll?
Die letzte Frage bleibt offen: Was geht in Fekter vor? Was ist in diesem Kopf? Wolf Biermann hat die Antworten auf diese Frage auf zwei Möglichkeiten eingegrenzt: Dreck oder Stroh. Aber wenn es beides ist?
Politische Praxis in Ă–sterreich II Die Produktion von sozialer Unsicherheit
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SeminarankĂĽndigung
Mit dem Gefühl von Unsicherheit wird seit jeher Politik gemacht, mit der Verunsicherung, mit dem in Unsicherheit halten, mit dem Unterlassen von Absicherungen. Unsicherheit wird allerdings nicht nur nicht abgesichert, wo es durchaus möglich wäre, Unsicherheit wird auch gezielt produziert. Es geht uns also um die Produktion von sozialer Unsicherheit. Weil, soziale Unsicherheit ist nicht einfach gegeben. Auch hat es wenig Erklärungswert, wenn wir im Zusammenhang von sozialer Unsicherheit und Ungleichheit von göttlichen oder natürlichen Ordnungen sprechen.
Mit diversen Unsicherheiten lässt sich Politik machen:
mit der Unsicherheit, ob unsere Kinder gleiche Chancen in der Gesellschaft haben werden,
mit der Unsicherheit, ob wir bei Krankheit und Verletzung erstens auf leistbare gesundheitlich Versorgung bauen und zweitens den Ausfall unserer Arbeitskraft ökonomisch überleben können,
mit der Unsicherheit, ob die Lebens- und Genußmittel, mit denen wir uns ernähren, unserer Gesundheit schaden können
mit der Unsicherheit, ob wir nach Einbruch der Dunkelheit auf die Straße gehen können, ohne einen Übergriff zu riskieren,
mit der Unsicherheit, ob unsere Gewohnheiten und unser Verhalten nicht in groĂźen Datenbanken gespeichert und die Daten dann teuer an Unternehmen verkauft werden, (Links ad Datenschutz)
mit der Unsicherheit, ob die Leistung, die wir im Beruf erbringen nicht anhand reduzierter und uneinsehbarer statistisch zusammengeführter Kennzahlen bewertet wird, die uns sogar den Job kosten können,
mit der Unsicherheit, ob unsere Kinder oder Enkel gar möglicherweise wieder in einen Krieg geschickt werden können
Wir sehen schon, erstens lässt sich die Geschichte unseres europäischen Sozialstaates als eine Geschichte der Absicherung gegen viele soziale Unsicherheiten lesen, zweitens, dass viele dieser Absicherung seit langer Zeit in der Demontage befindlich sind.
Wir denken an die Pensionsversicherung, die Sozialversicherungen, das Arbeitslosengeld, …
Drittens sehen wir, an zweieinhalb Seminartagen, also fünf Halbtagen, da lässt sich nur ein Ausschnitt der oben angerissenen Felder anreissen.
Hier das Programm fĂĽr 5 Halbtage, entstanden in Zusammenarbeit mit Lukas Wurz, Stand Herbst 07:
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Die Produktion von sozialen Unsicherheiten: das Geschäft mit der Verunsicherungkurzer Streifzug durch die letzten 200 Jahre in Beispielen und vor dem Hintergrund des Gesamtthemas; Entwicklung Nationalstaat und Funktion des äuĂźeren und inneren Feindes; Kapitalismus und die “soziale Frage”; die NĂĽtzlichkeit von Arbeitslosigkeit und die Zerstörung und Schaffung von Solidaritäten;(passend und sehr interessant dazu Wolfgang Kochs Kleine Wiener Stadtgeschichte, nachlesbar im WWW!)
Vom Proletariat zum Prekariat: nĂĽtzlich fĂĽr Politik und Wirtschaft?Was heiĂźt da “Prekariat”? Welche ideologischen Ăśberlegungen stecken heute hinter der Produktion von Unsicherheit; Die Rolle der Politik, der Medien, der Interessensverbände; Wie viel Unsicherheit ist gerade richtig fĂĽr einen perfekt geschmierten Kapitalismus;(Texte und Materialien dazu hier …)
Die Aushöhlung sozialer Sicherheitssysteme: Privatisierung der VorsorgePensions-, Kranken-, Unfall-, Lebens-, …-versicherungen; Wie wir aus den staatlichen Absicherungssystemen und in die Arme der privaten Versicherungen getrieben werden; Der Umbau der staatlichen Sicherungssysteme;
Die Aushöhlung von Solidarität: Shareholder-Value vs. ArbeitnehmerinteressenDie absurden Interessenkonflikte durch Mitarbeiterbeteiligungen; Der Mythos der Lohnnebenkosten und die Besteuerung des Faktors Arbeit; Der Mythos des Standortwettbewerbs; Was bedeuten Privatisierung und Liberalisierung für die Finanzwirtschaft und was für Beschäftigte und Kunden;
Datenschutz: War on Terror, der gläserne BĂĽrger und transparente KonsumentWas heiĂźt Innere Sicherheit?; Was hat es mit der “Festung Europa” auf sich?; Wieso lassen wir uns soviel gefallen, obwohl niemand die BegrĂĽndung “War on Terror” glaubt; Wozu dient der “Agent Provocateur”; Welche ökonomischen Interessen stecken hinter dem gläsernen BĂĽrger (RFID);Link zum “Film” PANOPTI.COM und ein Radiofeature zum Thema RFID:
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Lukas’ Literaturliste
Prekarisierung – atypische Beschäftigung – Produktion von Unsicherheit
Seltsamer verdacht verfolgt mich seit tagen.
Gibt es eine verbindung zwischen dem hc strache-maxerl und dem werbemaskottchen von möbelix?
Also abgesehen davon, dass beide peinlich und grindig sind, sehen die beiden comic-figuren sich nicht nur verdammt ähnlich sondern benehmen sich auch ziemlich gleich!!!
Das muss doch schon so manchem aufgefallen sein. Stell nur ich mir solche fragen? Das muss doch viele menschen in unserem land beunruhigen, oder spinn ich.
Ich finde, irgendjemand sollte der sache nachgehen. Ernsthaft!
Vielleicht Geschwister?
Korps-BrĂĽder?
Und, gibt s noch mehr von denen? Was haben sie vor?
Kann da nicht wer eine parlamentarische Anfrage vorbereiten, ein Untersuchungsausschuss wäre auch nicht schlecht. Wehret den Anfängen!!
Untenstehendes hab ich mit dem Betreff: Lach- und Sachgeschichten ĂĽber eine Liste gemailt bekommen.
Nicht das erste Mal so etwas. Ich bin immer noch dafĂĽr, dergleichen und ähnliches institutionalisiert in Massenproduktion zu produzieren. Samt weiterer audio-visueller Ebenen, vl. per Flash-Animationen. Ein Favorit von mir wäre, so wie hier die ‘Sendung mit der Maus’-Textsorte genutzt wird, sich ein Beispiel an den gereimten kleinen Kleinod-Gschichtln vom Zeichentrick-’Der rosarote Panther’ zu nehmen und in dieser “Textsorte” erfreulich-aufbauende Erzählungen wie die folgende zu transportieren.
Aber nun die story, von mir nur faul per copy&paste eingefĂĽgt.
Viel Spass. … *zwinker*?:
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