Monatsarchiv für Juni 2008

Dokumentationsarchiv zur Uni/deformation/Reform/reaktion

Das Web, das Web, das Web. Manche nennen es Internet. Andere assoziieren das WWW mit Kommunikation.1

Ich behaupte immer wieder, es ist viel mehr ein vollkommen neuartiges und einzigartiges Archiv. Hab das vor kurzem mal in dieses Bild gebracht:

Stufen der Mediengeschichte

Tja, und wie dem auch sei, jetzt ist gerade ein neues Blog als Archiv einer Diskussion und als Diskussionsarchiv und das Archiv als Blog an den Start gegangen:
► das UG 2002-Novelle, Diskussionsarchiv

Der Umbau der Universitäten
Der Reformation der Hochschulsysteme in den 70er Jahren in Richtung der Öffnung zur Chancengleichheit und Demokratisierung folgte seit den 90er Jahren auch hier zu Lande der allgemeine Rück- und gleichzeitig auch Umbau des tertiären Bildungssektors.

Rückbau der Demokratisierung der 70er in Richtung abgeschottete Elite und Selektion.

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  1. Das WWW hat auch kaum leugbar etwas mit Kommunikation zu tun, d’accord. Vor allem, wenn wir den Begriff der Kommunikation genauer beleuchten und uns damit von der common sense - Vorstellung hin zur reflektierten Betrachtung bewegen. []

Gusi auf staatstragenden Reisen …

bye bye Gusi, es war schön mit dir, es hat mich sehr gefreut. *kchh kchh*

Der O-Ton aus dem Mittagsjournal, siehe diese Reportagen-Besprechung.1

Schwanengesänge in der Blogosphäre
Nachrufe und weitere Reiseempfehlungen gibt es übrigens allerorts:
Joachim Riedl schafft es trotz optischer Unstimmigkeiten, die intermezzierende Doppelspitze unserer Sozialdemokratie als “Desperate Housewives” zu identifizieren.
Helge basht ausnahmsweise mal die Organisationsform der institutionalisierten Sozialdemokratie -- Anmerk.: heißt “SPÖ” und hat Parteistatus -- und fühlt sich aller Notwenigkeit zum Trotz doch bemüßigt, sich dafür gleichzeitig zu entschuldigen. Was soll ich sagen, I feel the pain.

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  1. Etwas veraltete, diese Perle kritischer Berichterstattung, aber aus gegebenen Anlass noch einmal hervorgekarrt. ;-) []

“seinesgleichen geschieht”

So lautet die wöchentliche Kolumne bzw. der Leitartikler von Armin Thurnher, einem der wenigen Unabhängigen in der bananenrepublikhaften Medienlandschaft Österreichs.

Ich muss den ersten Absatz der Ausgabe Falter 25/08 einfach zitieren:

Das muss eine Partei erst einmal zusammenbringen. Da verliert der schwarze Tiroler Landeshauptmann spektakulär die Wahl, und alle reden nur von den Verlusten der Roten. Da streiken die mehrheitlich schwarzen Ärzte, schwarze Abgeordnete rebellieren, weil die schwarze Gesundheitsministerin keine Reform zusammenbringt, und alle tun so, als wäre das ein Problem der Roten. Da bringt ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss den schwarzen Innenminister in Bedrängnis, und niemand schaut hin. Da erreicht die Euro mit dem Spiel Österreich gegen Deutschland den ersehnten patriotischen Höhe- und Endpunkt, und endlich blicken alle auf den Kanzler. Aber nicht auf den mit dem rotweißroten Schal, sondern auf den, der gerade von der eigenen Parteil als Parteivorsitzender demontiert wurde.

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Schweizer Projektmanagement zur EM

(aus aktuellem Anlass aus dem Archiv hervor geholt,
ursprünglich im Oktober 07 gepostet.)

Die braven Schweizer sind ja berühmt für ihre Gründlichkeit und Genauigkeit. Die ist bekanntermaßen sprichwörtlich! Siehe nur die weltweit verbreiteten Klischees vom typischen Schweizer.1 Und das Bild, dass wir von den nachbarschaftlichen Eidgenossen haben, das trügt nicht. Hier der Beweis!

Minutiöse Planung von … äh … kollektiven Emotionen
Genau, sie haben in einem 4-stufigen Ablaufplan gründlichst vorausgeplant, wie sich im Vorfeld der Fußball-EM die allgemeine Stimmung zu entwicklen hat. Herrlich!!! Dazu hat der Bund eigens einen Projektleiter bestellt. Und der erklärt das noch dazu so rührend, seinen 4-Stufen-Plan.
(4-Stufen-Plan mit Zielvorgabe ‘vibrr-rrra-tiiii-onn‘, genial.)

Das erklärte Ziel dieses Plans? Den legt Projektleiter Benedikt Weibel im Ö1-Interview wie folgt fest:

Die EM solle die Schweiz in Vibration bringen!

Nicht dass Sie denken, dass das nur andere könnten. Die Schweizer können schon auch vibrieren. Sie brauchen halt einen 4-Stufen-Plan dazu, aber dann wird das schon.
Und dann wird vibriert! Und zwar gründlich.

Reinhören, es ist genial. Versprochen.

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  1. Punkto Schweizerinnen fällt mir diesbezüglich übrigens kein bekanntes Klischee ein. Weiß wer warum? Bzw. … mhm … Heidi? []



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