Monatsarchiv für Mai 2009
Seite 2 von 2
Das Verhältnis war in etwa – so meine Schätzung, die der Medien kann ich so wie viele andere nicht nachvollziehen (siehe unten):
Polizei zu Summe der GegendemonstrantInnen zu Neonazi-Demo
1 zu ⅔ zu ½
… und das bei der ganzen Mobilisierung diverser Neonazi-Seiten im Web und der ganzen FPÖ, die so stolz ist, der angeblich unabhängigen “Bürgerinitiative Dammgasse” die Homepage zu zahlen.
Auf die neonazistischen Schmähungen und Übergriffe bei einer Gedenkfeier in der KZ-Gedenkstätte in Ebensee reagiert die Innenministerin unseres Landes damit, verharmlosend von “gegenseitigen Provokationen” zu brabbeln.
Ob auch diese Zur-Schau-Stellung von minderbemittelter Intelligenz der Maria Fekter (ÖVP)1 wieder durch ihre bekannterweise mangelhafte Beherrschung der deutschen Sprache erklärt werden soll?
Peter Pilz fragt sich ähnliches:
Die letzte Frage bleibt offen: Was geht in Fekter vor? Was ist in diesem Kopf? Wolf Biermann hat die Antworten auf diese Frage auf zwei Möglichkeiten eingegrenzt: Dreck oder Stroh. Aber wenn es beides ist?
Nun, dazu eine Visualisierung samt Warnhinweis:
‘Die Provokation ist Maria Fekter’ weiterlesen
- Ist sie nicht beeindruckend die lange Liste der ÖVP-Innenminister? [↩]
Aus einem Buch, welches ich persönlich gerne zum Klassiker erheben möchtete; und das ich noch lieber als Pflichtprogramm sähe für StudentInnen der Soziologie, aber auch weiterer Sozialwissenschaften ebenso wie für in Wirklichkeit sowieso alle.
Ein Buch, das z.B. einen perfekten Einstieg in sozialwissenschaftliches Wissen für Jugendliche bieten würde.
Sagen wir vielleicht ‘Schulstufe 6′:
Die soziale Gruppe und Gruppenverbände
Systematische Einführung in die Folgen von Vergesellschaftung
Ach ja! Und dieses SoZi – mit verspätetem Erscheinungstermin
– hat übrigens kurzfristig und aus gegebenen Anlass ein anderes, ursprünglich hier vorgesehenes verdrängt. Der Anlass:
die in der Blogosphäre, auf Twitter und also allgemein in web2.0-Strukturen geführten Diskussionen(?) rund um die “Grüne Vorwahlen“-Initiative.
Ein Lehrbeispiel von Zwangsprozessen (siehe unten)1, also solchen, die in der sozialen Formierung unumgänglich sind, was nicht das “wie” sondern das “dass” meint. Dass mir das “wie” nicht sonderlich sympathisch ist, mag ich nicht mehr verhehlen und hab das auch hier zuletzt kommentiert.
Ob ich die letzte Nacht gemachten 3seitigen Notizen noch Online stelle, dazu geben ich mir sicherheitshalber noch ne weitere Nacht Bedenkzeit. Hier jetzt einfach das SoZi zur Woche:
‘SoZi 19|09: Die Gruppe’ weiterlesen
- … und freilich ist da mehr, und vl. auch ein weiteres Sonntagszitat nächste Woche zu Orientierungs- und Bezugsgruppen, vl. irgendwann zu Gruppen zweiter Ordnung. [↩]
- @csommer wär wohl gut. Aber ebenso: die twitteria bräuchte dringend eine Konjunktiv-Schulung.
in reply to csommer # - @zwischenruf ja, Ö1 schon seit tagen. Wer da dahinter steckt? Vier Pfoten, die Landwirtschaftskammer, die katholische Kirche?
in reply to zwischenruf # - @zwischenruf @marcoschreuder http://tr.im/jUtp & http://tr.im/kl2o
in reply to zwischenruf #
Gewaltmonopol(e)
Gewalt im öffentliche Raum, im privaten Raum, Gewalt im symbolischen Raum …
Massenmediale Gewalt, kulturelle Gewalt, …

—
… aus der Serie 4Feldertafeln zum “Selbst Befüllen”
Bei den Auflagen für den biometrischen Reisepass hat der Gesetzgeber auf psychisch und motorisch behinderte Menschen vergessen
Am letzten Mittwoch im April mussten sieben psychisch und motorisch behinderte Menschen das Passamt in Wien Hietzing ohne neue und gültige Reisepässe wieder verlassen, und dass, obwohl dem Termin am Amt umfangreiche Vorbereitungen und Vorabtelefonate durch die Betreuerinnen der , obwohl dem Termin umfangreiche Vorbereitungen und Vorabtelefonate durch die BetreuerInnen der Wohngemeinschaft Hirschfeldweg (Verein GIN) vorausgegangen waren. Sie waren unter anderem an einem Gerät zum elektronischen Scanning von Fingerabdrücken gescheitert, das für sie nicht anwendbar ist.
‘Der neue Reisepass schließt ganze Bevölkerungsgruppe aus’ weiterlesen
Das Sonntags Zitat (SoZi) diesmal von einem der ganz wenigen Kritiker der bürgerlichen Bildung und der Schule:
Die Schule teilt die Menschen nach ihren Lebensaltern ein. Diese Einteilung beruhrt auf drei Voraussetzungen, die nicht in Frage gestellt werden. Kinder gehören in die Schule. Kinder lernen in der Schule. Nur in der Schule kann man die Kinder lehren. Diese einfach hingenommenen Voraussetzungen verdienen ernstlich in Frage gestellt zu werden.
die Perspektive auf das, was Weltsicht genannt wird, wird immer zuerst ästhetisch gewählt; in der Phase der Adoleszenz.
Das negiert nicht die vielen Einflüsse des Umfelds, die Wahl findet im Rahmen der Angebote statt.
Das mit der Arbeit, das ist dann eine andere Geschichte.

—
… aus der Serie 4Feldertafeln zum “Selbst Befüllen”
- @karolariegler Hello mugshot-Queen!
Wünsche einen schönen schönen Burzeltag zum 34er! ♫ http://blip.fm/~4zy2k # - überlegt sich 1,5-2kg natriumchlorid ins badewasser zu kippen und die brandungs-cd einzulegen … #
Irgendwie fickt dieses Video schon Michael Jackson in den Arsch, oder? ![]()
Bzw. lässt eine solche Aktion die der Kollegen Sting, Bob Geldorf und wie sie alle heißen nicht ganz so gut aussehen. Von wegen ‘we are the world‘. Ja, aber höchstens, wenn auf Rotwelsch gesungen.
Playing For Change | Song Around The World “Stand By Me”.
… weitere Infos zum Video und zu den Musikanten hier. Übrigens via @dieNagashi.








Letzte Kommentare