Archiv für das 'Bildungsdebatte'-tag

wörter mit zeichen verwechseln schafft nich x n 5jähriger. ich schon.

buttere den das textfragment daher mit genervtem schwung hier rein und mach mich an den vollkommenen umbau …

einreichung prix ars electronica – kategorie digital communities

the ubiquitous unibrennt cloud

Projektbeschreibung

Mit unibrennt wird kein Projekt einer ,digital community‘ eingereicht sondern ein Ereignis. Diese Vorbemerkung liegt insofern auf der Hand, als es sich in der Konsequenz hier nicht um eine Projektbeschreibung handeln kann sondern um eine Ereignisbeschreibung.

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Die Aufgabe der Schule

«Bildung durch Schulbildung» – Teil IV
Vierter Teil der kleinen Serie über
die
gesellschaftliche Funktion der Schulbildung für
die soziale Institution “Bildung” allgemein;
und über die österreichische Schulbildung im Speziellen.

Wozu ist die Schule da? Das ist die perfekte Eröffnung für ein beliebtes Frage-Antwort-Spiel publizierender PädagogInnen und pädagogisierender PublizistInnen. Man nehme die Frage Wozu ist die Schule da? als Titel und Einleitung zur eigenen Erörterung und belehre sein Publikum sodann nach eigenem Gutdünken.
Wahlweise kann auch die Frage Was ist den die Aufgabe der Schule? zur eigenen Steilvorlage dienen, die dann eloquent übernommen werden sollte, um seinerseits (oder ihrerseits) zum Besten zu geben, welche Aufgabe der Schule denn nun wirklich zukommt. Die einleitende Frage nach Sinn und Aufgabe der Schule ist bei allen Vorträgen, Zeitungskommentaren oder ganzen Büchern dabei ausnahmslos immer eine rhetorische. Und sie wird nach eigenem Gutdünken beantwortet. Mal oft esoterisch, mal streng, mal hilflos dümmlich.

Die Aufgabe der Schule
Eine Definition der Aufgabe der Schule haben wir noch im letzte Teil zu den Werten des Wahren, Schönen und Guten berührt. Kommen wir zurück zum Wortlaut des Gesetzes. Diesmal sei der ganze Abschnitt vollständig zitiert.
‘Die Aufgabe der Schule’ weiterlesen

tu felix austria, was darfst Du stolz sein auf die Schulpflicht seit 1774

«Bildung durch Schulbildung» – Teil I
Erster Teil einer – geplanten – kleinen Serie über
die gesellschaftliche Funktion der Schulbildung für
die soziale Institution “Bildung” allgemein;
und über die österreichische Schulbildung im Speziellen.

Das Bildungssystem Österreichs. Es hat so etwas wie eine historische Geburtsstunde. Das kann in einer Kurzfassung gut bei Wikipedia nachgelesen werden (siehe Link). Für das herausragende Ereignis, die Geburtsstunde unseres Bildungswesens, müssen wir freilich kaum nachlesen (höchstens die genaue Jahreszahl). Es ist allgemeines Wissen und sogenannte Allgemeinbildung bei uns in Österreich: die Schulpflicht ist in Österreich bereits unter Maria Theresia1 eingeführt worden.

Schulordnung Abt Felbingers

Die Eckpunkte sind klar bzw. geklärt: Maria Theresia – Einführung der Schulpflicht – historisch gesehen früh und also fortschrittlich, modern, aufgeklärt. Das ist etwas, auf das wir stolz sind.
Ok, es heißt Unterrichtspflicht und nicht die Schulpflicht. Jedenfalls ist unser Bildungssystem, das staatlich organisierte und die Gesamtheit der Bevölkerung erfassende Schulsystem, bereits deutlich vor vielen anderen europäischen Nationen aufgebaut und eingeführt worden. Das aufgeklärte Frankreich, la grande nation? 1882! Na also, vergleichsweise rückständig.

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  1. Das wird auch allenthalben in Artikeln der Tagespresse hervorgehoben, zuletzt im Standard am 17. April 2007 in einem Bericht zu den Visionen der Industriellenvereinigung für eine Schulreform in Ö. []



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