Ja eh, das leben bietet viele überraschungen. Also warum nicht diese?
Der anlass, den “trefflichen kommentar” zu lesen, der mir des nachmittags allenthalben in der twitter-timeline nahe gelegt wurde, ausgehend von Walter Gröbchen und einige male retweeted, der anlass war letztlich ein facebook-eintrag von Michel Reimon. Der verweist auch auf den Nowakschen kommentar – und wieder auf Walter Gröbchen als quelle –, und weil des Michels referenz für mich ein qualitätsmerkmal ist, les ich jetzt halt wieder mal Nowak. Nein, wie der einleitung wohl zu entnehmen, mach ich das nicht oft und schon gar nicht in der erwartung einer gewinnbringenden lektüre.
touché. Ich bin kein DiePresse fanboy.
Eingestanden.
Zustand und Gebrauch meines Innenministeriums verletzen meinen Nationalstolz. Wir können uns von rechts-rechten Übermenschen doch nicht unsere Identität und Kultur zerstören lassen, wider die Vernaderung der Menschenrechte. Genug ist Genug.
Hab das bei ichmachpolitik.at hochgeladen. Wie wärs, weitere aufrufe im netz wären ein weiteres positives signal und zeichen. Die google-Suche für GENUG IST GENUG muss doch etwas mehr hergeben können als im Moment.
Nun, nicht dass das jetzt noch allzu relevant erscheint, aber die Forderungen und Wünsche der BesetzerInnen des Audimax und das Programm von ‘lame duck‘ Wissenschaftsminister Hahn scheinen mir nicht unüberbrückbar weit auseinander zu liegen.
Ein Vergleich der Programme
Hier zuerst der Forderungskatalog der BesetzerInnen von #unsereuni, wie er am Freitag, dem 30. November 2009 mit diesem Stand der Forderungen zuletzt beschlossen wurde; basisdemokratisch durch das Plenum des Audimax:
In diesen Stunden bekommt diepresse.com wieder eine erkleckliche Anzahl an Klicks geschenkt. Weil es scheinbar gilt, eine “Abstimmung” zu Gunsten der Uniproteste zu beeinflussen.
Die Tage davor haben die der katholischen Kirche1 gehörende DiePresse und ihr Chefredakteurpopsternchen wieder viel Aufmerksamkeit und Erwähnungen in ua. der Blogosphäre generieren können.
Warum? Weil der Chefredakteur mit dem rebellischen Schick die freilich erwartbare Linie des konservativen Blatts – wie bei ihm üblich – in scheinbar differenzierten und fast irgendwie wohl gesonnenen Humbug verpackt?
Ich frage mich ernsthaft, ob es für #unsereuni sinnvoll ist, die “Diskursangebote” von DiePresse anzunehmen?
Die ‘Styria Medien AG‘ gehört dem ‘Katholischen Medien Verein‘, dieser wiederum der ‘Katholischer Medien Verein Privatstiftung‘ und die dem Vernehmen nach der “Katholischen Kirche in der Steiermark“, der Diözese Graz-Seckau. [↩]
Die letzten 1½, 2 Monate waren .. wüst, arg, heftig. So, dass nichts an mir einfallenden Adjektiven mir passend erschiene.
Die letzten 2 Wochen waren da noch locker eine Draufgabe. Me: at a loss of adjectives. Darunter einige Begegnungen, manches Ausgesprochene, … oft ist sie heftig, die Unaufhaltsamkeit des Bewusstseinsstroms.
Manchmal ist “Bewusstsein” ein zu großes Wort.
Notizen gegen die Unaufhaltsamkeit; manchmal nicht angebracht und lächerlich.
Dieses SoZi etwas aus dem bisherigen Rahmen. Back to my roots, zurück zu meinem Lehrer. Meditationen einmal nicht über einen wissenschaftlichen Text; obwohl der Dichtersmann doch auch Wissenschaftler war, eigentlich.
Das Web, das Web, das Web. Manche nennen es Internet. Andere assoziieren das WWW mit Kommunikation.1
Ich behaupte immer wieder, es ist viel mehr ein vollkommen neuartiges und einzigartiges Archiv. Hab das vor kurzem mal in dieses Bild gebracht:
—
Tja, und wie dem auch sei, jetzt ist gerade ein neues Blog als Archiv einer Diskussion und als Diskussionsarchiv und das Archiv als Blog an den Start gegangen:
► das UG 2002-Novelle, Diskussionsarchiv
Der Umbau der Universitäten
Der Reformation der Hochschulsysteme in den 70er Jahren in Richtung der Öffnung zur Chancengleichheit und Demokratisierung folgte seit den 90er Jahren auch hier zu Lande der allgemeine Rück- und gleichzeitig auch Umbau des tertiären Bildungssektors.
Rückbau der Demokratisierung der 70er in Richtung abgeschottete Elite und Selektion.
Das WWW hat auch kaum leugbar etwas mit Kommunikation zu tun, d’accord. Vor allem, wenn wir den Begriff der Kommunikation genauer beleuchten und uns damit von der common sense - Vorstellung hin zur reflektierten Betrachtung bewegen. [↩]
Seminarserie von Martin Bolkovac (mittlerweile in der Grundlagenabteilung der GPA-djp) ins Leben gerufen und organisiert.
16.-18. April 2007, Seehotel Hafnersee Politische Praxis in Österreich, Teil 3 Österreichische Politik im internationalen Kontext
… konzipiert von yours truly hc voigt; mit den Themenschwerpunkten diesmal:
(1) Bildung (Hauptschwerpunkt),
(2) Vgl. politischer Systeme, Politikstile und Eliten,
(3) Vgl. Frauenpolitik,
(4) Sicherheitspolitik.
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