es ist seit heute wohl amtlich, öffentlich-rechtlich amtlich nämlich,
— die wien.orf.at story nummero 461788 —
dass die regierenden
in ihrer vorausschauenden gouvernementaltität
sich nicht nur vor dem oktober fürchten,
{#ars_offen quasi …,}
sondern bereits gezielt und lancierend
vor der teilnahme von unibrennt warnen,
dort bei dieser ars electronica …
{#ars_brennt also …}
Nun ist das nicht die erste massenmediale notierung, mit der die massenmedialen konsumentInnen dahin gehend instruiert werden, dass die #unibrennt protestierenden diesen oktober und überhaupt im herbst, wenn das wintersemester also ins jahr bricht, wieder etwas “planen” würden. Vielleicht sogar “aktionen“, vielleicht sogar “proteste“. ‘ars_brennt, ars_offen’ weiterlesen
Ja eh, das leben bietet viele überraschungen. Also warum nicht diese?
Der anlass, den “trefflichen kommentar” zu lesen, der mir des nachmittags allenthalben in der twitter-timeline nahe gelegt wurde, ausgehend von Walter Gröbchen und einige male retweeted, der anlass war letztlich ein facebook-eintrag von Michel Reimon. Der verweist auch auf den Nowakschen kommentar – und wieder auf Walter Gröbchen als quelle –, und weil des Michels referenz für mich ein qualitätsmerkmal ist, les ich jetzt halt wieder mal Nowak. Nein, wie der einleitung wohl zu entnehmen, mach ich das nicht oft und schon gar nicht in der erwartung einer gewinnbringenden lektüre.
touché. Ich bin kein DiePresse fanboy.
Eingestanden.
[Gastkommentar von Freund
- und Kollegen -
Thomas Kreiml 1, der sich grad ziemlich geärgert hat.]
Kurz vor Ferienbeginn hat Bildungsministerin Claudia Schmied am 1. Juni 2010 eine vom BMUKK beauftragte und vom Institut für empirische Sozialforschung (IFES) durchgeführte «Elternbefragung zur Zufriedenheit mit der Neuen Mittelschule» präsentiert. Das Ergebnis kurz zusammengefasst:
Die Mehrheit ist mit dem Schulversuch insgesamt zufrieden. 80% der Eltern von Kindern an einer Neuen Mittelschule (NMS) geben dem Schulversuch die “Schulnoten” Eins oder Zwei. Gleichzeitig sehen 46% dieser Eltern noch Verbesserungsbedarf und plädieren damit für eine Weiterentwicklung dieses Schulmodells. Dazu gehören bildungspolitisch genauso sinnvolle wie auch notwendige Forderungen derart: noch mehr individuelle Förderung der SchülerInnen, noch mehr Kommunikation zwischen LehrerInnen und Eltern, mehr Nachmittagsunterricht (Ganztagsschule) und noch bessere Ausbildung der LehrerInnen.
Angesichts dieser Bilanz ließ die zu erwartende, typisch anachronistische Reaktion der FCG-dominierten AHS-LehrerInnengewerkschaft nicht lange auf sich warten. Die Vorsitzende, Eva Scholik, schmäht die Präsentation des eindeutig positiven Abschneidens der NMS als “Jubelpropaganda für die Gesamtschule” [sic]. Angesichts der Tatsache, dass es sich hier um eine Stellungnahme einer Gegnerin von Schulreformen handelt, die der Allgemeinheit der Bevölkerung zugute kommen sollen, ist dies weder überraschend noch weiter aufsehenerregend. ‘Bildungspolitische Notiz: Umfrage zur Neuen Mittelschule und ständige Unkenrufe’ weiterlesen
Sekretär in der GPA-djp Grundlagenabteilung. Hat sich wie gesagt geärgert und seinen Ärger durch eine Notiz auf Facebook ausgedrückt hat. Da Facebook eine geschlossene Plattform ist, haben wir seinen Kommentar hier auch im Kellerabteil archiviert. [↩]
Wenn PlatterSchober war … was/wer ist das rolemodel für Fekter. Gibt es ein kakanisches? Der punkt ist lange überschritten, da noch sagbar war, Fekter ist die Gehrer der polizey.
Der vergleich mit der Winter Susanne? Verharmlosend. Don’t mix these two up. Ein giftiger trampel ist nicht gleich ein giftiger trampel. Das betätigungsfeld macht den unterschied. Da die darbietung einer Magda Göbbels gebenden schmierenkomödiantin, dorftheater. Dort ein amtierendes regierungsmitglied. Die gleiche geringschätzige angewidertheit ist nicht nur unangebracht gegenüber einer amtierenden innenministerin im vollen vollzug. Nein, da ist es verletzung der sorgfaltspflicht als staatsbürger_in.
Zustand und Gebrauch meines Innenministeriums verletzen meinen Nationalstolz. Wir können uns von rechts-rechten Übermenschen doch nicht unsere Identität und Kultur zerstören lassen, wider die Vernaderung der Menschenrechte. Genug ist Genug.
Hab das bei ichmachpolitik.at hochgeladen. Wie wärs, weitere aufrufe im netz wären ein weiteres positives signal und zeichen. Die google-Suche für GENUG IST GENUG muss doch etwas mehr hergeben können als im Moment.
Vor ein paar wochen hier dokumentiert: die “the ubiquitous #unibrennt cloud” – anno dazumal noch nicht so heißend – ward um einreichung für einen prix ars electronica gebeten worden. Und nun hat die allgegenwärtige wolke von einer sozialen bewegung auch einen preis gewonnen.
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Die Reaktionen sind freilich unterschiedlich. Während ein kleines grüppchen der die einreichung bestellt habenden wolke sich gestern nacht noch traf1, um vor dem hintergrundrauschen der lüftung des café stein ein video aufzunehmen … ‘the ubiquitous unibrennt cloud featured auf Ö1′ weiterlesen
Aus gegebenen & erfreulichen anlass aus dem keller der festplatten eingeschriebenen ordnerstruktur herausgesucht und hier im abteil abgelegt, weil: abzulegen (=in einer form dokumentiert/archiviert, die den weltweiten offenen aufruf und zugriff eyplizit erlaubt); also wie ursprünglich vorgehabt, untergegangen und aus dem sinn verloren:
einreichung prix ars electronica – kategorie ‘digital communities’
Mit unibrennt wird kein Projekt einer ,digital community‘ eingereicht sondern ein Ereignis. Diese Vorbemerkung liegt insofern nahe, als es sich hier nicht um eine Projektbeschreibung handeln kann sondern um eine Ereignisbeschreibung.
Beginnend mit dem 22.10.09 ist etwas explodiert, das sich binnen kürzester Zeit zu etwas noch nie dagewesenen entwickelt hat. Es war zu keinem Zeitpunk ein geplantes oder planbares Projekt. Was sich in den folgenden Tagen und Wochen in selbstorganisiertem Chaos herausgebildet hat, kann adäquat als Emergenz einer neuen sozialen Bewegung verstanden werden. ‘SoZi 16|10: the ubiquitous unibrennt cloud’ weiterlesen
als webbasierte exemplarische teamarbeit einer netzwerkstruktur im verbund der ubiquitous unibrennt cloud; Die bekanntgabe der preisträger soll am 15. mai 2010 erfolgen. #arsbrennt [↩]
Etwas vom inglorious bastards effect. Das im filmischen erleben, was nicht realistisch ist und kaum zu denken gewagt wird, im erleben des sehens aber spürbar wird und erfahren wird als etwas schönes, das viele sich wünschen:
buttere den das textfragment daher mit genervtem schwung hier rein und mach mich an den vollkommenen umbau …
—
einreichung prix ars electronica – kategorie digital communities
the ubiquitous unibrennt cloud
Projektbeschreibung
Mit unibrennt wird kein Projekt einer ,digital community‘ eingereicht sondern ein Ereignis. Diese Vorbemerkung liegt insofern auf der Hand, als es sich in der Konsequenz hier nicht um eine Projektbeschreibung handeln kann sondern um eine Ereignisbeschreibung.
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