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Gusi auf staatstragenden Reisen …

bye bye Gusi, es war schön mit dir, es hat mich sehr gefreut. *kchh kchh*

httpv://de.youtube.com/watch?v=I66_wh-7cuo

Der O‑Ton aus dem Mit­tagsjour­nal, siehe diese Reporta­gen-Besprechung. ((Etwas ver­al­tete, diese Per­le kri­tis­ch­er Berichter­stat­tung, aber aus gegebe­nen Anlass noch ein­mal her­vorgekar­rt. 😉 ))

Schwa­nengesänge in der Blo­gosphäre
Nachrufe und weit­ere Reiseempfehlun­gen gibt es übri­gens allerorts:
Joachim Riedl schafft es trotz optis­ch­er Unstim­migkeit­en, die inter­mezzierende Dop­pel­spitze unser­er Sozialdemokratie als “Des­per­ate House­wives” zu iden­ti­fizieren.
Helge basht aus­nahm­sweise mal die Organ­i­sa­tions­form der insti­tu­tion­al­isierten SozialdemokratieAnmerk.: heißt “SPÖ” und hat Parteis­ta­tus — und fühlt sich aller Notwenigkeit zum Trotz doch bemüßigt, sich dafür gle­ichzeit­ig zu entschuldigen. Was soll ich sagen, I feel the pain.

Selb­st ein­er der treusten Unter­stützer hat ein Ein­se­hen ins Unver­mei­dliche und schreibt seine Hoff­nung ab. Freilich nicht ohne dem “dead man walk­ing” eine Schlußstrich ziehende Charak­ter­studie vom “Möchte­gern-Hecht” nachzuschick­en.
(Ich glaube, sog­ar Misik ist mit­tler­weile nur mehr angewidert.)

Tom beurteilt zwar die Hin­ter­gründe meines Wis­sens nach falsch, wenn er schreibt, man habe den eige­nen Bun­deskan­zler sys­tem­a­tisch abzubauen begonnen, indem man ihm den aal­glat­ten, faden Kro­ne-Liebling Wern­er Fay­mann zur Seite stellte. Das war schließlich so nicht geplant und der Arbeit­er­führer hat den coup d’e­tat mit einem eige­nen Über­raschungscoup noch mal unter­laufen kön­nen.
Dafür hat er aber den schlicht tre­f­fend­sten und pointiertesten Kom­men­tar zur let­zten aus­tri­arkischen Farce galore. Dieses Bild:

Kronen Zeitung Partei - Liste Cato

Sim­ply love it!! You have to love it too! Spitzenkan­di­dat Cato, der unheim­liche, heim­liche Prinzre­gent Kakaniens. Der Kar­di­nal Riche­lieu der Alpen­re­pub­lik. Ein Schelm, wer da Wider­sprüche zu ent­deck­en glaubt. 🙄
Wie auch immer, der Artikel auf Zur Poli­tik, hier.
Und ins gle­iche Horn stößt by the way Georg Bürst­mayr, Gusi schon nur mehr beiläu­fig abtuend und seinen Kom­men­tar “dem Alten” wid­mend.

Im Haft­grund wird die KPÖ (siehe oben) als Organ­i­sa­tion ein­er anderen Partei ent­tarnt. Vor­sicht: schwere Satirege­fahr!
Aber klar, wie soll man mit der­lei anders umge­hen. Nur die Satirether­a­pie hil­ft über diese Jam­mertäler der Real­ität hin­weg.

Darüber hin­aus:
Im Adress­comp­toir wer­den die weni­gen lesenswerten Kom­mentare im öster­re­ichis­chen Blät­ter­wald archiviert.
Georg kom­men­tiert mit grafis­ch­er Ironie;
Lau­renz erken­nt den eigentlichen Machtkampf Gusi vs. Häu­pl (andere hal­ten den desig­nierten Tech­nokrat­en fälschlich­er Weise für einen Intimus von Häu­pl);
und Markus sagt zum Abschied leise Adieu Gusi, das war’s.

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