Archiv für das 'NachDenkSeiten'-tag

im zeichen der bewegung

Aufzeichnung des “zweiten #sbsmTaalks” am vorabend des zweitägigen #sbsmCamps

und das ö1 matrix feature von Anna Masoner zum camp:

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Buchankündigung: ‘Soziale Bewegungen und Social Media’

gerade auf der zukünftigen Buchwebsite veröffentlicht, beziehungsweise jetzt noch am “provisorischen Buchproduktionsprozessblog” (und hier copy&paste auch eingestellt), mein Projekt der letzten Monate …
… und auch noch der nächsten mindestens zwei:

Die Vorschau: Inhalt und Struktur des Buches

Das sticky post1 unseres Blogs vermeldet seit gut drei Monaten:

Sowohl für die knapp gehaltene Ankündigung als auch für das Provisorium dieses Blogs rückt die Zeit näher, dem Platz zu machen, was hier eigentlich angekündigt wird. Und bei dem, was hier angekündigt wird, handelt es sich um ein Buch, das anwendungsorientierte Handbuch “Soziale Bewegungen und Social Media” mit dem Untertitel “Handbuch für den Einsatz von Web 2.0“. ‘Buchankündigung: ‘Soziale Bewegungen und Social Media’’ weiterlesen

  1. sticky post: ein Blogartikel, der an der Stelle des aktuellsten Blogeintrags “klebt”, unabhängig von seinem Veröffentlichungsdatum und anderen Artikeln, die vielleicht aktuelleren Datums sind. []

Demokratie oder Mediokratur

Ein Workshop, das ich diesen Samstag in der Grünen Bildungswerkstatt (gbw) insubordinieren darf, angekündigt mit obigem Titel und der eigentlich relevanten, fortführenden Frage “Wie demokratisch dürfen (Massen-)Medien sein?“.

Der weitere Ankündigungstext auf der gbw-Seite:

In der Selbstbeschreibung sehen die Massenmedien sich als notwendige Kontrollinstitution und Bedingung für das Funktionieren des demokratischen Systems. Die Kommunikationswissenschaften postulieren seit Jahrzehnten die soziale Orientierungs-, Bildungs-, Kritik- und Kontrollfunktion der Massenmedien.

Auf der anderen Seite der Medaille stehen die, auch bald ein Jahrhundert alten Analysen Karl Kraus‘, unsere Erfahrungen von systematischen Lügen und zuletzt Studien, die den klassischen Medien weniger Glaubwürdigkeit als Facebook oder Google zubilligen.

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ÖffentlichkeitsBeArbeiter und Gruppenselbstbetrug

es ist weniger Journalisten versus Blogger
als vielmehr
virtuelle Realität versus Realverhältnisse.
like … Ökonomie des Massenmedialensystems z.B.

Kreuztabelle Öffentlichkeitsarbeiter

… aus der Serie 4Feldertafeln zum “Selbst Befüllen”

Die Verlogenheit des Springer-Konzerns in x-ter Generation

Die deutsche Boulevardzeitung “Bild” will Beschwerden ihres “Kontrollorgans” Bildblog beim Deutschen Presserat unterbinden.

… lese ich gerade auf der orf futurezone.

Die Kritik am Schweinejournalismus ist ja eines, wenn aber der faktische Nachweis von Schweinejournalismus Tag für Tag in einer laufenden Dokumentation (Bild-Blog) erbracht wird, die Klickraten von ~40.000 Seitenaufrufen pro Tag hat, dann müssen die Anwälte des Konzerns ran.

‘Die Verlogenheit des Springer-Konzerns in x-ter Generation’ weiterlesen

visualisierte Blogroll (update)

visualized blogroll, kind of:

Das Lied, falls es jemanden interessiert, ist von Funny van Dannen. Das Video ein Experiment, herumprobieren mit Freeware: VideoEditor ZS4. Sehr hilfreich dabei das Angebot von Tutorials. Merci.

Das Video basteln hat Spass gemacht. Und es hat sich bereits ausgezahlt, irgendwie. Weil, und das freut und ehrt mich, das Video ist auf das Blog der Kommunikationsguerilla gestellt worden. Und ich wiederum hab erst dadurch dieses herrliche Blog entdeckt.1

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  1. Das Video ist auf der Startseite der Kritischen Informatik gelandet. Yeah. []

Nochmals das Thema Pensionen (+ eine PPT-Präsentation)

nochmals“, weil zuletzt hier im Kellerabteil, da gab’s schon was zum ‘Anschlag auf die Generationen-Solidarität‘.

Im weiteren Sinne geht es auch diesmal wieder um ‘Berichterstattung und Meinungsmache‘, um ‘Augurensprüche‘ und ‘verlogene Sprachbilder‘. In diesem Fall wird der ‘Berichterstattung und Meinungsmache‘ jedoch schlicht ‘Aufklärung’ entgegengehalten.1

Private Pensionsvorsorge beim ‘“persönlichen ”
Finanzdienstleister

Es geht um die große und weltweite(?)2 Kampagne, in private Altersvorsorge zu investieren. Es geht um den Umbau der Pensionssysteme der Sozialstaaten im Zuge dessen staatliche Pensionsversicherungen abgebaut werden und die Pensionsfonds der Banken- und Versicherungsbranche (Finanzkapital) gefördert werden.
Wir kennen alle die Unmengen an Werbung von Banken, Versicherungen, Finanzdienstleistern.

Die Message etwa: vorsorgen, damit mensch im Alter nicht von den eigenen Kindern abhängig ist.
Die Message: alles ist dann sicherer, einfacher und sowieso staatlich gefördert.
Die Message: so werden sie wohlhabend und reich, weil auf das staatliche System ist kein Verlass und unsere Konditionen und der Ertrag, den wir ihnen verschafften, das ist alles viel besser.

Es fällt schwer, der geballten Propaganda gegen die gesetzliche Rente zu widerstehen.

Albrecht Müller

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  1. ‘Aufklärung’ in einem positiven Wortsinne, nicht wie in ‘Aufklärungsspießer’. Aufklärung im Sinne des ‘historischen Projekts: Kritik’. So hat der Foucault Michel das benannt. Und ‘Kritik’ – als den Kern des historischen Projekts ‘Aufklärung’ hat er als ‘Versuch’ definiert, ‘nicht dermaßen regiert’ zu werden. []
  2. ‘Erste Welt’ freilich nur. Die, die haben. Denn nur die, die haben ‘können’ überhaupt. []

schmutzige Kampagne der INSM

Die INSM, think tank und vor allem PR-Organisation deutscher Arbeitgeberverbände fährt wieder einmal eine schmutzige Kampagne, diesmal gegen den Bezug von Arbeitslosengeld.

Dazu wird wieder auf Bildwirkung gesetzt
Eine offene und freie Autobahn ist im Bild, Symbol von freier Fahrt. Symbol für schnelles Vorwärts kommen, für Geschwindigkeit und Dynamik. Symbol für Freiheit.1

Daneben ein Hinweisschild wie es auf Autobahnen Verwendung findet. Ein Pfeil weist in die Richtung geradeaus, dorthin, wo der Weg frei ist, wo die Geschwindigkeit hoch gehalten werden kann. Dorthin, wo man sich dem Gefühl und dem Rausch der Freiheit hingeben, am Besten ohne Tempobeschränkung.
Ein Abbiegerpfeil zeigt eine Ausfahrt von der Autobahn an bzw. handelt es sich bei diesem Pfeil nicht nur um einen Abbieger. Der Pfeil deutet eine 180° Grad Umkehr an, weist also zurück.

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  1. So wie auch hier in dieser Visualisierung. Aus meinem Beitrag Ideologische Manipulation in Schulbüchern. []

Ideologische Manipulation in Schulbüchern (Bsp. 1)

Ich beginne gleich mit dem ersten Beispiel, zuvor nur der Hinweis, dass diesem Beitrag ursprünglich eine Vorbemerkung vorangestellt war. Diese ist nun an das Ende des ersten Anschauungsbeispiels versetzt worden.

Hier das erste Beispiel für Ideologische Manipulation in Schulbüchern:

Schulbuch für Geografie und Wirtschaftskunde
Ein approbiertes Schulbuch für die 8. Schulstufe, dh. die vierte Klasse einer Hauptschule oder AHS. Das Buch ist aus dem Jahre 1997.
Approbierte Schulbücher müssen sich an den staatlich verordneten Lehrplänen orientieren, ihre thematische Struktur bildet jene also ab. Das führt u.a. dazu, dass konkurrierende Schulbücher verschiedener Verlage zum gleichen Lehrplan (gleiche Schulstufe) sehr gut vergleichbar sind. Solche Vergleiche werde ich hier noch an- und darstellen (in dieser Serie, die Bsp. 2, 3, …).

Für dieses Anschauungsbeispiel soll vorerst nur vorausgeschickt werden, dieses Schulbuch ist schlechterdings ein Machwerk. Von Vorne bis Hinten und in jeder Hinsicht. Geschichtsklitterung inklusive. Aber dazu vl. ein ander mal.

‘Europa – Kontinent der Vielfalt’
Hier die Seite 30 unseres Buchs, das vom Lehrplan vorgeschriebene Überthema lautet ‘Europa – Kontinent der Vielfalt’. Sehen wir mal, was unseren Autoren dazu ‘wirtschaftskundliches‘ einfällt:

‘Ideologische Manipulation in Schulbüchern (Bsp. 1)’ weiterlesen

Gewerkschaft erkämpft ein Debakel?

Ver.di erkämpft ein Debakel und geht mit festem Schritt auf die Selbstabschaffung zu

.. heißt es wenig erfreulich im Untertitel eines Kommentars zum Ausgang des großen ‘Deutsche Telekom-Streiks‘.

Der hat übrigens 6 Wochen gedauert und – korrigiert mich bitte, wenn ich da falsch liege – in österreichischen Medien ein Echo gegen Null gefunden.

Zurück zum Kommentar auf Telepolis, weiter heißt es da u.a.:

Nun ist es natürlich töricht, Herrn Schröder (Anmerk.: Verhandlungsführer seitens der Gewerkschaft) allein für dieses Debakel verantwortlich zu machen, denn jenseits aller persönlichen Motivationen handelt es sich hier um ein strukturelles Problem. Es hat damit zu tun, dass ver.di in der Tradition der Sozialpartnerschaft verwurzelt ist, jenem Nachkriegskonstrukt, das den abhängig Beschäftigten vorgaukeln sollte, sie würden als gleichberechtigte Partner in einem Bündnis zur Beförderung des allgemeinen Wohlstands gesehen.

Wiederaufführung des Stücks bald auch in Österreich?
‘Gewerkschaft erkämpft ein Debakel?’ weiterlesen




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