Tag Archiv zu 'Nationalsozialismus'

FPĂ– und Neonazis haben sich heftig blamiert

Das Verhältnis war in etwa – so meine Schätzung, die der Medien kann ich so wie viele andere nicht nachvollziehen (siehe unten):

Polizei zu Summe der GegendemonstrantInnen zu Neonazi-Demo
1 zu ⅔ zu ½ ;-)

… und das bei der ganzen Mobilisierung diverser Neonazi-Seiten im Web und der ganzen FPĂ–, die so stolz ist, der angeblich unabhängigen “BĂĽrgerinitiative Dammgasse” die Homepage zu zahlen.

Link zum Album inkl. Bildtexten hier.

Weiterlesen ‘FPĂ– und Neonazis haben sich heftig blamiert’

Die Provokation ist Maria Fekter

Auf die neonazistischen Schmähungen und Ăśbergriffe bei einer Gedenkfeier in der KZ-Gedenkstätte in Ebensee reagiert die Innenministerin unseres Landes damit, verharmlosend von “gegenseitigen Provokationen” zu brabbeln.
Ob auch diese Zur-Schau-Stellung von minderbemittelter Intelligenz der Maria Fekter (ÖVP)1 wieder durch ihre bekannterweise mangelhafte Beherrschung der deutschen Sprache erklärt werden soll?

Peter Pilz fragt sich ähnliches:

Die letzte Frage bleibt offen: Was geht in Fekter vor? Was ist in diesem Kopf? Wolf Biermann hat die Antworten auf diese Frage auf zwei Möglichkeiten eingegrenzt: Dreck oder Stroh. Aber wenn es beides ist?

Nun, dazu eine Visualisierung samt Warnhinweis:
Weiterlesen ‘Die Provokation ist Maria Fekter’

  1. Ist sie nicht beeindruckend die lange Liste der Ă–VP-Innenminister? []

FPĂ–: die soziale Sicherheit, die sie meinen

Die glĂĽckselige Botschaft an seine Klientel:

Der soziale Versorgungs-Strache

Jobs, Posten, Mandate und “Versorgungssicherheit fĂĽr das rechte Lager“;
… fĂĽr selbstgerechte Rassisten beiderlei Geschlechts, aggressive ChauvinistInnen, gewalttätige Rabauken und schlagende Burschenschafter, dämliche Rechtsextremisten, menschenverachtende Ewiggestrige, fĂĽr Neo-, Keller- und ‘leider nur inoffziell, weil Verbotsgesetz‘-Nazis, “patriotische Volksdeutsche” usw.

Weiterlesen ‘FPĂ–: die soziale Sicherheit, die sie meinen’

Seminar: Politik machen mit der “Unsicherheit”

wieder mal die Dokumentation eines Seminars. Die Verweise und Materialien sind in die ursprĂĽngliche SeminarankĂĽndigung eingearbeitet:

27.-29. Februar 2008, Seminar-Park-Hotel Hirschwang

Politische Praxis in Ă–sterreich II
Die Produktion von sozialer Unsicherheit

SeminarankĂĽndigung
Mit dem Gefühl von Unsicherheit wird seit jeher Politik gemacht, mit der Verunsicherung, mit dem in Unsicherheit halten, mit dem Unterlassen von Absicherungen. Unsicherheit wird allerdings nicht nur nicht abgesichert, wo es durchaus möglich wäre, Unsicherheit wird auch gezielt produziert. Es geht uns also um die Produktion von sozialer Unsicherheit. Weil, soziale Unsicherheit ist nicht einfach gegeben. Auch hat es wenig Erklärungswert, wenn wir im Zusammenhang von sozialer Unsicherheit und Ungleichheit von göttlichen oder natürlichen Ordnungen sprechen.

Mit diversen Unsicherheiten lässt sich Politik machen:

  • mit der Unsicherheit, ob unsere Kinder gleiche Chancen in der Gesellschaft haben werden,
  • mit der Unsicherheit, ob wir bei Krankheit und Verletzung erstens auf leistbare gesundheitlich Versorgung bauen und zweitens den Ausfall unserer Arbeitskraft ökonomisch ĂĽberleben können,
  • mit der Unsicherheit, ob die Lebens- und GenuĂźmittel, mit denen wir uns ernähren, unserer Gesundheit schaden können

(IM SEMINAR kurz angesprochen: fĂĽr die interessierten KollegInnen der Link zu einem berĂĽhmten Film ĂĽber einen berĂĽhmt-berĂĽchtigten Konzern: “Monsanto, mit Gift und Genen”; der Film “Tote Ernte -- Der Krieg ums Saatgut”; ein Link zum Film “Arme Sau -- Doku ĂĽber Genfood”. Alle Filme online im WWW anschaubar!)

  • mit der Unsicherheit, ob wir nach Einbruch der Dunkelheit auf die StraĂźe gehen können, ohne einen Ăśbergriff zu riskieren,
  • mit der Unsicherheit, ob unsere Gewohnheiten und unser Verhalten nicht in groĂźen Datenbanken gespeichert und die Daten dann teuer an Unternehmen verkauft werden, (Links ad Datenschutz)
  • mit der Unsicherheit, ob die Leistung, die wir im Beruf erbringen nicht anhand reduzierter und uneinsehbarer statistisch zusammengefĂĽhrter Kennzahlen bewertet wird, die uns sogar den Job kosten können,

  • mit der Unsicherheit, ob unsere Kinder oder Enkel gar möglicherweise wieder in einen Krieg geschickt werden können
  • u.s.w. …

Unsicherheit -- Absicherung | Verunsicherung -- Versicherung

Wir sehen schon, erstens lässt sich die Geschichte unseres europäischen Sozialstaates als eine Geschichte der Absicherung gegen viele soziale Unsicherheiten lesen, zweitens, dass viele dieser Absicherung seit langer Zeit in der Demontage befindlich sind.

Wir denken an die Pensionsversicherung, die Sozialversicherungen, das Arbeitslosengeld, …

Drittens sehen wir, an zweieinhalb Seminartagen, also fünf Halbtagen, da lässt sich nur ein Ausschnitt der oben angerissenen Felder anreissen.

Hier das Programm fĂĽr 5 Halbtage, entstanden in Zusammenarbeit mit Lukas Wurz, Stand Herbst 07:

  1. Die Produktion von sozialen Unsicherheiten: das Geschäft mit der Verunsicherungkurzer Streifzug durch die letzten 200 Jahre in Beispielen und vor dem Hintergrund des Gesamtthemas; Entwicklung Nationalstaat und Funktion des äuĂźeren und inneren Feindes; Kapitalismus und die “soziale Frage”; die NĂĽtzlichkeit von Arbeitslosigkeit und die Zerstörung und Schaffung von Solidaritäten;(passend und sehr interessant dazu Wolfgang Kochs Kleine Wiener Stadtgeschichte, nachlesbar im WWW!)
  2. Vom Proletariat zum Prekariat: nĂĽtzlich fĂĽr Politik und Wirtschaft?Was heiĂźt da “Prekariat”? Welche ideologischen Ăśberlegungen stecken heute hinter der Produktion von Unsicherheit; Die Rolle der Politik, der Medien, der Interessensverbände; Wie viel Unsicherheit ist gerade richtig fĂĽr einen perfekt geschmierten Kapitalismus;(Texte und Materialien dazu hier …)
  3. Die Aushöhlung sozialer Sicherheitssysteme: Privatisierung der VorsorgePensions-, Kranken-, Unfall-, Lebens-, …-versicherungen; Wie wir aus den staatlichen Absicherungssystemen und in die Arme der privaten Versicherungen getrieben werden; Der Umbau der staatlichen Sicherungssysteme;
  4. Die Aushöhlung von Solidarität: Shareholder-Value vs. ArbeitnehmerinteressenDie absurden Interessenkonflikte durch Mitarbeiterbeteiligungen; Der Mythos der Lohnnebenkosten und die Besteuerung des Faktors Arbeit; Der Mythos des Standortwettbewerbs; Was bedeuten Privatisierung und Liberalisierung für die Finanzwirtschaft und was für Beschäftigte und Kunden;
  5. Datenschutz: War on Terror, der gläserne BĂĽrger und transparente KonsumentWas heiĂźt Innere Sicherheit?; Was hat es mit der “Festung Europa” auf sich?; Wieso lassen wir uns soviel gefallen, obwohl niemand die BegrĂĽndung “War on Terror” glaubt; Wozu dient der “Agent Provocateur”; Welche ökonomischen Interessen stecken hinter dem gläsernen BĂĽrger (RFID);Link zum “Film” PANOPTI.COM und ein Radiofeature zum Thema RFID:

Lukas’ Literaturliste

Prekarisierung – atypische Beschäftigung – Produktion von Unsicherheit

Historischer Teil

Eric Hobsbawm, Nationen und Nationalismus. Mythos und Realität seit 1780, FfM 2004.

Harald Hitz (Hg.), Johann Georg Grasel. Räuber ohne Grenzen, Horn 1999.

Margarete Grandner/Gerald Stourzh, Historische Wurzeln der Sozialpartnerschaft, in: Wiener Beiträge zur Geschichte der Neuzeit Band 12/13, Wien 1986.

Markus Cerman/Sheilagh C. Ogilvie (Hg.), Protoindustriealisierung in Europa. Industrielle Produktion vor dem Fabrikszeitalter, Wien 1994.

Wolfgang Häusler, Von der Massenarmut zur Arbeiterbewegung. Demokratie und soziale Frage in der Wiener Revolution von 1848, Wien 1979.

Karl Vocelka, Geschichte Österreichs. Kultur – Geschichte – Politik, München 2004.

E. Talos/W. Neugebauer (Hg.), „Austrofaschismus“. Beiträge über Politik, Ökonomie und Kultur 1934 -1938, Wien 2005. (ein weiter Link)

Götz Aly, Hitlers Volksstaat. Raub, Rassenkrieg und nationaler Sozialismus, Hamburg 2005.

Botz/Oxaal/Pollak/Scholz, Eine zerstörte Kultur. Jüdisches Leben und Antisemitismus in Wien seit dem 19. Jahrhundert, Wien 2004.

Produktion von Sicherheit/Unsicherheit heute -- Prekarisierung in der Gegenwart

Anette Treibel, Migration in modernen Gesellschaften. Soziale Folgen von Einwanderung, Gastarbeit und Flucht, MĂĽnchen 1999.

Pierre Bordieu, Die verborgenen Mechanismen der Macht, Hamburg 1992.

Ronald Barazon, Kampf dem Kapitalismus, Salzburg 2006.

Bernd Senf, Die blinden Flecken der Ă–konomie. Wirtschaftstheorien in der Krise, MĂĽnchen 2001.

Komlosy/Parnreither/Stacher/Zimmermann (Hg.), Ungeregelt und unterbezahlt. Der informelle Sektor in der Weltwirtschaft, FfM 1997.

Blätter für deutsche und internationale Politik (Hg.), Der Sound des Sachzwangs. Der Globalisierungs-Reader, Bonn 2006.

Kathrin Röggla, wir schlafen nicht, FfM 2004.

Wilfried GliĂźmann/Klaus Peters, Mehr Druck durch Freiheit. Die neue Autonomie in der Arbeit und ihre paradoxen Folgen, Hamburg 2001.

Armutskonferenz/ATTAC/Beigewum, Was Reichtümer vermögen. Gewinner und VerliererInnen in europäischen Wohlfahrtsstaaten, Wien 2004.

Beigewum, Mythen der Ă–konomie, Hamburg 2005.

Lohoff/Trenkle/Wölflingseder/Lewed, Dead Men Working, Gebrauchsanweisung zur Arbeits- und Sozialkritik in Zeiten des kapitalistischen Amoklaufs, Münster 2004.

Zur Geschichte des politischen Verbalradikalismus

Schon wieder Ă–1. Heute schlicht Werbung.

Ă–1 hat ein Download-Service. Mensch kann dort Sendungen herunterladen, muss dazu allerdings Ă–1 Mitglied werden/sein und einen Obolus berappen.

Ums ganz dezidiert zu sagen, ich kann das nur empfehlen!
Es zahlt sich aus.

Also, u.a. als Werbung fĂĽr dieses Ă–1 Service, hier der Zusammenschnitt des fĂĽnfteiligen Feature Vom Wort zur Tat – Zur Geschichte des politischen Verbalradikalismus.
Von Paul Sailer-Wlasits.
Dauer: 20 Min.

Weiterlesen ‘Zur Geschichte des politischen Verbalradikalismus’

hc “möbelix” strache?

Seltsamer verdacht verfolgt mich seit tagen.
Gibt es eine verbindung zwischen dem hc strache-maxerl und dem werbemaskottchen von möbelix?

Also abgesehen davon, dass beide peinlich und grindig sind, sehen die beiden comic-figuren sich nicht nur verdammt ähnlich sondern benehmen sich auch ziemlich gleich!!!
Das muss doch schon so manchem aufgefallen sein. Stell nur ich mir solche fragen? Das muss doch viele menschen in unserem land beunruhigen, oder spinn ich.

Ich finde, irgendjemand sollte der sache nachgehen. Ernsthaft!
Vielleicht Geschwister?
Korps-BrĂĽder?
Und, gibt s noch mehr von denen? Was haben sie vor?
Kann da nicht wer eine parlamentarische Anfrage vorbereiten, ein Untersuchungsausschuss wäre auch nicht schlecht. Wehret den Anfängen!!

c&p: ‘Sendung mit der Maus’ meets ‘real world’ Pt. 137

Untenstehendes hab ich mit dem
Betreff: Lach- und Sachgeschichten
ĂĽber eine Liste gemailt bekommen.

Nicht das erste Mal so etwas. Ich bin immer noch dafĂĽr, dergleichen und ähnliches institutionalisiert in Massenproduktion zu produzieren. Samt weiterer audio-visueller Ebenen, vl. per Flash-Animationen. Ein Favorit von mir wäre, so wie hier die ‘Sendung mit der Maus’-Textsorte genutzt wird, sich ein Beispiel an den gereimten kleinen Kleinod-Gschichtln vom Zeichentrick-’Der rosarote Panther’ zu nehmen und in dieser “Textsorte” erfreulich-aufbauende Erzählungen wie die folgende zu transportieren.
Aber nun die story, von mir nur faul per copy&paste eingefĂĽgt.
Viel Spass.
;-) … *zwinker*?:

Weiterlesen ‘c&p: ‘Sendung mit der Maus’ meets ‘real world’ Pt. 137′