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instruktiv kapitalistisch medienkritik Visualisierung

firefox vs. IE, derstandard.at, spybot vs. spyware, adblock vs. ag’s, buwog vs. staat etc. …

multidimensionale Abscheu:

Mit firefox samt selbstverständlich adblock und noscript ist schon lange vergessen, wie voller werbung (z.B.) derstandard.at ist.
Drei Sekunden mit dem Internet Explorer auf der Webseite des Standard reichen vollkommen aus für das Enerviertheitsstadium *buaähh*.
Eine Empfehlung so oder so (also firefox oder ie, ganz egal): Spybot. Wenn der Spybot auf ‚immunisieren‘ gestellt ist, dann sieht das bei jeder derstandard.at-Seite halt so aus, wenn über den IE angesurft (siehe Dialogfeld).

Schön aber auch inhaltlich: die Werbung via Links und Darstellung der Aktienkurse für genau jene Unternehmen, die laut Artikel auf Kosten von Staatsvermögen von einer korrupten(?) unfähigen SchwarzBlauen Regierung profitiert haben.
Bin jetzt zu faul das rauszusuchen, aber da gab es doch auch ÖVP-FunktionärInnen, die mit billigsten Luxuswohnungen von dieser Geschichte profitiert hatten. Und immer noch davon profitieren.

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FestungEuropa politisch prekär

Ein neuer negativer Höhepunkt in dieser Welt, die sich Österreich nennt.

Einen schwachen Tag nachdem eine österreichische Spitzenpolitikerin, ihrerseits nichts weniger als Innenministerin, den Plan zu einer gewissen „A-Card“ präsentiert. Das heißt, sich bitte eine A-Card für die Zuwanderer wünscht, für diese lästigen Unneddigen.

Einen Tag darauf hört man im Ö1-Morgenjournal, wie „Österreich“ unschuldige Mütter, Kinder, Familien ausnützt, schikaniert, ihnen ihre Rechte vorenthält, sie gewaltsam in existenzgefährdende Gefahrenlagen drängt.
Dazu fällt einem nichts mehr ein. Das macht sprachlos, Kopfschütteln. Und dazu fällt einem viel ein. Ich möcht‘ darüber reden, diskutieren, mich austauschen, und so geht es freilich vielen: Ein Grenze ist überschritten, Widerstand. No pasarán!

Jedenfalls findet diese Meldung ausnahmsweise einmal nur breite Empörung. DerStandard.at-Artikel wird seit dem frühen Vormittag minütlich und mit ziemlich einhelligem Tenor bepostet: „Zum Speiben. Zum Kotzen.“ (Das ist mittlerweile schon herausragend angesichts der Regelmäßigkeit und zunehmenden Dichte brauner, rassistischer, chauvinistischer Postings.)