Monthly Archive for August, 2008

Der Unternehmergeist, ach wie sympathisch

Genau genau genau. Prekarisierte Atypische, die sind ganz nach dem Geschmack der WKĂ–. Das gefällt der “Wirtschaft” und weil ihr das so gefällt nennt sie das “innovativ“. Und “geht’s der Wirtschaft gut, geht’s uns allen gut!
Womit alles supertoll wäre und es uns allen gut geht. Schön.

Ich-AG-Idee: Selbstständige Hutstriegler?
Warum nicht gleich Schuhputzer. Bei dem Plakat hat die ehrenvolle und ach so tolle Profession der Schuheputzer doch eindeutig Pate gestanden.

WKO llllliiiiiiiiebt prekarisierte Atypische

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Arbeitgeber vs. Arbeitnehmer: “Lohn-Preis-Spirale”-Argumentation

Der Altweibersommer kĂĽndigt sich an. (Lieblingsjahreszeit!)
Seit ein paar Tagen wird der erste Sturm der Saison in Kreide auf den Tafeln der Wirtshäuser angeschrieben. (Noch gar keinen getrunken, eh noch zu wenig Gärung.)
Und die Herbstlohnrunden kĂĽndigen sich an. (Hab ich letztes Jahr genug dazu geschrieben. Siehe ganz unten. )

Der Kreislauf von Werden und Wachsen, Reifen und Sterben, alles wie gehabt, die ewige Wiederkehr im jahreszeitlichen Rhythmus.

Wie s Amen im Gebet auch: die Interessensvertreter der Arbeitgeberseite “mahnen” (das muss ich schon unter AnfĂĽhrungszeichen setzen) “maĂźvolle Lohnrunden” ein. Soll heiĂźen,

geht’s Bitte, findet’s euch damit ab, ihr werdet’s nichts rausholen. Es steht euch nichts zu, seid froh mit dem was ihr bekommt und das ist gut so.

Eröffnet hat das jährliche Spiel hierzulande … eh klar … Industrielobbyist (und nebenbei Bundesminister) Bartenstein. Hey, it’s the tradition, stupid!

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FPĂ–: die soziale Sicherheit, die sie meinen

Die glĂĽckselige Botschaft an seine Klientel:

Der soziale Versorgungs-Strache

Jobs, Posten, Mandate und “Versorgungssicherheit fĂĽr das rechte Lager“;
… fĂĽr selbstgerechte Rassisten beiderlei Geschlechts, aggressive ChauvinistInnen, gewalttätige Rabauken und schlagende Burschenschafter, dämliche Rechtsextremisten, menschenverachtende Ewiggestrige, fĂĽr Neo-, Keller- und ‘leider nur inoffziell, weil Verbotsgesetz‘-Nazis, “patriotische Volksdeutsche” usw.

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BlogParade auf Zwischenruf.at

Ich hab ziemlich lang gebraucht, um das ĂĽberhaupt mitzubekommen. Dies Kellerabteil ist in einer BlogParade gefeatured worden, schon einen guten Monat her:

Gerne bin ich auch im “Kellerabteil” unterwegs, einem linksintellektuellen Blog, in dem auch der Spaß und manchmal die Schadenfreude nicht zu kurz kommt.

… steht da unter anderem. Mmh.

Nun, spät aber doch möcht ich mal Danke! sagen.
Und dann v.a. Kompliment zurĂĽck! Muss zu meiner Schande gestehen, dass ich das Zwischenruf-Blog noch nicht kannte, bin nun jedoch angetan und beeindruckt. BlogRoll, klar. “Blog gegen Demokratieabbau, religiösen Wahn und gesellschaftlichen RĂĽckschritt“. Sehr fein.

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Es reicht!

enough is enough. Ja, soweit gehen wir d’accord.
Nur dass ich den Spruch nicht aus PR-Planungsgründen pathetisch präsentiere. Nein, ich steh zu copy&paste. ;-)
Nur dass ich nicht versuche so zu tun, als ob mir der Satz gerade so eingefallen wäre. Quasi auf “authentisch” ins Mikro heulen, was vorab geplant der Wahlkampf-Slogan werden soll.

es reicht SchĂĽssel

Nur das ich den Satz auch inhaltliche auf etwas anderes beziehe. Und dass es mir nicht jetzt erst reicht. Sondern schon geraume Zeit länger …

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Fuhrmann: “uns fehlt es an Substanz”

Freudscher Versprecher.
Sagen wollte sollte(?) Silvia Fuhrmann beim gemeinsamen Wahlkampftermin mit Chef Molterer: “uns geht es um Substanz statt Pflanz“. :mrgreen:
An sich schon ein peinsam peinlicher Spruch. Schön im FPÖ-Duktus. Vorzeigephrase. Aber dann stottert die noch Nationalratsabgeordnete im nächsten Satz tatsächlich ihrerseits,

… ich glaube leere WorthĂĽlsen ah und ah zerplatzte Seifenblasen, SPĂ–-Versprechen haben wir genug gehört …

lol *schnief* Und damit schiesst sie in diesem Soundschnipsel nicht mal den Vogel ab. Lachen musste ich schon vorher. Hier ein kurzer Mitschnitt aus dem Ă–1 Mittagsjournal von heute:

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