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	<title>kellerabteil 2.0 &#187; Soziologie</title>
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	<description>notizen gegen die unaufhaltbarkeit des bewusstseinsstroms</description>
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		<title>Urbaner öffentlicher Raum. [im Ausverkauf]</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Dec 2009 12:46:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hc voigt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine tolle Diplomarbeit. Ich freue mich. Und, autsch, gute 300 Seiten stark!1 Dafür mit einer Vielzahl an interessanten Aspekten, für sich stehenden Kapiteln, Inhalten. Da geht es ua. um öffentlichen Raum, halböffentliche Räume, die Fabrikation des Rückzugs ins Private als logische Konsequenz unserer Gesellschaftsstruktur und kapitalistischen Organisation. Kontrolle und Herrschaftsanspruch. Da geht es um die [...]
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<li><a href='http://www.kellerabteil.org/2009/05/gewalt/' rel='bookmark' title='Gewalt'>Gewalt</a></li>
<li><a href='http://www.kellerabteil.org/2011/05/unsere-gesellschaft-aus-dem-geist-der-schulklasse/' rel='bookmark' title='Unsere Gesellschaft aus dem Geist der Schulklasse'>Unsere Gesellschaft aus dem Geist der Schulklasse</a></li>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine tolle Diplomarbeit. Ich freue mich. Und, <em>autsch</em>, gute 300 Seiten stark!<sup><a href="http://www.kellerabteil.org/2009/12/urbaner-offentlicher-raum-im-ausverkauf/#footnote_0_1178" id="identifier_0_1178" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Bei all der bemerkenswerten Qualit&auml;t der Diplomarbeit ist die Quantit&auml;t der Seiten freilich ein klares Scheitern der Betreuungsarbeit.   Wiedereinmal. Dreihundert Seiten sind quasi Themenverfehlung f&uuml;r die Anforderung: &amp;#8220;Diplomarbeit&amp;#8221;. Viel zu viel. My bad, mea culpa und sorry Boris.">1</a></sup><br />
Dafür mit einer Vielzahl an interessanten Aspekten, für sich stehenden Kapiteln, Inhalten. Da geht es ua. um öffentlichen Raum, halböffentliche Räume, die Fabrikation des Rückzugs ins Private als logische Konsequenz unserer Gesellschaftsstruktur und kapitalistischen Organisation. Kontrolle und Herrschaftsanspruch.</p>
<p style="text-align: center;"><object style="width:480px;height:339px" ><param name="movie" value="http://static.issuu.com/webembed/viewers/style1/v1/IssuuViewer.swf?mode=embed&amp;documentId=091220122404-48f6a808517d45659b416ede0206771f&amp;docName=diplarbeit_drusowitsch_architektur&amp;username=kellerabteil&amp;loadingInfoText=Relationen%20zwischen%20Gesellschaft%20und%20Urbanem%20Raum&amp;showFlipBtn=true&amp;layout=http%3A%2F%2Fskin.issuu.com%2Fv%2Flight%2Flayout.xml&amp;pageNumber=3" /><param name="allowfullscreen" value="true"/><param name="menu" value="false"/><embed src="http://static.issuu.com/webembed/viewers/style1/v1/IssuuViewer.swf" type="application/x-shockwave-flash" style="width:480px;height:339px" flashvars="mode=embed&amp;documentId=091220122404-48f6a808517d45659b416ede0206771f&amp;docName=diplarbeit_drusowitsch_architektur&amp;username=kellerabteil&amp;loadingInfoText=Relationen%20zwischen%20Gesellschaft%20und%20Urbanem%20Raum&amp;showFlipBtn=true&amp;layout=http%3A%2F%2Fskin.issuu.com%2Fv%2Flight%2Flayout.xml&amp;pageNumber=3" allowfullscreen="true" menu="false" /></object></p>
<p>Da geht es um die Übergänge und <strong>Transitionsräume zwischen dem konkreten privaten und konkreten öffentlichen Raum</strong>. Es geht um die ökonomischen, symbolischen, politischen, architektonischen Eingriffe, wie öffentliche, halböffentliche und TransitionsRäume gestaltet werden, also um die Bedingung der Möglichkeit öffentlichen Raumes selbst.</p>
<p><span id="more-1178"></span>Da geht es um <strong>Stadtplanung und Stadtpolitik</strong> und um die Geschichte dieser Felder. Es geht um die fordistischen und die postfordistischen Bedingungen der Strukturierung urbanen Raums. Es geht um die Großprojekte der Stadtplanung, ihre Ansprüche, Öffentlichkeitsarbeit und Desavouierung der Ansprüche durch die faktische Unterordnung jeder Stadtentwicklung unter private ökonomische Interessen.</p>
<p>Da geht es um die Donau-City als angeblich und vl. sogar scheinbar funktionierenden urbanen Raum, und um die Frage, was die Bedingungen &#8220;<em><strong>funktionierenden urbanen Raums</strong></em>&#8221; seien. Es geht um die Frage, ob das Funktionieren urbanen Raums gemessen und objektiviert und verglichen werden kann, und um die Ausarbeitung und Anwendung von Messkriterien.</p>
<p>Enthalten ist die Entwicklung von Messkriteria, die Erhebung des objektiven<sup><a href="http://www.kellerabteil.org/2009/12/urbaner-offentlicher-raum-im-ausverkauf/#footnote_1_1178" id="identifier_1_1178" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="also objekthaften">2</a></sup> Ist-Zustands anhand des <strong>Fallbeispiels der Donau-City</strong>, die Bewertung dieses Ist-Zustands nach den Kriterien, die Beurteilung des &#8220;Funktionierens&#8221; und schließlich die Kritik entlang der entwickelten Kriterien für funktionierenden urbanen Raum.<br />
Last but not least enthält die Arbeit <strong>Verbesserungsvorschläge für den Stadtteil der Donau-City</strong>. Verbesserungsvorschläge, die simpel und logisch, ja eigentlich notwendig wären, würden die eigenen Ansprüche der Stadtentwicklung von der Stadtpolitik ernstgenommen.</p>
<p><strong>Herzliche Gratulation an Boris</strong> <img src='http://www.kellerabteil.org/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Die Diplomarbeit kann <a href="/dateien/Diplomarbeit_BorisDrusowitsch.pdf">hier auch heruntergeladen werden (pdf, 10mb)</a>.</p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1178" class="footnote">Bei all der bemerkenswerten Qualität der Diplomarbeit ist die Quantität der Seiten freilich ein klares Scheitern der Betreuungsarbeit. <img src='http://www.kellerabteil.org/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':-(' class='wp-smiley' />  <strong><a href="/2007/06/zygmunt-baumans-soziologie-der-moderne/" target="_blank" class="broken_link">Wiedereinmal</a></strong>. Dreihundert Seiten sind quasi Themenverfehlung für die Anforderung: &#8220;Diplomarbeit&#8221;. Viel zu viel. My bad, mea culpa und sorry Boris.</li><li id="footnote_1_1178" class="footnote">also objekthaften</li></ol><p>Ähnliche Einträge:<ol>
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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Der Mensch ist die Ideologie für die Unmenschlichkeit.</title>
		<link>http://www.kellerabteil.org/2007/06/der-mensch-ist-die-ideologie-fur-die-unmenschlichkeit/</link>
		<comments>http://www.kellerabteil.org/2007/06/der-mensch-ist-die-ideologie-fur-die-unmenschlichkeit/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 24 Jun 2007 21:21:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hc voigt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gerade wieder an diesen Plakaten vorbeigegangen1: Den Menschen im Wort? Wohl eher: um jeden Preis, es muss das Wort &#8216;Mensch&#8217; in den Slogan! Genau, und bei jeder Gelegenheit, in jedes Mikrophon, egal welcher Partei (oder auch der Kirche) zugehörig, trainiert haben wir s ja alle: (salbungsvoller Ton) &#8220;wir müssen wieder mehr auf die Menschen schauen, [...]
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade wieder an diesen Plakaten vorbeigegangen<sup><a href="http://www.kellerabteil.org/2007/06/der-mensch-ist-die-ideologie-fur-die-unmenschlichkeit/#footnote_0_53" id="identifier_0_53" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Damit meine ich nicht einmal so sehr diese konkreten &Ouml;VP-Plakate. Ich habe das Gef&uuml;hl, dass diese Art von Plakaten &amp;#8211; im Sinne von solche - Plakate in den letzten 2 Jahren laufend mehr oder weniger &amp;#8220;neu&amp;#8221; entworfen, ausgetauscht und recycled werden. Der gemeinsame Nenner quer durch &amp;#8211; fast &amp;#8211; alle Parteien ist, es muss irgendwie das Wort &amp;#8220;Mensch&amp;#8221; vorkommen.">1</a></sup>:</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 483px"><img style="border: 0pt none;" title="ÖVP-Plakat" src="/images/den_menschen_im_wort.jpg" border="0" alt="" width="473" height="362" /><p class="wp-caption-text">Österreich. Menschen. Stark. Blödsinn.</p></div>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 490px"><a title="ins Wort fallen? nicht zu Wort kommen lassen? oder: Wir können nichts dafür, weil Österreich wollt' es so?" href="/images/den_menschen_im_wort1.jpg"><img style="border: 0pt none;" title="ÖVP-Plakat Schüsselteam" src="/images/den_menschen_im_wort1.jpg" border="0" alt="" width="480" height="354" /></a><p class="wp-caption-text">Der Text sagt das eine, das Bild das Gegenteil.</p></div>
<p><a title="Man könnte lachen. Die griffigen Phrasen, die irgendwie die Worthülse 'Mensch' unterbringen, sie gehen den 'Kreativen' wohl schön langsam aus." href="/images/den_menschen_im_wort.jpg"> </a> <a title="ins Wort fallen? nicht zu Wort kommen lassen? oder: Wir können nichts dafür, weil Österreich wollt' es so?" href="/images/den_menschen_im_wort1.jpg"> </a></p>
<p>Den Menschen im Wort? Wohl eher:<br />
um jeden Preis, es muss <em>das Wort &#8216;Mensch&#8217; in den Slogan</em>!</p>
<p>Genau, und bei jeder Gelegenheit, in jedes Mikrophon, egal welcher Partei (oder auch der Kirche) zugehörig, trainiert haben wir s ja alle:<br />
(salbungsvoller Ton) &#8220;<em>wir müssen wieder mehr auf die Menschen schauen, und was die wollen</em>&#8220;,<br />
(vorwurfsvoller Ton) &#8220;<em>Wir müssen Politik für die Menschen machen</em>&#8220;,<br />
(versuchen, ehrlich und ernsthaft zu klingen) &#8220;<em>Weil wir hören nämlich auf die Menschen</em>&#8220;,<br />
(lachen unterdrücken) &#8220;<em>Uns sind die Menschen wichtig</em>&#8221;<br />
u.s.w.</p>
<p><span id="more-53"></span><strong>Der Mensch im Mittelpunkt</strong><br />
Nicht genug der Vergewaltigung der hohlen Hülse, ein Blick auf die <a href="http://www.spoe.at/page.php?P=101703" class="broken_link">Homepage der Regierungspartei SPÖ</a> zeigt, der BK hat die Hülse in den Mittelpunkt des <a href="http://www.parlinkom.gv.at/portal/page?_pageid=908,2988642&amp;_dad=portal&amp;_schema=PORTAL" class="broken_link">Regierungsprogramms</a> gestellt?</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 490px"><img src="/images/SPOE_banner.gif" alt="" width="480" height="54" /><p class="wp-caption-text">Bilde irgendeinen neuen Satz mit &quot;Österreich&quot; und &quot;Menschen&quot; ...</p></div>
<p>oder geht s um einen Menschenzusammentrieb? um die Menschen im Lungau? die PR-mäßige Penetration von Menschen statt des Geschäfts &#8216;Politik&#8217;?</p>
<p><strong>Der &#8216;Mensch&#8217;-Trend ist nicht neu</strong><br />
Das, was die Partei-PRler da seit einigen Jahren und die verlogene Kirche seit längerem schon intensiv praktiziert, keine Phrase ohne die Worthülse &#8216;Mensch&#8217;, das ist freilich nicht neu. Und es wird auch wieder vergehen. Es wird wieder kommen. Es wird immer verlogen sein. Was diese Konstruktion Mensch sein soll, wird hinterfragt werden. Es wird die gesellschaftlich akzeptierte Phrase bleiben, die es nun mal ist.<br />
(Und dazu, dass der Mensch ja eigentlich seit der späteren Aufklärung <a href="http://www.kulturrevolution.de/sophisticated/nr_3/subject.htm" class="broken_link">tot ist</a>, darüber lass&#8217; ich mich an dieser Stelle sowieso nicht aus. Keine Angst.)</p>
<p><strong>Adorno und Gehlen distanzieren sich</strong><br />
&#8230; von der exzessiven Verwendung der Konstruktion, von der verblendenden Mystifizierung, von dem &#8220;naiven&#8221; Floskelgebrauch. <em>No-na-ned, wasse nicht sagen</em>. <img src='http://www.kellerabteil.org/wp-includes/images/smilies/icon_razz.gif' alt=':-P' class='wp-smiley' />  Aber sehr amüsant &#8230; ein kurzer Dialog aus dem Streitgespräch zwischen <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Arnold_Gehlen" class="broken_link">Arnold Gehlen</a></strong> und <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_W._Adorno" class="broken_link">Theodor W. Adorno</a></strong>:</p>
<p>Herrlich dieser an Loriot erinnernde Sprachduktus der 60er Jahre. Ein Zuckerl.</p>
<div style="text-align: center;">&#8212;</div>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_53" class="footnote">Damit meine ich nicht einmal so sehr diese konkreten ÖVP-Plakate. Ich habe das Gefühl, dass diese Art von Plakaten &#8211; im Sinne von <em>solche </em>- Plakate in den letzten 2 Jahren laufend mehr oder weniger &#8220;neu&#8221; entworfen, ausgetauscht und recycled werden. Der gemeinsame Nenner quer durch &#8211; fast &#8211; alle Parteien ist, es muss irgendwie das Wort &#8220;Mensch&#8221; vorkommen.</li></ol><p>Ähnliche Einträge:<ol>
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