Archiv für das 'Mediensystem'-tag

beim s.w.i.r. zu …

Des donnerstags bei sms gewesen, der jetzt in wien bei dr blink war. Fast direkt von der besprechung im verlag gekommen: der stand und die weiterentwicklung des layouts. Mit dem rad die donau rauf, phantastisches herbstlicht, die kreuzfahrtskähne, viele aus dem osten, bis runter zum hilton geschichtet. Mit schnellen happy noddles vom schwedenplatz im sackerln und das bike durch die türe schiebend in das hauptstadtstudio von rebell.tv. Der s.w.i.r. gerade under construction, hubsi kramar erzählend, reflektierend, philosophierend. Hubsi und stefan, haben sich hier kennen gelernt, meinereiner die finger im spiel, und sich verabredet und reden jetzt und ich schon wieder hinein. Dabei ist s ein hoch zu schätzendes vergnügen, dem kramar nur zuzuhören. Aber ich wieder dialogsüchtigst und da egoistisch.

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yellow press Ö1 Mittagsjournal

Gerade lief ein Beitrag im Ö1 Mittagsjournal, der einem öffentlich-rechtlichen Medienhaus zur Schande gereichen sollte1, geschweige denn dem Inforadio Ö1. Ein Lehrbeispiel für die Peinlichkeit eines scheiternden Qualitätsjournalismus.

Elisabeth Manas berichtet tränenreich im Stil der yellow press, der RegenbogenPresse:

Der General kämpf mit den Tränen. Pervez Musharraf nimmt schweren Herzens Abschied von der Armee, die ihm 46 Jahre lang Heimat und Familie gewesen ist.

… erzählt die Journalistin mit emphatisch mitfühlender Stimme. Dabei sind die obigen zwei Sätze ihr Einstieg. Die fett hervorgehobenen Worte betont sie besonders, ihr Ton ist nicht sachlich sondern eben … yellow press.

Nur einen Satz von Elisabeth Manas später kommt Musharraf im O-Ton selbst das erste Mal zu Wort. Seine Stimme ist erstickt und emotional, hat einen klagenden Ton. Elisabeth Manas spricht leicht zeitversetzt eine Übersetzung ins Deutsche und gibt dem Militärchef ‘der besten Armee der Welt’ damit noch mehr Raum für die Aufführung einer Operette:

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  1. Ich schreibe ‘sollte’, weil dem freilich nicht so ist, dass so ein Beitrag als Problem, als unwürdig und peinlich betrachtet wird. Dieser Beitrag ist erstens bei weitem nicht das peinlichste und schlechteste, was der ORF liefert. Bei weitem nicht. Zweitens gereicht so ein Beitrag dem ORF in so ferne nicht zur ‘Schande’, als sich niemand daran stößt. Wir sind Medienmüll gewohnt und nehmen kaum Anstoß. Es gibt so gut wie keine Kultur der Medienkritik in Österreich und die ersten, die darunter leiden, sind die Qualitätsmedien selbst, erst in zweiter Linie wir, die ‘Öffentlichkeit’. []

whoa, jetzt geht’s aber los

Dieses Ding, das B.L.O.G.-Ding, das rennt ja nun schon seit geraumer Zeit. Aber DAS, das bringt’s jetzt natürlich auf ein neues Level: Misik bloggt!

Ich glaub zumindest, dass es “bloggt” und nicht “blogt” heißt. Robert Misik bloggt also; erstens überhaupt im allgemeinen und er bloggt jetzt im speziellen, dass er morgen ganz exklusiv und ganz früh aus aktuellem Anlass bloggen wird. Und man solle also gleich vorbei schauen, wenn’s Einen interessiert!
Gebloggtes Blog-Aviso quasi. :-)

Na, wenn das keine Einladung ist! Und um das gleich klar zu stellen, ich werde morgen gleich vorbei schauen.

Vor allem aber:
Wenn das kein Signal für den technologisch-medialen Quantensprung ist, den wir hierzulande gerade teilhaftig werden!

For the records, die Meldung in dem Misik seinem Blog, dem kick-ass downright hottest Misik-Blog of all the austrian political and intellectual blogs von hier bis Attnang-Puchheim, lautet:

Es ist verdammt schwierig geworden, eine rationale Position zu Chávez einzunehmen, gerade weil so Viele so eindeutige Meinungen zu seinem „bolivarischen Experiment“ haben. Einen Kommentar zur Venezuela-Wahl finden Sie hier am Montag, 4. Dezember, unmittelbar nach Veröffentlichung des Ergebnisses. Schauen Sie vorbei.
Tags: Chavez
Posted by Robert Misik on 03.12.06 18:30 … dann der
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