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	<title>kellerabteil 2.0 &#187; Rudeljournalismus</title>
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	<description>notizen gegen die unaufhaltbarkeit des bewusstseinsstroms</description>
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		<title>ein trfflchr kommentar von rainer nowak?</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Jul 2010 21:24:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hc voigt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ja eh, das leben bietet viele überraschungen. Also warum nicht diese? Der anlass, den &#8220;trefflichen kommentar&#8221; zu lesen, der mir des nachmittags allenthalben in der twitter-timeline nahe gelegt wurde, ausgehend von Walter Gröbchen und einige male retweeted, der anlass war letztlich ein facebook-eintrag von Michel Reimon. Der verweist auch auf den Nowakschen kommentar – und [...]
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<li><a href='http://www.kellerabteil.org/2010/11/buchankundigung-soziale-bewegungen-und-social-media/' rel='bookmark' title='Buchankündigung: &#8216;Soziale Bewegungen und Social Media&#8217;'>Buchankündigung: &#8216;Soziale Bewegungen und Social Media&#8217;</a></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja eh, das leben bietet viele überraschungen. Also warum nicht diese?</p>
<p>Der anlass, den <a href="http://twitter.com/Groebchen/status/18783878625" target="_blank" class="broken_link">&#8220;trefflichen kommentar&#8221;</a> zu lesen, der mir des nachmittags allenthalben in der twitter-timeline nahe gelegt wurde, ausgehend von Walter Gröbchen und einige male retweeted, der anlass war letztlich ein facebook-eintrag von <a href="http://reimon.net/" target="_blank" class="broken_link">Michel Reimon</a>. Der verweist auch auf den Nowakschen kommentar <em>–</em> und wieder auf Walter Gröbchen als quelle <em>–</em>, und weil des Michels referenz für mich ein qualitätsmerkmal ist, les ich jetzt halt wieder mal Nowak. Nein, wie der einleitung wohl zu entnehmen, mach ich das nicht oft und schon gar nicht in der erwartung einer gewinnbringenden lektüre.</p>
<p><em>touché</em>. Ich bin kein DiePresse fanboy.<br />
Eingestanden.</p>
<p>next: </p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1360" style="margin-top: 10px; margin-bottom: 10px;" title="Bildschirmfoto 2010-07-17 um 21.56.50" src="http://www.kellerabteil.org/wp-content/dateien/Bildschirmfoto-2010-07-17-um-21.56.50.png" alt="Bildschirmfoto 2010-07-17 um 21.56.50" width="495" height="314" /></p>
<p>dh. eigentlich überspringe ich da zwischenschritte: <span id="more-1356"></span><br />
Die abfolge sieht mich zuerst den <a href="http://www.be24.at/blog/entry/643769" target="_blank" class="broken_link">trefflichen kommentar</a> überfliegend, dann bei Michel Reimons facebook-eintrag ein grummeln absetzen, dann in die küche zum pinienkerne anrösten ausweichen &#8230; <em>weitere zwischenschritte bis inkl. das olivenöl aus dem die ravioli verlustig gegangenen teller mit brot auftunken überspringe ich</em> &#8230;, schlußendlich immer noch im modus des unverständigen kopfschüttelns: den novak&#8217;schen erguss noch einmal, also ein zweites mal und genauer lesen. Jetzt erst kommt in der abfolge der geschehnisse der punkt, da mir das einen tweet wert erscheint. Then again, ich tweete auch schon mal über das wetter. Zudem ist alkohol im spiel. What shall&#8217;s ..</p>
<p><strong>Was kommentiert der Nowak also trefflich</strong><br />
Um das analytisch sauber und schritt für schritt zu exemplifizieren: den gleichen alten müll as usual. Tafelklässlergeschichtsklitterung für seinen angehimmelten primus. *<em>achselzuck</em>*</p>
<p>Utl.-Zusammenfassung/-paraphrase:</p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Flaggensignal für alle Schüsselgroupies auf &#8216;Distanz zu KHG&#8217;. Der gehört nun endgültig nicht mehr zu uns. Wenn er den Wolferl irgendwie ins image patzt, werden wir böse und weitere maßnahmen ergreifen. Grasser ab jetzt frei zum abschuss</em>.<sup><a href="http://www.kellerabteil.org/2010/07/ein-trfflchr-kommentar-von-rainer-nowak/#footnote_0_1356" id="identifier_0_1356" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Bitte, dementsprechend zu formulieren, zu nasalieren und zu agieren. Weitergeben.">1</a></sup></span></p>
<p>Ansonsten &#8230;</p>
<h4>Übliche Satzblüten:</h4>
<blockquote><p><em><strong>Karl-Heinz Grasser wurde schon in hunderten Kommentaren und Aussagen verhaftet, verurteilt und ins Gefängnis gesteckt. In der Realität blieb er bisher hingegen ein freier, zumindest juristisch sauberer Mann.</strong></em></p></blockquote>
<p>&#8230; soll heißen: ich hab in der mittelschule darunter gelitten, <em>– </em>auch wenn ich versucht hab, mir nichts anmerken zu lassen, <em>– </em>dass die eloquenteren und cooleren mitschüler immer etwas mitleidig auf meine sprachbegabung herabgeschaut haben. Denen werd ich s zeigen.</p>
<p style="text-align: right;">&#8212;</p>
<h4>Versuche von Schmäh,</h4>
<p>hilflos:</p>
<blockquote><p><strong><em>Genießt er immerwährende Immunität? War Walter Meischberger gar nicht sein Trauzeuge? Oder ist das alles wirklich nur die Hetzkampagne kleiner Neider gegen den besten Finanzminister aller Zeiten</em></strong></p></blockquote>
<p>&#8230; hey, ich hab gerade distanz zwischen mich und die buberlpartie, sowie zum KHG und auch zu dessen hetzenden neidern zusammengebracht. Dabei hab ich noch das schöne wort &#8220;immerwährende&#8221; untergebracht und das alles in zwei zeilen.</p>
<blockquote><p><strong><em>Der Personalmangel in der Staatsanwaltschaft, in der Justiz generell,  Sie verstehen!</em></strong></p></blockquote>
<p>&#8230; &#8220;sie verstehen&#8221;, sie verstehen? Haha, jaja, souverän, gell?</p>
<p style="text-align: right;">&#8212;</p>
<h4>Hofhistorismus:</h4>
<blockquote><p><strong><em>Wolfgang Schüssel müsste eigentlich empört über seinen einstigen  Ziehsohn Karl-Heinz Grasser sein</em></strong></p></blockquote>
<p>&#8230; aber er steht halt schon souverän über den Dingen, unser zu früh emeritierter Bundeskanzler. Wütend möcht man werden angesichts der undankbarkeit und frechheit des Grassers. Was hat der KHG dem Wolferl nicht alles zu verdanken und dann macht der nur schererein.<br />
Kein wunder wär&#8217;s, gar kein wunder wär&#8217;s nicht, wenn unser Wolferl &#8216;<em>das dreckige oarschloch</em>&#8216; schreien würd, in seinem heiligen zorn. Gerecht wärs! Und angemessen auch. Oh sein heiliger zorn! Aber nein, wir sollten uns nicht aufregen, der Wolferl regt sich auch nicht auf, ganz die staatsmännische contenance, zeigt er uns seine distanz zu diesen niederungen.</p>
<p>Trotzdem, es fuchst mich schon, dass der wolfi da irgendwie reingezogen werden könnt.</p>
<blockquote><p><strong><em>In einem kleinen Teil der Volkspartei, also im Büro Wolfgang Schüssels,  vertritt man eine nicht ganz unplausibel klingende These</em></strong></p></blockquote>
<p>&#8230; jaja, dieses aremoricanisch aufrechte kaff hietzing, ich hab exklusiven zugang, ich bin idefix, ok., ich bin troubarix, sehet, welch freunde ich hab, ich will ja nicht prahlen, aber ganz nah am zaubertrank, manchmal bekomm ich auch &#8230;</p>
<blockquote><p><strong><em>Dass es durchaus irrationale und emotionale Vorbehalte gegen diese kurze Ära gibt, weiß jeder, der schon einmal bei Laura Rudas oder Michael Häupl auf Schüssel zu sprechen kam.</em></strong></p></blockquote>
<p>&#8230; *schnieffff* .. *schluchz* so kurz &#8230; *räusper* .. ich nehm das mit der &#8220;<em>kurzen Ära</em>&#8221; zurück, das fällt vielleicht doch jemanden auf. Und dann hussen die linkslinken wieder. Was heißt da Ära und so, sagen s dann womöglich und wenn s ganz garstig sind, erklären sie, dass &#8220;Ära&#8221; eigentlich &#8220;Zeitalter&#8221; heißt. Aber echt, es war schon zu kurz zu kurz zu kurz zu kurz *schluchz* &#8230;. WOOOOLFÄÄÄRRL!!!!<br />
Die irrationalen, emotionalen nackerbatzerln!<br />
Was?<br />
Was? Ich dich mit der kleinen jungen Rudas in einem satz, &#8230; ah &#8230; ja &#8230; tschuldige &#8230; WOLFERL &#8230; dein heiliger zorn! Jaaaaa &#8230;. *schluchz*</p>
<blockquote><p><strong><em>Genau wegen dieser gnadenlosen, teils ungerechten Abrechnung der Schüssel-Jahre müsste Grasser das Lachen vergehen.</em></strong></p></blockquote>
<p>&#8230; *rääääbäääähhhh*</p>
<blockquote><p><strong><em>Jetzt fehlt nur noch, dass Ernst Strasser in Brüssel einmal ins Büro geht, die Zeitung liest, sich mit seiner unnachahmlichen Zurückhaltung einbringt, und von der alten Schüssel-Mannschaft arbeiten alle mit, ihr politisches Erbe restlos zu zerstören</em></strong></p></blockquote>
<p>&#8230; kacke, jetzt nicht mehr schlafen können. Der horror, der horror. Wenn ich keine psychopharmaka bekomm, dreh ich durch, ich halt das nicht mehr aus, ein ventil! Ein kommentar! Eine huldigung! Fleischhacker, ich muss .. ein .. kommentar .. Rudas .. unfähr &#8230;</p>
<p style="text-align: right;">&#8212;</p>
<h4>Singen des Heldenepos:</h4>
<blockquote><p><strong><em>Die aus der Perspektive des Schüssel&#8217;schen Schreibtischs gewaltige vereinte Linke versuche durch die Attacken gegen Grasser die einstige Rechtskoalition und ihre Erfolge – ja, die gab es – zunichtezumachen</em></strong></p></blockquote>
<p>&#8230; lassen wir uns durch meine, entschuldigt &#8211; JA MICHAEL! &#8211; UNSERE laufende verächtlich machung der linkslinken chaoten mittig der dollfußverehrer nicht einlullen. Natürlich sind sie gefährlich. Ich bau mal schnell ironie ein.<br />
Die perspektive des schüssel&#8217;schen schreibtisches, ha! Genial. Eine abgrenzung, keiner soll sagen ich wäre irgendwie irgendwo .. ich mein &#8230; unabhängig seit 1848, vertreten wir die unabhängigkeit von politischen parteien &#8230; aber genau da ist ja auch, der Wolferl ist ja nicht, er ist das aufrechte kleine, in der minderheit, das aremoricanische widerstandsnest der aufrechten. Aus der perspektive ist die linke gewaltig, sind alle linke. Gnadenlose Rudase &#8230; scheiße, schon wieder panikattacke!</p>
<blockquote><p><strong><em>Es war ein anderer Kopf der alten schwarz-blauen Expedition, der dies  verhinderte</em></strong></p></blockquote>
<p>&#8230; schade immer wieder, dass im printformat die musikalische untermalung nicht fixierbar ist. Aber die worte expedition und verhindert und &#8220;der kopf&#8221; sollten in eurer aller imagination bombastische filmmusiken und heroische chöre zu phantastischen bildern evozieren lassen. Sagt mir nicht, dass meine worte das nicht können. Es gilt! Männer, ihr wisst!</p>
<blockquote><p><strong><em>Nur wenn man Glück hatte, marschierte nicht gleich der Schutzbund auf.</em></strong></p></blockquote>
<p>&#8230; hihi *kicher*, das hilft immer gegen meine panikattacken, verlässlich. Hehe. *luftauslass*</p>
<p style="text-align: right;">&#8212;</p>
<h4>Allderweil voll der Ausgewogenheit,</h4>
<p>um nicht gleich von Salomonischer größe zu tippen:</p>
<blockquote><p><strong><em>Sollte Grasser die Käuferentscheidung tatsächlich beeinflusst haben –  wenn nicht, dann verdient Grasser unser volles Mitleid – wäre diese auch ein politischer Verrat.</em></strong></p></blockquote>
<p>&#8230; Heilige oder Hure, wir werden entscheiden.<sup><a href="http://www.kellerabteil.org/2010/07/ein-trfflchr-kommentar-von-rainer-nowak/#footnote_1_1356" id="identifier_1_1356" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Ja, Heilige oder Hure tippe ich gro&szlig;, das sind eigennamen, oder?">2</a></sup></p>
<blockquote><p><strong><em>Wenn genau der Mann, der Privatisierungen zu Recht als politische Notwendigkeit pries und durchsetzte, ebendiese demolierte, ist er der Sargnagel des zarten Wirtschaftsliberalismus in Österreich.</em></strong></p></blockquote>
<p>&#8230; wissenschaftlich erwiesen, ich hab s jetzt nicht extra dazugetippt, weil so glasklar, ohne privatisierungen wäre der untergang des abendlandes hier schon angebrochen! Definitiv.</p>
<blockquote><p><strong><em>Andreas Khols einziges wahres Verdienst, wie es die Freund-Feinde der  ÖVP nennen. Die Linien innerhalb der vermeintlich Konservativen sind  dieser Tage nämlich unübersichtlich. Eine Diskussion um ein paar hundert Euro mehr oder weniger Politikergehalt reicht aus, dass Wilhelm Molterer via  „Presse“-Leserbrief eine Attacke gegen seinen Altkollegen und  Kolumnisten Andreas Khol reitet. Weil der sich gegen die  Politiker-Nulllohnrunde ausgesprochen hatte. „Eines ehemaligen  Nationalratspräsidenten unwürdig“, schreibt Molterer da. (Inhaltlich hat  er recht.)</em></strong></p></blockquote>
<p>&#8230; das ist für die journalistenschule geschrieben, lehrbeispiel für differenziertheit. Und wie ich da etwaige gräben wunderheile, sehet und lernt, inhaltlich ist das eine, beleidigen etwas anderes und wir sind wir. Uns trennt nichts, wir sind so bewusst, wir können uns sogar in diePresse was ausrichten, untereinander, so wegen ein paar hundert euro, aber das zeigt den luschen da draußen nur unsere differenzierte stärke.</p>
<p>Ich hätte diese beschmutzkübelung einer attacke eines ungerechtfertigten, irrationalen und emotionalen angriffes nicht abgedruckt als leserbrief. Obwohl, inhaltlich stimmt s schon. Jedenfalls der Michael liebt ja die händel. Scheißt sich nichts. Meine güte, wie er sein und nicht so viel schiss haben &#8230; verdammt, jetzt keine panikattacke bitte &#8230;</p>
<p style="text-align: right;">&#8212;</p>
<p>Trefflicher kommentar, ok. <img src='http://www.kellerabteil.org/wp-includes/images/smilies/icon_rolleyes.gif' alt=':roll:' class='wp-smiley' /> </p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1356" class="footnote">Bitte, dementsprechend zu formulieren, zu nasalieren und zu agieren. Weitergeben.</li><li id="footnote_1_1356" class="footnote">Ja, Heilige oder Hure tippe ich groß, das sind eigennamen, oder?</li></ol><p>Ähnliche Einträge:<ol>
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</ol></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>ÖffentlichkeitsBeArbeiter und Gruppenselbstbetrug</title>
		<link>http://www.kellerabteil.org/2009/06/oeffentlichkeitsbearbeiter/</link>
		<comments>http://www.kellerabteil.org/2009/06/oeffentlichkeitsbearbeiter/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 27 Jun 2009 10:16:31 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[es ist weniger Journalisten versus Blogger als vielmehr virtuelle Realität versus Realverhältnisse. like &#8230; Ökonomie des Massenmedialensystems z.B. &#8212; &#8230; aus der Serie 4Feldertafeln zum &#8220;Selbst Befüllen&#8221; Ähnliche Einträge: Weltsicht Aktiv im politischen Feld Gewalt
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>es ist weniger Journalisten versus Blogger<br />
als vielmehr<br />
virtuelle Realität versus Realverhältnisse.<br />
like &#8230; Ökonomie des Massenmedialensystems z.B.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="/images/4Feldertafel OeffentlichkeitsBeArbeitung.png" alt="Kreuztabelle Öffentlichkeitsarbeiter" /></p>
<p style="text-align: center;">&#8212;</p>
<p>&#8230; aus der Serie <em><a href="http://www.kellerabteil.org/tag/4-felder-tafel/">4Feldertafeln zum &#8220;Selbst Befüllen&#8221;</a></em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Neuer ORF, alter ORF?  Geiler, feiger ORF!</title>
		<link>http://www.kellerabteil.org/2007/04/neuer-orf-alter-orf-geiler-feiger-orf/</link>
		<comments>http://www.kellerabteil.org/2007/04/neuer-orf-alter-orf-geiler-feiger-orf/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 18 Apr 2007 10:44:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hc voigt</dc:creator>
				<category><![CDATA[*uuar#rgr%§h*]]></category>
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		<description><![CDATA[Schon eine komische Frage, die da allerorts vielerorts diskutiert wird. Ob ORF-Fernsehen Marke Wrabetz nun eine Selbsterneuerung der öffentlich-rechtlichen &#8220;Anstalt&#8221; in Richtung Qualität mitbringen wird. (Early indications are: no. *kopfschütteln*) Erneuerung des ORF? Hoffnung wider besseren Wissens. Bislang ist mir die ganze Frage und Debatte ziemlich klar am Arsch vorbeigegangen, und zwar bei aller Genugtuung [...]
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schon eine komische Frage, die da <span style="text-decoration: line-through;">allerorts</span> vielerorts diskutiert wird. Ob ORF-Fernsehen <strong><a href="http://www.ots.at/presseaussendung.php?ch=medien&amp;schluessel=OTS_20060817_OTS0211" target="_blank" class="broken_link">Marke Wrabetz</a></strong> nun eine Selbsterneuerung der <a href="http://www.falter.at/print/F2002_08_1.php" target="_blank" class="broken_link">öffentlich-rechtlichen</a> &#8220;Anstalt&#8221; in Richtung Qualität mitbringen wird.<br />
(<em>Early indications are: no. *kopfschütteln*</em>)</p>
<p><strong>Erneuerung des ORF? Hoffnung wider besseren Wissens.</strong><br />
Bislang ist mir die ganze Frage und Debatte ziemlich klar am Arsch vorbeigegangen, und zwar bei aller Genugtuung über den Sturz der auf vielen Ebenen unfähig und medienpolitisch fragwürdig agierenden <a href="http://www.taz.de/pt/2006/05/29/a0180.1/text" target="_blank" class="broken_link">Führung Lindner</a>. Ich persönlich denke bei den Debatten rund um die <em><span style="text-decoration: underline;">These</span> eines erneuerten ORF</em>(?)<sup><a href="http://www.kellerabteil.org/2007/04/neuer-orf-alter-orf-geiler-feiger-orf/#footnote_0_36" id="identifier_0_36" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="No-na-ned macht die neue orf-F&uuml;hrung in einer breitesten Marketingoffensive auf &amp;#8220;erneuert&amp;#8221;. Diese Marketingoffensive ist ja auch tats&auml;chlich nicht von schlechten Eltern. Bis jetzt wird praktisch ausnahmslos diese Kampagne als &amp;#8220;Der neue ORF&amp;#8221; rezipiert und nicht der ORF selber. Die Kampagne gibt vor, was thematisiert wird, was eigentlich ORF ist und was man sich von einer Erneuerung erwarten kann und sollte .. und alle folgen brav. Ok, fast alle.">1</a></sup> eigentlich zuerst &#8211; mit Hoffnung und Sorge &#8211; an <a href="http://oe1.orf.at/" target="_blank">Ö1</a> und das Mittagsjournal, an dieses seltsame Zwitterwesen <a href="http://www.kellerabteil.org/2007/03/orfat-foren/" target="_blank">orf.on</a> und vl. noch an fm4. <em>Bitte, nicht auch noch Mittagsjournal et al. abmontieren!</em> Fernsehen hab ich schon vor langer Zeit aufgegeben.<br />
<span id="more-36"></span><em>Kann ich übrigens nur empfehlen, reduziert die Desinformation und die Ausgeliefertheit gegenüber dem <a href="http://www.bbooks.de/texteprojekte/althusser/index.html" class="broken_link">ideologischen Staatsapparat</a> sofort um ein erkleckliches Maß. Echt. Ausprobieren! Bitte. (Muss ja nicht gleich auf Arte und Phönix verzichten.)</em></p>
<p><strong>Gestern nun etwas ZiB gesehen, mein Fehler</strong><br />
Eine Übernachtung in einem Hotelzimmer kann so etwas mit mir anstellen. In der Lobby des <a href="http://www.kellerabteil.org/2007/04/seminardoku-polititsche-praxis-in-osterreich-iii/" target="_blank">Seminarhotels</a> hatten wir bis kurz vor Mitternacht diskutiert, heftig und angeregt. Begleitet wurde das diskutieren in meinem Fall von vier Krügerln Bier.<br />
Dann, im sauberen Zimmer doch den Fernseher aufgedreht. (<em>Ich kann und mag das nicht, so ganz unvermittelt schlafen zu gehen. Nicht mal, wenn ich hundemüde bin.</em>)</p>
<p>Und dann ist mir übel geworden. Nicht das Bier schuld. Nur die neue alte Berichterstattung im ORF. Nach dem Konsum gestriger ZiB 3 assoziere ich &#8220;unserem&#8221; Fernsehen erst recht wieder <em>geiler ORF</em>, <em>feiger ORF</em>.<br />
Journalismus à la PRO7, Sat1, RTL, &#8230; you name it, makes no difference. Nüsse etwas von einem substantiellen Unterschied. Die Berichterstattung gleichermaßen widerlich wie irrelevant. Stichwort: <strong><a href="http://sankt-georg.info/artikel/271/virginia-tech-amoklauf-nachrichten-enzyklopaedie-wissen" target="_blank" class="broken_link">Virgina-Tech</a></strong>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Amok" target="_blank" class="broken_link">Amoklauf</a>.</p>
<p><span style="font-weight: bold">Verhältnis: Relevanz zu Exposure?</span><br />
Ein tragisches Ereignis. Passiert ist es in den USA (und europäische KonsumentInnen der Unterhaltungsindustrie sind freilich seit langem daran gewöhnt, dass die USA zur Innenpolitik<sup><a href="http://www.kellerabteil.org/2007/04/neuer-orf-alter-orf-geiler-feiger-orf/#footnote_1_36" id="identifier_1_36" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Hierzulande hat man doch &uuml;ber Strecken mehr O-Ton des us-amerikanischen Pr&auml;sidenten als von Schweigekanzlern zu h&ouml;ren bekommen! Verdammt, ich hab schon O-Ton von us-amerikanischen Pr&auml;sidentenhunden verkauft bekommen. Umgekehrt kann man lang auf etwas Berichterstattung &uuml;ber Wahlen in Nachbarstaaten warten, lang und gr&ouml;&szlig;tenteils vergeblich.">2</a></sup> und heimischen &#8220;Chronik&#8221; gehören). Passiert ist es auf einem Campus ein paar tausend Kilometer weit weg. Auf die <em>Bühne </em>gebracht wird das Ereignis von den Massenmedien, <em>aufgeführt </em>in unseren Wohnzimmern (respektive Hotelzimmer).</p>
<p>Der Campus in den USA ist <em>telegen</em>. Es gibt jede Menge Bilder, nämlich auch dort, wo es keine Bilder gibt, die mit dem Geschehenen zu tun haben. Aber wir haben die Bilder von hunderten us-amerikanischen &#8220;Campi&#8221; bereits vor dem Ereignis im Kopf gehabt, samt den Bildern kleiner Universitätsstädte im Osten der USA, samt umherwandernden StudentInnen, den Dorms (Schlafsäalen), den Footballspielern und Cheerleadern, samt den Abschlusszeremonien, samt der Flagge auf dem von Bäumen gesäumten Rasen vor irgendeinem Backstein farbenem Gebäude, samt den Nerds und .. den anderen Amokläufern.</p>
<p>Die <a href="http://www.ith-z.ch/files/inter2810.mp3" target="_blank" class="broken_link">Bilder sind alle schon da</a>, sie brauchen nur angeregt werden. <a href="http://www.sueddeutsche.de/panorama/bildstrecke/322/110212/p0/?img=1.0" target="_blank" class="broken_link">Gib mir ein Bild</a> mit Rasen, Flagge, StudentInnen, Footballspieler und einem Dorm im Hintergrund, schon fesselt mich die Aufführung. Das Bühnenbild versetzt umgehend in den Film. Popcorn gefällig?<br />
Pst, jetzt wird s spannend, jeden Moment könnte ja noch ein Schuss zu hören sein. Den Amis ist alles zuzutrauen. Wenigstens eine Cheerleaderin in engem Pullover und Rock sollten sie interviewen.</p>
<p><strong>Der Amoklauf als Event</strong><br />
Der ORF macht da klarerweise mit. Mi-nu-ten-lang. (<em>Wir wissen alle wie 20 Sekunden für ein politisches Statement reichen müssen</em>). Live-Schaltung! (<em>Wir erinnern uns, die Profession der AuslandskorrespondentInnen ist abgeschafft, kein Geld dafür, egal, wir haben APA, Reuters, CNN etc.</em>)<br />
Was war das Thema nochmal? Genau: AMOK. Eignet sich für kernige Schlagzeilen und Aussagen à la &#8220;<em>Der Campus des Todes</em>&#8221; oder &#8220;<em>hier herrscht Krieg</em>&#8220;. Erspart Recherche und Überprüfung von &#8220;Fakten&#8221; (Wen interessiert schon, was &#8220;Amok&#8221; eigentlich heißt und ob solche &#8220;Massaker&#8221; mit diesem Begriff überhaupt etwas zu tun haben?<sup><a href="http://www.kellerabteil.org/2007/04/neuer-orf-alter-orf-geiler-feiger-orf/#footnote_2_36" id="identifier_2_36" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Dazu hier ein Link. F&uuml;hrt wie oben schon jener bzgl. der &amp;#8220;Bilder&amp;#8221; zu einem Vortrag, der als Audiodatei abspielbar ist. Der Link f&uuml;hrt zum Audioarchiv der Reihe Interventionen des Instituts f&uuml;r Theorie der Gestaltung und Kunst (ith) an der Hochschule f&uuml;r Gestaltung und Kunst Z&uuml;rich. GRO&szlig;E EMPFEHLUNG. Der Vortrag zu Amok ist von Joseph Vogl und in auf zwei Audiodateien aufgeteilt.">3</a></sup> <em>Haben sie nämlich nicht</em>.)<br />
Eignet sich hervorragend zur Inszenierung des leichten Schauergefühls, mit dem Wachsamkeit als gesellschaftlicher Wert bestätigt, die Berechtigung von zwischenmenschlichem Misstrauen unterstrichen wird und die selbstverständliche Notwendigkeit von Überwachung und Kontrolle jeder und jedem von uns augenscheinlich wird. Erspart die Gegenüberstellung von Sichtweisen und Perspektiven, denn es gibt nur eine.</p>
<p>Der Täter ist nur Täter, pathologisch und nachher immer tot. Die Opfer sind nur Opfer. Case closed. Keine Überraschungen.<br />
Eignet sich für kollektive, das heißt <em>geteilte </em>und <em>gemeinsame, uns verbindende </em>Betroffenheit. Die Opfer sind Menschen wie wir. Es ist sicher, dass sie nichts dafür konnten. Ihr Tod war sinnlos (<em>Gilt das für Straßenverkehr nicht? Für Kriege allgemein? Für Verhungern?</em>). Erspart die Berichterstattung und Darstellung (vulgo Übersetzung) von ambivalenten und komplexen Zusammenhängen. Kein &#8220;<em>das ist nicht so einfach</em>&#8220;, kein &#8220;<em>das muss man differenzieren</em>&#8220;. Sinowatz ist lange her, gescheitert und heute würden da sowieso alle den Fernseher abdrehen (vulgo zappen).</p>
<p><strong>Und was echauffier&#8217; ich mich eigentlich?</strong><br />
Klar, es machen schließlich alle so.  Kernige Aufmachungen, jede Menge Bilder und Videos, gehaltlose Überflutung an Artikeln zum Thema, jede Menge zur Schau Stellung der &#8220;Opfer&#8221; und rückhaltlose Betätigung der Mitgefühls-, Anteils- und <em>Verbundenheitsgefühlklaviatur</em> (z.B. <a href="http://www.welt.de/dossiers/amoklauf/" target="_blank">hier</a>). Angebliche Qualitätsmedien <a href="http://www.sueddeutsche.de/panorama/artikel/305/110195/" target="_blank" class="broken_link">verbieten sich nichts</a>.</p>
<p>Warum sollte die ZiB zurückstehen? Markt und so, nicht? Der Amoklauf, das Massaker, liegt noch keine 10 Stunden zurück. Egal, dass bei solchen &#8220;Amokläufen&#8221; eigentlich kaum Informationen anfallen. Gründe und Hintergründe bleiben in der Regel eben gerade diffus. Gerade in den Stunden nach den Schüssen, nach dem Morden kann es gesicherte Informationen noch gar nicht geben. Macht nichts, who gives a fuck about &#8220;<span style="font-style: italic">gesicherte</span>&#8221; Informationen?<br />
Es geht um Bilder. Es geht um Stimmung. Es geht um das (den) Event.</p>
<p>Der ORF ist diese knappen Stunden nach dem Amoklauf bereits vor Ort. Zum Recherchieren? Nein. Kamerateam und Reporter. Was es eben für Bilder braucht. Keine Informationen? Wir interviewen StudentInnen am Campus! Keine Informationen? Nochmals, <span style="font-style: italic">who gives a fuck</span>, das war wahrscheinlich nie die Intention. Es geht um den Film im Kopf. Du weißt schon <span style="font-style: italic">Highschool-Massacre 3</span> (Ok, Virginia-Tech ist keine Highschool, aber <span style="font-style: italic">who gives a fuck.)</span>.</p>
<p>So viel war von vorn herein klar, da werden alle berichten &amp; da werden jede Menge Leute zu greifen sein. Die kann man interviewen, die <span style="font-style: italic">Betroffenheit </span>sichtbar machen, im Hintergrund der Campus, das kennen die Leute, mit dem können sie sich identifizieren. Wir müssen Stimmungsbilder liefern, die <span style="font-style: italic">mit den Stimmungsbildern der Konkurrenz konkurrieren</span> können.</p>
<p>Am besten <span style="font-style: italic">live </span>interviewen. Vielleicht finden wir ÖsterreicherInnen am Campus. &#8220;<span style="font-style: italic">Wo waren sie gerade, als sie Schüsse hörten?</span>&#8221;</p>
<p><span style="font-weight: bold">Wieso so erbärmlich und feige?<br />
</span>Der Höhepunkt der erbärmlichen ZiB-Berichterstattung folgte noch.<br />
Der Täter hatte in zeitlichem Abstand von 2 Stunden an zwei unterschiedlichen Orten am Campus gemordet. So viel war die knappen Stunden danach bereits bekannt. Das konnte man in der kurzen Zeit unmöglich überprüfen, aber &#8211; ein letztes mal &#8211; <span style="font-style: italic">who gives a fuck</span>. Hier könnte man mit der Schuldzuweisung bereits anfangen. Vorsichtig, nicht zuweit herauslehnen, nicht zu geil wirken. Aber Andeutung kann man machen. Spielen wir mit &#8220;<span style="font-style: italic">offenen Fragen</span>&#8220;. Doppelnutzen inklusive, die Leute am Fernsehschirm werden genau wissen, worauf wir hinaus wollen, &#8220;<span style="font-style: italic">offenen Fragen</span>&#8221; zu formulieren klingt außerdem nach Journalismus und drittens haben wir das Element der Fortsetzung drinnen. Wie in der Soap. &#8220;<span style="font-style: italic">Hat die Universitätsverwaltung geschlafen</span> und die StudentInnen nicht vorgewarnt? Hätte<span style="font-style: italic"> die Polizei das Massaker verhindern können? Ja, sogar müssen?</span>&#8221; Schalten sie morgen wieder ein, wen wir die Unfähigkeit des Rektors und der Einsatzkräfte aufdecken!</p>
<p>Deshalb assoziere ich <span style="font-weight: bold">Geilheit </span>und <span style="font-weight: bold">Feigheit </span>- herausragende Strukturelemente sonst nur des &#8220;Hyänenjournalismus&#8221; &#8211; auch mit dem ORF. Personifiziert in einem Live-Berichterstatter, der wenige Stunden nach den Morden am Campus irgendwelchen, gerade verfügbaren StudentInnen das Mikro unter die Nase hält und in &#8211; <span style="font-style: italic">feigen </span>- Andeutungen versucht, die Interviewten zu Beschuldigungen gegenüber der Campusverwaltung oder gegenüber der Einsatzleitung zu verleiten.<br />
Denn der einzige feststehende Täter ist tot, wir sind aber <span style="font-style: italic">geil </span>auf weitere Täter. Vielleicht lassen sich noch Täter finden. Vielleicht lassen sich Täter finden, die noch nicht tot und also noch anklagbar sind.</p>
<p>Am sogenannten Ende des Tages sind wir unendlich viel klüger. Informationsgehalt? Reduzierbar auf &#8220;<em>Amoklauf an us-amerikanischer Uni</em>&#8220;. Hintergründe, Ablauf, Bodycount (Anzahl der Toten) sind und können noch gar nicht geklärt und überprüft sein. Aber der ORF war minutenlang drauf und sogar live vor Ort.<br />
Relevanz? Tja, jedenfalls gemessen am Aufwand der Berichterstattung riesig. Mehr als innenpolitische Themen, mehr als außenpolitische &#8220;Brandherde&#8221;, mehr als &#8230; [tragen Sie ein was Sie wollen]</p>
<p><strong>ORF neu, alt oder runderneuert?</strong><br />
Zumindest was das ORF-Fernsehen betrifft, <em>I don&#8217;t give a fuck</em>!!<br />
Ich geh&#8217; jetzt Radio hören.<br />
Mittagsjournal als Webradio.<br />
Dafür danke.</p>
<p>ps: oder ich hör mir diese <a href="http://www.unet.univie.ac.at/~a9005396/dateien/KfF.mp3" target="_blank" class="broken_link">geniale Stück Funny van Dannen</a> zu zigsten Mal an. Anhören. Nochmal &amp; dann nochmal anhören.</p>
<div style="text-align: center;">&#8212;</div>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_36" class="footnote">No-na-ned macht die neue orf-Führung in einer breitesten Marketingoffensive auf &#8220;erneuert&#8221;. Diese Marketingoffensive ist ja auch tatsächlich nicht von schlechten Eltern. Bis jetzt wird praktisch ausnahmslos diese Kampagne <em>als </em>&#8220;Der neue ORF&#8221; rezipiert und nicht der ORF selber. Die Kampagne gibt vor, was thematisiert wird, was eigentlich ORF ist und was man sich von einer Erneuerung erwarten kann und sollte .. und alle folgen brav. Ok, fast alle.</li><li id="footnote_1_36" class="footnote">Hierzulande hat man doch über Strecken mehr O-Ton des us-amerikanischen Präsidenten als von Schweigekanzlern zu hören bekommen! Verdammt, ich hab schon O-Ton von us-amerikanischen Präsidentenhunden verkauft bekommen. Umgekehrt kann man lang auf etwas Berichterstattung über Wahlen in Nachbarstaaten warten, lang und größtenteils vergeblich.</li><li id="footnote_2_36" class="footnote">Dazu <a href="http://www.ith-z.ch/ith/publikationen/audioarchiv/" target="_blank" class="broken_link">hier ein Link</a>. Führt wie oben schon jener bzgl. der &#8220;Bilder&#8221; zu einem Vortrag, der als Audiodatei abspielbar ist. Der Link führt zum Audioarchiv der Reihe Interventionen des Instituts für Theorie der Gestaltung und Kunst (<a href="http://www.ith-z.ch/" target="_blank" class="broken_link">ith</a>) an der Hochschule für Gestaltung und Kunst Zürich. GROßE EMPFEHLUNG. Der Vortrag zu Amok ist von Joseph Vogl und in auf zwei Audiodateien aufgeteilt.</li></ol><p>Ähnliche Einträge:<ol>
<li><a href='http://www.kellerabteil.org/2008/06/gusi-auf-staatstragenden-reisen/' rel='bookmark' title='Gusi auf staatstragenden Reisen &#8230;'>Gusi auf staatstragenden Reisen &#8230;</a></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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