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Bildung kapitalistisch politisch

think tank’ der Industriellenvereinigung (IV)

ladies n gen­tle­men,
may I intro­duce
:

Der ‘FÖHRENBERGKREIS: wis­sen worauf es ankommt’

Was ist das? Wen inter­essiert der? Was passiert da? Und warum gibt es hier keinen Link zu einem ‘Föhrenbergkreis’-Eintrag auf Wikipedia? (wenn ich doch son­st so gerne Links zur Wikipedia set­ze, also?)

Die Antwort auf die let­zte Frage zuerst: es gibt keinen Wikipedia-Ein­trag.

Der Think­Tank in der Selb­st­beschrei­bung

Den Föhren­berg-Kreis gibt es seit 1992. Eine Runde von offe­nen, kri­tis­chen Unternehmern, Führungskräften, Poli­tik­ern ver­schieden­er Parteien, Freiberu­flern, Uni­ver­sität­slehrern stellt sich Fra­gen, die — wie wir schmer­zlich erfahren mußten — nicht über­all gestellt wer­den und auf Prob­lem­be­wußt­sein tre­f­fen. Wir stellen diese Fra­gen aus der Sorge um das “Unternehmen Öster­re­ich”, dem eine Neuori­en­tierung gut täte.

Wir sind unab­hängig, parteiun­ab­hängig — wenn auch poli­tisch engagiert. Unser Ver­such geht dahin, die richti­gen Fra­gen zu stellen. Fer­tige, vorschnelle Antworten muten wir uns — und Ihnen — nicht zu.

So sieht eine der Selb­st­darstel­lun­gen dieses think tanks aus, wie sie in den eige­nen Broschüren nach­les­bar ist. Sehr selb­stver­liebt, nicht? ((Ja gut, wer schreibt nicht einen hochtra­ben­den PR-Text über die eigene Gruppe, Tätigkeit und/oder Zielset­zung.))

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instruktiv kapitalistisch kulturelles Gedächtnis Soziologie

Recherche im WWW via ‘del.icio.us’

Ich habe eine neue, leis­tungs­fähige Art der Recherche für mich ent­deckt. Sehr fein und mit teil­weise viel besseren Ergeb­nis­sen als die Web­suche per Google. Eine Empfehlung!

Schritt 1

Ich geh’ auf die del.icio.us-Seite.
(del.icio.us: ist eine Dienst für Leseze­ichen, und zwar für die soge­nan­nten social book­marks.)

Das geht bei mir mit­tler­weile beson­ders schnell und ein­fach, weil ich mit der Nutzung eines accounts (Benutzerkon­to) auch eigene Sym­bole im Web­brows­er inte­gri­ert habe.

Meine del.icio.us-Lesezeichen sind darüber hin­aus schon im Keller­a­bteil einge­bun­den, rechts in der Leiste:
automa­tisiert immer aktuell gehal­ten und ein weit­er­er Weg, direkt zu del.icio.us.

Schritt 2

Ich gebe meinen Such­be­griff dort im Such­feld ein.
Z.B. «Mon­san­to», weil ich zu diesem Konz­ern recher­chiere, der für so viele Ver­brechen bekan­nt ist.

Was passiert nun:
Ich durch­suche mit meinem Such­be­griff alle Leseze­ichen ander­er NutzerIn­nen von del.icio.us danach, ob die ihrer­seits Leseze­ichen mit meinem Such­be­griff beschlag­wortet haben.

Schritt 3

Ich erhalte eine Liste mit Leseze­ichen (URLs), die mit meinem Such­be­griff indiziert wur­den.
Im Fall meine «Mon­san­to»-Recherche erhalte ich:
672 Tre­f­fer mit inter­es­san­ten (meist) Artikeln, über Mon­san­to.
(Die meis­ten, wenig über­raschend und das ist freilich ein Unter­schied zur Google-Suche: zu den Ver­brechen des Konz­erns. Stand 28. Juli 2007)

Schritt 4 (optional)

Die Tre­f­fer kann ich durch ange­botene weit­ere Schlag­worte (Tags) weit­er grup­pieren und gezielt durch­forsten.
Und ich kann von anderen gespe­icherte Leseze­ichen zu meinem Recherche-Inter­esse sofort in meine eige­nen Leseze­ichen übernehmen.

Bonus

Sehr prak­tisch und fein ist nun noch fol­gende Option: das dep­pene­in­fache Able­gen und ‘Griff­bere­it Hal­ten’ sowie Weit­er­leit­en von Rechercheergeb­nis­sen.
Ein­fach den Link, der sich bei del.icio.us im Zuge des Ein­satzes der Beschlag­wor­tung (Tags) ergibt ver­wen­den (spe­ich­ern, senden, …).

Z.B.: http://del.icio.us/kellerabteil/monsanto

Resümee

Funk­tion­iert für manche Recherchezwecke bess­er als googlen! I like it!

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gewerkschaftlich kapitalistisch medienkritik politisch prekär

Gewerkschaft erkämpft ein Debakel?

Ver.di erkämpft ein Debakel und geht mit fes­tem Schritt auf die Selb­stab­schaf­fung zu

.. heißt es wenig erfreulich im Unter­ti­tel eines Kom­men­tars zum Aus­gang des großen ‘Deutsche Telekom-Streiks’.

Der hat übri­gens 6 Wochen gedauert und — kor­rigiert mich bitte, wenn ich da falsch liege — in öster­re­ichis­chen Medi­en ein Echo gegen Null gefun­den.

Zurück zum Kom­men­tar auf Tele­po­lis, weit­er heißt es da u.a.:

Nun ist es natür­lich töricht, Her­rn Schröder (Anmerk.: Ver­hand­lungs­führer seit­ens der Gew­erkschaft) allein für dieses Debakel ver­ant­wortlich zu machen, denn jen­seits aller per­sön­lichen Moti­va­tio­nen han­delt es sich hier um ein struk­turelles Prob­lem. Es hat damit zu tun, dass ver.di in der Tra­di­tion der Sozial­part­ner­schaft ver­wurzelt ist, jen­em Nachkriegskon­strukt, das den abhängig Beschäftigten vor­gaukeln sollte, sie wür­den als gle­ich­berechtigte Part­ner in einem Bünd­nis zur Beförderung des all­ge­meinen Wohl­stands gese­hen.

Wieder­auf­führung des Stücks bald auch in Öster­re­ich?